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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2021

Inspirierend, informativ und voller praktischer Tipps

Urban Farming
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Ich bin wirklich begeistert von diesem unglaublich liebevoll gestalteten Sachbuch „Urban Farming“ der Autorinen Juliane Ranck und Laura Setzer. Hier bekommt man als Leser:in die gewohnte Qualität des Löwenzahnverlags ...

Ich bin wirklich begeistert von diesem unglaublich liebevoll gestalteten Sachbuch „Urban Farming“ der Autorinen Juliane Ranck und Laura Setzer. Hier bekommt man als Leser:in die gewohnte Qualität des Löwenzahnverlags geboten! Ansprechende grafische Gestaltung und inhaltliche Expertise gehen hier Hand in Hand. Doch worum gehts genau? Im Buch stellen die Autorinnen ein ganz konkretes Urban Farmingprojekt, nämlich die GemüseheldInnen in Frankfurt welches sie selbst gegründet haben, vor. Anhand ihres positiven Vorbildes und vieler ganz konkreter Tipps bekommt man hier Anstöße für ein ähnliches Projekt in der eigenen Stadt. Außerdem wird auch das Konzept der Permakultur (welches mir zuvor noch gar nicht bekannt war), als spannende Methode für effizienten Gemüseanbau auf kleinsten Raum im Einklang mit der Natur, beschrieben. Hier findet man auch für den eigenen Garten Anregungen und Bauanleitungen, wie z.B. für ein französisches Hügelbeet oder ein Recycling-Hochbeet. Auch Pionier:innen aus anderen Ländern, kommen zu Wort. Durch die gelungene Verbindung zwischen sachlichen Informationen und der Geschichte des Projekts, las sich das Buch außerdem angenehm und kurzweilig. Diesen Ratgeber werden ich sicherlich immer wieder zur Hand nehmen. Seine positive und inspirierende Aufmachung fordert auf jeden Fall zum Loslegen auf. Mein Fazit: Diese Anschaffung lohnt sich! Natürlich vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Gärtner:innen und die es noch werden wollen!

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Veröffentlicht am 12.07.2021

Authentische Protagonisten und eine emotionale Geschichte

Herz über Bord
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Im Roman „Herz über Bord – Rudere, wenn der Wind fehlt“ der Autorin Nadine Gerber gibt es eine Wiedersehen mit den Protagonisten Hanna und Simon aus einem ihrer vorgehenden Bücher. Aber auch wenn man dieses, ...

Im Roman „Herz über Bord – Rudere, wenn der Wind fehlt“ der Autorin Nadine Gerber gibt es eine Wiedersehen mit den Protagonisten Hanna und Simon aus einem ihrer vorgehenden Bücher. Aber auch wenn man dieses, so wie ich, nicht gelesen hat, findet man sich dennoch leicht in der Geschichte zurecht. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es handelt sich um eine sehr emotionale Liebesgeschichte, welche durchaus dramatisch ist. Ein wenig Spannung kommt außerdem, durch eine mysteriöse Nebenfigur auf. Die Geschichte gefiel mir sehr gut, da sie lebensnah und authentisch anmutete. Neben der Frage ob eine Liebe nach so langer Zeit noch eine neue Chance bekommen kann, geht es auch um das Thema Trauer bzw. die Bewältigung dieser. Der Schreibstil las sich wirklich angenehm und konnte mich auch durch seinen Fokus auf die Gedankenwelt von Hanna und Simon überzeugen. Hier ist man als Leser:in hautnah dran, an ihren inneren Kämpfen, Überlegungen und Sehnsüchten. Die wechselnden Perspektiven helfen dabei zusätzlich. Mein Fazit: Bewegend und gefühlvoll. Hier liegt der Fokus eher auf der charakterlichen Entwicklung der Protagonist:innen als auf der Rahmenhandlung. Gerne vergebe ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans von emotionalen Liebesromanen.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Der zweite Fall für Kommissar Rolf Degenhardt

SCHULD! SEID! IHR!
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Eins gleich vorweg: „Schuld! Seid! Ihr!“ des Autoren Michael Thode, kann man ohne Probleme auch lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen. Denn auch ohne Vorwissen, fand ich mich schnell in der Geschichte ...

Eins gleich vorweg: „Schuld! Seid! Ihr!“ des Autoren Michael Thode, kann man ohne Probleme auch lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen. Denn auch ohne Vorwissen, fand ich mich schnell in der Geschichte zurecht. Besonders gut gefiel mir dabei das rasche Erzähltempo und der packende Schreibstil, welcher sich leicht und fließend lesen, lies. Die Handlung ist von Anfang bis zum Ende spannend und weicht dabei von klassischen 08/15 Vorgehen von so manchem anderen Thriller ab. Die Erzählperspektive wechselt kapitelweise zwischen den Ermittlern und dem Täter hin und her, was dem Leser ganz besondere Einblicke, vor allem in das Seelenleben des Täters ermöglicht. An sich war die Geschichte schlüssig und rund, ein paar Fragen bleiben am Ende dennoch offen. Hierfür gibt es einen Stern Abzug, da ich es lieber mag wenn die grundlegende Handlung am Ende des Buchs abgeschlossen ist. Mein Fazit: Unterhaltsam und durchaus spannend. Als geübte Krimi- und Thrillerleserin konnte ich allerdings so manche Wendung schon vorausahnen.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Wichtiges Thema, im Mittelpunkt einer fesselnden Geschichte

Tiefer Fjord
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Die Gestaltung von „Tiefer Fjord“ der Autorin Ruth Lillegraven gefällt mir gerade deshalb so gut, da das Cover ausgezeichnet zum Inhalt des Buchs passt. Regionale Besonderheiten des Handlungsortes Norwegen ...

Die Gestaltung von „Tiefer Fjord“ der Autorin Ruth Lillegraven gefällt mir gerade deshalb so gut, da das Cover ausgezeichnet zum Inhalt des Buchs passt. Regionale Besonderheiten des Handlungsortes Norwegen kommen in der Handlung wirklich gut zur Geltung. Dennoch geht es um ein Thema, welches weltweit aktuell und damit äußerst lebensnah ist. Alle „Opfer“ haben sich der Kindesmisshandlung schuldig gemacht. Dieser Umstand sorgte dafür, dass sich die Grenzen zwischen Gut und Böse immer wieder verschieben und man wirklich von einem Spannungsroman sprechen konnte. Die Bezeichnung trifft es auch deshalb gut, da es für einen Krimi bzw. Thriller um zu viele andere Themen geht und die polizeilichen Ermittlungen stellenweise eher nebensächlich wirken. Fesselnd war die Geschichte dennoch und auch zahlreiche überraschende Wendungen sorgten für Spannung. Zunächst musste ich mich an die besondere Erzählperspektive in Form von Ich-Erzählern gewöhnen. Die zahlreichen Perspektiven sorgten allerdings auch für Abwechselung und einen vielschichtigen Blick auf die Handlung. So bekommt man als Leser:in einen detaillierten Einblick in die Gedankenwelt der unterschiedlichsten Protagonist:innen. Nicht alle waren sympathisch, ihre Handlungen wirkten aber immer authentisch und nachvollziehbar. Mein Fazit: Psychologisch durchdachte, eindrückliche Geschichte, welche ohne großes Blutvergießen auskommt. Für dieses Leseerlebnis vergebe ich natürlich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Leser:innen von Romanen, Krimis und Thrillern.

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Queeres Teeniedrama, voller Witz und Liebe zur Musik

Kate in Waiting
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Stellenweise haben mich die Protagonist:innen im Roman „Kate in Waiting - Liebe ist (nicht) nur Theater.“ der Autorin Becky Albertalli ein wenig an Glee erinnert. Dies liegt zum einen daran, dass sich ...

Stellenweise haben mich die Protagonist:innen im Roman „Kate in Waiting - Liebe ist (nicht) nur Theater.“ der Autorin Becky Albertalli ein wenig an Glee erinnert. Dies liegt zum einen daran, dass sich ein großer Teil der Handlung um ein Schulmusical dreht. Außerdem spürt man von Beginn an ihre Liebe zum Theater, Gesang und auch Zueinander. Auch einige Klischees, z.B. was die unterschiedlichen Gruppen an High Schools betrifft, waren zu finden. Am Anfang kamen mir sowohl Kate als auch Andy mit ihrer Schwärmerei, ziemlich unreif vor und wirkten so deutlich jünger auf mich. Im Verlauf der Geschichte, legten Beide, dann aber eine wunderbare Persönlichkeitsentwicklung hin, welche stimmig und authentisch war. Auch die Dynamik innerhalb der gesamten Freundescrew war interessant und zum Glück nicht stereotyp dargestellt. Der Schreibstil wirkte jugendlich, las sich gut und passte auch zum Inhalt. Auch durch seine humorvolle Umsetzung konnte mich das Buch letztendlich begeistern und auch unterhalten. So vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für jugendliche Leser:innen.

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