Seit seiner Kindheit lebt Joel als Einzelgänger, der niemanden in sein Herz lässt. Nicht weil er das will – sondern weil er muss. Denn Joel hat Träume. Träume, die ihm die Zukunft der Personen zeigen, die er liebt. Oft weiß er schon Tage, Monate oder sogar Jahre im Voraus, was den Menschen um ihn herum passieren wird. Doch erzählen kann er es niemandem.
Callie träumt schon immer von den schönsten Orten dieser Welt, doch nach dem Tod ihrer besten Freundin lebt die junge Frau zurückgezogen und nimmt an den aufregenden Momenten des Lebens stets nur als stille Beobachterin teil. Das alles soll sich verändern, als sie Joel trifft und sich die beiden unsterblich ineinander verlieben.
Bis Joel von Callies Zukunft träumt …
Meine Meinung:
Schon nachdem ich den Klappentext zu "Ein letzter erster Augenblick" gelesen habe, habe ich mich hoffnungslos in dieses Buch verliebt! Die Thematik ist einfach so interessant und außergewöhnlich, dass ich gar nicht anders konnte, als es innerhalb weniger Tage zu verschlingen!
Der Einstieg war aufgrund der wechselnden Zeitformen etwas holprig und ich musste mich auch erst einmal mit den ganzen Namen etwas zurechtfinden, aber je weiter ich kam, desto weniger konnte ich Callies und Joels Geschichte aus der Hand legen!
Ich mag es, dass die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden geschrieben sind, da ich mich so richtig in ihre Gefühlswelten fallen lassen und mit ihnen leiden konnte - und ja, die beiden haben es echt nicht einfach
Es war einfach wundervoll, dabei zuzusehen, wie sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt hat - sie war einfach so authentisch und voller Gefühle! Und umso mehr hat es mir das Herz zerrissen als... okay, das müsst ihr schon selbst herausfinden
Ich hatte wirklich mehrfach Tränen in den Augen und besonders zum Ende hin durchgehend Gänsehaut! Dieses Buch ist keine einfache Lovestory, sondern geht so krass unter die Haut, dass ich euch einfach nur sagen kann: Lest es! Lest diese unglaubliche Geschichte und überzeugt euch selbst, wie wundervoll, traurig und herzzerreißend ein Buch sein kann!
Seit dem Tod ihres Vaters will die 18-jährige Estella nur ihren Schulabschluss machen und Irland endlich den Rücken kehren. Doch ihre Pläne werden durchkreuzt, als der geheimnisvolle Noah auftaucht. Er ist nicht nur ganz anders als alle Jungen, denen Estella bisher begegnet ist, er gibt ihr das erste Mal seit langer Zeit das Gefühl, nicht ganz alleine auf dieser Welt zu sein. Estella verliebt sich jeden Tag ein kleines bisschen mehr in ihn, doch Noah ist nicht ohne Grund im Ort. Er hat ein Geheimnis, das alles zwischen ihnen zerstören könnte...
Meine Meinung:
Highlight! Highlight! Highlight! Ich glaube das ist das Wort, mit dem sich “Beyond the Sea” am besten beschreiben lässt. Für mich ist es so viel mehr als nur eine normale New-Adult-Story und das eigentlich völlig unerwartet.
Auf das Buch bin ich vor allem durch dieses atemberaubende Cover gestoßen. Es ist anders, als man es sonst vom LYX-Verlag gewohnt ist, aber dafür nicht weniger schön. Ich liebe das Zusammenspiel der Farben und die raue, stürmische Atmosphäre, die sich auch in der Geschichte wiederfinden lässt. Und somit kommen wir auch schon zum Setting. Rau. Stürmisch. Irland! Und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich vollkommen hin und weg. Es klingt einfach nach der perfekten Geschichte zum Abtauchen und ich sage euch – das ist sie auch!
Aber erst einmal zum Schreibstil: Es war mein erstes Buch von L. H. Cosway und dementsprechend wusste ich noch so gar nicht, was auf mich zukommt. Doch schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte gefangen. Es ist unglaublich, wie die Autorin mit Worten umgehen kann! Einerseits spiegeln sie einfach perfekt die Gefühlswelt der Charaktere wider, sodass man als Leser immer Teil des Geschehens ist und alles so hautnah miterlebt, dass ich mir sogar teilweise eingebildet habe, den kühlen Wind hoch oben auf den Klippen auf meiner Haut zu spüren. Aber andererseits haben ihre Worte auch etwas sehr Gefühlvolles und Zerbrechliches an mich, was mich zu Beginn ein wenig an Brittainy C. Cherry (eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, also eine ganz große Empfehlung an dieser Stelle!!) erinnert hat, und der Geschichte etwas unglaublich Tiefgründiges verleiht.
Wenn ich schon bei Tiefgründigkeit bin, möchte ich auch direkt mit den Charakteren weitermachen. Estella als Protagonistin hat mir meeega gut gefallen und auch mal frischen Wind in meine Gedanken gebracht. Obwohl sie anfangs noch sehr eingeschüchtert ist und einen ziemlich zerbrechlichen Eindruck macht, zähle ich sie zu einer meiner allerliebsten Protagonistinnen. Es ist einfach ein superschönes Gefühl im Laufe der Geschichte zu sehen, wie sie immer stärker wird und weiter über sich hinauswächst. Sie zeigt allen Lesern, dass man nur fest genug an seine Träume glauben muss und nichts auf das geben soll, was andere sagen. Denn auch dann kann man alles erreichen. Und das Wichtigste: selbst wenn man vollkommen verkorkst ist, kann man immer noch geliebt werden! Außerdem fand ich es echt interessant, dass sie so einen engen Bezug zu ihrem Glauben hat, was mir sonst noch nie in einem Buch untergekommen ist. Anfangs musste ich mich erst einmal ein wenig daran gewöhnen, doch es ist ein Teil von Estella, der ihrem Wesen keinerlei Abstriche tut. Eher im Gegenteil. Denn ungewohnt muss nicht immer gleich schlecht sein, wie hier nur allzu deutlich wird.
Zu Noah, dem Protagonisten, hatte ich anfangs, um ehrlich zu sein, noch gar keinen Draht. Er ist sehr verschlossen und es umgibt ihn eine echt düstere Aura. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb war ich von Estella ziemlich beeindruckt, als sie immer weiter versucht hat, das Gute in ihm zu sehen. Doch als ich mich ihr gleichgetan habe, hat auch er sich trotz seiner teilweise ziemlich fragwürdigen Taten immer weiter in meinem Herz geschlichen. Ich mag einfach die Vorstellung, dass so ein düsterer Kerl zu den süßesten Aktionen überhaupt in der Lage ist (seufz!!).
Die Nebencharaktere waren ebenfalls grandios. Besonders Estellas beste Freundin Aiofe hat es mir mit ihrer herzlichen und offenen Art angetan. Aber auch die “bösen Charaktere” gehören auf ihre ganz eigene Art und Weise zu dem Buch. Und ohne zu spoilern möchte ich hier nochmal eine ganz kleine Andeutung machen: Denn in dieser Geschichte gibt es kein schwarz und weiß. Kein hell und dunkel. Und so kann es auch passieren, dass man sein Herz am Ende an die Charaktere verliert, von denen man es am wenigsten erwartet hätte...
Apropos unerwartet: die Handlung! Einfach meeega! Im Klappentext wird ja schon ein klein wenig verraten, aber natürlich passiert noch echt viel, womit ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte, was das Buch zu einem absoluten Pageturner macht! Ich konnte einfach nicht mehr aufhören und habe es innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen! "Beyond the Sea” ist einfach absolut außergewöhnlich (wie ich wahrscheinlich schon ziemlich oft erwähnt habe)!! Ich hatte schon ein paar zentrale Themen angesprochen, zum Beispiel Estellas Glauben, aber es gibt noch so viele mehr. Was ich zum Beispiel hammermäßig fand, war der Bezug zum Übernatürlichen, was ich überhaupt nicht erwartet hatte. Schon im ersten Satz (”Sein Leben lang hatte mein Vater geglaubt, er sei verflucht.”) wird dies so ein bisschen angeschnitten und zieht sich durch die ganze Geschichte, sodass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, was ich nun glauben sollte. Flüche? Keine Flüche? Geister? Keine Geister? Jedenfalls hatte das Lesen so auch etwas absolut Magisches und Geisterhaftes, was mich auch noch einige Tage nach dem Lesen beschäftigt hat. Ganz großes Kino – das schaffen nur wenige Geschichten! Aber auch die Thematisierung von gesellschaftlich sensiblen und ernsten Themen kam nicht zu kurz (Achtung: das Buch enthält eine Triggerwarnung!). Gegen Ende gibt es einige ziemlich krasse Enthüllungen, die so grausam waren, dass mir der Atem gestockt ist. Also definitiv keine Geschichte für schwache Nerven! Ich finde einfach die Art, wie L. H. Cosway diese in ihre Geschichte integriert großartig und bin mir sicher, dass sie so ganz viel Zustimmung erfahren werden. Vielleicht kann das Buch auch dem ein oder anderen helfen, sich aus einem Teufelskries zu befreien und auf die Suche nach dem eigenen Glück zu gehen. Ganz bestimmt sogar.
Insgesamt also eine riiiesige Leseempfehlung von mir! “Beyond the Sea” enthält einfach die perfekte Mischung aus Lovestory, wichtigen Themen und einem Hauch Mystik – sicherlich auch interessant für nicht-New-Adult-Leser! Es ist mir unglaublich schwer gefallen, Estella loszulassen, bin aber trotzdem sehr zufrieden mit dem Ende und hoffe sehr auf baldigen Lesenachschub der Autorin!
Matilda hat das Drama um die Liebe satt. Die Psychologie-Studentin ist sich sicher, dass man keinem Mann trauen kann. Davon versucht sie auch ihre Mitbewohnerin Briony zu überzeugen, die sich in den gut aussehenden Künstler Anthony verliebt hat. Denn Matilda durchschaut sofort, dass er mit ihrer besten Freundin spielt. Um Briony noch größeren Herzschmerz zu ersparen, geht sie einen gefährlichen Deal mit Anthony ein: Wenn er endlich aufhört, Briony falsche Hoffnungen zu machen, lässt Matilda sich von ihm malen – und zwar nackt. Doch mit jedem Pinselstrich erinnert er sie nicht nur an ihren längst begrabenen Traum, sondern auch an den Menschen, der sie früher war. Und plötzlich beginnt ihre Fassade zu bröckeln...
Meine Meinung:
"Try & Trust", Matilda und Anthony. Wo soll ich da nur anfangen?
Diese Geschichte ist für mich einfach etwas ganz besonderes! Dies fällt noch nach den ersten Seiten an Nenas gefühlvollen und wunderbaren Schreibstil auf, der einem nicht nur Gänsehaut verursacht, sondern auch so eine Nähe zu den Charakteren schafft, das es mir Gänsehaut beschert hat!
Die Thematik mit der Kunst war mir zwar neu, hat mir aber unglaublich gut gefallen - mal etwas ganz anderes!
Ich habe mich riesig auf die Geschichte der beiden gefreut, doch um ehrlich zu sein war ich anfangs ein wenig enttäuscht. Matilda hat ihre Mitmenschen ziemlich häufig angeschnauzt und einen ziemlich ausgeprägten Beschützerinstinkt ihrer besten Freundin Briony über gehegt... dies wurde im Laufe der Geschichte aber immer besser und besser, sodass ich mich immer mehr in sie hineinversetzen konnte.
Und Anthony - was soll ich da eigentlich noch sagen? Seit dem ersten Kapitel aus seiner Sicht bin ich ihm absolut verfallen! Er ist ganz anders als man vielleicht ahnen mag, mal eben nicht der typische Aufreißer. Mit seinen Worten, seinen Gedanken und seinen Bildern hat er sich ganz heimlich hoch in meine Bookboyfriend-Liste geschlichen - und so schnell kommt er da auch nicht mehr weg
Trotz meines kleinen Kritikpünktchens aber eine wundervolle und gefühlvolle Geschichte, die auch total wichtige Themen aus dem Leben aufgreift - also ein absolutes Must-Read für alle New Adult Fans!
Alice hat das magische Spielfeld verlassen, doch dem Fluch, der auf Chesterfield und St. Burrington lastet, kann keiner entkommen. Je verzweifelter Alice nach Antworten sucht, desto mehr düstere Geheimnisse kommen an die Oberfläche. Trotzdem kann sie den dunklen König Jackson nicht vergessen und der weiße König Vincent verfolgt sie selbst bis in ihre Albträume. Die Schicksale der drei scheinen undurchdringlich miteinander verwoben zu sein. Damit nicht Zug um Zug weitere Spieler fallen, muss Alice sich dem Fluch stellen. Selbst wenn das bedeutet, sich selbst schachmatt setzten zu lassen.
(Spoiler Ende)
Meine Meinung:
𝙽𝚞𝚛 𝚗𝚘𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗 𝙺𝚊𝚙𝚒𝚝𝚎𝚕... - bei welchem Buch habt ihr das zuletzt gesagt?
Ich muss bei diesen Worten sofort an den zweiten Band von "Night of Crowns" denken, den ich vor Kurzem beendet habe!
Bereits seit ich im April letzten Jahres Band 1 beendet und ABSOLUT GELIEBT habe, konnte ich nun endlich (wie konnte ich mich nach diesem fiesen Cliffhanger bitte so lange gedulden?) meinen heiß ersehnten zweiten Band in den Händen halten!! Das Cover gefällt mir sogar noch besser als das vom ersten Band!
Ich bin wirklich nur so durch die Seiten geflogen und habe mich von Anfang an trotz der großen Pause wieder direkt in der Welt zurechtgefunden. Alice, die Protagonistin ist gleichzeitig unglaublich mutig und hat so einen einzigartigen Humor, dass man gar nicht kann, als sie ins Herz zu schließen! Auch das Wiedersehen mit Vicent, Jackson, Curse und Co. war unglaublich spannend und herzeergreifend!
Besonders gefallen hat mir, dass es einige wirklich tiefgründige Stellen gab und dass die mysteriöse Stimmung der Geschichte bis zum Ende erhalten blieb, "Waaaas?!?! Ohgottogott neiiin!!"- Momente inklusive!
Und auch wenn ich schon ein bisschen (seeehr!!) traurig bin, das Spielfeld nun verlassen zu müssen, haben alle doch ihr gebührendes und würdiges Ende gefunden!
Stella hat da eine einzigartige, humorvolle und superspannende Geschichte geschaffen und sich damit einen riiiesigen Platz in meinem Herzen ergattert! Ich kann den Romantasy-Liebhabern unter euch diese einzigartige Geschichte nur ans Herz legen!
Muss man sich manchmal verlaufen, um die Liebe zu finden?
Nach einem wunderschönen Urlaub mit ihrem Verlobten setzt sich Hannah im Nachtzug aus Versehen in den falschen Waggon und wacht am Morgen nicht wie geplant in Amsterdam, sondern in Paris auf. Der nächste Zug nach Amsterdam geht erst am Nachmittag. Wohl oder übel muss Hannah den Tag in Paris bleiben, aber was soll sie mit der Zeit anfangen, ganz allein?
Léo ist das gleiche Missgeschick passiert. Auch er ist aus Versehen im falschen Waggon gelandet, auch er muss am gleichen Abend geschäftlich in Amsterdam sein. Aber anders als Hannah kennt Léo Paris wie seine Westentasche.
Die beiden treffen sich am Ticketschalter und beschließen, den Tag zusammen zu verbringen ...
Meine Meinung:
Kennt ihr das? Ihr seht ein Buch und wisst schon ohne den Klappentext zu lesen, dass ihr es unbedingt braucht? Genau so ging es mir mit "Und dann war es Liebe"! Es ist einfach unglaublich schön gestaltet und passt einfach perfekt zur Story!
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein bisschen schwer gefallen, da es am Anfang ziemlich stressig war und eeecht viele Zufälle auf einmal passiert sind. Eigentlich bin ich hoffnungslos romantisch veranlagt und finde es unglaublich süß, wenn sich zwei Personen auf schicksalhafte Weise begegnen, aber irgendwie war es selbst mir etwas too much...
Im Laufe der Geschichte bin ich dann auch besser mit den Charakteren zurecht gekommen, da auch die Protagonistin Hannah immer mehr ihre negative Einstellung losgelassen hat. Auch Léo war für mich anfangs ein Rätsel, aber auch er hat sich geöffnet, sodass ich mich doch noch mit ihm anfreunden konnte.
Der Tag in Paris hat mir auch gut gefallen, jedoch hatte ich mir vorher ein bisschen was anderes darunter vorgestellt. Ich hätte mehr Happiness und rosarote Sonnenbrillen erwartet - wenn ihr wisst was ich meine... es war irgendwie, als wären die Szenen nicht wikrlich greifbar...
Aber trotzdem konnte mich das Buch je weiter es ging immer mehr für sich einnehmen, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte! Besonders das Ende war sooo süß!!
Trotz der Kritikpunkte aber ein süßes, empfehlenswertes Buch für Zwischendurch!