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Veröffentlicht am 08.06.2021

eine super gelungene Fortsetzung ♥

Saphirblau
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Wer an Zufälle glaubt, hat die Macht des Schicksals nicht begriffen. - Kerstin Gier


Im zweiten Band der Edelstein Trilogie „Smaragdgrün“ werden die Ereignisse aus „Rubinrot“ nahtlos weitergeführt. Gwen ...

Wer an Zufälle glaubt, hat die Macht des Schicksals nicht begriffen. - Kerstin Gier


Im zweiten Band der Edelstein Trilogie „Smaragdgrün“ werden die Ereignisse aus „Rubinrot“ nahtlos weitergeführt. Gwen muss sich weiter mit ihrer Rolle als Zeitreisende auseinandersetzen, während ihr die Loge immer unheimlicher wird. Es gibt viel zu lernen, um in der Vergangenheit nicht aufzufallen und den Schulalltag gibt es ja schließlich auch noch. Doch was hat es mit dem Graf von St. Germain auf sich? Will er wirklich das Beste für Gwen und Gideon?

Gwen ist mit ihrem ach so wertvollen Erbe immer noch nicht ganz glücklich. Es offenbaren sich immer mehr Familiengeheimnisse, das Lernen ist schwierig und für Reifröcke hat doch einfach niemand etwas übrig oder? Auch das mit Gideon ist alles unglaublich verwirrend und kompliziert. Eine Pause wäre nett, ein schöner Urlaub vielleicht. Aber wenn Gwen nicht regelmäßig mithilfe des Kartographen in die Vergangenheit reißt, werden ihre Sprünge unkontrolliert und gefährlich.

Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist auf jeden Fall Xemerius, der sprechende Wasserspeier, der immer einen guten Spruch parat hat und Gwen treu zur Seite steht. Ich musste so lachen! Der Humor ist in diesem Buch wieder gut vertreten, das Buch ähnelt immer mehr einer Komödie oder vielleicht Daily-Soap. Das Ende ist wieder nicht abgeschlossen und ich hoffe sehr, dass es im finalen Band anders sein wird, sonst wäre das leider sehr unbefriedigend. Das Buch hat ein schnelleres Tempo, als sein Vorgänger, es gibt einige Antworten und auch ein paar Funken zwischen Gwen und Gideon, den ich inzwischen deutlich lieber mag ^^
Liebhabern des ersten Bandes kann ich dieses Buch auf jeden Fall sehr ans Herz legen. Es ist eine super gelungene Fortsetzung ♥

Wer nicht zu heucheln weiß, der weiß auch nicht zu herrschen. – Kerstin Gier

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Veröffentlicht am 08.06.2021

lockerleicht und voller Humor ♥

Rubinrot
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Der Rabe auf seinen rubinroten Schwingen. Zwischen den Welten hört Tote er singen. Kaum kennt er die Kraft, kaum kennt er den Preis, Die Macht erhebt sich, es schließt sich der Kreis. – Kerstin Gier

Gwendolyn ...

Der Rabe auf seinen rubinroten Schwingen. Zwischen den Welten hört Tote er singen. Kaum kennt er die Kraft, kaum kennt er den Preis, Die Macht erhebt sich, es schließt sich der Kreis. – Kerstin Gier

Gwendolyn ist ein völlig normales 16jähriges Mädchen, mit ganz normalen Problemen und einer besten Freundin, namens Leslie. Ihre Familie ist groß und laut und sie eher der unscheinbare teil, denn alle Augen sind auf ihre Cousine Charlotte gerichtet, die so lautet die Vorhersagen, das Zeitreisegen geerbt hat. Die Starrolle ist also klar vergeben.
Als Gwen sich aber plötzlich seltsam fühlt und im nächsten Moment in einer Gasse in der Vergangenheit steht, wendet sich das Blatt und Gwen bekommt plötzlich unangenehm viel Aufmerksamkeit, die sie bald bereuen lässt dieses Gen zu besitzen. Ob sie will oder nicht, sie muss ausgebildet werden und trifft auf eine ganze Gemeinschaft aus Zeitreisenden. Darunter Gideon, das wohl arroganteste Lebewesen in allen Zeiten. Leider auch ziemlich gutaussehend …

An der Edelstein Trilogie von Kerstin Gier war lange Zeit kein Vorbeikommen – zu recht ^^ Auch wenn ich nicht so ein riesig großer Fan der Cover bin, war ich auf die Geschichte doch sehr neugierig. Der Einstieg in die Geschichte ist gut gewählt und nach einigen Seiten, habe ich mich in Gwens Welt zurechtgefunden. Ich mochte sie von Anfang an, sie ist sympathisch, ein bisschen tollpatschig und sehr zum liebhaben. Sie sagt, was sie denkt, auch wenn das am Abendbrottisch schon mal Schnappatmungen auslöst.

Auch Leslie als beste Freundin fand ich sympathisch, sie hält zu Gwen, auch wenn es seltsam wird. Charlotte dagegen, ist das typische, wunderschöne, zickige Biest, dem einfach alles gelingt und die auf Gwen hinuntersieht. Als jedoch klar wird, dass sie das Gen gar nicht hat, bricht großes Drama aus und Charlotte wird noch fieser. Ganz besonders, weil es auch heißt, dass sie nicht mehr mit Gideon arbeiten kann, dabei hat sich zwischen den Beiden schon ordentlich was angebahnt.

Am Anfang scheinen sie einander auch verdient zu haben. Gideon ist so arrogant, dass ich das Buch gerne geschüttelt hätte =D Natürlich ist er ein absoluter Profi im Zeitreisen und muss sich jetzt aufopfern, um Gwen zu helfen alles nachzuholen.

Ich habe das Buch so gerne gelesen, denn anders als der Titel erwarten lässt, ist es keineswegs eine Liebesschnulze. Kerstin Gier schreibt wahnsinnig humorvoll, nimmt nichts zu ernst und schafft es trotzdem Spannung und Action aufzubauen. Ihr Still ist wirklich besonders und hat mir total gut gefallen. Das Ende fand ich ein bisschen abrupt, aber es gibt ja noch zwei Bände (:

Das Buch ist lockerleicht und kurzweilig, sehr humorvoll und wenn man sich darauf einlässt, ein wahres Lesevergnügen ♥


Wenn du dich änderst, ändert sich alles um dich herum. Das ist Magie! – Kerstin Gier

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Veröffentlicht am 07.06.2021

locker leichter zweiter Band

Frostfluch
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Vor wenigen Wochen wurden die Wände der Bibliothek der Altertümer in einem schrecklichen Kampf erschüttert. Für Gwen heißt es jetzt tägliches Kampftraining mit den Spartanern, doch ihre Kräfte halten sich ...

Vor wenigen Wochen wurden die Wände der Bibliothek der Altertümer in einem schrecklichen Kampf erschüttert. Für Gwen heißt es jetzt tägliches Kampftraining mit den Spartanern, doch ihre Kräfte halten sich in Grenzen. Doch dann wird es brenzlig, nicht nur, dass sie beinahe überfahren wird, in der Bücherei wird Gwen beinahe von einem Pfeil durchbohrt! Will sich vielleicht die Familie von Jasmine für ihren Tod rächen? Oder ist da noch ein anderer Feind, der sich bisher nicht zu erkennen gegeben hat?
„Du bist noch nicht ganz erwachsen, und so ist es auch mit deiner Magie. Sie entwickelt und verändert sich, genau wie du selbst.“
(S. 314)

Ich finde die Cover dieser Reihe einfach so schön! ♥
Beinahe nahtlos schließt Frostfluch an seinen Vorgänger an und erzählt, wie es mit Gwen weitergeht. Logan ist immer noch kalt und Gwen fühlt sich weiterhin völlig fehl am Platz. Ihr einziger Trost ist ihre Freundin Daphne. Doch im Laufe des Buches findet Gwen heraus, dass sie sich die Fähigkeiten von anderen durch ihre Gypsy Gabe zu nutzen machen kann! Endlich ein Lichtblick!
Auf dem Wochendausflug trifft Gwen auf Preston, ein Krieger, der nur Augen für sie zu haben scheint. Allerdings scheitern ihre Dates irgendwie immer unter seltsamen Umständen … Und dann ist da auch noch Logan, der ihr einfach nicht aus dem Kopf geht!
Und dann ist da noch die Erinnerung, die sie plötzlich an ihre Mutter hat. Ein Gegenstand hat sie in sich getragen und Gwen muss unbedingt herausfinden, wem der gehört!
Der Schreibstill des Buches ist wie schon Band I, flüssig und schlüssig, mit wenig Schnörkeln und ohne Längen. Leider will es mit der Spannung nicht ganz klappen, den Plot mochte ich aber trotzdem und hatte sehr locker leichte Lesestunden. Am Ende hat es dann aber doch noch ziemlich gefunkt und ich freue mich auf Band 3, weitere Abenteuer mit Magie und noch mehr mythischen Bestien.

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Veröffentlicht am 07.06.2021

zwei Anläufe - dann wars perfekt ♥

Legend (Band 1) - Fallender Himmel
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In Los Angeles greift eine Seuche um sich und wer den Virus hat, wird gnadenlos von den Soldaten erschossen. Der Große Test prüft alle Kinder auf ihre Gene und Gaben, von seinem Ergebnis hängt ihr Leben ...

In Los Angeles greift eine Seuche um sich und wer den Virus hat, wird gnadenlos von den Soldaten erschossen. Der Große Test prüft alle Kinder auf ihre Gene und Gaben, von seinem Ergebnis hängt ihr Leben ab.
Day lebt auf der Straße. Obwohl er den Großten Test damals nicht bestanden hat, gelang ihm die Flucht, bevor man ihn in eins der Arbeitslager schaffen konnte. Jetzt ist er frei. Und wütend.

June ist Studentin, sie ist Waise, ihr einzige Familie ist Metias, ihr Bruder, der Capitain ist. Als dieser versucht einen Flüchtigen zu stellen, verliert er sein Leben und June alles, was sie liebte.
Sie schwört blutige Rache und macht sich auf die Suche nach demjenigen, der ihren Bruder ermordet hat. Es ist Day … Day der nur versucht hat, Medikamente zu bekommen um seine Familie zu retten …
'Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen.' Er sieht zur offenen Tür des Waggons, wo dunkler Regen die Welt verschleiert. 'Und man versucht immer, auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.' (S. 363)

Ich gebe zu, ich habe für dieses Buch zwei Anläufe gebraucht. Aber beim zweiten Mal, konnte ich nicht mehr sagen, woran das lag, denn die Geschichte hat mich einfach in sich hinein gesaugt! Ich habe an den Seiten geklebt, der Schreibstill war einfach so unglaublich gut und ich war mitten drin in der Geschichte.
Dystonien sind eigentlich immer traurig, haben eine grausame Geschichte und so ist es hier nicht anders. Los Angeles ist in Sektoren eingeteilt, es gibt viele Armensektoren und wenige Sektoren für die Reichen. Die verschiedenen Stimmungen in den jeweiligen Gebieten werden sehr vorstellbar beschrieben und ich konnte mich gut in die Geschichte hinein versetzen.
Für die Erzählung hat die Autorin abwechselnd die Sicht von Day und June gewählt. Vor allem Day stellt einen Charakter dar, für den man auf Anhieb Sympathie empfinden muss. Day ist unabhängig und selbstbewusst. Für die Menschen, die ihm nahe stehen, würde er ohne zu zögern alles geben.
June ist sozusagen ein Wunderkind. Im Alter von zehn Jahren hatte sie den Großen Test mit der vollen Punktzahl bestanden. Das hat noch nie jemand geschafft. Durch dieses Ergebnis ist ihre Karriere in der Republik bereits vorgezeichnet.
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und ähneln sich doch. Ich fand die Entwicklung der Beiden so gut, Junes Verbissenheit und dann die Zweifel die langsam in ihr aufkeimen. Das Böse scheint in diesem Buch übermächtig zu sein und doch war das Lesen nicht erdrückend, sondern fesselnd und mit einem leisen Hoffnungsschimmer. Immer wieder gibt es Überraschungen, der Cliffhanger ist nicht grausam und doch bleibt die Lust auf mehr mehr mehr ♥
Außerdem ist die Aufmachung des Buchs einfach wunderschön. Schlicht, mit dem goldenen Symbol der Republik – perfekt ♥

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Veröffentlicht am 07.06.2021

wird einfach nicht langweilig

City of Lost Souls
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Zu Clary hatte er einmal gesagt, dass es kein schlimmeres Gefühl gebe, als den Menschen, die man liebt, nicht trauen zu können. Doch damit hatte er sich geirrt. Von den Menschen, die man liebte, gefürchtet ...

Zu Clary hatte er einmal gesagt, dass es kein schlimmeres Gefühl gebe, als den Menschen, die man liebt, nicht trauen zu können. Doch damit hatte er sich geirrt. Von den Menschen, die man liebte, gefürchtet zu werden - das war noch viel schlimmer. – C.C.
Jace ist verschwunden und auch von Sebastian fehlt jede Spur. Doch egal wie sehr Clary auch fleht, der Rat beschließt die Sucht aufzugeben. Clary sieht sich gezwungen den Gefallen der Feenkönigin einzufordern, schließt einen Handel mit ihr … und bricht diesen! Sie behält die Elbenringe, die sie für die Königin gestohlen hat. Plötzlich tauchen Jace und Sebastian im Institut auf, vertraut als wären sie die besten Freunde. Und sie bitten Clary sie zu begleiten …
Ein neuer Feind ist besiegt, doch Clary und Jace ist es immer noch nicht vergönnt zusammenzubleiben. Der fiese Cliffhanger von „City of Fallen Angels“ hat mich direkt wieder in die Welt von Cassandra Clare hineinstürzen lassen. Jace ist verschwunden, nicht einmal Magnus Bane (der übrigens immer noch mein heimlicher Lieblingscharakter ist) kann helfen. Es braucht eine Weile, doch dann findet Clary heraus, das Sebastian und Jace durch eine geheimnisvolle Macht verbunden sind. Klar, dass sie ziemlich daran interessiert ist diese zu trennen.
In diesem Buch gehen die Charaktere getrennte Wege, auf der Suche nach einer Lösung für das Problem. Dadurch prasselt auf den Leser eine ganze Flut an Geschehnissen und Informationen ein. Clary macht einen schönen Wechseln von „Ich bin schuld“ zu „Ich werde ihn“ retten durch. Auch Jace hat sich verändert, wirkt glücklich und zufrieden und die Frage ist, ob er wirklich von diesem Fluch befreit werden sollte.
Man kann ein Kind nicht dazu erziehen, an etwas anderes zu glauben, als das, an das man selbst glaubt. Ich bin mir sicher, dass Clary ganz genau weiß, dass sie sterben kann. Und ich bin
außerdem sicher, dass sie – genau wie du – davon überzeugt ist, dass es Dinge
gibt, für die es sich zu sterben lohnt. – C.C.

In diesem Buch geht es so viel um zwischenmenschliches, dass der rote Faden und die Handlung beinahe ein bisschen verloren gehen. Denn auch Alec und Magnus bekommen ihre Momente, wir erfahren endlich etwas mehr über Magnus Familie und über Alecs Ängste, nicht genug zu sein. Er wird immer eifersüchtiger, auf eine alte Flamme von Magnus und fasst einen halsbrecherischen Entschluss.

Und dann sind da ja auch noch Izzy und Simon, zwischen denen es auch endlich weiter geht. Besonders Izzy entwickelt sich so schön weiter und zeigt ihre weiche Seite. So viele Pärchen in dieser Geschichte und dann noch Sebastian, alias Jonathan Morgenstern und Valentins Sohn. Auch so ein Charakter, der mich einfach nicht losgelassen hat ^^

Es ist der fünfte Band, das ich den Schreibstill liebe, muss ich nicht mehr sagen oder? ♥
Die Spannung kommt ein bisschen zu kurz, weil der Fokus so auf der Beziehung und Entwicklung der Figuren liegt. Es sind etwas zu viele Handlungsstränge, zu viele Wechsel, zu viel drum rum. Aber ich wüsste auch nicht, was davon man hätte weglassen sollen, weil alles gut war … Ich liebe die Reihe einfach ♥
Allerdings möchte ich noch anmerken, dass es mir langsam wirklich zu viel wird, was die Abwandlung der Bibel und des christlichen Glaubens angeht. Die Autorin lehnt sich hier sehr weit aus dem Fenster und dieser Part gefällt mir persönlich als Christ leider gar nicht.

Jace schlug die erste Seite auf, auf der der Titel in einer kunstvollen Schrift abgedruckt war. Daneben stand eine lange Widmung, und obwohl die Tinte inzwischen verblasst und kaum noch zu lesen war, konnte Clary die Unterschrift entziffern: -Endlich wage ich zu hoffen- William Herondale. – C. C.

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