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Veröffentlicht am 02.08.2021

super gute Idee, aber leider nicht ausgeschöpft

Crave
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Ich muss ihm nur noch mal in die Augen sehen, um mit absoluter Sicherheit zu wissen, dass dieser Typ mit dem verschlossenen Blick und der düsteren Ausstrahlung ganz bestimmt nicht der Held einer Liebesgeschichte ...

Ich muss ihm nur noch mal in die Augen sehen, um mit absoluter Sicherheit zu wissen, dass dieser Typ mit dem verschlossenen Blick und der düsteren Ausstrahlung ganz bestimmt nicht der Held einer Liebesgeschichte ist. Am allerwenigsten meiner Geschichte.
Seite 32

Inhalt:
Nachdem Grace ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat, holt ihr Onkel sie zu sich an das Internat das er im tiefsten Alaska leitet. Grace fügt sich eher wiederwillig und fühlt sich an der neuen Schule nicht besonders wohl. Die Leute verhalten sich seltsam, ganz besonders Jaxon Vega, der trotz seiner unverhohlenen Warnungen doch immer wieder ihre Nähe zu suchen scheint. Irgendetwas geht an dieser Schule vor sich und Grave ist ein Teil davon – ob sie will oder nicht.

Meinung:
Die Aufmachung des Buches ist schlicht, schwarz-weiß dazu der farbige Buchschnitt – ein ziemlicher Hingucker! Ich war sehr begeistert, als ich es in der Hand hielt. Ich mag das Cover, es erinnert mich ein bisschen an Twilight, aber das fand ich nicht schlimm. Durch die Werbung war schon klar, dass es sich um eine Vampir Geschichte handelt, weswegen ich super neugierig war.

Der Einstieg ging sehr leicht, gemeinsam mit Grace landet der Leser in Alaska, lernt ihre Cousine Macy kennen und betritt zum ersten Mal das Internat. Die Beschreibungen waren sehr gut, nicht zu lang, aber so, dass man sich alles super vorstellen konnte. Ich mochte Macy, sie wirkt nett, ein bisschen aufgedreht, mit gutem Freundinnen Potential. Grace ist eher sarkastisch, sie trauert um ihre Eltern, aber das Düstere wird nicht übermächtig.

„Hast du hier eigentlich Netflix?“
„Meinst du das ernst? Ich lebe auf einem Berg mitten in Alaska – ohne Netflix wäre ich verloren.“
Seite 87

Dann werden sehr schnell sehr viele Personen eingeführt und ich musste etwas aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Jaxon verhält sich von Anfang an seltsam und etwas aufdringlich. Dann gibt es noch Flint, ein Sunnyboy und damit genau das Gegenteil von Jaxon.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen, auch der Aufbau des Internats und die ganzen Ideen. Der Schreibstill ist sehr jugendlich, aber das hat mich nicht so sehr gestört. Am meisten mochte ich die Überschriften, die waren oft sehr lustig (: Schade fand ich es, dass z.B. Macy überhaupt keine Tiefe in ihrem Charakter entwickelte und eher farblos blieb und Grace wird mit jedem Kapitel irgendwie naiver. Mein größter Kritikpunkt an diesem Buch ist leider die Liebesgeschichte. Ich fand sie nicht überzeugend, viel zu schnell und vor allem nicht gesund. Grace fürchtet sich vor Jaxon, gibt ihm aber doch immer wieder nach. Sie gibt keine Wiederworte, hinterfragt zu wenig und setzt sich ihm gegenüber nicht durch. Anfangs mochte ich so gerne, aber sie wird immer unreifer und redet von der allergrößten Liebe ihres Lebens für alle Ewigkeiten, obwohl sie erst 16 ist. Das fand ich leider störend. Es wird auch nicht erklärt, was genau die zwei aneinander so sehr begeistert, es ist einfach so. Liebe auf den ersten Blick ist ja gut und schön, aber selbst das hätte man doch einfach schreiben können. Dazu kommt, dass natürlich gleich die zwei heißesten Typen der Schule (wobei da irgendwie alle nur super heiß sind) auf Grace stehen und das einfach so.
Die Anspielungen auf Serien wie Legacies fand ich etwas sehr offensichtlich. Grace hätte für mich persönlich ruhig etwas mehr Zweifeln können bzw. hartnäckiger, sie merkt ja, dass ihr etwas verschwiegen wird, harkt aber überhaupt nicht nach.

„Mach dich so unsichtbar wie möglich. Schau hier nichts und niemanden länger als nötig an. Und vor allem: Bleib immer und zu jeder Zeit wachsam.“
Seite 42

Es gab wirklich schöne Szenen, wie z.B. die Schneeballschlacht und immer wieder kam Spannung auf, allerdings hat dem ganzen einfach Tiefe gefehlt. Die Idee mochte ich sehr, sie hat super viel Potential und auch die Charakter hatten das. Aber die gewollte Darkness des Buches, passte für mich nicht so gut zu einer derartigen Teenager Protagonistin. Das Ende war wiederrum spannend, wenn ich auch eine ganze Weile gebraucht habe, um zu verstehen was genau los ist. Ich würde schon gerne wissen, wie es weitergeht und würde einfach hoffen, dass Grace im nächsten Band etwas reifer ist ^^ Außerdem wären ein paar Details zu den Wesen an sich schön gewesen, so blieb auch das leider etwas blass.

Fazit: super gute Idee, aber leider nicht ausgeschöpft

„Nie hat man ein Betäubungsmittel zur Hand, wenn man es wirklich bräuchte.“
Seite 368

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Ein richtig richtig gutes Buch

Allein durch die Sterne
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»Meine Fotos wurden kurioser. Selfies im leeren Supermarkt. Ein „Hilfe“ aus Dosenravioli gebaut. Da war niemand. Niemand sah meine Bilder, egal wie viel Hashtags ich versuchte. Ich betitelte sie alle mit ...

»Meine Fotos wurden kurioser. Selfies im leeren Supermarkt. Ein „Hilfe“ aus Dosenravioli gebaut. Da war niemand. Niemand sah meine Bilder, egal wie viel Hashtags ich versuchte. Ich betitelte sie alle mit #iamunstoppable.«

Inhalt
Ariadne ist frei, jedenfalls soweit wie es geht. Ihr Studium hat sie geschmissen, sie umgibt sich nur noch mit Dingen, die ihr Spaß machen wie ihre Katze namens Katze oder Badminton mit ihren Freundinnen. Doch als an diesem Tag aus der Umkleidekabine tritt ist die Halle plötzlich leer. Und nicht nur die, die ganze Welt ist vollkommen menschenleer. Nur sie, Ariadne, ist noch da. Ganz allein. Jetzt ist sie wirklich frei, aber Freiheit ist auf einmal alles andere als toll.

Meinung
Ich mag Cover und Titel richtig gerne, beides ist irgendwie schlicht, schön und eine Spur melancholisch. Der Klappentext hat mich super neugierig gemacht, ich fand die Thematik sehr interessant und war gespannt, wie die Autorin an die Sachen rangehen würde.

Die Geschichte wird aus Ariadne Sicht erzählt. Der Leser erfährt schnell einige Fakten über sie, z.B. dass sie ihr Studium geschmissen und kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater hat. Dafür aber eine ebenso flauschige, wie dicke Katze, namens Katze, die ihr eines Tages zugelaufen ist und für die sie sich jetzt verantwortlich fühlt. Dann ist es auch schon so weit und Ariadne stellt fest, dass sie der einzige Mensch auf der Welt zu sein scheint. Ich fand ihre Emotionen super gut dargestellt und rübergebracht, bin panisch mit ihr durch die Straßen gelaufen und war wahnsinnig erleichtert, als Zuhause wenigstens Katze auf sie wartete! ♥

Immerhin war es erst wenige Tage her, dass die Menschen ausgestorben waren, ohne mir Bescheid zu sagen.
Seite 27

Ariadne ruft systematisch alle Leute in ihrem Telefonbuch an und postet Hilferufe auf Instagram -etwas, auf das ich glaube ich gar nicht gekommen wäre? Außerdem fängt sie an Tiere aus Wohnungen zu befreien und schließt so Freundschaft mit Tobi einem Rauhaardackel, den sie neben Katze bei sich aufnimmt. Die Zeit vergeht mit viel Alkohol, Diebstählen in Designerläden und weiteren Posts … und plötzlich meldet sich jemand! Denn Ariadne ist nicht ganz alleine, da ist noch ein Mensch auf der Welt – nur leider so ziemlich am anderen Ende, als sie selbst …

Irgendwann macht es keinen Spaß mehr, frei zu sein.
Seite 36

Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt! Ich mochte Ariadne, ihre Art, ihr Auftreten, ihren dezenten Wahnsinn. Ich konnte mich super gut in sie hineinversetzen und sie hat ziemlich viel gemacht, was ich an ihrer Stelle auch getan hätte =D Sie ist sarkastisch, wütend, traurig, hoffnungsvoll und verbissen, aber nie zu viel von irgendetwas davon. Dazu Tobi und Katze, die einfach ganz wunderbare Figuren waren und dem Buch unendlich viel gegeben haben!♥
Der Schreibstill ist super, kurze Kapitel und tolle Beschreibungen ohne Längen oder Schachtelsätze. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und scheint ihre Gedanken völlig auszuleben, bis hin zu kleinen Details und dem großen Ganzen. Sie achtet auf Details, auf die ich nie gekommen wäre z.B. das Ariadne nicht einfach ein Auto nehmen konnte, weil die alle noch auf den Straßen herumstanden.

Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen, ich hab gelacht, geweint und so sehr auf das Ende hin gefiebert, wie ich es gleichzeitig gefürchtet habe!

Ein richtig richtig gutes Buch! Dankeschön! ♥

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  • Cover
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Veröffentlicht am 17.07.2021

leider kein Wohlfühlbuch

Wir für uns
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„Wie soll es gehen? Ich bekomme mein eigenes Leben kaum geregelt, was soll ich also mit noch einem?“
Seite 9

Inhalt
Josie ist schwanger, doch ihr Freund möchte das Kind nicht. Aber was möchte Josie, die ...

„Wie soll es gehen? Ich bekomme mein eigenes Leben kaum geregelt, was soll ich also mit noch einem?“
Seite 9

Inhalt
Josie ist schwanger, doch ihr Freund möchte das Kind nicht. Aber was möchte Josie, die Anfang vierzig ist und gefühlt alles immer nur auf „später“ aufgeschoben hat?

Kathi ist nach 50 Jahren Eheleben plötzlich allein, denn ihr Mann Werner ist verstorben. Ihr einziger Sohn ist ihr fast fremd und auch Kathi hat so viel immer nur aufgeschoben.

Zwei Frauen, zwei Schicksale, aber plötzlich stehen sie einander gegenüber …

Meinung

Als Josie feststellt, dass sie schwanger ist, kann sie es kaum fassen. Aber Bengt, ihr Freund mit dem sie schon sehr lange in einer Beziehung ist, möchte das Kind nicht und rät ihr intensiv zu einer Abtreibung. Josie hat große Zweifel und entscheidet sich immer wieder um, bis sie sich schließlich entschließt das Kind zu behalten und damit einmal nicht das zu tun, was Bengt möchte.

Durch eine sehr schöne Szene trifft sie auf Kathi, die gerade Witwe geworden ist. Die schon ältere Frau steht vor dem Rest ihres Lebens und weiß nicht, was sie damit anfangen soll. Mit ihrem Sohn kriselt es sehr und dann ist da noch dieser ganze vage Traum in ihrem Hinterkopf, der vielleicht endlich Realität werden könnte.

Komödie oder Tragödie, es ist dein Leben und du bist der Regisseur.
Seite 6

Ich fand die Bekanntschaft der beiden Frauen sehr schön, alles fügt sich gut zusammen und beginnt mit einem gesunden Misstrauen. Sie sind beide nicht die alleroffensten Personen und das gegenseitige Annähern dauert seine Zeit, aber genauso passte es und war realistisch. Die Figuren haben viele Eigenschaften und Gewohnheiten, die Autorin hat sich hier große Mühe gegeben und das auch bei den Nebencharakteren nicht schleifen lassen. Die Handlung fügte sich wunderbar zusammen und machte Sinn.

Mein großes Problem gleich beim Einstieg der Geschichte war, dass Josie eine Affäre mit Bengt hat, der selbst verheiratet ist und Kinder hat. Sie ist die, mit der er seine Ehefrau betrügt, was sie mir von Anfang an unsympathisch gemacht hat. Daher hatte ich leider große Schwierigkeiten mit der Geschichte und hätte gerne abgebrochen, weil ich so etwas einfach nicht verstehen kann. Josie sieht auch im Verlauf der Geschichte leider nicht ein, dass diese Beziehung falsch ist.

„Ich finde, man darf kein Leben aussortieren, nur weil es nicht den allgemeinen Anforderungen entspricht.“
Seite 98

Hier und da hat es sich etwas gezogen und besonders gegen Ende tauchten mir leider zu viele Charaktere auf und die Handlung wurde zu schnell und zu unrealistisch für meinen Geschmack. Leider nicht das Wohlfühlbuch, was ich erwartet hatte. Ja, beide Charaktere haben es nicht leicht, aber es geht eigentlich nur um schlimme Themen, das Buch ist durchgehend eher traurig und hat am Ende auch nicht unbedingt eine Moral oder irgendetwas.

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Veröffentlicht am 17.07.2021

cool, aber für mich war der Stil zu jung

Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir
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„Endlich denkst du so, wie ich.“
„Ich hoffe doch nicht!“
Seite 39

Inhalt

Dunkle Zeiten drohen Asgard, denn der Allvater liegt wieder im Odinschlaf und niemand weiß, wann er wachen wird. Heimdall, ein ...

„Endlich denkst du so, wie ich.“
„Ich hoffe doch nicht!“
Seite 39

Inhalt

Dunkle Zeiten drohen Asgard, denn der Allvater liegt wieder im Odinschlaf und niemand weiß, wann er wachen wird. Heimdall, ein junger Krieger auf der Suche nach seiner Berufung, wittert Unrecht und bricht in Odins Gemächer ein, um dort eine schreckliche Entdeckung zu machen: Der Kopf Mimirs, der Quell unermesslicher Weisheit ist verschwunden. Doch Asgard braucht ihn und so macht Heimdall sich gemeinsam mit seiner Schwester Lady Sif auf die Suche durch die Zehn Welten.

Meinung

In diesem Jugendbuch finden sich einige klassische Elemente, aber auch eine schnelle Handlung in einem riesigen Setting. Es geht quer durch die Welten, Fabelwesen und mystische Figuren tauchen auf und sorgen für Abwechslung. Sif kommt viel besser rüber, als in den Filmen, sympathisch und eigenständig, ich mochte sie! Man braucht keinerlei Vorwissen für dieses Buch, aber Marvel Fans werden sich über Hintergründe und Zusammenhänge freuen (: Dazu gibt es jede Menge Infos aus der nordischen Mythologie und wie Heimdal zu dem wurde, den wir aus den Filmen kennen.

Der Erzählstill ist sehr humorvoll, trotzdem wird es actionreich und es gibt auch mal die ein oder andere Kampfszene, doch es wird nie übertrieben blutig oder grausam. Heimdall arbeitete ohnehin lieber mit List, als mit roher Gewalt. Sif steht treu an seiner Seite und unterstützt ihn, auch wenn sie aus Asgard fliehen müssen und vielleicht nie wieder zurückkönnen.

„Wo einer mit Sicherheit sterben würde, gelingt es zweien vielleicht zu überleben.“
Seite 30

Ich liebe Marvel sehr und ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut. Hintergründe und Ursprünge, so viele gute Details und wundervolle Figuren! Aber leider war der Schreibstill ganz und gar nichts meins. Er war mir zu kindlich und passte einfach für mich nicht zu der Größe dieser Figuren und des Universums. Durch die Filme hat man einfach Heimdal als Idris Elba im Kopf und zu dem passte dieser Stil so gar nicht =D Nichts desto trotz war es super spannend so viel über ihn und Sif zu erfahren, von der ich übrigens gar nicht wusste, dass sie Geschwister sind ^^

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Veröffentlicht am 17.07.2021

der Funke ist leider nicht übergesprungen

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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„Ruft nicht die Dunkelheit herbei, wenn ihr nicht auf die Folgen vorbereitet seid.“
Seite 16


Inhalt
New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind normale Kinder. Fast jedenfalls, ...

„Ruft nicht die Dunkelheit herbei, wenn ihr nicht auf die Folgen vorbereitet seid.“
Seite 16


Inhalt
New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind normale Kinder. Fast jedenfalls, denn alle drei verfügen über Kräfte. Hexenkräfte. Vererbt von ihren Vorfahren. Ihre Mutter hat Regeln als Vorsichtsnahme für sie aufgestellt, doch die sind ziemlich seltsam: keine Spaziergänge bei Mondschein, keine roten Schuhe, keine schwarze Kleidung, keine Katzen oder Krähen im Haus, und das Allerwichtigste: »Verliebt euch nie, niemals!«
Franny, Jet und Vincent sind jedoch keine großen Fans von Regeln. Und bald müssen sie sich den Folgen ihrer Taten stellen.

Meinung
Ich mag die Gestaltung des Covers in Verbindung mit dem Titel unheimlich gerne ♥ Den Film kannte ich tatsächlich nicht, ich hatte aber nicht das Gefühl, dass mir was fehlt (:

In dieser Geschichte geht es um drei Geschwister, die sich nicht besonders ähnlich, die aber dennoch miteinander verbunden sind. Schon seit ihrer frühesten Kindheit zeigen sich unterschiedlichste Kräfte bei ihnen. Doch während Vincent regelrecht begeistert und wissbegierig ist, ist Jet eher unentschlossen und Franny sucht lieber nach wissenschaftlichen Erklärungen für die seltsamen Dinge in ihrem Leben.

„Dann hab ich halt einen Schaden.“ Vincent hatte mit den Schultern gezuckt. „Wer nicht?“
Seite 19

Als eine Einladung einer mysteriösen Tante ins Haus flattert, ergreifen die Kinder nur zu gerne die Gelegenheit dem strengen Regiment Zuhause zu entfliehen und ein paar Antworten über ihre Mutter zu finden. Denn die ist nicht gewillt sie ihnen zu geben. Tante Susann hält nicht sehr viel von Regeln, solange niemand verletzt wird. Und so stehen die drei vor einem Sommer voller neuer Erfahrungen und Entscheidungen. Und sie finden heraus, das auf ihnen ein schrecklicher Fluch lastet: wenn sie sich verlieben, passieren bald darauf schreckliche Dinge. Doch seit wann lässt sich die Liebe kontrollieren?

Ich fand den Einstieg etwas schwierig, weil erstmal nur erzählt wird und es eigentlich keine Handlung gibt. Das fühlte sich sehr lang an, allgemein wies das Buch einige Längen auf, was mir das Lesen erschwert hat. Richtig startet die Handlung, wenn Vincet 14 ist und der Besuch bei der Tante ansteht. Hier geht er eine Affäre mit einer verheirateten Frau ein, die einen Sohn in seinem Alter hat. Tante Susann weiß davon und toleriert es – ich fand das alles mehr als fragwürdig! Es gab immer wieder Entscheidungen, die ich nicht ganz verstehen konnte und die Handlung reicht sehr sehr weit in die Leben der Protagonisten hinein.

„Alles, was ganz ist, kann zerbrechen. Und was zerbrochen ist, kann wieder zusammengefügt werden. Das ist die Bedeutung von Akrakadabra.“
Seite 47

Die Handlung ist sehr sprunghaft und voll, immer wieder beschäftigen sich Abschnitte mit den einzelnen Geschwistern, die Kapitel sind sehr lang und an den Schreibstill konnte ich mich leider nicht gewöhnen. Bei dem Klappentext habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet, über rebellische Kinder, Schulstreitigkeiten, solche Dinge. Stattdessen geht es ums Erwachsen werden, Leben und Tod und jede Menge Düsternis. Es gibt kaum Lichtblicke im Leben der drei. Aber die Handlung ist gut, es gibt super Episoden, unglaublich viele Ideen und Fantasie und am allerbesten war der Epilog, da hab ich fast geweint ♥

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