Verliebt in Worte, Listen und zweite Chancen
Note to myself: Liebe ist keine Option„Note to Myself“ von Kira Mohn ist wie ein Spaziergang durch einen Park voller kleiner Stationen – mal heiter, mal nachdenklich. Kurz gesagt: Ich habe jede Seite genossen.
Alice wurde auf besonders verletzende ...
„Note to Myself“ von Kira Mohn ist wie ein Spaziergang durch einen Park voller kleiner Stationen – mal heiter, mal nachdenklich. Kurz gesagt: Ich habe jede Seite genossen.
Alice wurde auf besonders verletzende Weise von ihrem Ex betrogen. Mit ihm – und gefühlt der ganzen Welt – ist sie erst einmal durch. Aus Wut und Frust wirft sie kurzerhand ihre Matratze aus dem Fenster. Und als wäre es Schicksal, landet genau diese auf dem Kopf eines völlig Fremden. Ein ebenso unerwarteter wie unterhaltsamer Start in eine besondere Verbindung...
Wer Kira Mohns Bücher kennt, weiß: Ihr Schreibstil ist einzigartig. Sie schreibt leicht und humorvoll, ohne an Tiefe zu verlieren – ihre Geschichten berühren, bringen zum Lächeln und gehen unter die Haut. Mit Alice hat sie eine vielschichtige und greifbare Protagonistin geschaffen, die man einfach mögen muss. Ihre Liebe zu Listen macht sie besonders charmant – und mir persönlich sehr sympathisch!
Lennon ist offen, klug und herzlich – ein echter Ruhepol, der Alice mit Wärme und Verständnis begegnet. Ich mochte ihn vom ersten Moment an.
Gemeinsam entwickeln Alice und Lennon eine Dynamik, die gleichermaßen berührend, ehrlich und mitreißend ist. Ihre Dialoge sind authentisch, ihre Verbindung glaubwürdig und voller leiser Magie.
Die Handlung hält einige unerwartete Wendungen bereit, bleibt dabei aber stets lebensnah. Alice’ Listen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – sie bringen zum Schmunzeln, regen aber auch zum Nachdenken an.
„Note to Myself“ ist ein echter Wohlfühlroman mit tiefgründigen Momenten, liebenswerten Figuren und Themen, die mitten aus dem Leben kommen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.