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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2021

Die Vorgänger konnten leider mehr überzeugen

Moving Mountains
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Savannah hat es satt von ihren Eltern immer nur wie ein Kind behandelt zu werden. Jede wichtige Entscheidung wird über den Kopf der 21 Jährigen getroffen und das nur weil sie ein sensiblerer Mensch ist, ...

Savannah hat es satt von ihren Eltern immer nur wie ein Kind behandelt zu werden. Jede wichtige Entscheidung wird über den Kopf der 21 Jährigen getroffen und das nur weil sie ein sensiblerer Mensch ist, als andere. Die Depressionen machen Savy selbst nach langer Therapie noch oft zu schaffen und erschweren ihren Alltag, doch sie möchte sich nicht mehr aufhalten lassen. Eine Liste muss her, um Selbstvertrauen zu erlangen und ihren Eltern endlich die Stirn bieten zu können. Da kommt der attraktive, starke Maxx direkt richtig. Wäre da nur nicht die Wagenladung Päckchen auf seinen Schultern, welche die ganze Sache ein bisschen komplizierter machen.

Tami Fischer hat eine sehr leichte, gelungene Art ein Buch über so viele psychische Probleme zu erzählen. Die Emotionen gehen einem ganz schön an die Nieren und ich finde es sehr gut beschrieben, sodass auch Menschen, die die Probleme nicht haben, sich rein versetzen können. Mich hat die Authentizität ziemlich beeindruckt.

Savannah und auch Maxx sind sehr detaillierte Charaktere, die innerhalb der Geschichte einiges zu verarbeiten haben. Genau hier hatte ich ein kleines Problem. Die zwei denken so viel, dass die Dialoge und so manche Details aus dem Umfeld total verloren gingen. Sie wiederholen mir zu oft die gleichen Gedanken und treten dabei so stark auf der Stelle, dass sich das Ganze in die Länge zog. Natürlich ist es authentisch, dass beide Zeit brauchen zu wachsen und zu heilen. Aber die Umsetzung von Tami Fischer war mir nicht richtig ausgewogen. Ich fand den Alltag seltsam umgesetzt und hab mich daher nicht so komplett mitreißen lassen können.

Auch gerade die Nebencharaktere, die hier wichtig für manche Situationen gewesen wären, kamen einfach zu kurz. Sie blieben blass, dabei wäre es gerade für Maxx sehr wichtig gewesen sich mit so mancher Person auseinander zu setzen. Ich hab mich oft gefragt, warum eigentlich nie einer auftaucht und ihn fragt, ob er klar kommt. Es war seltsam und hat mir für ihn leid getan. Eigentlich denke ich nämlich, dass er gerade Creed und auch seinem Bruder eine wichtige Person ist. Aber da kommt es zu keinen oder nur wenigen Begegnungen.

Abschließend kann ich sagen, das “Moving Mountains” gut verarbeitet ist, was die Depressionen oder die nachfolgende Zeit nach einer Haftstrafe angeht, auch die Liebesgeschichte war soweit schön, aber mir hat einfach was gefehlt.

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Veröffentlicht am 16.11.2021

Must-Have!!

The Love That Lies Within
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Glaubst du an das Schicksal?

Um tanzen zu dürfen, erbringt ihr Vater jedes Opfer, das er kann. Nun ist es an Clara ihren Weg auch zu gehen. Sie zieht allein nach New Orleans – der Stadt des Voodoo, der ...

Glaubst du an das Schicksal?

Um tanzen zu dürfen, erbringt ihr Vater jedes Opfer, das er kann. Nun ist es an Clara ihren Weg auch zu gehen. Sie zieht allein nach New Orleans – der Stadt des Voodoo, der Mythen, Legenden und alten Gebräuche. Die junge Ballerina findet nur schwer Anschluss an ihre Kollegen und unterhält sich lieber mit einer liebevollen Nachbarin, die Clara anfangs unter die Arme greift, bis sich die junge Frau zurecht findet. Als diese Clara die tragische Geschichte von der weinenden Mauer, Angelina und ihrer verlorenen Liebe erzählt, spürt sie diesen Druck das Rätsel lösen zu wollen und findet sich prompt in Windisle wieder. Was hat es mit den Geistern der Vergangenheit auf sich und welche Rolle nimmt Jonah Chamberlain ein? Der Mann hinter der Mauer…

Mia Sheridan hat eine unglaublich tragische und wunderschöne Geschichte zugleich erschaffen. Die Handlung spielt nämlich nicht nur in der heutigen Zeit, sondern bringt den Verlauf mit der damaligen Sklavin Angelina Loreaux und dem Soldaten John Whitman in Verbindung. Die Autorin hat ein paar Einblendungen in die Vergangenheit mit eingeflochten und eine magische Geschichte voller Schicksal, Mystik mit einer Portion heutiger Erkenntnis und Realität erschaffen, die ihresgleichen sucht. Ich war unglaublich gefesselt und konnte mich sehr gut rein versetzen. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht des Erzählers und gleichzeitig aus mehreren Sichtweisen. Allerdings überwiegend aus der Sicht der Hauptcharaktere. Die anderen sind immer relativ kurze Einschübe, sodass man der Handlung flüssig folgen konnte.

Ich liebe die Charaktere und ihre Vergangenheit. Sowohl Clara als auch Jonah sind richtig starke Persönlichkeiten und sie haben mich sehr fasziniert. Clara wirkt so sanft und liebevoll, empathisch und dennoch verdammt willensstark. Sie ist intelligent und ich bewundere ihre Art mit ihren Mitmenschen umzugehen. Natürlich hat sie ihre ein zwei Fehlerchen, aber das macht sie nur umso authentischer.

Jonah hat etwas erlebt, das mir quasi den Boden unter den Füßen weg gezogen hat und ich kann seine Reaktionen so gut verstehen. So gut! Er ist wie ein verletztes Tier, das in die Ecke gedrängt wird und um sich beißt, wenn es ihm zu viel wird. Ich fand es hier aber vor allem toll, das Clara bis zu einem gewissen Grad drängt und helfen möchte, sie aber eine Protagonistin ist, die auch für sich selbst einsteht und weiß, wann der andere am Zug ist. Sie lässt Jonah nicht alles durch gehen und da gibt es einiges zu verarbeiten bevor er den Schritt gehen könnte, der am Ende fehlt.

Ich liebe dieses Buch. Es ist voller Gefühl, mit Drama, Tragik, aber auch mit leichtem Humor, Romantik, Familie, Vergebung, Magie und vor allem einem Wahnsinnssetting erschaffen worden. Ich liebe die Details, die ausgeklügelten, in sich greifenden Handlungsstränge, die Dialoge und diese Liebesgeschichte. Vor allem diese Liebesgeschichte! Ich bin total begeistert.

Man muss sich auf die Magie New Orleans einlassen können, etwas über den Rand gucken und auch ein wenig Voodoo akzeptieren, dann ist dieses Buch einfach nur der Wahnsinn!

Von mir gibt es ein Musthave!

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Veröffentlicht am 16.11.2021

Das war nicht mein Fall

Right Here (Stay With Me)
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Nach der “Nxt-Reihe”, die ich doch echt schön fand, habe ich mich auf “Right here” gefreut, aber damit hab ich nicht gerechnet.

Da sind unsympathische, seltsam handelnde Charaktere, die sich eher wie ...

Nach der “Nxt-Reihe”, die ich doch echt schön fand, habe ich mich auf “Right here” gefreut, aber damit hab ich nicht gerechnet.

Da sind unsympathische, seltsam handelnde Charaktere, die sich eher wie Teenager gebären, als junge Erwachsene. Da war ein 500 Seiten starkes Buch, in dem eigentlich fast nichts passiert und ein sehr ausschweifender Schreibstil – das war überhaupt nicht mein Fall.

Lucy ist eine verbissene, total introvertierte Person, mit der ich leider nicht viel anfangen konnte. Ich verstand ihr Problem sich nicht geschätzt zu fühlen, bei ihren Eltern, allerdings hat die junge Frau auch nicht wirklich was getan, um das mal zur Sprache zu bringen. Leider wirkte sie auf mich unheimlich kindisch und als ob sie erst 14 ist und nicht älter. Auch kam ihre Weiterentwicklung nicht wirklich zur Geltung. Am Ende hatte sie sich leider nur bedingt verändert.

Zwischen ihr und Jules kam für mich auch keine Liebesgeschichte an. Sie waren zusammen aber das emotionale, das Knistern und die Schmetterlinge im Bauch waren nicht vorhanden. Jules wirkte zwar etwas reifer in seinem Verhalten, reagierte aber manchmal so unnatürlich, dass ich mich auch nicht wirklich gut in ihn rein versetzen konnte. Die Sprünge zwischen kindlich und dann wieder irre reif waren mir zu groß.

Ich hab öfters mal überlegt das Buch einfach weg zu legen, aber meine Hoffnung auf mehr, weil mir Nxt so gut gefallen hatte, trieb mich ein wenig an. Leider hat mir das Ende dann genauso wenig zu gesagt und ich bin einfach enttäuscht. Für die Aufarbeitung der ganzen Dramen blieb dann nämlich irgendwie nicht so viel Zeit und das Liebespaar blieb erst recht auf der Strecke

Es tut mir so leid, aber ich habe mich echt gelangweilt und kann daher keinen Lesetipp abgeben.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 16.11.2021

Endlich mal wieder ein richtig schönes Buch von Sarina Bowen

Was wir in uns sehen - Burlington University
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Nach der Flucht aus ihrer Heimat – einer Sekte – gelang es Chastity zu Leah und ihrem Mann Isaac nach Vermont zu trampen und sich ein neues Leben aufzubauen. Das ist nun zwei Jahre her und Chass hinkt ...

Nach der Flucht aus ihrer Heimat – einer Sekte – gelang es Chastity zu Leah und ihrem Mann Isaac nach Vermont zu trampen und sich ein neues Leben aufzubauen. Das ist nun zwei Jahre her und Chass hinkt der Normalität immer noch ein gutes Stück hinterher. Ihr bester Freund Dylan ist ihr eine Stütze bei vielen Dingen, aber dass die 21 Jährige schon länger tiefere Gefühle für ihn hegt, ist dem Partygänger nicht klar. Dabei sind die zwei sich schon in ihrer Freundschaft so nah, dass jeder Blinde erkennen kann, wie gut sie zusammen passen würden. Wäre da nicht die Verlustangst von Dyl. Er muss Entscheidungen treffen und sollte sich beeilen… denn manchmal kann es auch zu spät sein.

Ich liebe die Charaktere der “True North – Reihe” und ich hab mich so gefreut, dass auch quasi die zweite Generation nun noch ihre Geschichten bekommt. Auf Dylan war ich sehr gespannt und auch Daphne wird echt interessant werden.

Sarina Bowen hat im ersten Band der “Burlington University – Reihe” eine super Mischung geschaffen. Wunderschönes Setting mit dem Charme der Vermonter Reihe gepaart mit dem witzigen College – Leben der Ivy Years. Es gibt humorvolle, peinliche und welterschütternde Momente – von jungen Erwachsenen und typisch für ein College. Es gibt Drama, tolle neue Freunde und geheimnisvolle Begegnungen. Ich war begeistert, wenn wir zu Griffin auf die Farm gefahren sind und ich war ergriffen von der Vergangenheit, die Chass immer noch verarbeiten muss.

Hier und da hätte ich mir ein wenig mehr Feingefühl gewünscht, denn Dylan ist schon ein wenig fies zu Chass. Nicht absichtlich, aber er hätte von ihr schon auch mal die Meinung gesagt bekommen können. Obwohl das zu ihrem Charakter eben nicht ganz so passt und es dann vielleicht wieder weniger authentisch gewesen wäre. Ihr seht, ein zweischneidiges Schwert. Ich mochte die Story und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die zwei passen einfach super zusammen und die Autorin konnte ihnen sogar Tiefe verleihen, die mich sehr berührt hat. Das war sehr emotional zeitweise.

Ich werde mich auch dem nächsten Band widmen und bin schon total neugierig auf Ricky und Daphne.

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Mitmach-Spaß für die ganze Familie

Peppa Pig: Peppas Weihnachtspost
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Ach du je. Mama Wutz und Papa Wutz sind krank. Wie soll da nur das Weihnachtsfest werden? Aber Schorsch, Peppa und Co. können Weihnachten retten. Mit vollem Tatendrang und Unterstützung eines ganz besonderen ...

Ach du je. Mama Wutz und Papa Wutz sind krank. Wie soll da nur das Weihnachtsfest werden? Aber Schorsch, Peppa und Co. können Weihnachten retten. Mit vollem Tatendrang und Unterstützung eines ganz besonderen Freundes geht es rund in dem kleinen Haus.

Jede Seite hält eine süsse, weihnachtliche Überraschung für die Kids bereit und wir waren mehr als begeistert. Ob Aufkleber zum selbst ausmalen, Post von Peppa, Rezepte – dir wir noch backen werden – oder Basteltipps – wir sind noch immer nicht fertig mit allem und haben viel Spaß.

Die leuchtenden Illustrationen vermitteln so viel Weihnachtsgefühl, dass ich jetzt schon Lust auf die Weihnachtszeit habe. Die großen, bunten Bilder sind richtig toll gestaltet und ganz typisch im Peppa Wutz Stil geschaffen. Man entdeckt jedes Mal wieder noch kleine Details und langweilt sich definitiv nicht so schnell. Dazu kommt der super leicht verständliche Sprachgebrauch, sodass selbst jüngere Kinder gut in der Geschichte mitkommen.

Wir wollen noch mehr von dem niedlichen Schweinchen und ihrem besonderen Temperament! Es war einfach zu witzig und hat uns sehr gefallen.

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