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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2020

Amüsant

The Wrong/Right Man
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Dakota Newton kann, nach einer Trennung und einem Umzug nach Seattle, endlich wieder einen Job machen und ihre eigene Wohnung beziehen. Weil ihre Bekannte es gut meint, gibt’s ein Blind Date oben drauf. ...

Dakota Newton kann, nach einer Trennung und einem Umzug nach Seattle, endlich wieder einen Job machen und ihre eigene Wohnung beziehen. Weil ihre Bekannte es gut meint, gibt’s ein Blind Date oben drauf. Als Dakota am nächsten Tag aber heraus findet, dass der heiße Braxton gar nicht ihr Date ist, nimmt das Drama seinen Lauf.

Eigentlich habe ich auf eine doch recht humorvolle Geschichte gehofft. Humor gab es zwar weniger, dafür aber freche Auseinandersetzungen und heiße Spielchen, wer denn nun der Boss ist. Mit dem spannenden Wendepunkt der Geschichte habe ich auch nicht gerechnet, wobei mir das einfach nicht ganz so natürlich rüber kam.

Dakota und Braxton sind eine eigenwillige Verbindung. Sie haben beide verständliche Schwächen, wirken zusammen aber so, als könnten sie sich ausgleichen – wenn sie denn dann mal ihre Sturköpfe ausschalten. Manchmal waren die zwei ein bisschen zu sehr wie Rotkäppchen und der heiße Prinz im bösen. Wolfskostüm.

Ich habe den Kopf geschüttelt und mich trotzdem amüsiert. Wer was leidenschaftlich, dominant, prickelndes für Zwischendurch sucht, ist hier richtig.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Da geht noch was

Silvershade Academy 1: Verborgenes Schicksal
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Wenn man von einer normalen Highschool plötzlich in ein Internat gesteckt wird, das eigentlich an diesem Ort gar nicht existieren dürfte, kann das schonmal Fragen aufwerfen. Wenn dort aber auch noch ein ...

Wenn man von einer normalen Highschool plötzlich in ein Internat gesteckt wird, das eigentlich an diesem Ort gar nicht existieren dürfte, kann das schonmal Fragen aufwerfen. Wenn dort aber auch noch ein Ast vor deinen Augen aus dem Baum schießt und dann wieder verschwindet, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man ist verrückt oder auf der Silvershade Akademy für Magische.

Eve ist selbstverständlich letzteres, auch wenn sie das nicht wusste. Die Idee fand ich auch ganz klasse und es passt zu ihrem Charakter. Eve ist etwas unnahbar, was sich nach und nach legt, aber völlig authentisch ist. Sie ist sympathisch, pflichtbewusst und hilfsbereit, und wenn sie nicht gerade an ihren Fähigkeiten zweifelt, sogar selbstbewusst. Ich mochte sie, vor allem weil ihr Glaube an den guten Funken in jedem mir bekannt vor kommt.

Alistair kommt relativ typisch daher. Sichtlicher Bad Boy, aber natürlich steckt mehr in ihm und dennoch mag ich seine Ausstrahlung. Er hat einfach eine tolle Art Eve gegenüber.

Die Nebencharaktere finde ich spannend und mega sympathisch. Wie sie Eve unterstützen und dabei ihre Persönlichkeiten in die Story einbringen, ist gut gemacht. Ich möchte keinen missen.

Was mir nicht so zugesagt hat, sind die Floskeln, die Annie Lane gerne verwendet. In manchen Situationen konnte ich schon vorher sehen, was jetzt für eine Antwort kommt. Das war mir einfach zu simpel und wirkt sich auch ein wenig auf die Handlung aus. Die Autorin hat mich nicht so recht überraschen können. Nur am Ende dann und das war cool.

Was mich für die Autorin etwas geärgert hat, war das Lektorat. Es kamen immer noch Satzbaufehler vor und das nicht zu wenig. Das lies einen dann im Lesefluss hängen und störte einfach. Da hätte man durchaus besser arbeiten müssen. Natürlich habe ich diesen Punkt nicht in meine Bewertung einfließen lassen.

Im Großen und Ganzen ist es eine flüssige, packende Geschichte. Die Charaktere sind sympathisch und ich lese ja gern so magische Schulstorys. Dass man das Rad nicht neu erfinden kann, ist auch klar, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich mir gewünscht.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Emotional

Making Faces
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Wahre Schöhnheit liegt im Auge des Betrachters.

Fern ist hässlich. Zumindest hört sie das in jungen Jahren öfters. Mit ihrer geringen Körpergröße, der dicken Brille und der Zahnspange wird die 18 Jährige ...

Wahre Schöhnheit liegt im Auge des Betrachters.

Fern ist hässlich. Zumindest hört sie das in jungen Jahren öfters. Mit ihrer geringen Körpergröße, der dicken Brille und der Zahnspange wird die 18 Jährige gern übersehen oder geärgert. Doch in Fern Taylor steckt ein Löwenherz – so rein und gut und groß und stark, wie nur irgend möglich. Sie nimmt das ganze nicht so schwer, wie man meinen könnte und hat dabei große Hilfe.

Denn mit ihrem Cousin Bailey an ihrer Seite sieht das Leben einfach anders aus. Der Junge im Rollstuhl hat einen unerschöpflichen Vorrat an Optimismus und posutive Lebensweisheiten für sich gepachtet. Das wundervolle daran ist, dass er trotz seiner Krankheit oder gerade deswegen, intensiver und bewusster lebt, als alle anderen. Und Bailey hat einfach diese Ausstrahlung, alle anderen anzustecken. Einem Bailey kann man sich nicht entziehen und selbst ich wurde von seiner Art das Leben zu betrachten magisch angezogen. Er hat mein Herz zutiefst berührt!!!

Ambrose musste seinen Weg erst finden. Seine Situation ist nicht weniger einfach zu regeln und ich verstehe seine Gründe, warum er sich für die Army entscheidet. Vor allem das danach ist authentisch und ich habe mit ihm gelitten. Durch seine Art wirkt er nicht so nahbar zunächst, aber auch hier tut sich etwas.

Wie das Leben der drei miteinander verwoben ist, müsst ihr selbst herausfinden. Mich hat Amy Harmon mit ihrer flüssigen, leichten Schreibweise, die Emotionen nur so heranträgt, vereinnahmt und mitgerissen. Ich habe Tränen vergossen!

Eine traurige, wunderschöne Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Ganz große Gefühle

Zwei in Solo
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Solo. Sophie und Milo. Ein Königreich, das zunächst aus Schmerz und Traurigkeit, verletzendem Verhalten und Missverständnissen besteht, und erst nach und nach zu dem wird, was für zwei Menschen mit nur ...

Solo. Sophie und Milo. Ein Königreich, das zunächst aus Schmerz und Traurigkeit, verletzendem Verhalten und Missverständnissen besteht, und erst nach und nach zu dem wird, was für zwei Menschen mit nur einem Flügel das Größte ist: Ein Zuhause. Freiheit. Geborgenheit.

Sophie ist 31 und Lehrerin an einer Gesamtschule. Den Zustand ihres Lebens betitelt sie selbst als seicht. Lebensfunken, die dem ganzen genau das einhauchen sollen, gibt es kaum. Keine Emotionen. Kein Glück. Ihre Beziehungen fühlt sie nicht und im letzten Moment, bevor es etwas tieferes werden könnte, trennt Sophie sich. Wie nur, kann eine Frau, die so wundervoll, so enpathisch und stark und natürlich ist, so einsam sein?

Bis Milo kommt und sie rettet. Der junge Kerl mit den blauen Augen, den blonden kurzen Haaren und einem Lächeln, das Sophie einfach umhaut, ist für die ersten Zeilen ein totales Klischee gewesen. Sophies ehemaliger Schüler, an dem Abend nun gerade mal 21 Jahre alt und ganz ehrlich, ich habe kurz die Augen verdreht. Doch ich muss mich zutiefst entschuldigen. Milo ist alles andere als das und mein armes Herz brannte für dieses ungleiche Paar, dass sich im Nachhineinso gut ergänzte, wie viele anderees nie tun werden!

Ich kann euch gar nicht erzählen, wieviel Leid hier aufkommt. Meine Worte würden nicht ausreichen, für die elenden Emotionen, die ich durch gemacht habe. Wenn man ein Kind so behandelt wie Milo es jede Sekunde seines Lebens und auch Sophie manchmal wurden, gehört man in das schlimmste Abteil der Hölle gesperrt, und nie wieder raus gelassen. Als ich von Seite zu Seite die Entwicklung beider mit erleben durfte, hat es mich zerrissen. Ich war so wütend und dann wieder voller Glücksgefühl.
Ich bewundere die Ruhe von Sophie sehr und vor allem, wie sie jedes Mal durchblickt, warum dieser clevere Mensch jetzt so dermaßen ausrastet. Und ich habe so großen Respekt vor einem dann 22 Jährigen, der Menschen wie Bücher liest und vor bei allem Sophie jeden Zweifel sofort erkennt. Sich auf sie einstellt und so gut aufhängt.

Sie kämpfen für ihr Königreich, ihr Zuhause, ohne Vorurteile, ohne Gefahr und mit viel Liebe, Leidenschaft und… Leben.

Ich bin zutiefst beeindruckt und kann euch diese Achterbahnfahrt der Gefühle nur ans Herz legen. Ich hab so viel mitgenommen und werde diese Geschichte nie vergessen.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Absolutes Wohlfühlbuch

Sweet Little Lies
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Als Betty ihren Verlobten verlassen möchte, explodiert hinter ihr die Wohnung. So einen explosiven Abgang wollte sie nun nicht hinlegen, doch als sie sich in plötzlicher Gefangenschaft zweier maskierten ...

Als Betty ihren Verlobten verlassen möchte, explodiert hinter ihr die Wohnung. So einen explosiven Abgang wollte sie nun nicht hinlegen, doch als sie sich in plötzlicher Gefangenschaft zweier maskierten Personen wiederfindet, hat die junge Frau definitiv andere Probleme. Elizabeth wollte doch nur den kalten, unnahbaren Thom los werden, der nie für sie Zeit hat, langweilig ist und selten zu Hause. Als dieser im gleichen dunklen Outfit, mit Wuschelhaar und Killermiene unerwartet vor ihr steht, fragt Betty sich schon ob Thom einen bösen Zwilling hat. Doch er ist es und Elisabeth befindet sich Hals über Kopf mit ihm auf der Flucht. An jeder Ecke will die zwei jemand tot sehen, doch Betty ist eine Marke für sich. Die haut nichts so schnell aus den Socken.

Kylie Scott hat eine neue, moderne Version vom Film “Mr. & Mrs. Smith” geschaffen, nur das Betty und Thom sich nicht gegenseitig umbringen müssen. Dafür bläst die taffe Frau mit den sanften Kurven ihrem Ex ganz schön den Marsch. Die ganzen Lügen fliegen auf und sie hat viel zu schlucken. Ich finde Betty richtig cool, weil sie nicht wie ein Häufchen Elend ausflippen und Szenen macht. Nein, Betty lässt sich eine Knarre geben und lernt schießen. Sie hat meinen vollsten Respekt und reagiert klüger, als so manch einer ihr zutrauen würde.

Thom ist heiß. Geheimagentenheiß. Mysteriös, selbstbewusst und mit der Ausstrahlung eines Bond würdig, versucht er seine Betty zu beschützen. Dabei muss er einige Tricks aufwenden und ihr gleichzeitig noch beweisen, dass nicht alles gelogen war. Der als Waisenkind aufgewachsene Thomas hat es dabei nicht leicht, denn er ist nicht gerade versiert, was Soziales angeht. Betty macht es ihm auch nicht gerade leicht, aber er kämpft. Für ihr Leben, ihre Sicherheit und natürlich ihre Liebe.

Ich habe mich wunderbar amüsiert. Trockener Humor und Leichen pflastern den Weg der beiden. An jeder Ecke lauert eine Herausforderung und warum sie gejagt werden, wird nach und nach auch klar. Am Schluss wollte ich Thom noch den Kopf abreißen, aber Betty hat mich tief beeindruckt. So gelassen und klug wäre ich in der Situation wohl kaum gewesen.

Ich liebe den “Zoo”, wie Betty die Kollegen und Freunde von Thom nennt. Warum, dürft ihr selbst herausfinden, aber sie sind so liebevoll, loyal und witzig. Ich mag die Dialoge total und möchte sie nicht missen.

“Sweet little Lies” ist ein sehr unterhaltsames Buch. Nichts was mich jetzt länger beschäftigt, aber das muss es ja auch nicht immer. Ich liebe den Schreibstil von Kylie Scott, habe sogar Tränen vergossen und sehr viel Lachen müssen. Die Gefühle sind spürbar und haben mich mitgerissen und die Handlung macht einfach großen Spaß. Für Zwischendurch ist das ein guter Buchtipp.

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