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Veröffentlicht am 10.10.2020

Klasse

Doctors: Owen's Story
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Als Owen ihre gemeinsamen Pläne innerhalb von Sekunden in die Tonne kloppt, verlässt Charly Paradise um ihr Glück auf einer Uni in Seattle zu finden. Unglückliche Umstände treiben sie 15 Jahre später zurück ...

Als Owen ihre gemeinsamen Pläne innerhalb von Sekunden in die Tonne kloppt, verlässt Charly Paradise um ihr Glück auf einer Uni in Seattle zu finden. Unglückliche Umstände treiben sie 15 Jahre später zurück in die Stadt für einen Besuch bei ihren Eltern. Doch Owen ist auch wieder da und der Tratsch und Klatsch in diesem Städtchen treibt beide noch in den Wahnsinn.

Meine Meinung wird heute kurz und knackig, da ich euch nicht zu viel verraten möchte. Es gibt ein paar Überraschungen und vor allem, durch die Tratschtanten, auch viel zu lachen. Das ein oder andere Mal war ich etwas genervt, weil es mir persönlich dann ein wenig zu viel war, aber es passte zu dem Kleinstadtfeeling. Ein bisschen Spannung gibts auch und brachte damit einen kleinen Kick in die Emotionen.

Die neuen Charaktere fügen sich super in die “Paradise-Reihe”. Ich kenne ja schon die Feuerwehrmänner und hatte Spaß daran wieder in das Setting einzutauchen.

Ein kurzweiliges Buch, dass mir zwei drei schöne Lesestunden bereitet hat. Ein Buchtipp für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Süsse, leichte Fantasy mit Herz

Celestial City - Akademie der Engel
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Den ersten Band der “Celestial City” – Dilogie hatte ich zwar auf dem Schirm, denn hallo? Das Cover ist einfach zauberhaft. Dann war es auf dem Reader… und verlor erstmal seine Anziehungskraft. Der Klappentext ...

Den ersten Band der “Celestial City” – Dilogie hatte ich zwar auf dem Schirm, denn hallo? Das Cover ist einfach zauberhaft. Dann war es auf dem Reader… und verlor erstmal seine Anziehungskraft. Der Klappentext klingt einfach nicht ganz so anziehend. Eine Freundin trat mir dann imaginär in den Popo und ich stürzte mich drauf.

Gott sei Dank!!!

Ich tue mich momentan einfach schwer mit zu komplizierter Fantasy. Das heißt nicht, das Celestial City zu langweilig wäre, es gibt genug Überraschungen! Aber ich genoss den leichten, lockeren Stil, die tollen Erklärungen und den witzigen Einschlag aus vollen Zügen! Ich bin einfach begeistert!

Die Welt ist vielleicht nicht komplett neu, aber wir finden hier mal eine innovative Erklärung, warum es Engel und Menschen mit Engelskräften, oder eben Dämonenkräften, gibt. Ich hab die Erweckungszeremonie und den Weltenaufbau mit Faszination gelesen. Die Idee gefällt mir sehr.

Natürlich ist unsere weibliche Hauptperson etwas besonderes und da man das Rad nicht neu erfinden kann, gibt es Details bei ihr, die ein paar meiner Lieblingsheldinnen auch haben, aber es wirkt authentisch. Brille ist frech, schlagfertig, warmherzig und ein wenig lebensmüde, was mich köstlich amüsiert hat.

Ihr Loveinterest, ein mächtiger Celestial Engel ist heiß, ausdrucksstark und endlich mal ein bisschen nahbarer, auch wenn er zuerst Arroganz ausstrahlt. Seine Erklärung ist nachvollziehbar und macht ihn greifbar. Weniger perfekt, mehr realistisch und dennoch annziehend.

Die Nebencharaktere finde ich besonders cool und das gerade im Klappentext die sau coole Akademie nur nebensächlich erwähnt wird, fand ich schade. Sowohl Shea, als auch Chloe und Luke, vor allem aber Sera sind richtig sympathisch und liebenswert.

Ich bin Fan vom Schreibstil der Autorin. Leia Stone hat ein richtig tolles Fantasybuch erschaffen mit allem drum und dran. Spannung, Tod, Liebe und tiefe Freundschaft – es fehlt uns an nichts. Ein paar “große Momente” gibt es natürlich auch und vor allem das Ende lies mich sprachlos zurück. Es ist so ein großes Potenzial da und ich freu mich schon irre auf Band 2!

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Super cool!

Hex Files - Hexen gibt es doch
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Helen Harper’s neue Reihe startet mit einem richtig witzigen Band. Ivy Wilde ist der Inbegriff von Faulheit, was man bei einer Hexe gar nicht denken würde.
Vom Heiligen Orden der Magischen Erleuchtung ...

Helen Harper’s neue Reihe startet mit einem richtig witzigen Band. Ivy Wilde ist der Inbegriff von Faulheit, was man bei einer Hexe gar nicht denken würde.
Vom Heiligen Orden der Magischen Erleuchtung hält sie sich weit fern… bis sie durch einen richtig blöden Zufall gezwungen ist mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammen zu arbeiten. Er ist sowas wie der Detektiv des Ordens und wird gerufen, wenn es Morde, Diebstahl oder andere Delikte aufzuklären gilt. Er ist über das Missgeschick nun an Ivy zwanghaft gebunden zu sein, auch nicht besonders glücklich und versucht unserer Couchhexe einzuheizen. Was dabei raus kommt, war nicht zu erwarten.

Ivy ist eine mehr als begabte, durchaus intelligente Hexe. Ich liebe ihr freches, selbstbewusstes Wesen. Entspannt, aber ziemlich scharfsinnig bewältigt sie ihr Leben als Taxifahrerin, nachdem sie nicht mehr im Orden tätig ist. Anfangs könnte man meinen die Gerüchte stimmen, aber wir Leser bemerken schnell die Wahrheit und Ivy wird Rafi noch ziemlich aus der Patsche helfen.

Der in der Arkanen Abteilung angestellte Raphael ist wahnsinnig ehrgeizig und erfolgreich. Mit einer Couchkartoffel kann er eigentlich nichts anfangen, aber da der junge Mann sich nichts nachsagen lässt, nimmt er die Herausforderung an. Was ich an ihm sehr schätze, ist sein Weitblick und sein Scharfsinn. Er bildet sich seine eigene Meinung und beobachtet alles vorher detailliert.

Helen Harper hat mir schon mit ihrer ersten Reihe actionreiche Lesestunden verschafft und auch dieses Mal hat sie mich ab dem ersten Kapitel in ihren Bann gezogen. Ich mag den lockeren, leichten Schreibstil, sowie die frechen Dialoge und die witzigen Nebencharaktere. Brutus, der sprechender Kater, ist sowas von cool.

Den ersten Fall zu lösen ist echt nicht einfach für das ungleiche Paar und sie müssen sich ziemlich zusammen reißen. Neben Mord, Diebstahl und Betrug hat Ivy zusätzlich mit Vorbehalten ihrer Person gegenüber zu kämpfen… welche die Gute aber nicht mal ansatzweise interessieren.
Ich hab mich köstlich amüsiert und freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Sehr süss

Mister Romance
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Nachdem ich mit dem zweiten Band “Mister Secret” gestartet bin, konnte ich mir “Mister Romance” nicht entgehen lassen. Ich war neugierig, ob er mir besser gefällt und siehe da: Das war der Fall.

Eden ...

Nachdem ich mit dem zweiten Band “Mister Secret” gestartet bin, konnte ich mir “Mister Romance” nicht entgehen lassen. Ich war neugierig, ob er mir besser gefällt und siehe da: Das war der Fall.

Eden ist eine begabte Journalistin, aber leider muss sie sich in ihrem Job mit dem Schund abgeben. Um endlich eine große Reportage schreiben zu dürfen, verkauft sie ihrem Chef eine Story, welche ein riesen Skandal auslösenkönnte, sollte sie alles raus finden und abliefern können.
Ein Mann, der die Frauen beglückt und dafür 5000 Dollar bekommt. Pro Date. Das kann nur Abzocke sein und Eden macht sich auf den berüchtigten Mister Romance zu entlarven. Das dahinter aber eine tiefere Idee steckt, die selbst mir Gänsehaut verschafft hat, kan auch Eden nicht in den Sinn.

Ihr Vertrauen steckt Eden nur in ihre Schwester und die Großmutter, die beide aufgezogen hat, und ansonsten verlässt sie sich lieber auf sich selbst. Männer sind nur für One Night Stands da, Beziehungen sind Lügen und die große Liebe eine Farce. Die junge Frau ist zynisch und bemerkt nicht, dass ihr Schutzpanzer nur so dick ist, weil sie Angst davor hat, verletzt zu werden. Es vielleicht nicht wert zu sein.

Max hat einen Grund, warum er ein Escort ist, der den Frauen zeigt, wie wertvoll und liebenswert sie sind. Er hat keinen Sex mit ihnen, erzeugt aber so eine intensive Intimität, dass man Gänsehaut bekommt. Zumindest wenn man ihn mit Eden in Aktion sieht. Der knackige Kerl voller verschiedener Facetten hat es drauf und ich war tief beeindruckt. Doch so ganz selbstlos ist die Idee nicht. Max hat eine Schuld gut zu machen, und seine Tage scheinen gezählt.

Leisa Rayven hat eine unfassbar coole erste Geschichte ihrer Reihe erschaffen. Witzig, spritzig, voller Weisheiten zum Thema Liebe, aber auch der Bewältigung von einigen tieferen Dingen. Die Denkweise von Eden stellt sie sehr authentisch dar. Man konnte sich rein versetzen und ich war hingerissen davon, wie feinfühlig Max mit ihren Gefühlen umging.



Die Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Das gewisse Niveau und der Respekt gegenüber Frauen war eine angenehme Grundlage. Ich fühlte mich gleich wohler und überrascht, wie viel mehr in der Geschichte steckt.

Großmutter Nannabeth, Schwester Asha und Ente Moby Duck, sowie ein zwei andere Nebencharaktere vervollständigten das Bild, und der witzige Humor samt schlagfertiger Dialoge perfektionierten die Story.

Ich kann “Mister Romance” super empfehlen und hatte viel Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 10.10.2020

Tolle Story - schwierige Charaktere

Wenn Liebe eine Farbe hätte
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Everly wohnte seit dem Tod ihrer Eltern mit ihrer Nana Olivia zusammen. Als ihr langjähriger Freund David und sie endlich das Zusammenleben angehen wollen, macht Nana Platz und zieht in eine luxuriöse ...

Everly wohnte seit dem Tod ihrer Eltern mit ihrer Nana Olivia zusammen. Als ihr langjähriger Freund David und sie endlich das Zusammenleben angehen wollen, macht Nana Platz und zieht in eine luxuriöse Altersresidenz mit allen möglichen Freizeitaktivitäten. Blöd nur, das Eve plötzlich alleine da steht und dringend Geld oder einen neuen WG Mitbewohner braucht um die Wohnung ihrer Eltern halten zu können. Über seltsame Zufälle gerät sie an Wes, der ihr schon zu Schulzeiten die Hölle heiß gemacht hat. Aber Zufälle sind es keine und das Weston Eve nicht die Wahrheit sagen darf, und Olivia Kupplerin unter üblen Umständen spielt, macht den Verlauf heftiger als gedacht.

Beginnen wir mit den Protagonisten. Everly ist eine wahnsinnig gutmütige Person. Bis ihr die Hutschnur platzt, muss schon einiges passieren. Allerdings hat das seine Vor- und Nachteile. Ich konnte mich mit Everly nicht gut identifizieren, einiges zwar akzeptieren, vieles aber einfach nicht nachvollziehen. Eve lässt meiner Meinung nach, ihre Kämpfe oft von anderen austragen und das fand ich nicht gut. Sie weicht den Dingen aus oder vergräbt sich in Selbstmitleid. Auch, wenn sie gut zu Wes ist. So richtig kommt sie nicht aus ihrer Haut.

Weston ist ein Fall für sich. Seine Entwicklung ist im Buch die Größte und ich finde ea stark, wie er es nach und nach schafft, über seiner Schatten zu springen. Vorerst unterbewusst, aber das macht nichts, da Taten meist mehr sagen, als Worte. Ich finde, er greift zu oft nach Alkohol ohne die Konsequenzen richtig zu spüren, was kein gutes Bild wirft, aber zur Bewältigungsstrategie passt.

Wenn es um die beste Freundin Jules geht, muss ich meine Gedanken und Worte echt zügeln. Diese Frau ist mir sowas von unsympathisch und ich kann nicht verstehen, was Everly und sie verbindet. Da hilft nur noch der Satz: Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr. Ich hätte ihr Dampf gemacht, aber das war eben schwer für unsere Protagonistin. Wobei ich ihre eine Situation zu Gute halte

Leonie Lastella hat einen schön flüssigen Schreibstil und immer wieder auch zauberhafte Satzgebilde, die die Emotionen aufrühren. Auch was die Leidenschaft oder Wut angeht, hat sie mich vollkommen überzeugen können. Oft war die Atmosphäre wunderschön und die Bühne für ihre Worte perfekt aufgebaut.

Aber eine Sache hat mich ein wenig gestört. Ich hatte manchmal das Gefühl, das jedes sinnvolle Gespräch oder eine harmlose Tätigkeit zu körperlicher Ertüchtigung führen musste. Ehrlich, das war manchmal so viel, dass ich mich schon fragte, ob die noch was anderes tun, als zu vö…ln. Irgendwie ging mir das Gefühl, dass sie sich verliebt haben, unter. Es wurde beschrieben, aber es kam nicht so richtig rüber und das war schade. Das Knistern war da, aber die Tiefe hat mir in den Emotionen gefehlt.

Ich muss auch leider sagen, ich tue mich mit der Lüge der Oma und der plötzlichen Wende etwas schwer, aber das ist rein subjektiv betrachtet und stört andere wahrscheinlich weniger.

Im Großen und Ganzen fliegt man über die Seiten. Ich mag das Setting und die Atmosphäre zwischen Eve und Wes, und ich habe Miles total ins Herz geschlossen. Er ist der beste Freund von Wes und verdient einen Orden. Es gab also auch einige positive Dinge, vor allem so manche gedankliche Passage war sprachlich toll formuliert. Es ist keine leichte Kost, lässt sich aber aufgrund des Schreibstils der Autorin schnell lesen

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