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Veröffentlicht am 01.09.2020

Außergewöhnlich schön

Never Doubt
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Ich habe mich noch nie mit Klassikern beschäftigt. Hamlet war mit ein Begriff, und einen groben Umriss der Geschichte hätte ich wohl ziehen können, aber zu wenig um den dramatischen Effekt wirklich nachvollziehen ...

Ich habe mich noch nie mit Klassikern beschäftigt. Hamlet war mit ein Begriff, und einen groben Umriss der Geschichte hätte ich wohl ziehen können, aber zu wenig um den dramatischen Effekt wirklich nachvollziehen zu können. Ich begann also damit zuerst Shakespeare’s Original aufzusaugen. Es war nicht leicht, aber ich hab es geschafft und es war den Aufwand absolut wert. Nötig ist es jedoch nicht, denn alles wichtige hat Emma Scott durchaus verständlich erklärt.

Das Buch beginnt mit dem heftigsten Aspekt dieser Geschichte. Da es schon so zeitig raus kommt, quasi auf den ersten Seiten, rede ich darüber. Und weil es ein Thema ist, bei dem noch immer zu oft geschwiegen wird: Vergewaltigung.

Willow, das junge Mädchen, das im Theater die Ophelia spielen wird, hat eine der schlimmsten Dinge erleben müssen, die man sich als Mensch vorstellen kann. Ich betone hier definitiv das “Mensch”, denn zu viele denken, das passiert nur Frauen. Ich konnte mich den Gefühlen dieser Geschichte nicht an einem Stück stellen und habe sogar zu einem zweiten Buch gegriffen, da mich die Emotionen so umgehauen. haben. Die Situation, in der sich Willow befindet, gerade auch was ihre Eltern angeht, hat mich so unfassbar wütend gemacht, dass ich am ganzen Körper gezittert habe. Ich war so außer mir, dass ich in das Buch steigen wollte und sowohl ihre Eltern, als auch X an die Gurgel wollte. Die 17 Jährige kämpft so hart für eine neue Normalität, doch sie wird immer wieder zurück geworfen. Bis Isaac kommt, und Angie, Martin Ford, das Theater und Hamlet, sodass Ophelia Willow ihre Worte leihen konnte, um ihre Geschichte zu erzählen. Ich hatte wahnsinnigen Respekt vor ihr und wie sie das ganze verarbeitet.

Aber auch Isaac hat es nicht leichter und für ihn wäre ich genauso gesprungen. Mein Hass ging weiter. Gegen Vorurteile, gegen unfaire Behandlung und wieder gegen einen Elternteil. Ihr seht, es gibt Gemeinsamkeiten, die so dermaßen falsch sind, das ich zum Himmel schreien könnte. Schutzbefohlene sollten Verbündete sein, niemals Richter, Henker oder gar Feinde. Dieser junge Mann hat ein immenses Talent und ich war so gefangen von der Darstellung der Schauspielkunst von Emma Scott. Ich habe nie begriffen, was die Menschen so daran reizt, jemanden anderer zu sein, aber jetzt würde ich es am liebsten selbst ausprobieren.

“Never doubt” hat viele Emotionen wachgerüttelt und mich noch mehr an Nerven gekostet. Die Autorin wühlt einen regelrecht auf und zeigt uns schlimme Missstände, aber auch unglaublich innige Seelenverwandtschaft, zarte Leidenschaft, tiefe Verbundenheit und aufopferungsvolle Freundschaft. Ich hatte öfters Tränen in den Augen, aus unterschiedlichen Gründen.

Das Stück von Shakespeare wurde intensiv mit dem Hergang der Handlung verknüpft. Überall wurden Parallelen gezogen, was die Tragik und Dramatik erst richtig hervor geholt hat. Es ging mir so nahe, wie sehr Polonius Willow’s Vater ähnelt.

Ich habe so gelitten! Mein Herz blutet immer noch. Ein bisschen erträglicher wurde es durch Marty, Angie und deren Mama Bonnie. Diese Nebencharaktere sind Gold wert!

Ich kann euch nur empfehlen, das neue Buch von Emma Scott zu lesen. Es hat mich umgehauen!

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Der erste Teil war einfach besser

Hate You Much, Love You More (College Love 2)
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Nach dem ersten Band der “College Love-Reihe ” hab ich mich unglaublich auf den zweiten gefreut. Es geht dieses Mal nämlich um Zoe und Caleb, die beste Freundin der Protagonistin aus Band eins und gleichzeitig ...

Nach dem ersten Band der “College Love-Reihe ” hab ich mich unglaublich auf den zweiten gefreut. Es geht dieses Mal nämlich um Zoe und Caleb, die beste Freundin der Protagonistin aus Band eins und gleichzeitig auch deren Exfreund.

Der Aufbau ist größtenteils wieder ein Chatroman, was ich ja eigentlich total mag, aber leider überzeugen die dieses mal Charaktere gar nicht. Die Persönlichkeiten bleiben zum Großteil recht blass, auch wenn der ein oder andere Hintergrund aufgezeigt wird. Mir fehlte es an Tiefgang. Das Problem von Caleb blieb bis zum Schluss ein riesiges Geheimnis und alles raus kam, war es auch gleich schon gelöst – fast wie von alleine.

Auch sonst ging alles ziemlich schnell von statten. Die aufkeimenden Emotionen, gegen die sich beide trotz genannter Vorbehalte nicht wirklich wehrten, waren praktisch von Anfang an da. Den Kodex, den Zoe einhalten wollte, nahm sie dann irgendwie doch nicht so ernst. Die Freundin war ja ausgezogen und man las auch nix mehr von ihr. Ich fand das alles etwas scheinheilig und gerade weil mir Zohanna in Band eins so gut gefallen hat, war ich enttäuscht. Eigentlich ist sie so eine richtig verrückte Nudel mit exzentrischen Ansätzen – typische Künstlerin halt. Aber dann zieht sie ihr Ding nicht durch.

Caleb hat in mir leider auch nicht so viel ausgelöst. Er tut mir leid, aber die Art und Weise, wie die Autorin die Situationen löst, ist einfach so platt. Er besitzt ein paar sympathische Ansätze, bekommt aber bei weitem nicht den Wert zugeschrieben, den man in Band eins angeteasert hatte.

Witzig sind die Dialoge und frechen Sprüche allemal. Ich musste schon oft schmunzeln, vor allem weil die Dynamik zwischen Caleb und Zoe so lustig zu beobachten war. Auch Leidenschaft und freche Flirts gibt es. Aber der Funke, der mir die zwei wichtigsten Personen im Buch sympathisch und authentisch machen soll, ist dieses Mal einfach nicht richtig übergesprungen.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Der Zwiespalt

The Logic of Kissing (Knitting in the City 4)
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Sandra, die Psychiaterin der Strickgruppe, ist eine richtig coole Socke und doch hat sie es auch nicht leicht. Sie hilft jedem, hört ihnen zu und findet die besten Lösungen für jegliche Probleme. Außerdem ...

Sandra, die Psychiaterin der Strickgruppe, ist eine richtig coole Socke und doch hat sie es auch nicht leicht. Sie hilft jedem, hört ihnen zu und findet die besten Lösungen für jegliche Probleme. Außerdem erzählt sie die witzigsten, frechsten und versautesten Geschichten. Aber Sandra will eigentlich nur eins: Die große Liebe und den Partner fürs Leben finden, Familie und Kinder – und natürlich ganz viel Bettakrobatik.
Sie hat eine richtige Checkliste, trifft sich alle 2 Wochen Freitags mit Männern – und schickt jeden dann zu ihrem Freund Thomas, dem Familientherapeuthen, weil es immer aufs gleiche heraus läuft. Nur einen Mann kann sie einfach nicht einschätzen und der verändert einfach alles.

Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr den Schreibstil, die Protagonisten, Nebencharaktere, ja sogar das Setting liebt, die Entscheidungen und so manche Inhaltssache aber doof findet? Ich sitze sowas von zwischen den Bänken!!

Grundsätzlich ist Sandra eine richtig coole Person und auch der seltsame Alex ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, aber die Liebesgeschichte hat mich wahnsinnig gemacht. Ich habe die Augen verdreht, den Kopf geschüttelt und geseufzt. Es ist einfach nur skurril und teilweise gerade Sandra verhält sich so naiv, das ich weinen wollte. Allerdings ist ihr Verhalten auch logisch. Das kann ich nicht mal kritisieren. Man sagt ja oft Liebe macht blind und es wurden schon Kriege aus Liebe erklärt.
So ungefähr müsst ihr euch das hier auch vorstellen. Eine eigentlich reife, intelligente Frau verliebt sich und wirft plötzlich alle Pläne über den Haufen – und man möchte sie dafür schütteln.

Ich kann Alex seine Geheimniskrämerei nicht mal krumm nehmen. Er hat wirklich nachvollziehbare Gründe und durch seine Vergangenheit weiß er es einfach nicht besser, aber ich muss gestehen, manchmal war das Buch für mich wie eine Version eines Unfalls: Man wollte nicht hingucken, was passiert, konnte aber nicht anders, weil die Neugier überwiegt.

Dabei hatte ich auch echt Spaß. Es war oft zum schreien komisch und Sandra ist eine dermaßen extrovertierte Persönlichkeit, dass ihr Leben einer One-Man-Comedy-Show gleicht, aber wie schon gesagt… Der Zwiespalt.

Emotional hat mich das Buch dieses Mal nur mäßig mitgenommen. Die Leidenschaft war schon zu spüren, aber da ich halt so ganz anders reagiert hätte, als die Therapeutin, war das eher schwierig mich da rein zu fühlen. Es lief alles entweder im Schneckentempo oder plötzlich Highspeed.

Trotzdem war “The Logic of Kissing” innerhalb eines Tages gelesen. Man fliegt über die Seiten und ich kann nicht anders, als dem Buch trotzdem eine gute Bewertung zu geben. Objektiv betrachtet, ist es nämlich mal eine andere Idee und man bekommt nicht so eine übliche Handlung, die schon tausendmal durchgekaut wurde. Es ist anders, was irgenwie auch wieder zu Sandra passt. Am besten ihr lest es einfach selbst.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Ein Funke, der das Herz erreicht

Walk by FAITH
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Ich bin kein gläubiger Mensch. Zumindest nicht, wenn es um den Glauben an Gott und die damit verbundene Bibel geht. Dennoch hat mich die Einstellung von Valerie und Jayden beeindruckt. Wäre ich in ihrer ...

Ich bin kein gläubiger Mensch. Zumindest nicht, wenn es um den Glauben an Gott und die damit verbundene Bibel geht. Dennoch hat mich die Einstellung von Valerie und Jayden beeindruckt. Wäre ich in ihrer Situation, würde ich mir wahrscheinlich auch etwas wünschen, dass mir solch einen Halt gibt…

Als Valerie in Berlin landet, ahnt sie noch nicht, dass ihre erzwungene Auszeit ihr Leben für immer verändern wird. Zu Beginn treibt sie im Sumpf ihrer Traurigkeit, gepeinigt von einem Schmerz, den so viele Menschen kennen lernen mussten. Auch ich. Nur die Art, wie man damit umgeht, bleibt jedem Menschen selbst überlassen. Kurzzeitig verlässt sie sogar ihr Glaube, denn auch Valerie stellt sich die große Frage, warum Gott zulässt, dass ihr das alles passiert ist.

Man sagt so schön “Die Wege des Herrn sind unergründlich” und, nimmt man diesen Glauben als Grundlage, ist es wohl von ihm so bestimmt, das Tori in Valerie’s leben platzt. Verrückt, selbstbewusst, lautstark und ein wenig egozentrisch, dafür mit dem Herzen am rechten Fleck. Tori, oder auch Victoria, ist ein bunter Wirbelwind. Sie bringt einfach Leben in die Bude und wird zu einer unvergleichlichen Freundin. Ich möchte sie nicht missen.

Und dann kommt da Jayden. Groß, attraktiv, mit düsterer Aura und Besitzer der Bar Balou. Lernt man Jayden kennen, traut man ihm schon dieses Bad Boy Image zu, dabei ist er vielleicht hart, aber bei weitem kein Aufreißer – was ich sehr begrüße. Bei seinem Packen Probleme kann er sich das auch nicht leisten – und da ist die heftige Wut, die ihn manchmal überkommt noch sein kleinstes Problem. Ich liebe sein goldenes Herz für Streuner und dass er stark ist, aber trotzdem so seine Unsicherheiten hat. Ich liebe seine unvergleichliche Stärke, die er irgendwie auch Valerie ein bisschen überträgt und ich mag seine unkomplizierte Art. Er ist einfach da, anstatt alles sofort erfragen zu müssen.

Valerie ist eine Person, die gerade im Wandel steckt. Es war interessant, sie dabei zu begleiten und auch wenn ich mich nicht mit jeder Ansicht identifizieren kann, so hat sie mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Manche Gedankengänge haben mir sehr imponiert und einen kleinen Funken entzündet. Zum Glück findet sie für sich die passenden Wege und ich bin überrascht, wie viel Löwin in ihr steckt. Sie beginnt zu kämpfen, für sich und auch für andere und zeigt dabei gleich noch ihr freches Mundwerk. Eine Seite an ihr hat mich total berührt. Ich möchte sie nicht verraten, aber ich habe mich ihr in diesem Moment näher gefühlt und konnte direkt in ihr Herz blicken. Das war unvergleichlich schön.

Ein paar liebevoll gestaltete Nebencharaktere gibt es natürlich auch. Ty, der klavierspielende zweite Barkeeper, Nerd Dante und Tante Fiona. Sie wirken plastisch, geben dem Buch so eine heimelige und aufopferungsvolle Note. Jeder steht für jeden ein! Das war wundervoll und baute eine gewisse Heimeligkeit ins Buch ein. Kater Yoda und damit mein absoluter Liebling, bringt noch einen witzigen Funken dazu. Er ist wie ein Geist für alle anderen, außer für Valerie. Ihr werdet es verstehen, wenn ihr das Buch lest.

Der Schreibstil von Felicitas Brandt hat sich ein wenig verändert. Ich mochte schon ihre anderen Bücher, die leicht und locker daherkamen – was “Walk by FAITH ” auch kann. Aber hier merkt man eine neue Reife, gesetztere, greifbare Personen, die echt wirken – wie aus dem Leben gegriffen – mit menschlichen Problemen ohne diese unnötige Überzogenheit, welche für das Genre oft typisch ist. Ich mochte das Drama und die gefährlich – spannende Nuance und habe regelrecht mitgefiebert. Im späteren Verlauf lüften wir natürlich Jayden´s Geheimnis und da ging mir schon ganz schön die Muffe, wie man so schön sagt.

Zu kritisieren gibt es einzig die kleineren Fragen, die ab und zu offen geblieben sind. Mir fehlt einfach hier und da eine Antwort auf banale Dinge. Es ist nicht so, dass sie für den Verlauf fehlen. Aber diese Details würden es für mich noch komplett abrunden. Das ist jedoch jammern auf höchstem Niveau.

Wer eine echte Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, einem spannenden kleinen Shutdown, viel Persönlichkeitsfindung und einem Hauch von Gottes Gedanken mag, der ist hier genau an der richtigen Stelle.

Ich fand es klasse und freue mich total auf die nächsten Bände.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Absolut wundervoll

Beat it up
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Pianistin in einem großen Orchester – das möchte Summer Price nach ihrem Studium gerne werden. Sie übt täglich, schottet sich dabei aber ziemlich von ihrem Umfeld ab. Mit einem besonders feinen Gehör und ...

Pianistin in einem großen Orchester – das möchte Summer Price nach ihrem Studium gerne werden. Sie übt täglich, schottet sich dabei aber ziemlich von ihrem Umfeld ab. Mit einem besonders feinen Gehör und verschrien als Wunderkind, tut sich die junge Frau mehr als schwer Freunde zu finden. Einzig Ethan bleibt schon seit langer Zeit an ihrer Seite und stets ihr bester Freund. Als ihr dann die ganze Situation um die Ohren fliegt, ein paar Tage bei ihrem Zwillingsbruder in New York verlockend klingen und dort Gabriel Blazon ihre perfekte Welt aus den Angeln hebt, passiert etwas, dass Summer niemals gedacht hätte, dass es ihr auf bestimmte Art fehlen könnte – sie fängt an zu leben.
Und trotzdem geht die Bombe hoch….

Tja… was hat sich Stella Tack da mal wieder überlegt? Schon bevor überhaupt der Titel dieses Buches bekannt gegeben wurde, folgte ich den Posts über #burnthesofa mit großen Erwartungen. Ich liebe Stella’s Humor und die kleinen Schnippsel klangen zu gut!

Ich wurde nicht enttäuscht.

Mit ihrem typischen Humor, frotzelnden Dialogen, schlagfertigen Charakteren und einer großen Portion Beklopptheit, hat Stella Tack sich wieder in mein Herz geschrieben. Ich liebe es, wie das Thema Musik eingebaut wurde und wie sich die Geschichte um die DJ’s aufbaut.

Ach ja… und natürlich…. Gabriel. Oh wow, was. für. ein. Kerl! Ich mag gar nicht zu viel schwärmen, aber Gänsehaut pur. Die grauen Augen, seine intensive Ausstrahlung und sein Charme haben es mir total angetan. Auch wenn er zeitweise wie ein Aufreißer-Macho wirkt, und echt dämliche Aktionen bringt, mochte ich seine Geschichte, seine Persönlichkeit, sein großes Herz! Er tut Summer einfach so verdammt gut, auch wenn die angehende Liebesgeschichte sich erst spät wirklich an bahnt. Ich fand dieses Flirten und den ganzen witzigen Spaß drumherum total genial.

Summer ist zunächst wirklich schwierig. Nicht weil ich sie doof fand, sondern weil sie eine komplizierte Persönlichkeit ist. Die Autorin zeigte mir Summer’s Probleme authentisch. Ich konnte mich vielleicht nicht damit identifizieren, weil ich so etwas nicht kenne, aber ich hab sie verstanden. Das brachte mich Summer näher und ich begann dem entgegen zu fiebern, dass die junge Künstlerin aus ihrem Kokon heraus bricht und zu einem lebhaften, glücklichen, selbstbewussten Schmetterling wird. Sie hätte es so verdient!

Die Nebencharaktere waren auch soo toll und ich liebe Peter und Payton. Ich hatte viel Spaß und konnte mächtig lachen und prusten. Das Wesen der Beiden hat die Story abgerundet und diese freundschaftliche Wärme dazu gebracht. Außerdem kommt dazu, dass diese zwei so besonders wirken, dass ich hoffe, Stella widmet ihnen noch eigene Bücher. Genau wie ein zwei anderen Menschen. Ich wäre entzückt und ich bewundere die Autorin wirklich dafür, wie vielfältig ihre Charaktere sind. Sie hat einfach ein Händchen für Persönlichkeiten.


Und das Ende erst!! Meine Güte.
Ich hab zwar jetzt keine Taschentücher gezückt, aber schon ziemlich mit gelitten.

Warum? Weshalb? Wieso?

Lest selbst! Es ist ein verrückter Roadtrip durch einige tolle Städte Amerika’s und ein Abenteuer. Geniale Charaktere, viel Musik und der Gedanke dahinter, mehr sich selbst zu finden, seine eigenen Wege zu entdecken, als immer nur das zu tun, was von einem erwartet wird.

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