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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2019

Ein wundervolles Abenteuer

Mission Schulstart
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Endlich ist es soweit! Nur noch 3 Nächte bis die Schule losgeht, doch für den kleinen Mats könnten es genauso gut auch noch 7 sein. Er ist so wahnsinnig aufgeregt, dass eine Beschäftigung her muss. Da ...

Endlich ist es soweit! Nur noch 3 Nächte bis die Schule losgeht, doch für den kleinen Mats könnten es genauso gut auch noch 7 sein. Er ist so wahnsinnig aufgeregt, dass eine Beschäftigung her muss. Da kommt Käpt’n Kosmo mit der Mission Schulstart genau richtig.

5 Aufgaben soll Mats erfüllen um an die große Schultüte zu gelangen. 5 Aufgaben, die für Kinder in seinem Alter Herausforderung und Abenteuer zugleich sind. Über das selbstständige Fertigmachen bis hin zur Übung neue Kinder kennen zu lernen – es ist alles Wichtige dabei. Als ich mit meiner großen Leseratte, die Geschichte gelesen hatte, wollte auch er gleich seine eigene Mission starten.

Allein der witzige, herausfordernde Schreibstil und die lustigen Illustrationen haben uns beim Vorlesen richtig viel Spaß bereitet. Es gibt einiges zu entdecken in den Bildern und vermischt mit dem Weltraumthema hat man viel zu Lachen. Dabei ist die Art, wie Katja Reider schreibt kindgerecht formuliert und mit kleinen Weisheiten zwischen den Zeilen formuliert, sodass die Kinder zum Beispiel auch gleich Erklärungen für’s Zähne putzen mitbekommen.
Oder habt ihr schon mal einen Zahnarzt für die schwarzen Löcher im Weltraum gesehen?

Aber das Buch hat nicht nur einen spaßigen, sondern auch sehr lehrreichen Effekt. Zukünftige Schulkinder werden auf leichte Weise dazu animiert selbstständiger zu werden und Aufgaben zu meistern, die wichtig für ihr Alter sind. Ich finde die Idee, wie Mats nach und nach an die verschiedenen Situationen ran geht und sie bewältigt, sehr bestärkend geschrieben. Es vermittelt eine unglaubliche positive Atmosphäre.

Zum Schluss musste ich auch noch über die Sicht von Mats schmunzeln, denn er zeigt, wie Kinder die Welt sehen und beweist seiner Mama auf dem Spielplatz, dass manche Dinge für Erwachsene genauso einfach zu bewältigen wären, würden sie sich nicht immer selbst im Weg stehen.

Ein Abenteuer für alle Leseratten – egal ob Junge oder Mädchen – Weltraumbegeisterte Kindergartenkinder werden hier super mit Hilfe von Käpt’n Kosmo auf die letzten Aufgaben vor Schulbeginn vorbereitet.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Eine mitreißende Geschichte

One Passion
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Delaney ist eine wundervolle und selbstbewusste, junge Frau. Sie hat einen Job, der sie erfüllt und glücklich macht, die besten Freundinnen auf der Welt und jede Menge Spaß. Wäre da nicht das Thema mit ...

Delaney ist eine wundervolle und selbstbewusste, junge Frau. Sie hat einen Job, der sie erfüllt und glücklich macht, die besten Freundinnen auf der Welt und jede Menge Spaß. Wäre da nicht das Thema mit den Männern und den Dates, könnte es sogar perfekt sein. Leider hat der Mann, der ihr auch heutzutage noch manchmal im Kopf rumschwirrt mit ihr aufs böseste vor Jahren Schluss gemacht. Ein neuer Muss her…
Doch dann trifft das Schicksal sie wie ein Blitz.

Tyler fällt aus allen Wolken, als er an einem Samstag morgen die Augen aufschlägt und seine Jugendliebe Delaney an ihm vorbei joggt. Was zuerst als Jagd nach dem Bekannten beginnt, endet in verwirrenden großen Gefühlen und etlichen witzigen Momenten.

Ob aufgewärmter Kaffee doch schmecken kann?

Lauren Blakely serviert uns eine Geschichte über zweite Chancen und welche ernsthaft gemeinten Aktionen es wirklich braucht, um diese auch nutzen zu können. Mit einem Mix aus Humor, Leidenschaft, Hingabe und Sexappeal, aber auch dramatischer Story mit tiefgründigen Einschlägen schenkt sie uns eine leichte, lockere Geschichte, bei der man nur so über die Seiten fliegt. Die Liebesgeschichte, die für uns nochmal ganz frisch erblüht, knistert vom Feinsten und ich wurde völlig mitgerissen. Ich habe mich köstlich amüsiert und mir doch die sensibleren Emotionen zu Herzen genommen.

Das Setting ist frisch und bildreich gestaltet, die Nebencharaktere kennen wir zum Teil schon aus den anderen zwei Bänden und das macht jedes Buch zu einem heimeligen Wiedersehen. Außerdem kann man jede Person nochmal auf eine andere Art kennen lernen, was den Verlauf der drei Bände zu spritzigen Momenten voller Spaß macht und diese Gefühle des Erkennens fördert.
Auch wenn der dritte Band mich ab und zu ein wenig zum seufzen gebracht hat, da Tyler manchmal zu typisch für sein männliches Wesen rüber kommt, hat mir das Buch gut gefallen. Er ist und bleibt halt etwas zu zielorientiert und ein bisschen zu ehrgeizig.

Die gesamte Reihe ist einfach ein heißes Leseerlebnis für wenig Zeit. Man bekommt ein kleines, knackiges Gesamtpaket und das hat mich unterhalten.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Eine knackige Geschichte über zweite Chancen und das Schicksal

One Love
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“One Love” ist die Geschichte von Penny und Gabriel. Eigentlich gibt es gar nicht so viel zur Handlung zu sagen, da der Klappentext das schon sehr gut beschreibt.

Der zweite Band ist für uns Leser eher ...

“One Love” ist die Geschichte von Penny und Gabriel. Eigentlich gibt es gar nicht so viel zur Handlung zu sagen, da der Klappentext das schon sehr gut beschreibt.

Der zweite Band ist für uns Leser eher eine kurze, aber explosive Story. Die neue Begegnung der zwei löst unglaubliche Gefühle aus und wir leben mit Penny im Moment als der Mann wieder vor ihr steht, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Vor allem weil er sich zunächst nicht an sie erinnert.
Penny ist eine selbstbewusste, toughe Frau, die weiß was sie will und keine Spielchen spielt. Authentisch und echt ist die Leiterin des Tierheims zunächst vorsichtig, aber zum Glück bewahrt sie sich ihre ehrliche Art.

Gabriel ist zuerst erschlagen von den vielen Deja vûs, aber als sich alles schnell und sehr erwachsen löst, begegnen wir dem heißblütigen und leidenschaftlichen Mann aus Penelope’s Erinnerungen. Seine Ausstrahlung ist mächtig und die Art, wie er spricht, geht, sich bewegt ist zum Niederknien. Ich mag es so sehr, dass die Autorin diesen Mann reif und sexy rüber kommen lässt, aber dieses Macho-Gehabe dabei völlig außen vor lässt. Er ist wie er ist. Natürlich und charmant.

Ich liebe die heiße Liebesgeschichte mit der knisternden Stimmung, den erotischen Momenten und der sich anbahnenden Verbindung. Auch das kleine, nicht übertriebene Drama habe ich genossen und “One Love” war schnell gelesen.

Lauren Blakely spielt mit den Emotionen, wirft mehrere Szenen mit humorvollen Wortwechseln rein und verpasst dem Leser eine sinnliche Zeit. Ich war schnell gefesselt und habe das Buch in einem Rutsch beendet. Wer etwas knackiges für Zwischendurch sucht ist hier genau richtig!

Wie schön, wenn das Schicksal zuschlägt und die einzig wahre Liebe
am Ende doch noch eine Chance erhält.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Nicht so ganz mein Fall

Clans of London, Band 1 - Hexentochter
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“Clans of London” ist ein Buch, das mich gespalten hat, wie kein anderes in letzter Zeit. Ich rate euch also diese Rezension nur zu lesen, wenn ihr nicht vorhabt euch eine eigene Meinung zu bilden. Ich ...

“Clans of London” ist ein Buch, das mich gespalten hat, wie kein anderes in letzter Zeit. Ich rate euch also diese Rezension nur zu lesen, wenn ihr nicht vorhabt euch eine eigene Meinung zu bilden. Ich kann es nicht besser erklären, ohne ein wenig die Aspekte aufzugreifen.

Fangen wir mit den negativen Punkten an und arbeiten uns zum guten Teil.

Die 17 Jährige Caroline war eine Protagonistin, die mich, wie schon lange keine Person in Büchern zuvor mehr, schier zur Weißglut getrieben hat. Ich verstehe absolut, dass ein Heimkind nicht immer die besten Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat und ihr Vertrauen dadurch schwer zu erringen ist, aber ihr Verhalten war einfach nur unlogisch in meinen Augen. Natürlich ist Misstrauen authentisch, aber Caroline vertraut einer Person, die sie noch weniger kennt, schneller und leichter, als dem Loveinterest, den sie später selbst wählt? Und diese Entscheidung ändert sie im Buch dann auch noch so circa sechs Mal wieder um? Ich war nicht glücklich darüber und selbst als er sich bewiesen hatte, ging das am Ende weiter. Ich wollte Caroline schütteln.
Positiv an ihrem Charakter fand ich nur, dass sie im letzten Drittel etwas emotionaler wurde und man ihr dann doch anmerkte, wie die ganze Situation an ihr zehrt. Plötzlich eine Hexe zu sein, nahm sie ganz gut auf, nur die Umstände trafen sie dann doch. Eine gute Freundin ist sie jedoch gegenüber ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin auch nicht und das, was sie da getrieben hat, machte mich sprachlos vor Schock. Ich kam nicht an sie ran.

Kommen wir an der Stelle gleich zu Megan. Vielleicht ist diese junge Frau im zweiten Band noch wichtig, aber hier war sie eigentlich nur eine Person, die wie bestellt und nicht abgeholt, warten musste. Sie tauchte ab und zu mal auf, wenn es ganz praktisch war und das Liebeshin – und Her mehr Drama brauchte, aber sonst wirkt sie sehr blass. Es gibt auch keinen Hintergrund oder mehr Informationen als ihre Beziehungsdetails zu Männern. Sehr schade, weil Megan eigentlich sympathisch sein könnte.

Das nächste Problem in dem Sinne hatte ich dann mit dem Dreiecksgespann, wobei Henri einfach nur komisch war, trotz mancher netter Geste und Ash mitunter der einzige Grund, der mich weiterlesen ließ. Henri verstehe ich einfach nicht und auch er war nach der Sache mit dem Wählen der gewünschten Freundin einfach nur unten durch bei mir. Ich hätte ihn im hohen Bogen nach draußen befördert, aber gut. Das ist echt eine persönliche Meinung und muss jeder selbst entscheiden.

Das Einzige, was mich an der Handlung gestört hat, war die durchgehende Vorhersehbarkeit. Ich wusste leider schon ziemlich früh, wer hinter dem ganzen steckt und das war wirklich schade. Es gab viel zu viele offensichtliche Hinweise und das machte die große Offenbarung zu einer minimalen statt großen Überraschung.

Kommen wir also zum positiven Teil, der mich dazu brachte das Buch fertig zu lesen. Ash ist ein junger Magier mit einem großen Selbstbewusstsein. Seine Art ist zu Beginn des Buches auch eher machohaft und playboymäßig, was sich aber recht schnell ändert. Er hat einen gewissen Charme, wirkt auf mich ehrlich und beschützend, dazu ist er immer darauf bedacht, dass es Caroline gut geht und sie den Mut nicht verliert. Er bringt ein paar flirtende Sprüche, wobei die Entwicklung seines Interesse schnell zu was Ernsterem wird und das spürt man einfach. Ich mag ihn sehr, weil er so offen und ehrlich mit allem umgeht, weil er ihr immer zur Seite steht, egal was passiert, und weil er noch so viel mehr tut, was sie überhaupt nicht zu schätzen weiß.

Die Handlung war an und für sich die interessanteste Sache am Buch. Ich mag den Spannungsbogen, den Sandra Grauer aufgebaut hat und empfand die letzten 100 Seiten dann auch wirklich als nervenaufreibend. Die Hetzjagd nach den Auftragsmördern, die Suche nach den Eltern im Wettlauf gegen die Zeit und die magischen Situationen waren echt gut beschrieben. Das Setting hat mir auch richtig gut gefallen. Ich fühlte mich nach London versetzt und reiste mit den Charakteren durch die Stadt und nähere Umgebung.

Frau Grauer hat eine schöne Art zu beschreiben und der Stil ist flüssig, locker und wortgewandt. Ich bin teilweise bei den spannenden Szenen über die Seiten geflogen. Hätte mich die weibliche Protagonistin nicht so abgeschreckt mit ihrem Benehmen und die Liebesgeschichte meine Nerven nicht so strapaziert, würde ich jetzt sofort schreien, dass der nächste Band her muss – denn das Ende ist wirklich heftig und böse für uns Leser. Aber ich fürchte, ich werde nicht nicht weiter lesen, da ich mich einfach nicht rein versetzen kann und mit Caroline auch nicht warm geworden bin.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Ich kam mit den Protagonisten leider nicht klar

Gebieter der Elemente - Gläserner Sturm
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Foster versteht die Welt nicht mehr als ihre Ziehmutter plötzlich die Koffer packt und samt ihr durchs Land zieht, um einen geheimnisvollen Menschen zu finden. An dem Tag als sie Tate endlich finden, soll ...

Foster versteht die Welt nicht mehr als ihre Ziehmutter plötzlich die Koffer packt und samt ihr durchs Land zieht, um einen geheimnisvollen Menschen zu finden. An dem Tag als sie Tate endlich finden, soll sich alles ändern. Menschen sterben, unheimliche Dinge passieren und die Tatsache, plötzlich einen dumpfbackigen Sportler an der Backe zu haben, ist nicht mal Foster´s größtes Problem. Gejagt von einer Gruppe Verrückter, welche die Teenager verschleppen wollen um ihnen ihre wahre Macht zu zeigen…
Klar, dass sie auf’s Schnellste das Weite suchen.

Die Bücher von P. C. Cast kenne ich zum Teil, daher war ich gespannt auf ihren neuen Reihenauftakt. Das Cast – Duo hat mich auch nicht enttäuscht, was die Idee und die immer wiederkehrenden Spannungsspitzen angeht. Die Sache mit den Elementen finde ich faszinierend, allerdings konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen. Ich fand es zwar genial direkt in die Handlung geworfen zu werden und die Geheimnisse nach und nach aufzudecken, aber hier gab es beachtliche Fragezeichen zu Beginn der Geschichte. Es passiert so vieles in so kurzer Zeit, dass ich von einer Tatsache zur nächsten immer verwirrter wurde. Es wird so oft mit kleinen Details rum geworfen, dass es ab und zu keinen Spaß mehr machte, dass die Autoren nicht mal ein klein wenig auflösen.

Leider muss ich aber auch gestehen, dass ich nicht so den Zugang zu den Charakteren gefunden habe. Ich fand ihre Verhaltensweisen manchmal schwierig nachzuvollziehen und die Emotionen kamen nur zum Teil bei mir an. Zum Beispiel war es für mich unverständlich, dass Foster und Tate sich lieber angezickt haben, anstatt ihre Verluste zusammen zu betrauern oder eine Lösung für die drohende Gefahr zu finden.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Schreibweise aus mehreren Sichten. Ich werde euch nicht verraten, in wen wir eintauchen dürfen, weil das zu sehr spoilern würde, allerdings machte diese Art zu erzählen es mir schon leichter die verschiedenen Personen zu verstehen und ab dem letzten Drittel circa konnte mich das Buch dann auch mitreißen.

Das Setting ist toll beschrieben und überhaupt die Schreibweise ist eigentlich angenehm und locker. Sprachlich lässt sich der erste Band super lesen – schade nur das die Protagonisten so anstrengend waren. Ab dem Punkt als wir die anderen Sichtweisen kennen lernen, wird das allerdings entspannter und auch Foster und Tate werden sympathischer.

So richtig entschieden hab ich mich noch nicht, ob ich weiter lesen möchte. Das Ende war schon ziemlich spannend und vor allem interessant gemacht. Ich werde “Gläserner Sturm” wohl erst noch etwas wirken lassen müssen.