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Veröffentlicht am 12.01.2024

Rezension zu Iron Flowers - Band 1

Iron Flowers – Die Rebellinnen
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Wissenswertes

Autor: Tracy Banghart
Titel: Iron Flowers - Band 1: Die Rebellinnen
Gattung: Fantasy / Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2021
Verlag: Fischer Verlag
ISBN: 978-3-7335-0421-2
Preis: 10,00 ...

Wissenswertes

Autor: Tracy Banghart
Titel: Iron Flowers - Band 1: Die Rebellinnen
Gattung: Fantasy / Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 26. Mai 2021
Verlag: Fischer Verlag
ISBN: 978-3-7335-0421-2
Preis: 10,00 € (Taschenbuch) & 8,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 383 Seiten

Inhalt

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.
Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.


Cover

Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch nicht aufgrund des Covers gekauft. Insgesamt wirkt es durch die Ornamente und dem Kontrast zwischen dem Gesicht und der grünen Hintergrundfarbe zu überladen.


Meine Meinung

Für mich handelt es sich bei diesem Buch um das erste dieser Autorin. Ich habe es spontan als Mängelexemplar im Buchladen meines Vertrauens mitgenommen.
Wir erleben das gesamte Buch im regelmäßigen Sichtwechsel zwischen den beiden Schwestern Nomi und Serina. Nomi ist eigensinnig, stur und vorlaut und somit das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester, während Serina gehorsam, anmutig und ruhig ist. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch bereit alles füreinander zu riskieren.
Nomi, gefangen in einem Leben voller Regeln, unter ständiger Bewachung und mit einem Geheimnis für das man sie töten würde, weiß nicht wem sie vertrauen kann und hat keine Ahnung von den höfischen Intrigen. Leider besitzt Nomi die schlechte Eigenschaft, dass ihr Mund schneller ist als ihr Verstand. Was leider ihrer Schwester zum Verhängnis wird und Nomi dazu bringt sich tief in eine Verschwörung gegen den Regenten zu verwickeln - ohne zu wissen, welcher der Prinzen der Lügner ist.
Serina hingegen wollte immer das Leben leben, dass Nomi jetzt führt, findet sich selbst allerdings in einer Welt wider, deren Motto lautet: Kämpf oder stirb. Ohne feste Regeln, ohne Prunk und Protz und ohne Sicherheit den nächsten Tag zu erleben. Serina versucht alles um zu ihrer Schwester zurückkehren zu können, da sie um die Grausamkeit des Hofes weiß.
Ich fand die zweite Hälfte des Buches um einiges besser als die erste. Was vermutlich daran liegt, dass ich zu Beginn mehr verwirrt war, als alles andere, da es mir an aussagekräftigen Beschreibungen gefehlt hat. Beispielsweise habe ich am Anfang gar nicht verstanden warum Nomi ihre Schwester ins Schloss begleiten sollte. Nichtsdestotrotz war die zweite Hälfte schlicht spannender und ich konnte endlich richtig mit fiebern. Den Plottwist habe ich zwar irgendwie kommen sehen, trotzdem war dieser wirklich gut gemacht.
Leider war der Schreibstil nicht ganz mein Fall, was meiner Meinung nach an der gewählten Zeitform gelegen hat. Dieses sich ständig in der Vergangenheit bewegen hat mich sehr gestört. Auch ist der Schreibstil recht einfach gehalten, wenig ausschmückend, was sich leider negativ auf das Setting und die Charaktere auswirkt.
Dadurch, dass der Start für mich recht schwierig war, ich aber trotzdem wissen will wie die Geschichte von Serina und Nomi endet, werde ich mir den zweiten Band der Reihe bei Gelegenheit kaufen. Was nichts daran ändert, dass Iron Flowers für mich leider nur ein mittelmäßiges Buch ist, dem es grundsätzlich an Detailverliebtheit und einem guten Start mangelt, während die eingebundenen Liebesgeschichten zwar süß aber irgendwie auch unglaubwürdig waren.

Fazit

Neben einem spannenden Ende und einer starken schwesterlichen Liebe, fehlt es mir insgesamt an Detailreichtum sowie Ausarbeitung des Settings und der Charaktere selber. Ab der zweiten Hälfte wird das Buch zwar spannend, den Plottwist habe ich allerdings kommen sehen, was mich nicht davon abhält mir den zweiten Band zu kaufen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2024

Rezension zu Alma Obscura

Alma Obscura. The Secret Society of Styx
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Wissenswertes

Autor: Bonnie Eldritch
Titel: Alma Obscura – The secret society of Styx
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 1. September 2022
Verlag: Impress Verlag (Carlsen Verlag)
ISBN: 978-3-646608762
Preis: ...

Wissenswertes

Autor: Bonnie Eldritch
Titel: Alma Obscura – The secret society of Styx
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 1. September 2022
Verlag: Impress Verlag (Carlsen Verlag)
ISBN: 978-3-646608762
Preis: 12,99 € (Taschenbuch) & 3,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 327 Seiten

Inhalt

»Willkommen, Alma, in den Armen des Styx.«
Alma kann nicht glauben, dass ausgerechnet sie die Alleinerbin ihrer sonderbaren Großtante sein soll. Als die Studentin im Nachlass ein magisches Buch findet, wird sie kurz darauf von einem Schattendämon angegriffen. Im letzten Moment kann sie von einem fremden jungen Mann gerettet werden, der sie mit zur sagenumwobenen Geheimgesellschaft Styx nimmt. Dort erfährt Alma, was sie wirklich ist: eine Hexe! Charon, der zwar verboten attraktiv, aber auch unnahbar und arrogant ist, soll fortan stets an ihrer Seite bleiben und Alma helfen, mehr über ihre Kräfte zu erfahren. Doch je tiefer sie in die mystische Welt eintaucht, desto mehr erfährt sie über ihr wahres Erbe – und über die Schatten, die sie selbst in sich trägt.

Cover

Ich finde dieses Cover wirkt super vielversprechend: Der dunkle Hintergrund, mit den zarten Ornamenten in den Ecken sowie dem offensichtlichen Untertitel zum Thema "Secret Society". Ich habe es zufällig über einen buchigen Adventskalender bekommen, aber mit diesem Cover hätte ich es im Laden sicher ebenso in die Hand genommen.


Meine Meinung

Für mich handelte es sich bei diesem Buch um das erste von Bonnie Eldritch, allerdings kenne ich bisher kein Buch dieses Imprints, dass mich umhauen konnte. Und leider bildet Alma Obscura da keine Ausnahme. Durch meine mäßige Begeisterung dieses Verlages hätte ich das Buch selbst vermutlich nicht gekauft, allerdings habe ich es als Teil des CoF-Adventskalenders erhalten und dachte mir, dass ich dem Buch bzw. dem Verlag nochmal ein Chance gebe.
Alma als weibliche Protagonistin war in meinen Augen extrem anstrengend. Ich verstehe durchaus, dass jemand der / die in ihrer / seiner Vergangenheit gemobbt worden ist ein gebranntes Kind ist. Da wir in ihre Vergangenheit allerdings kaum Einblicke bekommen und wirklich permanent damit konfrontiert werden, dass auf jedwedes Problem konsequent mit Heulen und Tränen reagiert wird, fand ich Alma irgendwann mehr nervig als alles andere. Im Laufe des Buches wird deutlich, Alma studiert derzeit, dementsprechend hat sie die Highschool bereits beendet und den ersten Schritt ins Erwachsenen-Leben gemacht. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihr Alter erwähnt wird, doch ihr Verhalten hat mich eher an ein Kind als eine Erwachsene erinnert oder mir den Eindruck vermittelt, dass sie dringend eine Therapie braucht. Sie ist unfassbar unsicher, hat kein Selbstwertgefühl und sieht sich bei jedem Problem sofort im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Ich muss zudem leider sagen, dass ich trotz diesem zweifelnden und unsicheren Ich auch eine sehr egoistische und auf sich selbst fixierte Alma sehe. Sie erzählt ihren Eltern nichts vom Tod ihrer Großtante, weil sie erst damit klarkommen muss. Dass Charon seine private Freizeit opfern muss um auf sie aufzupassen, wird ihr erst klar, als sie mit der Nase drauf gestoßen wird etc.
Charon, ihr Beschützer und natürlich derjenige für den sie trotz seines beinahe durchgängig bodenlosen Verhaltens Gefühle entwickelt, soll mithilfe einer fadenscheinigen Erklärung Alma und den Lesern gegen Ende sympathisch gemacht werden, was in meinen Augen Null funktioniert hat. Er bleibt äußerst sprunghaft, arschig und wenig nachvollziehbar.
Der Schreibstil an sich war in Ordnung, wenn nicht immer wieder Wörter aufgetaucht wären, die wohl kaum jeder kennt und zudem extra kursiv geschrieben worden sind. Für die es aber zusätzlich dazu nie eine Erklärung gegeben hat, als Beispiel: "Oy veh" / "Mischpoche". Beides kenne ich nicht aus dem normalen Gebrauch.
Die Grundidee ist super spannend, aber einfach nicht ausgearbeitet genug. Es gibt unzählige Dinge, die nicht komplett erzählt werden und dadurch viel zu hinterfragbar sind. Auch hier kann ich euch gerne einige Beispiele nennen: Die bösen Schattendämonen ernähren sich vom Leid der Menschen indem sie deren Körper übernehmen, und dann? Fügen sie dem Wirt körperlichen Schmerz zu? Oder emotionalen? Stirbt der Wirt dabei zwangsläufig, oder handelt es sich um eine zeitlich befristete Übernahme? Alles wirkt einfach sehr schwammig.
Das Ende konnte leider nichts mehr retten, da es ähnlich wie die Charaktere plump und ziemlich unspektakulär war.

Fazit

Leider konnten dieses Buch und ich nicht zueinander finden. Die kindische und nah am Wasser gebaute Protagonistin hat für mich viel ruiniert, der männliche Hauptcharakter war unsympathisch und wenig nachvollziehbar, das Grundgerüst des Buches war zwar vorhanden, aber für mich nicht ausgearbeitet genug.

Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2024

Rezension zu Girl, Goddess, Queen

Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
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Wissenswertes

Autor: Bea Fitzgerald
Titel: Girl, Goddess, Queen
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 30. August 2023
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 978-3-570180983
Preis: 20,00 € (Gebundenes Buch) & 12,99 ...

Wissenswertes

Autor: Bea Fitzgerald
Titel: Girl, Goddess, Queen
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 30. August 2023
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 978-3-570180983
Preis: 20,00 € (Gebundenes Buch) & 12,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 496 Seiten

Inhalt

Persephone wurde nicht geraubt, sie ist in die Unterwelt geflohen. Dort hat weder ihr Vater Zeus noch ihre Mutter Demeter Macht über sie. Um keinen Preis will sie an irgendeinen Gott verheiratet werden, der sich selbst mehr liebt als sie. Jetzt muss sie den abweisenden und unerwartet attraktiven Hades davon überzeugen, mit ihr gemeinsames Spiel zu machen. Persephone hat einen Plan, der den Olymp bis ins Mark erschüttern wird …

Cover

Ich gestehe, gerade die auffällige pinke Farbe des Covers neben der lilafarben Titelschrift hat mich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Die Krone stellt zudem eine nette Verbindung zum Inhalt her.


Meine Meinung

Dies ist das erste Buch dieser Autorin für mich, aber mit Sicherheit nicht das Letzte. Durch die auffällige Farbe des Einbandes beim Einkaufen in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt und aufgrund des hochinteressanten Inhaltes dann auch mitgenommen.
Wir erleben das gesamte Buch aus Sicht von Kore, oder später Persephone, die im Bemühen den Ansprüchen ihrer Mutter Demeter genauso wie in dem Versuch ihrer erzwungenen Hochzeit zu entkommen in die Unterwelt flieht. Dort trifft sie natürlich auf den König der Unterwelt selbst: Hades. Persephone ist eine sehr eigenwillige und sture Protagonistin. Sie will nicht das liebe, kleine Mädchen sein, dass ihr Vater Zeus und ihre Mutter gerne hätten. Ihre Flucht zur Unterwelt fördert eine starke, aber auch machthungrige Seite an ihr zutage, die ihresgleichen sucht. Grundsätzlich mag ich sie und ihre alles hinterfragende Art ganz gerne und gleichzeitig muss auch ich mir die Frage stellen, ob jemand der sein Leben lang auf einer einsamen Insel gefangen gewesen ist und selber die Götter was die wahren Begebenheiten angeht anlügt wirklich weiß, wie es im richtigen Leben zugeht? Ihr emanzipiertes Verhalten ist gleichzeitig in jedem Fall berechtigt und übertrieben.
Ich gestehe, dieses Buch hat meine Ansicht von Hades einmal komplett auf den Kopf gestellt. Wir haben hier nämlich keinen herrischen, kriegerischen und egoistischen König, der Kriege und Machtspiele liebt, nein, wie bereits angemerkt haben wir hier das komplette Gegenteil. Einen charismatischen, intelligenten, kreativen und überaus einfühlsamen Mann, der schlichtweg zum verlieben ist.
Insgesamt ein humorvolles Buch mit einer Protagonistin, die gerne die ganze Welt auf den Kopf stellen würde, wenn man sie ließe. So gut wie mir die sarkastischen Schlagabtausche zwischen beiden gefallen haben, desto anstrengender fand ich den Schreibstil: Durch die zu langen und oftmals sehr verschachtelten bandwurmartigen Sätze, musste ich häufig zwei Mal lesen um zu sehen, ob ich den Inhalt wirklich richtig verstanden habe.
Wer die Geschichte rund um Persephone und ihre Gabe bereits kennt wird hier, von Rollenverteilungen mal abgesehen, wenig überrascht werden. Ich kenne mich mit dieser Mythologie zum Glück nicht besonders gut aus und habe mich bis zur letzten Seite gut unterhalten gefühlt. Dennoch fand ich das Ende etwas lahm, da hätte ich mir abschließend mehr Spannung und Drama tatsächlich sehnlich gewünscht.
Eine weitere Sache, die mir leider eher negativ aufgefallen ist, sind die Beschreibungen der einzelnen Charaktere, gerade Hades oder Persephone selber, wirken recht oberflächlich beschrieben. Was ich sehr schade finde, da sich die Autorin so viel Mühe gegeben hat, das Innere von Persephone auszuschmücken.


Fazit

Eine humorvolle Neuauflage der Geschichte rund um Persephone und Hades, mit einer neuen Rollenverteilung, einer emanzipierten Heldin, einem einfühlsamen Hades, gekrönt mit humorvollen Dialogen und einem auffälligen Cover. Der Schreibstil, sowie die äußerlichen Beschreibungen der Charaktere waren nicht mein Fall, aber ansonsten gefiel mir das Buch wirklich gut.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.01.2024

Rezension zu Tears of Light

Tears of Light
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Wissenswertes

Autor: Ava Blum
Titel: Tears of Light
Gattung: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 30. November 2020
Verlag: IVI Verlag (Piper Verlag)
ISBN: 978-3-492-70574-5
Preis: 12,00 € (Paperback) & 6,99 ...

Wissenswertes

Autor: Ava Blum
Titel: Tears of Light
Gattung: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 30. November 2020
Verlag: IVI Verlag (Piper Verlag)
ISBN: 978-3-492-70574-5
Preis: 12,00 € (Paperback) & 6,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 314 Seiten

Inhalt

Eine Liebe, die alle Grenzen überwindet

Aufgrund einer Lichtkrankheit lebt Lennox wie ein Eremit in der großen Wohnung seines Vaters, der ständig auf Geschäftsreisen ist. Bisher hat er jede Haushaltshilfe seines Vaters innerhalb weniger Tage durch seine schnoddrige Art in die Flucht geschlagen. Deshalb fordert ihn sein Vater zu einer Wette heraus: Wenn er es nicht schafft Suki, die neue Haushaltshilfe zu vergraulen, dann muss Lennox endlich sein Leben in den Griff kriegen. Obwohl Suki ein Geheimnis umgibt, ist er von ihr fasziniert, weil sie so ganz anders ist als alle anderen und dadurch wieder Licht in Lennox` Leben bringt.

Cover

Insgesamt ein hübsches, wenn auch recht nichtssagendes Cover.


Meine Meinung

Ich habe dieses Buch durch puren Zufall in einem der hiesigen Bücherschränke entdeckt und mitgenommen. Für mich handelt es sich dabei um das erste Buch dieser Autorin, allerdings kenne ich bereits einige Bücher des Verlages.
Diejenigen unter euch, die mich und meine Rezensionen kennen, wissen, dass ich nie Bücher abbreche. Hier war ich mehrfach kurz davor.
Für mich beginnt die Problematik schlicht damit, dass der Klapptext etwas komplett anderes verspricht als wir letztendlich bekommen: nämlich eine tiefgründige von zwei Charakteren mit ihren eigenen Dämonen kämpfenden Menschen, die trotz Lennox Krankheit zueinander finden. Bekommen haben hier allerdings ein Buch mit einer oberflächlichen Sci-Fi-Romanze, die man nun wirklich nicht hat kommen sehen.
Lennox ist mit Ausnahme von Suki ein sehr selbstbezogener Mensch, der sich weder seiner Krankheit noch dem Tod seiner Mutter so richtig stellen möchte. Sein Verhalten ist zeitweilen kindisch, impulsiv und er wurde von mir als sehr anstrengend wahrgenommen.
Die wenigen Kapitel, die wir aus Sukis Sicht erleben, waren leider keinen Deut besser. Für einen menschlichen Androiden (ja, ihr habt euch nicht verlesen!), der bereits einige Zeit ohne Gefühle auf der Welt verbracht hat, ist sie auffallend naiv und ignorant. Sie ist so sehr davon überzeugt, dass Lennox der Richtige für sie sein muss, andere Optionen als mit ihm zusammen zu sein gibt es schlicht nicht. Wobei ich doch stark bezweifele, sie sei komplett ohne Hintergedanken erschaffen worden. Mal im Ernst ein Mann erschafft einen Roboter, der in der Lage ist Geschlechtsverkehr zu haben. Dazu fällt mir ehrlich gesagt nichts positives ein.
Darüber hinaus kommt noch, dass Suki offenbar eher eine Nachstellung eines Menschen darstellen soll, die im Grunde genommen durch die gleichen Dinge schachmatt gesetzt werden kann wie wir, beispielsweise durch Alkohol oder durch eine Kopfverletzung. Ist natürlich trotzdem eine technische Meisterleistung, aber Fortschritt sieht für mich anders aus.
Auch das Ende, also hauptsächlich was mit Suki passiert, ist plump und einfältig. Bleiben wir doch gleich beim Ende des Buches und dem Ausgang von Lennox Lichtempfindlichkeit, ganz ehrlich? Wäre dies nicht bereits am Ende des Buches passiert, hätte ich das Buch ab diesem Punkt abgebrochen. Welcher normal denkender Mensch kauft online Medikamente, nutzt diese jahrelang, kommt aber selber nicht auf die Idee die Nebenwirkungen zu hinterfragen oder den Hausarzt bei den zahlreichen Untersuchungen zu konsultieren? Absolut unglaubwürdig!
Ebenfalls sehr merkwürdig finde ich ja, dass Sukis Bewusstsein zum ersten Mal durch Schnee ausgelöst wird. Schlechte Neuigkeiten, in Japan - wo sie hergestellt worden ist - soll es auch schneien?
Bleiben wir doch gleich bei merkwürdigen Dingen: Der Tod von Lennox Haustier Checker löst letztendlich das "Erwachen von Sukis Bewusstsein" aus, aber eine Taube, die sie quasi selber überfährt, wo auch Blut fließt ist völlig in Ordnung.
Darüber hinaus bleiben einige Dinge komplett offen: Wie genau hat Lennox es bitte geschafft seine anderen Haushälterinnen zu vergraulen? Sarkasmus und Unordentlichkeit können ja wohl kaum die einzigen Gründe sein. Und was wurde eigentlich aus dem Mann, der versucht hat Suki etwas Fürchterliches anzutun? Ist er tot? Oder hat er seine Rangelei mit Suki überlebt?
Alles an diesem Buch ist entweder unglaubwürdig, unlogisch oder oberflächlich. Bei Lennox hatte ich trotz seiner ehrlich wirkenden Intentionen schlicht das Gefühl, dass er Suki, so sehr lieben will, weil er jahrelang alleine gewesen ist.
Die einzigen positiven Dinge sind der nette Schreibstil, ein einigermaßen hübsches wenn auch nichtssagendes Cover und zumindest kann ich einen Spannungsbogen erkennen.
Für mich mit Abstand eines der schlechtesten Bücher aus dem letzten Jahr.


Fazit

Ich weiß nicht so recht, was sich Autorin und Verlag bei diesem Buch gedacht haben, aber für mich war es von der ersten bis zur letzten Seite einfach enttäuschend. Es gab viele unlogische oder unglaubwürdige Dinge, die mich in den Wahnsinn getrieben haben und das ganze Buch letztlich ruiniert haben.

Von mir gibt es 1,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Rezension zu Wicca Creed - Schuld & Sünde

WiccaCreed | Schuld & Sünde
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Wissenswertes

Autor: Marah Woolf
Titel: Wicca Creed – Band 2: Schuld & Sünde
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 22. August 2023
Verlag: Selbstverlag Marah Woolf
ISBN: 978-3-9859554-6-6
Preis: 22,00 ...

Wissenswertes

Autor: Marah Woolf
Titel: Wicca Creed – Band 2: Schuld & Sünde
Gattung: Romantasy
Erscheinungsdatum: 22. August 2023
Verlag: Selbstverlag Marah Woolf
ISBN: 978-3-9859554-6-6
Preis: 22,00 € (Gebundenes Buch) & 5,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 505 Seiten

Inhalt

Die Große Göttin gibt uns nur das, wofür wir auch zu kämpfen bereit sind.

Fast zwei Jahre sind seit den verheerenden Ereignissen in Ardeal vergangen. Zwei Jahre, in denen sich Valea in der Welt der Menschen versteckt hat. Und so sehr sie ihre Heimat auch vermisst, so hofft sie doch, niemand würde sie je finden.
Aber manche Hoffnungen erfüllen sich nicht – und als eines Tages alte Freunde vor ihrer Tür stehen und sie bitten, zurückzukehren, muss Valea sich entscheiden, ob sie ihre Wut und ihren Hass hinter sich lässt, um denen zu helfen, die sie verraten haben.

Cover

Ich liebe dieses Cover! Die Farbwahl, die Details sowie der wundervolle Farbschnitt ergeben eine wunderschöne wie faszinierende Mischung.

Meine Meinung

Nachdem der erste Band dieser Reihe für mich ein absolutes Highlight gewesen ist, war das Lesen von diesem Band natürlich ein Muss!
Ähnlich dem vorangegangenen Teil erleben wir das gesamte Buch nur aus Valeas Sicht, was uns genauso wie sie selbst in den ewigen Zwiespalt führt wem wir vertrauen können und wem nicht. Ich habe Valea immer sehr gut nachvollziehen können, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen als klug empfunden habe. Wie wir mit Voranschreiten der Kapitel immer wieder merken, ist ihr größtes Problem emotionslos in einer Welt zu agieren, die genau das will. Doch sowohl ihr Wicca-Erbe als auch ihr Selbst stehen ihr dabei natürlich im Weg: Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und vergisst zu schnell wie mächtig und grausam ihre Gegnerin ist, außerdem ist sie aufgrund ihrer ungenügsamen Ausbildung schlichtweg auf Hilfe angewiesen und versucht gleichzeitig ihre Macht vor ihrer Großmutter zu verbergen. Ich hätte mir ehrlich gesagt gewünscht, dass Valea nach diesem Zwei-Jahres-Sprung insgesamt erwachsener und gleichermaßen affiner mit ihren Fähigkeiten geworden ist. Bisher sehe ich keine wirklich große Entwicklung im Vergleich zum ersten Band, hoffe aber, wir bekommen diese im nächsten Band geboten.
Nikolai bekommen wir nicht so oft zu Gesicht, wie ich es mir gewünscht hätte, was nichts daran ändert, dass er trotz seiner ganz eigenen Pläne einen wundervollen Book-Boyfriend abgibt: er ist stur, besitzergreifend und durch und durch ein Anführer der Strigoi und hat dennoch eine zärtliche, ja geradezu sanfte Seite. Kurzum muss man ihn einfach lieben.
Da diese Rezension kein Roman werden soll, kann ich zu den zahlreichen Nebencharakteren nur sagen wow! Wir haben wahnsinnig viele unterschiedliche Wesensarten und Geschöpfe, die trotz einiger Gemeinsamkeiten verschiedener nicht sein könnten. Außerdem treffen wir eine Handvoll bekannter Gesichter wieder und lernen neue Charaktere kennen - wobei ich bei dieser schieren Anzahl wirklich froh über das angehängte Personenregister bin.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen, wartet aber ebenso mit Humor, Herzschmerz und Spannung auf, auch wenn ich schweren Herzens zugeben muss, dass ich über mehrere kleine Fehler gestolpert bin.
Das Buch war zu keinem Zeitpunkt langweilig, da die immer neuen Gräueltaten der Hexenkönigin sowie ihre heimlich geschmiedeten Komplotte Valea und uns Leser auf Trab halten. Neben einem teils unvorhersehbaren teils vorhersehbaren Ende wartet der Beginn bereits mit einem ordentlichen Plottwist auf.
So gerne ich dieses Buch lieben möchte, könnte man den vorangegangen Aspekten vielleicht schon entnehmen, dass es für mich leider nicht an den ersten Band heranreicht. Trotz meiner Kritik ist dieses Buch absolut lesenswert! Die Charaktere muss man einfach mögen und die Welt rund um die Wicca, Hexen und Strigoi ist wunderbar komplex und spannend. Mein neues Lieblingsbuch ist Wicca Creed - Schuld & Sünde zwar nicht geworden, aber es kann immer noch eures werden.


Fazit

Leider findet dieser Teil in meinen Augen keinen Anschluss an Band 1, was die Großartigkeit angeht, aber es ist dennoch lesenswert! Valeas Entwicklung könnte für ausgearbeiteter sein können, von Nikolai sehen wir zu wenig und durch die vielen Nebencharaktere ist es manchmal schwer geworden den Überblick zu behalten.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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