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Veröffentlicht am 10.10.2025

Joar

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
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Cover

Schöne, leuchtende Farben kombiniert mit einer passenden Verbindung zum Inhalt. Mir gefällts.



Meine Meinung

Ich habe über die letzten Jahre immer mal wieder Bücher von Ali Hazelwood gelesen ...

Cover

Schöne, leuchtende Farben kombiniert mit einer passenden Verbindung zum Inhalt. Mir gefällts.



Meine Meinung

Ich habe über die letzten Jahre immer mal wieder Bücher von Ali Hazelwood gelesen und mitunter geliebt, wobei dieses Buch meiner Meinung nach zu ihren eher schlechteren Werken zählt. Es handelt sich keineswegs um ein schlechtes Buch und es gab genügend Seiten, die ich genossen habe, doch insgesamt hat mich die Geschichte nicht gänzlich abholen können.

Wie wir es aus dem ein oder anderen Buch dieser Autorin bereits kennen, erleben wir diese Geschichte ausschließlich aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Maya – welche wir bereits in „Not in Love – Die trügerische Abwesenheit von Liebe“ als Schwester des männlichen Hauptcharakters kennenlernen. Was wiederrum dazu führt, dass wir hier eine Menge bekannter Gesichter wiedersehen, nicht nur die Familie Killgore, sondern ebenso unseren männlichen Love Interest sowie zwei Cameo-Auftritte anderer Menschen aus Ali Hazelwoods Universum. Maya war nicht immer mein Fall. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich persönlich mit ihrer Art der Wutausbrüche, aber ebenso mit ihrem durchwachsenen Jugendlichem-Verhalten nicht wirklich anfreunden konnte – auch wenn sogar mir klar ist, dass nicht jede Persönlichkeit Friede-Freude-Eierkuchen ist. Auf der anderen Seite kann ich freiheraus zugeben, dass ich Mayas offene, humorvolle und mit ganzen Herzen liebende Art überaus genossen habe. Ist es ihr Umgang mit Elis Hund, mit anderen Nebencharakteren, sie ist freundlich, offen und immer wieder für einen witzigen Spruch zu haben.

Connor einzuschätzen viel mir lange Zeit sehr schwer. Er ist grundsolide, ein Kümmerer, immer für seine Freunde und Bekannte da, doch er ist ebenso engstirnig, verbohrt und ich kann verstehen, dass es da draußen Menschen gibt, die ihn nicht mögen könnten. Und irgendwo habe ich von ihm mehr erwartet. Die ganzen Dialoge mit Maya waren toll und luftig leicht, aber mir persönlich war der Kontrast zwischen dem gegenwärtigem und dem vergangenen Conner noch immer zu groß. Sein Verhaltensmuster hätte mich in den Wahnsinn getrieben und, dass Maya am Ende frustriert und erschöpft von seinen Eskapaden war, das kann ich hingegen ganz wunderbar verstehen.

Zum Glück kann ich eine Sache immer wieder mit Fug und Recht behaupten: Ali Hazelwoods Schreibstil überzeugt mich immer wieder! Dieser ist weiterhin herrlich sarkastisch, liebevoll und wunderbar flüssig. Die Dialoge der Charaktere sind voller Lebendigkeit und Dynamik und ich für meinen Teil möchte auch so einen wundervollen Freundeskreis haben, wie unsere Protagonisten.

Würde ich trotz meiner durchwachsenen Meinung weitere Bücher der Autorin lesen bzw. ihre Bücher empfehlen? Ja und nochmals ja. Besonders gefällt mir immer wieder, wie unterschiedlich die Persönlichkeiten ihrer Geschichten sind. Niemand ist gleich, alle haben eher ungewöhnliche Verhaltensweisen und sind trotzdem absolut liebenswert.



Fazit

Zwar kenne ich bessere Bücher von Ali Hazelwood, aber empfehlen kann ich euch diesen Rom-Com dennoch aus tiefstem Herzen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2025

Für Zwischendurch ganz nett

Wie Träume im Sommerwind
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Cover

Dieses Cover gefällt mir richtig gut! Ich liebe die eher seichte Farbwahl, die vielen Details, die wundervoll zum Inhalt passen und Gesamtbild stimmig vervollständigen.


Meine Meinung

Da ich ...

Cover

Dieses Cover gefällt mir richtig gut! Ich liebe die eher seichte Farbwahl, die vielen Details, die wundervoll zum Inhalt passen und Gesamtbild stimmig vervollständigen.


Meine Meinung

Da ich gerade mal wieder Lust auf Liebesromane habe, bin ich beim Stöbern in meinem Stapel ungelesener Bücher über dieses Buch gestolpert. Ich habe es bereits vor einer ganzen Weile zufällig als Mängelexemplar gekauft, weil ich den Inhalt ansprechend fand und das Cover ganz hübsch war. Bisher kannte ich noch kein Buch dieser Autorin und bin – jetzt nach Beenden – unentschlossen, ob ich zukünftig erneut ein Buch von Katharina Herzog lesen würde.

Ich glaube, mein größtes Problem mit dieser Geschichte war die Erzählweise als solche. Inhaltich bringt „Wie Träume im Sommerwind“ die richtigen Elemente dafür mit mich überzeugen zu können, doch umgesetzt liest es sich leider sehr oberflächlich und auf Gedanken und Gefühle der Protagonisten wird relativ wenig eingegangen. Es gab Momente, die wundervoll dazu gedient hätten Tiefgang und Emotionalität hervorzurufen, doch diese verstreichen so schnell, bekommen so wenig Zeit sich zu entfalten und bleiben vergleichsweise flach, dass es mir das Herz bricht. Im Grunde genommen gab es nur einen einzigen Moment, ganz am Ende, den ich persönlich gefühlt habe, was für über 300 Seiten schlichtweg zu wenig ist.

Allerdings kann ich ebenso zugeben, dass ich die Sichtwechsel zwischen der gegenwärtigen Emilia und der vergangenen Clara schön gewählt und vom emotionalen Aspekt einmal abgesehen gerne gemocht habe. Auch, dass die Informationen, Claras Vergangenheit in England betreffend, erst nach und nach gelüftet wurden wurde toll umgesetzt und sorgte durchaus für einen kleinen Spannungsaufbau.

Emilia per se als Protagonistin war ganz in Ordnung. Ich konnte ihre Beweggründe verstehen, allerdings fehlte es mir – wie bereits an anderer Stelle angesprochen – durchgängig der Tiefgang. Auch was die emotionale Bandbreite ihres Charakters betrifft, bin ich ziemlich enttäuscht worden. Was eigentlich auch alle anderen (Neben-)Charaktere betrifft.

Auch die im Klapptext bereits angekündigte Beziehung zwischen ihr und Josh wirkt bis zur allerletzten Seite furchtbar blass und hölzern. Es mangelt an Überzeugungskraft, an ehrlichen Momenten und Gesprächen, um beide besser kennenzulernen.

Für Zwischendurch und wenn man ohne hohe Erwartungen an dieses Buch herangeht, wird man vermutlich nicht enttäuscht werden. Ich für meinen Teil hab mehr erwartet, als mir letztlich geboten wurde.


Fazit

Ein schöner, leider wenig tiefgehender Liebesroman, der sich perfekt für Zwischendurch eignet.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Highlight

Novel Haven - Levels of Love
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur die Darstellung der beiden Protagonisten passt perfekt zum Inhalt, auch das Gesamtbild überzeugt mit herrlich passenden Details.


Meine Meinung

Ich habe bereits ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur die Darstellung der beiden Protagonisten passt perfekt zum Inhalt, auch das Gesamtbild überzeugt mit herrlich passenden Details.


Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Monaten ein Buch dieser Autorin gelesen, welches mich positiv überrascht hat. Also dachte ich mir, hey, ein Buch über Gaming und eine Liebesgeschichte geschrieben von einer talentierten Frau? Da kann doch gar nichts schief gehen. Und so war es tatsächlich auch! Ich habe „Novel Haven“ nicht nur innerhalb von 48 Stunden durchgelesen, ich habe jede Seite daran geliebt!

Ich glaube die eine Sache, die mich am meisten überzeugt hat, ist witzigerweise gar nicht so sehr die Liebesgeschichte an sich, sondern wie diese Geschichte vermittelt wird, welche Werte hervorgehoben werden und die Szene des Gamings in vielen wunderschönen Aspekten. Doch auch die Liebe, die beide Protagonisten ihren Spielen gegenüber hegen, die Gemeinschaft – gerade bei Laras Studio oder Lucas bestem Freund – konnten mich vollumfänglich begeistern und überzeugen. Viele Gegebenheiten, gerade auf der späteren Messe, werden Menschen bekannt vorkommen, die schon mal eine (Buch-)Messe besucht haben und diese Menschen werden das Gefühl von Menschen umgeben zu sein, die die gleiche Leidenschaft haben, hoffentlich genauso genossen haben. Ehrlich gesagt hat mich auch die Dynamik der Charaktere zu Tränen rühren können, denn sowohl die Freundschaften als auch die Gefühle von Lara und Luca konnten mich nahtlos verzaubern.

Mit beiden Hauptcharakteren haben wir Menschen bekommen, deren Vergangenheit durch große, schlimme Ereignisse geprägt wurde. Lara, deren Körper davon gezeichnet wurde und deren Erinnerungen von Schmerzen und seelischen Qualen durchzogen ist und Luca, der zwar körperlich keinen Schaden davongetragen hat, aber seelisch umso mehr belastet ist. Beide ergeben eine tolle harmonische Kombination, die gerade durch die tollen Dialoge und die tiefgreifenden Ängste beider wunderschön zu lesen ist. Ich für meinen Teil bin tatsächlich immer noch ein wenig neugierig, wie Laras Heilungsprozess vonstattenging, wie sie überlebt hat und hätte insgesamt einfach gerne mehr Rückblicke in beider Vergangenheit gehabt.

Persönlich mochte ich den Schreibstil als solchen nicht ganz so gerne wie bei anderen Büchern. Dennoch liest sich das Buch flüssig, angenehm und wenn man sich mit Gaming ein wenig auskennt, absolut verständlich. Für Liebesromane eher ungewöhnlich kann ich sogar einen deutlichen Spannungsbogen erkennen, auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass ich das Buch auch ohne Laras Vorfall spannend genug gefunden hätte.

Abschließend kann ich euch dieses Buch wirklich aus tiefstem Herzen empfehlen! Nicht nur vermittelt es einige wundervolle Botschaften, es glänzt auch mit Tiefgang, Humor und einer Mischung aus Nostalgie und Leichtigkeit, ohne die wichtigen Themen zu untergraben.


Fazit

Zu meiner Freude konnte dieses Buch mit meinen Erwartungen mithalten und mich rundum überzeugen! Euch kann ich die Geschichte aus tiefstem Herzen empfehlen.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Flop

The Wrong Bride
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Cover


Tatsächlich ist dieses Cover der Grund warum ich in erster Linie auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe das Zusammenspiel der Details, aber ebenso das Gesamtbild neben der hübschen ...

Cover


Tatsächlich ist dieses Cover der Grund warum ich in erster Linie auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe das Zusammenspiel der Details, aber ebenso das Gesamtbild neben der hübschen Farbkombination.


Meine Meinung


Während ich in der Buchhandlung meines Vertrauens stöbern war, bin ich nicht nur über dieses hübsche Cover, sondern auch über diesen vielversprechenden Inhalt gestolpert. Da ich in letzter Zeit gar nicht mehr so viele Liebesromane gelesen habe, wollte ich diesem Buch spontan eine Chance geben. Viel fällt mir zu „The Wrong Bride“ allerdings nicht ein, außer, dass es leider ziemlich furchtbar war. An alle, die dieses Buch mit fünf Sternen bewertet haben, ich glaube ihr habt was anderes gelesen als ich, denn ich habe so oft darüber nachgedacht das Buch abzubrechen, dass ich selbst überrascht bin, es bis zum Schluss gelesen zu haben.

Raven als unsere weibliche Protagonistin ging mir ziemlich früh ziemlich auf die Nerven. Jemand, der als Model arbeitet und sein eigenes Modelabel gegründet hat, sollte in meinen Augen ein gewisses Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen mitbringen – was ich beides bei ihr schmerzlich vermisst habe. Raven hat sich nach jedem Aufeinandertreffen zwischen Ares und Hannah verhalten wie ein getretener Hund, ist weggelaufen, hat zu weinen angefangen und Ares immer wieder die gleichen Vorwürfe gemacht. Raven ist unfassbar unsicher, eine egoistische und von Selbstzweifeln zerfressene Frau, die ihre eigenen Unsicherheiten immer wieder auf ihren Ehemann und dessen ehemalige Verlobte abgewälzt hat.

Ares mag selbstsicher und arrogant sein, doch fand ich sein Verhalten immer mal wieder extrem übergriffig. Von Dingen, dass er auf seinen Geschlechtsverkehr nicht verzichten würde – aber schwört treu zu bleiben -, andere Leute feuern lässt, wegen der Blicke, denen diese seiner Frau zuwerfen, zu einfachen Dingen, wie, dass er sich permanent über Kommentare auf Social-Media und über halbnackte Werbekampagnen seiner Frau – die als Model tätig ist! – aufregt, ist alles dabei. Ganz offensichtlich vertrauen beide einander nicht, wobei es in meinen Augen auch nicht hilft, dass permanent betont wird bzw. Ares selbst betont, die Ehe sei ihm heilig und er würde sein Versprechen Raven nicht zu betrügen niemals brechen.

Alle Charaktere dieses Buches verhalten sich holzig, benehmen sich immer gleich, gerade die beiden Protagonisten klingen, als hätten beide eine Schallplatte gefressen. Wir drehen uns emotional und gedanklich nur im Kreis, es gibt keinerlei sichtbare Charakterentwicklung, keine greifbaren Emotionen, nichts, was mir das Gefühl gibt, diese Personen seien echt.

Inhaltich ist diese Geschichte der reinste Reinfall. Ist euch beispielsweise aufgefallen, dass Raven die meiste Zeit nur mit einem Nachthemd bekleidet ist? Dass Ares häufig vor ihr in die Knie geht, sie aber trotzdem an den Haaren packen kann? Wieso lassen mehrere Erwachsene im 21. Jahrhundert komplett widerstandslos zu, dass ihre Großmutter einen Partner für sie oder ihn findet? Was machen unsere beiden Protagonisten den ganzen Tag? Beide Hauptcharaktere sind angeblich gut in ihren Jobs, davon merken wir als Leser gar nichts. Auch die Teaser für die nächsten Bände waren so plump und einfallslos hervorgebracht, dass ich mich immer wieder gewundert habe, dass diese Bücher in den USA offenbar so beliebt sind.

Ich war froh, als ich endlich die letzte Seite lesen konnte, denn selbst der Schluss des Buches war unangenehm kitschig, vorhersehbar und ziemlich anspruchslos. Derzeit gehe ich davon aus, dass ich nicht noch mal ein Buch dieser Autorin in die Hand nehmen werde.


Fazit


Puh, dieses Buch und ich werden mit Sicherheit niemals Freunde. Die weinerliche Protagonisten, der kontrollsüchtige Protagonist, die fehlenden Emotionen und das kindische Verhalten beinahe aller hat für mal so gar nicht funktioniert.

Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Etwas chaotisch und verwirrend, aber überzeugt trotzdem

The Stars are Dying
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Cover

Ich liebe es! Nicht nur passt es perfekt zu Titel und Inhalt, es sieht auch herrlich düster und mysteriös aus.



Meine Meinung

Nachdem mir im Laden bereits der zweite Teil dieser Trilogie ...

Cover

Ich liebe es! Nicht nur passt es perfekt zu Titel und Inhalt, es sieht auch herrlich düster und mysteriös aus.



Meine Meinung

Nachdem mir im Laden bereits der zweite Teil dieser Trilogie entgegengesprungen ist, dachte ich, dass es für mich an der Zeit ist mit diesem wundervollen Titel in den Tag zu starten. Bisher kannte ich die Autorin überhaupt nicht, weiß aber, dass die Meinungen zu diesem Buch weit auseinander gehen.

Wie ich es mir im Vorfeld bereits gedacht habe, erleben wir die komplette Geschichte nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Astraea, welche sich an den Großteil ihres Lebens nicht mehr erinnern kann. Was ihren Charakter betrifft bin ich persönlich zwiegespalten. Ich kann verstehen, dass sie es leid ist immer kämpfen zu müssen, dass es ihr das Herz gebrochen hat, einige ihrer engen Freunde sterben zu sehen, aber für mich kam – gerade gegen Ende des Buches – irgendwann der Punkt, an dem ich mir gewünscht hätte, dass sie endlich anfängt, richtig für sich selbst einzustehen. Sie ist eine vergleichsweise naive Protagonistin, die viele Dinge einfach nur nimmt, wie sie kommen, ohne wirklich selbst an der Lösungsfindung beteiligt zu sein. Doch nichtsdestotrotz ist Astraea eine freundliche und offene Person, die immer wieder gewillt ist, anderen zu helfen, friedlich zu sein oder neue Bande zu knüpfen.

Nyte, Astraeas geheimnisvoller und arroganter Schatten, konnte mich immer wieder faszinieren. Spannend fand ich, dass er irgendwie immer da war, aber eigentlich auch nicht. Seine Geschichte nimmt eine interessante – wenn auch leicht vorhersehbare Wendung, wenn man während des Lesens gut aufpasst. Aber auch sein Charakter scheint sich nicht ganz entscheiden zu können, wie sein Leben für ihn selbst weitergeht. Wenn ich das richtig verstanden habe – korrigiert mich, wenn ich falsch liege – möchte der Mann in ihm Astraea zu ihrer eigenen Sicherheit verlassen, während der andere Teil von ihm wesentlich unkonventionellere Dinge plant. Mir war manchmal nicht klar, welcher Teil, wann wie präsent ist. Es war hin und wieder sehr chaotisch, verwirrend und ich kann verstehen, dass dies den ein oder anderen Leser / die ein oder andere Leserin abgeschreckt hat.

Ich möchte euch nicht anlügen, aber ich habe inhaltlich weiß Gott nicht alles verstanden. Der Plot könnte meinetwegen ein wenig gradliniger und direkter sein, es mangelt ein wenig am roten Faden und insgesamt an händelbaren Erklärungen ohne, dass ich ein riesiges Fragezeichen im Kopf hatte.

Dennoch kann ich zugeben, dass ich die Geschichte zu weiten Teilen mitreißend und überaus faszinierend fand. Was ich jedoch nicht mochte, ist das angepriesene Spiel des Königs. Ich hatte den Verdacht, dass dieses Spiel in Richtung „Panem“ etc. gehen würde, doch dafür stand es einfach nicht genug im Fokus, die Prüfungen waren öde und zu schnell abgekanzelt. Es fehlte an Intrigen, Kämpfen unter den Teilnehmern und überhaupt der Eigenschaft mir als Leserin zu vermitteln, dass die Spiele ein wichtiges Element des Buches sind. Auch, dass die Teilnehmerinnen mehrere Wochen Zeit hatten und sich immer wieder zwischenzeitlich im Schloss erholen und faulenzen konnten, hat für mich irgendwie gar nicht gepasst.



Fazit

Ich werde wohl demnächst losziehen und mir den nächsten Teil dieser Reihe kaufen müssen, denn trotz des chaotischen Inhaltes kann ich sagen, dass ich „The stars are dying“ genossen habe.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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