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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Valencia ganz individuell entdecken

111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss
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Wer Spaniens Perle Valencia ganz individuell erleben möchte, der kann in dem von Daniel Izquierdo-Hänni liebevoll geschriebenen Reiseführer ‘111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss‘, der ...

Wer Spaniens Perle Valencia ganz individuell erleben möchte, der kann in dem von Daniel Izquierdo-Hänni liebevoll geschriebenen Reiseführer ‘111 Orte in und um Valencia, die man gesehen haben muss‘, der in der Emons Verlags GmbH erschien, die Stadt ganz individuell entdecken. Die Verbundenheit des Autors mit seiner Heimat, die er so abwechslungsreich und interessant präsentiert, zeigt er bereits seinem Vorwort. Natürlich kennt man jeden noch so kleinen Winkel, wenn man viele Jahre dort lebt und den Alltag erlebt. Neben der Vorstellung seiner drei Lieblingstouren begleiten wir den Autor nicht nur zu den touristischen Highlights, sondern wandeln ebenso auf weniger ausgetretenen, sehr interessanten Pfaden Valencias.
Daniel Izquierdo-Hänni, bekannt als Schriftsteller von Kriminalromanen, beherrscht die Kunst Menschen zu fesseln, sie zu begeistern und das stellt er einmal mehr hier unter Beweis. Seine Beiträge über die Stadt und ihre geschichtliche Entwicklung, über die Menschen und ihre Kultur, über kulinarische und architektonische Besonderheiten machen einfach Lust auf eine persönliche Bekanntschaft mit dieser Stadt. Wunderschöne Bilder zu den Texten runden die Einladung zum Besuch von Valencia formvollendet ab.

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  • Erzählstil
Veröffentlicht am 22.04.2026

Mutiger Erfindergeist trifft auf Reiselust

Wer hat unsere Lok geklaut?
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Harald Braun stellt in seinem Buch ‘Wer hat unsere Lok geklaut?‘ ein eher ungewöhnliches Konzept für Sprachreisende vor, das Hans Engberding Mitte der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts mit ‘Lernidee‘ ...

Harald Braun stellt in seinem Buch ‘Wer hat unsere Lok geklaut?‘ ein eher ungewöhnliches Konzept für Sprachreisende vor, das Hans Engberding Mitte der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts mit ‘Lernidee‘ ins Leben gerufen hat. Anstatt langweiliges Vokabelpauken, eignet man sich die Sprachkenntnisse im direkten Kontakt mit Land und Leuten an. Etwas Abenteuerlust muss man schon mitbringen, um auf den sehr ungewöhnlichen Pfaden zu wandeln und die Welt aus einer ungeahnt neuen Perspektive kennenzulernen. Die fantasievoll ausgedachten und ambitioniert umgesetzten Reisemöglichkeiten führen zum Beispiel über Fahrradreisen in der Sahara, Zugreisen mit der Transsibirischen Eisenbahn oder Flussfahrten auf dem Mekong rund um die Welt. Kleine und große Pannen werden mit viel Improvisation ausgeglichen und bleiben schließlich als einzigartige Erlebnisse im Gedächtnis haften.
Mit viel Witz und einer großen Portion Humor macht uns der Autor mit dem unternehmerischen Konzept von ‘Lernidee‘ bekannt, zeigt den Einfallreichtum und das menschliche Geschick auf, das schließlich all die liebenswerten Anekdoten der Reisehungrigen gepaart mit einem einzigartigen Konzept des Erlernens von Sprachen hat entstehen lassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Reise ins Ungewisse

The Journey. Die Reise meines Lebens
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Carina Amara Kruse erzählt in ihrem Romandebüt ‘The Journey - Die Reise meines Lebens‘ eindrücklich und authentisch von ihrer Tour in eine ferne, unbekannte Welt, um dem aktuellen Frust ihres Alltags zu ...

Carina Amara Kruse erzählt in ihrem Romandebüt ‘The Journey - Die Reise meines Lebens‘ eindrücklich und authentisch von ihrer Tour in eine ferne, unbekannte Welt, um dem aktuellen Frust ihres Alltags zu entfliehen. Wenn eine langjährige Partnerschaft zu Ende geht und berufliche Tiefschläge die Seele belasten, hilft die Flucht nach vorn mit Luftveränderung und sich einlassen auf unbekannte, inspirierende, befreiende Welten, die den Blickwinkel erweitern, ihn fokussieren auf das positive Erleben durch ein gestärktes Bewusstsein des eigenen Ichs.
Ihr Weg führt sie von Berlin über Bangkok, Bali, Indien schließlich nach Neuseeland. Ein bisschen Mut gehört schon dazu, sich auf diesen einzigartigen Roadtrip zu begeben und auf den Pfaden fremder Kulturen und Vegetationen zu wandeln. Die Erlebnisse und gewonnenen Erfahrungen durch die mannigfaltigen äußeren Einflüsse wirken sich prägend auf die innere Einstellung zum Leben aus und geben anregende Impulse zum Nachdenken, was die Autoren leicht verständlich und unterhaltend vermittelt.
Die Schilderung sehr persönlicher Eindrücke vom Reisen, den Begegnungen und die ehrliche Selbstreflektion machen dieses Buch sehr besonders.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Eine mitreißende Geschichte

Am helllichten Tag
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Peter Probst, der Autor des Kriminalromans ‘Am helllichten Tag‘, präsentiert eine Geschichte, die an einen Cold Case aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelehnt ist. Mit äußerstem Feingefühl, ...

Peter Probst, der Autor des Kriminalromans ‘Am helllichten Tag‘, präsentiert eine Geschichte, die an einen Cold Case aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelehnt ist. Mit äußerstem Feingefühl, insbesondere auch gegenüber den Angehörigen der Opfer, berichtet er über das spurlose Verschwinden von drei Kindern in Pirmasens, über die vergeblichen Aufklärungsversuche und über die zur damaligen Zeit vorherrschenden Begleitumstände. Dabei stellt er die Ängste und Gefühle der Freunde bei den Befragungen durch die Kriminalisten schonungslos ehrlich und damit aus heutiger Sicht verstörend dar. Die Geschichte gewinnt in ihrem Verlauf immer mehr an Dynamik, nicht zuletzt auch durch eine Begebenheit in der Gegenwart, die sich erst im Laufe der Zeit zu einem Fall entwickelt und schließlich durch seine Unvorhersehbarkeit und seine Aktualität in unserem gesellschaftlichen Leben eine fesselnde Spannung erzeugt.
Toni, die Protagonistin, kehrt nach langer Zeit wieder in die Heimat zurück, weil sie ihrem schwer erkrankten Vater nahe sein möchte. Doch sie trifft ihn nicht mehr lebend an und muss sich nun um die Beerdigung als auch um das Erbe kümmern. Dabei stößt sie auf Unterlagen ihres Vaters, die eine Verbindung zu dem mysteriösen Verschwinden seines Freundes von damals aufweisen. Nun ist nicht nur ihr Ehrgeiz als investigative Journalistin geweckt, sie hofft auch, ihren Vater durch Recherchen besser kennen zu lernen. Doch es kommt anders als man nun vermuten könnte, denn Toni begibt sich in aller höchste Gefahr bei ihrer Suche nach der Wahrheit.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Realitätsverlust

Yesteryear
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Mit ‘Yesteryear‘ legt Caro Claire Burke uns Lesern ihren Debütroman vor, der sozialkritisch das Leben einer Familie zwischen Fake und Realität unter die Lupe nimmt, ungeschönt die Sichtweisen Betroffener ...

Mit ‘Yesteryear‘ legt Caro Claire Burke uns Lesern ihren Debütroman vor, der sozialkritisch das Leben einer Familie zwischen Fake und Realität unter die Lupe nimmt, ungeschönt die Sichtweisen Betroffener darstellt und schließlich die Konsequenzen wehrloser Personen offenlegt. Kritisch, scharfzüngig mit einer großen Portion Komik widmet sie sich einem in unserer Gesellschaft äußerst aktuellem Thema, das viel Raum zur Diskussion bietet und durchaus kontrovers betrachtet wird und eine Lebenseinstellung widerspiegelt.
Natalie ist erfolgreiche Bloggerin, die das Leben einer tradwife, also einer im traditionellen Sinne weiblichen Person im familiären Landleben, vermarktet und verherrlicht, in dem sie die schönen und angenehmen Seiten herausstellt, die tatsächlichen Herausforderungen beschönigt oder ganz weglässt und damit Begehrlichkeiten weckt. Aber nicht nur Bewunderung begleiten sie, sondern auch Hass und Neid. Ihr Erwachen in einem knallharten Alltag einer Siedlerfamilie der Pionierzeit im Staate Idaho schafft enorme Verwirrung in ihren Gedanken. Sie glaubt an eine Entführung, ein Mitwirken in einer Reality-Show, an einen bösen Alptraum. Doch was ist wirklich geschehen?
Die Autoren erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Natalie, spielt bis zum Schluss mit den Grenzen zwischen Fake und Realität, um schließlich zu einem völlig überraschenden Abschluss zu gelangen. Themen wie Manipulation, Selbstüberschätzung, Scheinweltverherrlichung, Täuschung der Öffentlichkeit aber auch Auswirkungen der Vermarktung von Kindern in den sozialen Medien werden kritisch betrachtet und herausgearbeitet.
‘Yesteryear‘ -Das letzte Jahr- zeigt wie Menschen sich in eine extreme Absurdität hineinsteigern können.

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