Wenn die Realität zur Inspiration wird ...
Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ...
Wenn die Realität zur Inspiration wird, dann ist es oft spannender und grusliger, als wenn sich jemand einfach irgendetwas ausdenken würde. Ich habe bisher kein Buch von Peter Probst gelesen, aber da habe ich wohl was verpasst! Gut, dass ich über dieses Buch gestolpert bin, das mich vom ersten Moment an fasziniert hat. Schon die Kurzbeschreibung und das Cover in Kombination mit dem eingängigen Titel haben mich sofort neugierig gemacht.
Basierend auf wahren Begebenheiten hat der Autor hier einen richtigen Pageturner geschrieben. Toni war mir sofort sympathisch, ich konnte wunderbar mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Das Rätsel, das ihr ihr Vater aufgegeben hat, war mehr als schwierig, gut, dass sie ein paar Helfer und Mitstreiter hatte. Leo mochte ich auch sehr und ich würde mich freuen, weitere Bücher mit dem ungleichen Duo, das sich aber so gut ergänzt, zu lesen.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr berührend und bringt einen immer wieder ins Nachdenken und Grübeln. Umso mehr, weil man weiß, dass es damals wirklich entführte Kinder gab und die Taten nie aufgeklärt wurden. Da überlegt man ja immer ... Gleichzeitig hat der Autor es geschafft, die Atmosphäre damals und heute gut einzufangen und erlebbar zu machen. Ein tolles Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich war ein bisschen traurig, als ich es zu Ende gelesen hatte.