Cover-Bild Am helllichten Tag
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 25.02.2026
  • ISBN: 9783453275645
Peter Probst

Am helllichten Tag

Kriminalroman - Basierend auf einem wahren Verbrechen
Eine späte Schuld

Die junge Journalistin Toni wollte die Vergangenheit eigentlich hinter sich lassen. Doch als ihr Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, macht sie sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, ihrer Heimatstadt am Rand des Pfälzer Walds. Als sie dort eintrifft, ist es zu spät - ihr Vater ist tot.

In seinem Nachlass findet sie einen kryptischen Brief, in dem er ihr eine jahrzehntealte Schuld gesteht. Zu ihrem Entsetzen stellt Toni fest, dass es etwas mit einer Verbrechensserie in den 60er Jahren zu tun haben muss. Drei Kinder sind spurlos verschwunden, die Fälle wurden nie aufgeklärt. Welche Rolle hat ihr Vater dabei gespielt? Und warum interessiert sich plötzlich die Polizei für ihre Familie? Ihr journalistischer Jagdeifer ist geweckt – bis sich die Vergangenheit auf einmal zu wiederholen droht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Schuld und Gewissen

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"Am helllichten Tag" von Peter Probst ist ein spannender und interessanter Kriminalroman über Schuld und Gewissen.

Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheiten und enthält viele reale Aspekte. ...

"Am helllichten Tag" von Peter Probst ist ein spannender und interessanter Kriminalroman über Schuld und Gewissen.

Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheiten und enthält viele reale Aspekte. Für True Crime Fans bestimmt ein Highlight. Es geht um verschwundene Kinder aus Pirmasens.

Die Geschichte handelt von Toni, dessen Vater Erwin gestorben ist. Er wollte ihr unbedingt noch etwas aus seiner Vergangenheit erzählen, um reinen Gewissens zu sterben. Dies war nicht möglich und daher recherchiert sie nun auf eigene Faust. Bei ihrer Recherche findet sie nicht nur Informationen aus der Vergangenheit, sondern auch Informationen zu einem aktuellen Fall.

Der Schreibstil gefällt mir sehr. Er ist mitreißend und spannend. Man fliegt nur so durch die Seiten. Es wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt. Dadurch bekommt die Geschichte mehr Tiefe.

Die Charaktere sind authentisch und realistisch dargestellt.

Durch den Mix aus True Crime und fiktiven Krimi wirkt die Geschichte noch greifbarer und realistischer. Man will unbedingt erfahren, was passiert ist und wird in die Vergangenheit gezogen. Die damaligen Ermittlungen wurden sehr authentisch dargestellt .

Ich kann das Buch sehr empfehlen!

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Veröffentlicht am 13.04.2026

hat mir gut gefallen

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Der Fall hat mich beim Lesen echt beschäftigt. Das ist kein typischer standart-Krimi, sondern fühlt sich durch den Bezug zur echten Tat und das Setting in der Pfalz total authentisch an. Dass die Journalistin ...

Der Fall hat mich beim Lesen echt beschäftigt. Das ist kein typischer standart-Krimi, sondern fühlt sich durch den Bezug zur echten Tat und das Setting in der Pfalz total authentisch an. Dass die Journalistin Toni Papin in ihrer eigenen Heimat ermittelt und dann auch noch diese schwierige Kiste mit ihrem Vater dazukommt, gibt der Story eine ganz andere Tiefe. Man merkt sofort, wie viel Recherche da drinsteckt die düstere Stimmung kommt ganz ohne billige Schockmomente aus. Wer Krimis mag, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern richtig hängen bleiben, sollte sich das hier unbedingt anschauen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein packender, nachdenklich stimmender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinanderliegen...

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Ein trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ...

Ein trauriger Anlass zwingt die junge Journalistin Toni Papin, in ihre Heimatstadt Pirmasens zurückzukehren. Im Arbeitszimmer findet sie einen rätselhaften, unvollendeten Brief, den ihr verstorbener Vater ihr hinterlassen hat: Etwas scheint ihn seit seiner Kindheit schwer belastet zu haben…
Toni begibt sich auf die Suche nach Antworten und stellt schon bald fest, dass das Geheimnis ihres Vaters mit Verbrechen zusammenhängt, die viele Jahre zurückliegen…

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an tief hineingezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist intensiv, atmosphärisch dicht und schafft es, eine unterschwellige Anspannung aufzubauen, die sich Kapitel für Kapitel steigert.
Besonders berührt hat mich die eindrucksvolle Verbindung von realen Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte. Gerade diese Mischung macht den Roman so beklemmend nahbar, weil man immer wieder spürt, dass hinter der Fiktion ein Stück Realität steckt. Das verleiht der Handlung eine Tiefe, die unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.
Die Figuren wirken dabei unglaublich lebendig und greifbar. Ihre Gedanken, ihre Zweifel und ihr Handeln haben mich oft innehalten lassen, und mehr als einmal hat mich die Geschichte emotional richtig getroffen.

Dieser Kriminalroman ist düster, aufwühlend und geht tief unter die Haut. Der zeigt, wie nah Realität und Fiktion manchmal beieinander liegen, wie zerbrechlich Sicherheit ist und wie nah das Unvorstellbare sein kann – selbst am helllichten Tag.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Spannend aufgebauter Kriminalroman mit einem gut eingeflochtenen, realen Cold Case

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Schon das Cover des Kriminalromans verweist auf Pirmasens, eine Stadt, bekannt für ihre Schuhmacherkunst, aber auch für eine Jahrzehnte zurückliegende Entführungsserie. In den 60er Jahren sind dort Kinder ...

Schon das Cover des Kriminalromans verweist auf Pirmasens, eine Stadt, bekannt für ihre Schuhmacherkunst, aber auch für eine Jahrzehnte zurückliegende Entführungsserie. In den 60er Jahren sind dort Kinder spurlos verschwunden. In diese Stadt kehrt die Journalistin Toni zurück, da sie sich nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters nun um ihr Elternhaus kümmern muss. Beim Ausmisten fällt ihr ein Brief in die Hand, von ihrem Vater an sie addressiert, jedoch nicht zu einem Ende gebracht. Als Toni beginnt, den kryptischen Hinweisen zu folgen, erkennt sie, dass ihr Vater bei dem Verschwinden der drei Kinder eine Rolle gespielt hatte, denn einer der verschwundenen Jungs war sein Spielkamerad Klausel. Die journalistischen Instinkte seiner Tochter, aber auch die fehlende Antwort auf die Frage, weswegen sich ihr Vater schuldig gefühlt hatte, lässt Toni recherchieren. Behilflich ist ihr dabei der vor Ort arbeitende Kriminalkommissar Leo Steiner.
Es handelt sich um einen Kriminalroman, der ohne viel Blutvergießen auskommt, und bei dem man trotzdem Seite um Seite verschlingen möchte. Abwechslungsreich gestaltet sich der Roman dadurch, dass man Rückblicke in das Geschehen der 60er Jahre bekommt und das wahre Verbrechen ein wenig beleuchtet wird, als aber auch durch kurze Kapitel, die den Leser wissen lassen, dass es aktuell scheinbar wieder ein Entführungsopfer aus Pirmasens gibt. Besonders spannend finde ich persönlich dabei die Einwürfe des ehemaligen Professors von Toni, der ihr im Studium Strategien für verschiedene Interviewpartner mitgegeben hat. Grundsätzlich haben mir Tonis diverse Gedanken zum Leben gefallen und das Buch zu einem Roman gemacht, der nicht nur stumpf ein Verbrechen abhandelt. Peter Probsts gut lesbarer Krimi erhält von mir deshalb volle fünf Punkte!

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein Leben mit Schuld

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Inhalt: Als Tonis Vater stirbt, hinterlässt er mehr als nur Erinnerungen. In seinem Nachlass findet Toni einen unvollendeten Brief, in dem er von einer Schuld spricht, die ihn seit seiner Kindheit nicht ...

Inhalt: Als Tonis Vater stirbt, hinterlässt er mehr als nur Erinnerungen. In seinem Nachlass findet Toni einen unvollendeten Brief, in dem er von einer Schuld spricht, die ihn seit seiner Kindheit nicht mehr losgelassen hat. Auf der Suche nach Antworten stößt Toni auf drei am hellichten Tag in Pirmasens spurlos verschwundene Kinder in den 1960er Jahren. Welche Rolle spielte ihr Vater dabei?

Mein Leseeindruck: Mich hat an dem Buch vor allem das zentrale Thema der Schuld beeindruckt. Es geht darum, wie Menschen mit ihr umgehen. Trägt man sie still mit sich herum, bis sie einen innerlich zerfrisst? Findet man den Mut, sich ihr zu stellen? Oder versucht man, sie zu verdrängen? Klar wird dabei vor allem eines, ganz entkommen kann man ihr nicht.

Die Figur der Toni hat mir besonders gut gefallen. Einerseits hadert sie mit der schwierigen Beziehung zu ihrem Vater, von dem sie sich im Laufe der Jahre immer mehr entfremdet hat. Andererseits spürte ich ihren Wunsch, ihm im Nachhinein näherzukommen, sein Verhalten zu verstehen und vielleicht auch Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Diese innere Zerrissenheit wirkte auf mich sehr authentisch.

Auch die Darstellung von Pirmasens fand ich spannend. Die Stadt, einst geprägt von Wohlstand durch ihre Schuhindustrie, wird hier als Ort gezeigt, der im Laufe der Zeit an Glanz verloren hat. Eine Entwicklung, die die melancholische Grundstimmung des Buches gut unterstreicht.

Peter Probst verwebt die fiktive Handlung geschickt mit der realen Geschichte der drei verschwundenen Kinder aus den 60er Jahren. Gerade dieser Bezug zur Wirklichkeit macht die Geschichte besonders eindringlich, zumal der Fall bis heute nicht aufgeklärt ist.

Fazit: Ein eher ruhiger Krimi, der weniger von Action als von seinen moralischen Fragen lebt und gerade dadurch nachwirkt.

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