Spannungsreich auf Paros
DER SCHWARZE OKTOPUSIn dem zweiten Band um die Ermittlerin Christina Strátou ‘Der schwarze Oktopus‘ versprüht die Autorin Hanna von Feilitzsch wieder jede Menge griechisches Flair. Man taucht ein in die südländische Lebensart ...
In dem zweiten Band um die Ermittlerin Christina Strátou ‘Der schwarze Oktopus‘ versprüht die Autorin Hanna von Feilitzsch wieder jede Menge griechisches Flair. Man taucht ein in die südländische Lebensart der Insel Paros, wohin es die Protagonistin nach jahrelangem erfolglosem Kampf um eine Arbeitsstelle in der Hauptstadt Athen verschlagen hat. Wieder einmal müssen Mann und Tochter warten auf ein paar gemeinsame Stunden bis der Mordfall an dem Besitzer einer Apartmentanlage aufgeklärt ist. Der Tode hatte sich während seines Lebens nicht nur Freunde gemacht, die natürlich nun zum Kreis der Verdächtigen zählen. Bald schon gerät Christina durch ihre akribische Aufklärungsarbeit, die sie in Politikerkreise führt, in gefährliche Situationen. Es bleibt spannend bis zum aktionsreichen Abschluss.
Der Kriminalroman wird getragen von einem lebendigen Erzählstil mit authentischen Darstellern zum Anfassen, die ihre menschlichen Schwächen aber auch Stärken besitzen. Zahlreiche Wendungen gestalten die Handlung abwechslungsreich und sehr spannend. Immer wieder brillieren wunderschöne Inselbeschreibungen, die die Natur, die Bewohner und das typische mediterrane Essen in den Mittelpunkt stellen, damit insgeheim Gelüste auf den nächsten Urlaub wecken. Das beigefügte Personenregister am Ende des Buches erleichtert es, jederzeit den Überblick im Handlungsgeschehen zu behalten.
Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung der zu lösenden Kriminalfälle auf Paros.