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Veröffentlicht am 21.02.2021

Ein neuer spannender Fall für Lucie Girard

Mord am 14. Juli
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Am Nationalfeiertag wurde in Saint Tropez ein neues Denkmal enthüllt. Das Ganze entwickelte sich zu einem mittelfesten Skandal, da Unbekannte das Ehrenmal mit vorwurfsvollen Parolen in Richtung des Bürgermeisters ...

Am Nationalfeiertag wurde in Saint Tropez ein neues Denkmal enthüllt. Das Ganze entwickelte sich zu einem mittelfesten Skandal, da Unbekannte das Ehrenmal mit vorwurfsvollen Parolen in Richtung des Bürgermeisters versehen haben. Dieser verlässt wutentbrannt die Veranstaltung. Am nächsten Tag wird die Leiche einer jungen Frau auf der Statue entdeckt und Lucie Girard hat einen neuen kniffligen Fall zu lösen. Ihr Chef verlangt von ihr sehr behutsam bei den Ermittlungen vorzugehen, da erste Hinweise auf den Bürgermeister hinweisen. Steckt er wirklich hinter dem Tod des jungen Mädchens? Das investigative und kompromisslose Talent der Kommissarin ist wieder einmal gefragt...

"Mord am 14. Juli" ist bereits der achte Band um die sympathische und gut aussehende Ermittlerin Lucie Girard. Die vorherigen Bände haben mich immer wieder aufs Neue begeistert, so dass ich mit viel Vorfreude in den neuen Fall gestartet bin. Schnell hat mich der Autor Luc Winger mit seinem bildreichen und temperamentvollen Schreibstil in die 70er Jahre entführt. Der Spannungs-bogen wird mit dem Tod der jungen Frau klassisch aufgebaut und über die unkonventionellen und zielstrebigen Ermittlungs-arbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Wie in den vorherigen Fällen baut Luc Winger die Geschichte geschickt auf und liefert eine Vielzahl an potentiellen Tätern und kein klares Tatmotiv. So kann der Leser im Verlauf immer wieder eigene Überlegungen anstellen, was die Lösung des Falls angeht und wird am Ende dann wohl doch von der Auflösung überrascht.

Insgesamt ist "Mord am 14. Juli" aus meiner Sicht die tolle Fortsetzung einer spannenden Krimi-Reihe, die mit einer äußerst sympathischen Hauptprotagonistin, dem Charme der 70er Jahre, einem wohldosierten Lokalkolorit und dem Erzähltalent des Autors zu überzeugen weiß. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 21.02.2021

Neuer Ansatz zur gesunden Ernährung

Die Power Fasten Formel
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Kaum ein Thema beschäftigt den Menschen so sehr, wie seine Ernährung. Aus den unterschiedlichsten Gründen hat sich wahtscheinlich schon jeder einmal vorgenommen seine Ernährung umzustellen, um sich selbst ...

Kaum ein Thema beschäftigt den Menschen so sehr, wie seine Ernährung. Aus den unterschiedlichsten Gründen hat sich wahtscheinlich schon jeder einmal vorgenommen seine Ernährung umzustellen, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Hier ist guter Rat teuer und letztendlich bleibt es oft bei gut gemeinten Ansätzen, die im täglichen Alltag wieder untergehen. Der Ratgeber "Die Power-Fasten-Formel" stellt einen neuen Ansatz vor, der aus meiner Sicht das Potential hat, auch längerfristig Einsatz zu finden.

Das Prinzip fordert vom Menschen nicht absolute Enthaltsamkeit ein, sondern betont die Achtsamkeit. Sicherlich, ohne Disziplin und Verzicht auf alte Gewohnheiten wird man nicht erfolgreich sein, schließlich will man ja auch etwas verändern. Der Ansatz besagt, dass man an zwei Tagen, wie dem Montag und den Dienstag, auf sein Frühstück und sein Mitagessen verzichtet, aber durchaus am Abend mit einer "Power-Mahlzeit" dafür wieder belohnt wird. Die restlichen Tage sollte die Ernährung auch umgestellt werden, indem man an den drei normalen Mahlzeiten auf eine kohlenhydratarme und gleichzeitig nährstoffreiche Kost achtet. Der für viele schöne Nebeneffekt ist, dass auf diesem Wege die Kilos purzeln.

Das Gute an diesem Ratgeber ist aus meiner Sicht, dass er sich nicht nur auf die Theorie beschränkt, sondern gleich auch mit interessanten Lösungsvorschlägen für die Essenszubereitung aufwarten kann. Besonders gespannt war ich auf die Power-Mahlzeiten an den beiden "Fasten-Tagen" und die Gerichte, die mit Hilfe des Chefkochs Craig Rodger erarbeitet wurden, offenbarten mir vielversprechende Variationen. So haben die "Spanischen Eier" oder das "Lamm mit grünem Gemüse, Feta und Erbsenstampf" nur wenig mit Enthaltsamkeit zu tun. Auch die kohlenhydrat-arme Kost kann mit Gerichten wie dem "Kokos-Curry mit Blumenkohlreis" oder der "Zucchini Carbonara" überzeugen. Aufgrund der gutan Alltagstaug-lichkeit halte ich die Power-Fasten-Formel" für einen vielversprechenden Ansatz seine ernährung in neue Bahnen zu lenken und damit seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun. Es wird viel Wert auf die Theorie gelegt, die detailreich und verständlich aufgebaut ist. Die Gerichte erscheinen leicht umsetzbar und die Fotos regen zur Nachahmung an. Insgesamt hätte die Anzahl der Gerichte zur langfristigen Umsetzung etwas ausführlicher ausfallen können, aber ansonsten ein spannender Anstoss, sich selbst etwas Gutes zu tun.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

Vielversprechender Auftakt

Die siebte Zeugin
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Der erfolgreiche Rechtsanwalt Rocco Eberhardt erhält mehr durch einen Zufall ein neues Mandat. Der sympathische Familienvater und Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting hat an einem Sonntagmorgen sein Haus ...

Der erfolgreiche Rechtsanwalt Rocco Eberhardt erhält mehr durch einen Zufall ein neues Mandat. Der sympathische Familienvater und Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting hat an einem Sonntagmorgen sein Haus verlassen und beim Kauf der Brötchen für das Frühstück aus dem Nichts einen Polizisten über-wältigt und mit dessen Pistole einen Mann erschossen und zwei weitere Kunden verletzt. Niemand kann sich diese dramatische Eskalation erklären und alle Versuche sowohl von Nöltings Ehefrau als auch von Rocco Eberhardt können den Täter nicht zum Sprechen bringen. Was kann hinter dieser unerklärlichen Tat stecken? Was hat den gutmütigen Mann die Kontrolle verlieren lassen? Eberhardt steht ein scheinbar aussichtsloser Kampf für seinen Mandanten bevor...

"Die 7. Zeugin" ist der erste Band einer neuen Reihe um den engagierten Anwalt Rocco Eberhardt und dem Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer. Das Autoren Duo Florian Schwiecker und Michael Tsokos erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und flüssig zu lesenden Schreibstil, indem sie mit ihrer eigenen beruflichen Erfahrung dem Thriller eine hohe Authentizität verleihen. Mit ihren vielen kurzen Kapiteln und den damit verbundenen Perspektivwechseln steigern sie nochmals das eh schon hohe Tempo. Der Spannungsbogen wird mit der rätselhaften Tat zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die Recherchen und der Gerichtsverhandlung auf einem hohen Niveau gehalten. Das Finale rundet dann die durchdachte und clever konzipierte Geschichte mit einer überzeugenden und gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen ab.

Insgesamt hat mir "Die 7. Zeugin" als Auftakt einer neuen Krimi-Reihe sehr gut gefallen. Das Buch besticht mit den authentischen Schilderungen vor Gericht und den interessant gezeichneten Hauptprotagonisten. Dies und ein kleiner Cliffhanger zum Ende des Krimis machen schon jetzt Lust auf die Fortsetzung. Ich empfehle daher den ersten Band gerne weiter und bewerte ihn mit guten vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Ein absolutes Highlight im Thriller-Genre

Engelsgrund
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Carla Diaz bittet voller Sorge um ihre Tochter Malin ihren Freund Born um Hilfe. Malin hat sich einer Sekten-ähnlichen Gemeinschaft angeschlossen, in deren Umkreis ein junges Mädchen brutal ermordet wurde. ...

Carla Diaz bittet voller Sorge um ihre Tochter Malin ihren Freund Born um Hilfe. Malin hat sich einer Sekten-ähnlichen Gemeinschaft angeschlossen, in deren Umkreis ein junges Mädchen brutal ermordet wurde. Da es Carla nicht gelungen ist Malin davon zu überzeugen die Kommune zu verlassen, hofft sie auf Born, eine Lösung zu finden. Nachdem auch er Malin nicht überreden konnte mit ihm zu gehen, sieht er nur noch eine Möglichkeit, Sicherheit ür Malin zu gewähren, er fordert eine alte Schuld ein, in den Bewusstsein, damit eine Büchse der Pandorra geöffnet zu haben...

"Engelsgrund" ist der dritte und finale Band um den sympathischen, aber nicht immer gesetzestreuen Ermittler Alexander Born. Die ersten beiden Bände konnten mich schon mehr als überzeugen, so dass ich nun mit sehr viel Vorfreude und ein wenig Wehmut in das Finale gestartet bin. Schon nach wenigen Seiten hatte mich der Autor Linus Geschke mit seinem lebendigen und eindringlichen Schreibstill in den Bann gezogen. Den Spannungsbogen baut er mit dem grausamen und rätselhaften Tod in Malins Umfeld gekonnt auf und hält ihn über die ereignisreichen Entwicklungen und plötzlichen Wendungen auf einem aus meiner Sicht äußerst hohen Niveau. Begeistert hat mich in der clever konzipierten Geschichte die Weiterentwicklung der Protagonisten, die der Reihe ihren ganz besonderen Charme verleiht. Das fulminante Finale kann mit eine für mich mehr als überraschenden Wendung aufwarten und schließt die Serie für mich perfekt ab.

"Engelsgrund" und damit auch die ganze Reihe um Alexander Born ist aus meiner Sicht ein "Must-Read" für Thriller-Liebhaber. Die Bücher überzeugen mit interessant charakterisierten Protagonisten, einer jeweils clever konzipierten Geschichte und dem Erzähltalent des Autors. Mit dem Abschluss kam schon ein wenig Wehmut auf, aber ein Ende beinhaltet ja oft auch einen Neuanfang, und so freue ich mich auf die neuen Werke und Charaktere von Linus Geschke. Ich empfehle den Thriller sehr gerne weiter und bewerte ihn mit natürlich mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Spannender Regio-Krimi

Festa Mortale
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In Unna ist es wieder soweit, das sehr geschätzte italienische Fest steht an und alle freuen sich auf fünf Tage mediterranen Flairs in der Innenstadt. Aber die besinnliche und ausgelassene Stimmung wird ...

In Unna ist es wieder soweit, das sehr geschätzte italienische Fest steht an und alle freuen sich auf fünf Tage mediterranen Flairs in der Innenstadt. Aber die besinnliche und ausgelassene Stimmung wird vom Verschwinden des kleinen Torben überschattet. Alle Bemühungen von Kommissarin Maike Graf und Max Teubner bleiben zunächst erfolglos, es gibt keine Spur von Torben. Kurze Zeit später wird aber die Leiche eines Mannes entdeckt und sie soll nicht die letzte sein. Was steckt hinter den Morden, die nach weiteren Recherchen durchaus im Zusammenhang stehen könnten? Ein kniffliger Fall für das Ermittler-Duo Graf und Teubner...

"Festa mortale" ist mittlerweile der dritte Band des Unnaer Kommissaren-Duos. Der erste Teil hat mir schon sehr gut gefallen, so dass ich mich auf ihren neuen Fall gefreut habe und mit einer hohen Erwartungshaltung in das Buch gestartet bin. Astrid Plötner hat mich auch schnell wieder mit ihrem temperamentvollen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil in die westfälische Stadt Unna entführt. Ihre Kriminalromane haben einen sehr authentischen und wohldosierten Lokalkolorit, der der Reihe um Maike Graf und Max Teubner einen besonderen Charme verleiht. Der aktuell Fall wird in die Geschehnisse um das in der Realität auch stattfindende "Festa Italiana" gebettet, welches alljährlich das italienische Lebensgefühl nach Westfalen bringt. Der Spannungsbogen wird mit dem verschwinden des Jungen gut aufgebaut und über die folgenden Ereignisse samt Ermittlungen voller Überraschungen auf einem hohen Niveau gehalten. Der Leser bekommt im Verlauf aufgrund vieler Wendungen immer wieder die Möglichkeit auf der Suche nach dem Täter und den Tathintergründen mit zu rätseln. Ein gut nachvollziehbares Finale rundet diesen Regionalkrimi aus meiner Sicht gelungen ab.

Insgesamt ist "Festa mortale" für mich eine gelungene Fortsetzung einer Kriminalroman-Reihe, die mit sympathischen Protagonisten, einem gelungen Lokalkolorit und einem atmosphärischen Schreibstil der Autorin überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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