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Veröffentlicht am 03.09.2025

Willkommen im Pramtower

Der Tower
1

Nova ist ziemlich fertig. Ihr Freund hat sie verlassen, die Wohnung wurde ihr gekündigt und auch braucht sie einen neuen Job. Und da – sie kann es noch gar nicht fassen:

„Ich bin der glücklichste Mensch ...

Nova ist ziemlich fertig. Ihr Freund hat sie verlassen, die Wohnung wurde ihr gekündigt und auch braucht sie einen neuen Job. Und da – sie kann es noch gar nicht fassen:

„Ich bin der glücklichste Mensch der Welt, summt sie, als sich vor ihr das gigantische Hochhaus wie ein Leuchtturm im violettfarbenen Himmel erhebt. Ihr neues Zuhause.“

Es ist die Chance ihres Lebens, als sie ganz unerwartet einen Anruf erhält, in dem ihr eine gewisse Kim eröffnet, dass sie ab sofort im Pramtower wohnen wird. Und das für ein ganzes Jahr, völlig kostenlos. Ihre Bewerbung dafür liegt sechs Monate zurück und jetzt, zur genau richtigen Zeit, hat sie mehr als nur eine neue Wohnung, der luxuriöse Pramtower ist ein absoluter Traum, der jedoch ganz schnell ausgeträumt ist…

…denn bald bekommt der schöne Schein Risse. Der Tower ist komplett KI-gesteuert, ihre Stimme ist ihr Schlüssel für ihr Domizil, jeder Wunsch wird ihr erfüllt, jeden Freitag ist ein Etagentreffen anberaumt - mit Anwesenheitspflicht. Bald erfährt sie vom Suizid ihrer Vormieterin, Nachbarn benehmen sich seltsam, sie hat bald das Bedürfnis, hier wegzuziehen.

Mit KI werden wir immer mehr konfrontiert, das Thema ist sehr aktuell. Dass ein Hochhaus mitten in Berlin KI-gesteuert ist, ist durchaus als realistisch anzusehen. Ivar Leon Menger treibt es auf die Spitze, Novas anfängliche Faszination kippt, ihr Nachbar behauptet gar, dass Kim, die Stimme der Künstlichen Intelligenz, ihn festhält. Glaubt sie ihm? Eins steht fest: Kim ist stets gegenwärtig, KI sieht alles, KI hört alles, KI hat die Macht. Aber warum sollte sie an einem Mieter festhalten?

Das Szenario eines komplett KI-gesteuerten Gebäudes, in dem man nichts braucht als seine eigene Stimme, hat was - solange der Mensch die Oberhand behält, andernfalls wird man zur ferngesteuerten Marionette.

Die Story ist arg überzogen, klar. Die Figur Nova agiert in ihrer Naivität eher als eine Getriebene. Zu leichtgläubig, ja unbedarft vertraut sie den falschen Leuten. Ob eine selbständige junge Frau wirklich dermaßen einfältig ist, wage ich zu bezweifeln. Und doch habe ich um sie gebangt und mit ihr gelitten, was auch der durchgehend beklemmenden Atmosphäre geschuldet ist, die der Autor bestens versteht, herzustellen. Von Anfang an hatte ich viele Fragezeichen im Kopf, während des Lesens war ich hin- und hergerissen, lange, sehr lange konnte ich nicht absehen, wohin das Ganze führt, ob sich doch noch alles einigermaßen zum Guten wenden wird. Bis zuletzt ist nicht klar, wer hier ein doppeltes Spiel spielt. Denn wenn man denkt, alles sei überstanden, dann ist es das noch lange nicht. Ein Thriller – so spannend wie beklemmend, der ganz old school, ohne KI, gut unterhält.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Historischer Roman über Kreuzritter, dem deutschen Thronstreit und noch mehr

Das Lied des Vogelhändlers
5

Ralf H. Dorweiler führt in seinem historischen Roman „Das Lied des Vogelhändlers“ in die Zeit des deutschen Thronstreits, als die Adelshäuser der Staufer und der Welfen um die Krone des Heiligen Römischen ...

Ralf H. Dorweiler führt in seinem historischen Roman „Das Lied des Vogelhändlers“ in die Zeit des deutschen Thronstreits, als die Adelshäuser der Staufer und der Welfen um die Krone des Heiligen Römischen Reiches streiten.

Vor diesem geschichtlichen Hintergrund lese ich von dem Dritten Kreuzzug ins Heilige Land, den Barbarossa anführt, wir schreiben das Jahr 1190. Nachdem sie ihren Onkel verloren hat, schließt sich Franziska von Hellenau den Ordensschwestern an, die für den mitreisenden Bader arbeiten. Sie erwirbt viel Wissen und bald wird sie zu dem schwer verletzten Markgrafen Hermann IV. von Baden gerufen, der Falkner Rupert ist stets an seiner Seite. Als Alleinreisende inmitten des Kreuzzuges ist sie sich bewusst, dass sie von einer ganz bestimmten Sorte Mann als Freiwild angesehen wird, nicht jeder ist ein Ehrenmann und so manch bieder auftretende Gestalt entpuppt sich als Lügner und Intrigant, der sich aber dennoch ob seines miesen Charakters lange durchschlängeln kann.

Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal 1190 während des Kreuzzuges und dann auf Burg Hachberg, zehn Jahre später. Jedes Kapitel ist einem Vogel gewidmet, angefangen vom Wanderfalken bis hin zur Krähe. Durch die den Kapiteln vorangestellten Zeit- und Ortsangaben weiß man stets, welchem Erzählstrang man folgt und vorneweg findet man das gut strukturierte Personenverzeichnis, das vor allem anfangs sehr hilfreich ist.

Es ist zwei Tage vor Beginn des großen Turniers, das auf Burg Hachberg im Schwarzwald stattfinden wird. Am Donnerstag, den 11. Mai 1200 beobachte ich Wigbert, den Vogelhändler, als er sich dem Nest des Wanderfalken-Paares nähert. Zwei Küken sind geschlüpft, nur eins davon raubt Wigbert, denn für eine Nachbrut ist es in diesem Jahr schon zu spät. Diese Klettertour ist nicht ungefährlich, der Felsen ist rutschig, die Falken verteidigen ihre Brut, das ist nichts für schwache Nerven. Wigbert, der Vogler, sorgt auch so für Nachschub, er wird mit seinem Mündel Almut am Rande des Turniers seine Vögel den feinen Herrschaften anbieten.

Ralf H. Dorweiler zeigt eine längst vergangene Zeit auf, voller Intrigen und Machtkämpfe. Mittendrin ist auch Walther von der Vogelweide, dessen Ruhm bis in unsere Tage anhält. Der Thronstreit zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben und dem Welfen Otto von Braunschweig, in den sich Papst Innozenz III. einmischt und letztendlich entscheidet, ist in die Handlung gut eingeflochten. Die beiden Handlungsstränge nähern sich an, ich erfahre am Rande auch so einige damals übliche Gepflogenheiten wie etwa das Mitnehmen eines Vogels im Käfig als Sensor der Luftqualität eines Stollens, erlebe die Schlacht gegen die Rum-Seldschuken. Im direkten Gefolge des Kaisers waren Media, Wundärzte, Feldschere und Bader dabei und zehn Jahre später dann staune ich über das üppige Gelage auf Burg Hachberg, bei dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Ein Anschlag – wem galt er? Ich habe hier nur einige wenige Sequenzen herausgezogen, der Roman bietet sehr viel mehr.

Jedes Detail, jede einzelne Charakter ist in sich stimmig, die Handlung logisch aufgebaut, alle Szenen sind lebendig beschrieben, ich hatte stets das Gefühl, direkt dabei zu sein, ich war tief drin in der Erzählung.

Von Ralf H. Dorweiler habe ich bis dato noch nichts gelesen, werde dies jedoch nach „Das Lied des Vogelhändlers“, diesem absolut lesenswerten Buch, bald ändern. Er versteht es bestens, das Historische mit den fiktiven Elementen zu einer unterhaltsamen, gut lesbaren Geschichte zu verbinden - ein empfehlenswerter Roman, nicht nur für geschichtlich interessierte Leser.

  • Einzelne Kategorien
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  • Historisch
Veröffentlicht am 02.09.2025

Geheimnisvoll, abgründig, gruselig

Halloweenkind
2

Süßes oder Saures – wer kennt diesen Spruch nicht. Halloween ist die Nacht der Geister und nicht nur die Kinder verkleiden sich, auch die Erwachsenen schlüpfen in ihr schaurig-schönes Kostüm. Sie bleiben ...

Süßes oder Saures – wer kennt diesen Spruch nicht. Halloween ist die Nacht der Geister und nicht nur die Kinder verkleiden sich, auch die Erwachsenen schlüpfen in ihr schaurig-schönes Kostüm. Sie bleiben im Hintergrund, während die Kinder, unter ihnen auch der 11jährige Joshua, von Haus zu Haus gehen, um ihre Taschen mit möglich viel Süßem zu füllen. So weit, so in Ordnung.

Wäre da nicht das nun zwei Jahre zurückliegende Verschwinden von Vincent, der jetzt zwölf Jahre alt sein müsste. Er verschwand am 31.10.2022 um ca. 19.45 Uhr. Er trug ein Geisterkostüm, das dem heutigen von Joshua aufs Haar gleicht. Und nun ist es Joshua, der spurlos verschwindet. Er war mit Erik unterwegs, beide Jungs haben sich der größeren Ausbeute wegen kurz getrennt. Als Erik mit seinen Süßigkeiten zu den wartenden Eltern zurückkehrt, fehlt von Joshua jede Spur. Lediglich sein blutbespritztes Kostüm wird später gefunden.

Die Ausgangssituation ist unwirklich und gleichzeitig bedrohlich. Die Polizei schaltet sich ein und auch Lea, die als Opferhilfe tätig ist, wird aktiv. Sie gehört zum Freundeskreis der Eltern, kennt also die direkt beteiligten Personen gut. Eine groß angelegte Suchaktion ergibt nicht viel, ein Geisterhaus gerät in den Focus, ein Käfer gibt Rätsel auf und immer mehr hat es den Anschein, als ob jeder etwas zu verbergen hätte. Hat Joshuas Verschwinden direkt mit dem noch immer ungeklärten Fall Vincent zu tun?

Halloween war für mich bereits Ende August, aber dennoch nicht weniger gruselig. Lars Engels inszeniert dieses Drama gewollt á la Steven King, die scheinbar perfekte Idylle der Familien bröckelt, je mehr man hinter die mühsam aufrechterhaltenden Fassaden blickt, so manch sorgsam gehütetes Geheimnis wird enthüllt. Das Lügenkonstrukt bekommt mehr und mehr Risse, danach ist nichts mehr, wie es einmal war.

„Die Lebenden und die Geister" sind der Story vorangestellt, was angesichts der doch vielen Charaktere hilfreich ist. Bis die Story Fahrt aufnimmt, dauert es schon ne ganze Weile, ich hätte mir so einiges verkürzt gewünscht. Als dann eine Person auftaucht, nachdem Joshua verschwindet, wird es richtiggehend verwirrend, die Spannung zieht an, es gibt unerwartete Wendungen, ich fiebere mit, spüre ihre Ängste, bin irritiert und geschockt.

„Halloween“ ist ein gut inszenierter Thriller mit Schockmomenten, die es an Halloween ja durchaus geben sollte, dessen wahre Hintergründe er lange nicht preisgibt. Ein für Thriller-Fans kurzweiliger Lese- und Gruselstoff, den ich – nach dem etwas zähen, zu langen Anfang – am Stück verschlungen habe.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Die Masche der Loverboys

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
1

Zwischendurch darf es auch mal ein Romance-Thriller sein, also habe ich mir „Loverboy“ näher angeschaut – ein Thema unserer Zeit. Leider fallen sie ihnen immer wieder auf ihre Liebesschwüre herein, auch ...

Zwischendurch darf es auch mal ein Romance-Thriller sein, also habe ich mir „Loverboy“ näher angeschaut – ein Thema unserer Zeit. Leider fallen sie ihnen immer wieder auf ihre Liebesschwüre herein, auch Vivian ist ganz hin und weg von Pascal. Sie, die eher am Rande steht, wird von „Mr. Ich-bin-zu-schön“ umgarnt, er scheint nur Augen für sie zu haben.

Vivian und Lola haben sich in ihrer WG gut eingerichtet. Sie kennen sich, sie unterstützen sich, sie mögen sich. Bis jetzt, denn Vivian verändert sich, seitdem sie Pascal begegnet ist. Sie leiht sich Geld von Lola, erzählt nichts mehr und dann verschwindet sie. Lola weiß nicht, wo sie ist. Sie geht zur Polizei, die jedoch nichts unternehmen kann. Irgendwann taucht Vivians Bruder Elias bei Lola auf und beide beschließen, sie zu suchen.

Loverboys gaukeln ihren Opfern die große Liebe vor und kaum haben sie Vertrauen gefasst, zwingen die Männer sie in eine ganz andere Richtung. Die Masche dürfte jedem und jeder bekannt sein und doch glauben die jungen Frauen an ihre Liebesschwüre.

„Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich“ ist auch als Hörbuch erhältlich, das über 12 Stunden und 43 Minuten diese Thematik aufgreift. Schon der Buchtitel macht klar, dass es sich hier um keine Liebesgeschichte handelt, es ist schlechthin Ausbeutung, die diese Loverboys betreiben. Eine Triggerwarnung gibt es zuvor und auch danach.

Die Sprecher greifen die Stimmungen gut auf, auf weiten Strecken sind es Lola und Elias, die sich zuvor nicht gekannt haben und nun gemeinsam nach Vivian suchen. Irgendwann sind sie auf der richtigen Spur, die ganze Angst um sie und die Dramatik dahinter ist spürbar, ich bin nah bei ihnen. Auch Vivian höre ich, sie ist Pascal verfallen, glaubt ihm jede Lüge, die sie als wahr wahrnimmt. Es knistert direkt vor Spannung, alle Sprecher transportieren die aufwühlenden Gefühle perfekt wider.

Antonia Wesseling zeigt anhand dieser Story deutlich die ganze Dramatik hinter den Loverboys auf. So manch Liebesszene hätte ich nicht unbedingt in ihrer Gänze gebraucht, aber gut – ein wenig Romance darf in diesem Genre schon auch sein. Gut und spannend geschrieben und als Hörbuch perfekt in Szene gesetzt.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Spannende Lesestunden garantiert

Über die Toten nur Gutes
1

Alles beginnt im Beerdigungsinstitut Amelung im Osten Flensburgs und dort endet es auch. Naja, fast – der Glücksburger Friedhof ist es zum Schluss, in dem sich eine kleine Trauergemeinde einfindet. Was ...

Alles beginnt im Beerdigungsinstitut Amelung im Osten Flensburgs und dort endet es auch. Naja, fast – der Glücksburger Friedhof ist es zum Schluss, in dem sich eine kleine Trauergemeinde einfindet. Was dazwischen alles geschieht, davon berichtet Andreas Izquierdo in diversen Tonarten - je nachdem, wie die Dinge stehen.

Diesen festen Termin, den Mads Madsen als Trauerredner hat, verschläft er fast. Jetzt aber schnell, die Trauergäste warten, der Verblichene sowieso. Gerade mal so hat er es doch noch geschafft, er steht vor dem offenen Sarg des Mannes, dem heute seine Rede gilt. Nur nicht verhaspeln, nur keine Daten durcheinanderbringen – Mads redet frei, das ist er seinen Toten schuldig.

Schon die ersten Seiten ziehen mich ins Buch, denn was ich hier erlebe, ist so einzigartig, so abgefahren, gespannt lese ich weiter, folge Mads, der bald darauf schlaftrunken einen Anruf entgegennimmt. „Patrick ist tot.“ Es wird gewünscht, dass Mads die Trauerrede hält. Er braucht einiges an Infos von ihm, dem Freund aus Kindertagen. Lange hat er nichts mehr von ihm gehört, also macht er sich dran, seinem Leben nachzuspüren. Der Unfall, dem Patrick das Leben gekostet hat, müsste logischerweise auch die Polizei interessieren. Hier tritt die Hauptkommissarin Luisa Mills, kurz Mills genannt, auf den Plan. Ihr gefällt es so gar nicht, dass Mads in dieser Sache ermittelt, ihm bleibt allerdings nichts anderes übrig, denn in seinen Augen interessiert Mills sich nicht die Bohne für den Hergang des Unfalls.

An den Büchern von Andreas Izquierdo komme ich nicht vorbei, sein einnehmender Schreibstil und seine Themenauswahl sind neben den lebendigen Charakteren Garant für eine gute Story. Die witzig-spritzigen Dialoge, die mir so manches Schmunzeln entlocken, haben es mir besonders angetan. Neben den launigen Szenen geht es bedrohlich und mitunter tödlich zur Sache, der Krimi hat auch seine durchaus ernsten Seiten, die sehr nachdenklich stimmen.

Mit Mads, dem Trauerredner, der als Detektiv fungiert, hat er einen einzigartigen, liebenswerten und zielstrebigen Hauptakteur erschaffen, der mit seinen 28 Jahren unter einem Dach mit seinem Vater, dem etwas schrulligen, aber durchaus pfiffigen Fridtjof, lebt. Als Hobby-Detektiv lebt es sich mitunter gefährlich, mit so manch finsterer Gestalt muss Mads sich auseinandersetzen. Nur gut, dass sein Schwager Robert Anwalt ist, denn zuweilen kann so einer sehr nützlich sein. Ein ganz besonderer Charakter ist der Thanatopraktiker Herr Barnardy, der in aller Stille für den perfekten Abschluss sorgt. Mehr sei nicht verraten.

„Über die Toten nur Gutes“ ist ein kurzweiliges, vergnügliches Lesevergnügen, das viel mehr als „nur“ eine Trauerrede zu bieten hat. Ein zweiter Band wird im Herbst 2026 erscheinen, dann heißt es „Niemals geht man so ganz“ – ich freu mich drauf.

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