Cover-Bild Duftwickensommer
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 23.07.2025
  • ISBN: 9783734114212
Sylvia Lott

Duftwickensommer

Roman
Eine kleine Villa auf Borkum, duftende Wicken und zwei Liebesgeschichten in bewegten Zeiten …

England 1911: Ein Wettbewerb der Daily Mail um den schönsten Wickenstrauß euphorisiert das Land. Auch die junge Anni nimmt teil und träumt davon, mit dem Preisgeld die Welt zu bereisen. Lord John Ramsgate, verlobt mit der Tochter ihres Arbeitgebers, berichtet über den Contest. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege … Borkum 2024: Marieke ist nun geschieden und in ein Insulanerhäuschen gezogen. Am Giebel prangt in altmodischer Schrift »Villa Cupani«. Von Nachbarin Alwine erfährt sie, was es damit auf sich hat – einst lebte hier eine Frau namens Anni, die in England ihre Liebe zu Duftwicken entdeckte …

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Der Sommer der duftenden Wicken

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England, 1911: Annie lebt als Vorleserin bei ihrer Chefin Mrs Moss. Denn diese liebt die großen Klassiker und lauscht voller Hingabe, wenn Annie sie ihr vorliest. Als sie von einem Wettbewerb der Daily ...

England, 1911: Annie lebt als Vorleserin bei ihrer Chefin Mrs Moss. Denn diese liebt die großen Klassiker und lauscht voller Hingabe, wenn Annie sie ihr vorliest. Als sie von einem Wettbewerb der Daily Mail erfährt, der nach dem schönsten Wickenstrauß Englands sucht und eintausend Pfund als Preisgeld ausgelobt hat, weiß sie, dass sie auch gerne gewinnen möchte. Während sie also ihre Wicken im Garten des Kutscherhäuschens des Anwesens zieht, gedeiht auch die Freundschaft zu Meg, die ebenfalls teilnimmt. Da der, für den Contest zuständige Redakteur auch mit Rosabel Moss verlobt ist, begegnet sie auch diesem immer wieder. Doch kann sie die Gefühle, die damit einhergehen nicht richtig deuten.

Borkum, 2024: Marieke hat sich nach der Scheidung von ihrem fremdgehenden Ex-Mann ein kleines Häuschen auf der Nordseeinsel gekauft. Denn mit diesem Ort verbindet sie neben glücklichen Familienurlauben mit ihren Kindern auch vergangene Aufenthalte bei ihren Großeltern. Eher nebenbei lernt sie den Umweltschützer und Biologen Tibo kennen, der in ihr den Blick für die Pflanzenwelt der Insel weckt und ihr erzählt, dass die Wicken, die an ihrem Zaun wachsen, etwas besonderes sind. Dank dieser wunderschönen Blumen kommen die Beiden auch mit Nachbarin Alwine ins Gespräch und schnell wird deutlich, dass diese eine spannende und berührende Geschichte über Anni, die bereits verstorbene Besitzerin von Mariekes Haus, zu erzählen hat.

Sylvia Lott hat diesen Roman abwechselnd auf zwei Zeitebenen spielen lassen. Während Marieke in der Gegenwart versucht, einen Weg zu finden, sich eine Zukunft ohne ihren Ex-Mann aufzubauen und endlich die depressiven Vormittage, die sie beinahe täglich lahmlegen, zu bekämpfen, wird parallel die Geschichte der mutigen und fortschrittlichen Annie erzählt. So fließen beide Handlungsstränge im Fortschreiten der Geschehnisse immer mehr ineiander und sorgen so für einen bewegenden und mitreißenden Roman.

Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich war schon nach wenigen Zeiten kaum mehr bereit, das Buch aus der Hand zu legen. Die beiden Frauen und ihr ganz besonderer und zukunftsweisender Sommer haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich mag, wie die Autorin die Liebe zu Wicken als Aufhänger für einen rundum perfekten Roman verwendet hat.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein Haus und zwei Frauenschicksale

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Smbergevor einer Minute
Inhalt:



England 1911: Eine grosse englische Zeitung hat einen Wettbewerb um den schönsten Wickenstrauß ausgeschrieben und das ganze Land ist jetzt im Wickenfieber. Auch Anni, ...


Smbergevor einer Minute
Inhalt:



England 1911: Eine grosse englische Zeitung hat einen Wettbewerb um den schönsten Wickenstrauß ausgeschrieben und das ganze Land ist jetzt im Wickenfieber. Auch Anni, die als Vorleserin in einem wohlhabenden Haushalt arbeitet, träumt davon, an dem Wettbewerb teilzunehmen und mit dem Preisgeld eine Weltreise zu unternehmen.

Borkum 2024: Marieke hat sich vor kurzem von ihrem Mann scheiden lassen und ist dabei sich ein neues Leben auf der Insel Borkum aufzubauen. Sie hat sich die „Villa Cupani“ gekauft und ist dabei sich dieses Haus zu renovieren und wohnlich her zu richten. Ihre Nachbarin Alwine lebt schon lange neben diesem Haus und kennt die Geschichte ihrer Vorbesitzer, ein Anni, die in England ihre Liebe zu den Duftwicken entdeckt hat…..

Meine Meinung:

Wie diese Beschreibung schon vermuten läßt, spielt die Handlung dieses Buches auf zwei Zeitebenen. Wir reisen mit Anni in die Vergangenheit und nehmen Teil an ihren Erlebnissen in England, ihrer Begeisterung für den Wickenwettbewerb. Sehr schön werden hier die Standesunterschiede im damaligen England gezeigt, das sorgenfreie Leben der Upperclass und das mühsame Leben der Angestellten in einem großen Herrenhaus. Hierbei sehen wir auch den Standesdünkel und die Unvorstellbarkeit von Beziehungen über Klassengrenzen hinweg.Sehr gut haben wir auch die Ereignisse in der Gegenwart gefallen. Mareike, die sich ihr Leben nach der Scheidung neu organisiert, ihre Probleme mit dem Alleinleben. Sehr schön werden hier die Treffen mit ihrer Nachbarin eingepflochten, die Mareike von den Ereignissen in England im Jahr 1911 erzählt. Insgesamt bietet das Buch ein angenehm zu lesenden Geschichte zweier Frauen in verschieden Zeiten, die verbunden sind durch das Haus in dem sei leben oder lebten. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihren Weg durchs Leben suchen und finden, Nebenbei schafft die Autorin auch ein schönes Bild des Lebens in klassischen England zu zeichnen. Ich kann dieses Buch als angenehm zu lesende Geschichte empfehlenl durch den Schreibstil angenehm zu lesen und immer wieder auftretende Überraschungen auch immer sehr abwechslungsreich. Eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Zwei spannende Erzählstränge , vereint durch den Duft der Wicken

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In ihren neuesten Roman ,, Duftwickensommer " nimmt die wunderbare Autorin Sylvia Lott den Leser auf eine spannende  und gefühlvolle Reise auf zwei Zeitebebenen.  

In England  wird 1911  von einer Zeitung ...

In ihren neuesten Roman ,, Duftwickensommer " nimmt die wunderbare Autorin Sylvia Lott den Leser auf eine spannende  und gefühlvolle Reise auf zwei Zeitebebenen.  

In England  wird 1911  von einer Zeitung bei Wettbewerb der schönste  Duftwickenstrauß gesucht, der Gewinner darf sich über ein unglaublich hohes Preisgeld freuen. Insgesamt werden unglaubliche 38000 Sträuße eingeschickt . Auch die junge Anni, die aus Deutschland stammt und als Vorleserin  für Katherine Moss, auf  Willow Hill tätig ist , möchte an dem Wettbewerb teilnehmen.  Sollte sie tatsächlich gewinnen,  würde sie sich gerne ihrem Traum erfüllen  und die ganze Welt bereisen. Mit ihr taucht man wunderbar in vergangene Zeiten ein, die geprägt von Standesunterschieden und gesellschaftlichen Traditionen und Vorstellungen ist.  

In der Gegenwart wird die Geschichte von Marieke erzählt,  die sich nach einer unschönen Scheidung auf der Nordseeinsel Borkum , in Erinnerung an wunderbare Sommer die sie in ihrer Kindheit mit ihren Großeltern  dort verbrachte. Sie kauft sich ein kleines  , renovierungsbedürftiges Häuschen,  die ,, Villa Cupani". Über die wunderschönen Duftwicken an ihrem Zaun kommt sie mit dem ruhigen Biologen Tibo und der lebensfrohen älteren Nachbarin Alwine ins Gespräch.  Als Alwine  erzählt,  daß sie als junge Frau der frühere Besitzerin -Anni -   der Villa behilflich war , die diese Wicken angepflanzt hat, ist die Neugier geweckt,  mehr über sie zu erfahren.  Alwine beginnt daraufhin , den beiden die aufregende Lebensgeschichte von Anni zu erzählen.  Durch die Treffen kommt sie dem ruhigen und etwas zurückhaltenden Tibo etwas näher . Durch die Freundschaften  findet sie langsam aus ihren Schwierigkeiten heraus, die ihre Scheidung hinterlassen hat.  Als ihre Kinder und ihr Ex-Mann zu  Besuch kommen , gerät ihre neue Eigenständigkeit ins Wanken. 

Sylvia Lott hat mich, wie von vorherigen Romanen gewohnt, mit ihrem hervorragend bildhaften, lebendigen und flüssigen Erzählstil  sofort  in den Bann gezogen.  Die Kapitel sind so spannend  und enden in genau dem Moment,  wo man unbedingt wissen will, wie es weitergeht,  so daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.  

In Annis Geschichte einzutauchen,  ist eine wunderbare Zeitreise. Dabei begegnet man so unterschiedlichen , äußerst authentischen Personen,  die alle Schichten der Gesellschaft abbilden. Sie sind liebevoll und lebendig ausgearbeitet.  Auch in der Gegenwart trifft  man auf wunderbare Charaktere,  allesamt mit Ecken und Kanten. Wer ist schon perfekt?  Die Entwicklungen, die man bei ihnen hautnah miterlebt, sind gefühlvoll und nachvollziehbar dargestellt.  In ihre  Gedanken und Gefühle konnte ich mich jederzeit sehr gut hineinversetzen. 

Die Beschreibungen der Landschaft,  besonders der Insel Borkum haben sofort Bilder in meinem Kopf erzeugt.  Mit Marieke und Tibo bin ich über die Insel gegen den Wind geradelt, war in den Dünen die Pflanzen bestimmen und habe den Hund  Lucky am Strand flitzen gesehen. Mit Anni bin ich in die wunderschöne Welt der duftenden Wicken in all ihrer Farben-und Formenvielfalt eingetaucht.  Ich konnte förmlich ihren Duft einatmen und habe die großartigen Blüten und Sträuße vor mir gesehen.  Ich freue mich schon auf das Aussähen von Wicken im nächsten Frühjahr,  um ihre Pracht zu bewundern.  

Diesen Wettbewerb gab es wirklich und Sylvia Lott hat ihn hervorragend mit der fiktiven Geschichte verwoben.  

Diese spannende und gleichzeitig so warmherzige und besondere Erzählung , gleichzeitig eine wunderbare Liebesgeschichte, kann ich hundertprozentig und von ganzem Herzen weiterempfehlen.  




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Veröffentlicht am 26.08.2025

Spannende und berührend erzählte Geschichte auf zwei Zeitebenen

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Zum Inhalt:
Marieke ist geschieden und versucht sich auf Borkum in einem Insulanerhaus einzuleben bzw. wieder ins Leben zu finden. Über ihre Nachbarin Alwine erfährt sie, dass in ihrem Haus „Villa Cupani“ ...

Zum Inhalt:
Marieke ist geschieden und versucht sich auf Borkum in einem Insulanerhaus einzuleben bzw. wieder ins Leben zu finden. Über ihre Nachbarin Alwine erfährt sie, dass in ihrem Haus „Villa Cupani“ früher Wickenliebhaberin Anni lebte und taucht tief in deren Geschichte ein.
Auf der zweiten Zeitebene erleben wir mit Anni Anfang des 20. Jahrhunderts einen in England ausgerufenen Wickenwettbewerb. Dieser wurde ausgerufen ausgerechnet von dem Mann, der mit der Tochter ihrer Herrschaft verlobt ist. Immer wieder laufen sich Anni und der Journalist über den Weg…
 
 
Meine Meinung:
Von Anfang an war ich tief in die Geschichte eingetaucht, denn sie ist sehr flüssig erzählt und ich konnte mich sofort mit den Personen anfreunden. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Personen wie im echten Leben mit Ecken und Kanten, all ihren Stärken und Schwächen, Problemen und Chancen gezeichnet sind. Gleichzeitig merkt man, dass sie sehr warmherzig angelegt sind.
Marieke geht es anfangs wirklich nicht gut und ich habe mitgefiebert und mich sehr gefreut, ihre (glaubwürdige) Entwicklung im Laufe des Romans zu verfolgen.
Auch Anni ist sehr liebevoll gezeichnet; sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, ist sehr offen und hilfsbereit und muss gleichzeitig auch ihren Platz finden.
Neben den sympathischen und glaubwürdigen Protagonisten haben mir auch die ebenso warmherzig angelegten Nebenfiguren sehr gut gefallen.
 
Insgesamt ist die Geschichte auch durch die zwei sich abwechselnden unglaublich spannend und intensiv zu lesen. Als Leser:in bekommt man so ein sehr rundes Bild. Ich wollte immer sofort wissen, wie es an der entsprechenden Stelle weitergeht, wenn wieder ein Abschnitt in der entsprechenden Zeit endetet. Das spricht meines Erachtens für einen gelungen aufgebauten Spannungsbogen und eine geschickt konstruierte Geschichte.
 
Darüber hinaus habe ich auch viel gelernt und weiß die gründliche und fundierte Recherche der Autorin sehr zu schätzen. Ich habe viel über Borkum, die Herausforderungen für die Umwelt etc. gelernt, genauso wie über die Frauenbewegung in England und vieles rund um den Wickenwettbewerb.
 
 
Fazit:
Dieser wunderschöne Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich beim Lesen durchgehend total wohl gefühlt und das Leseerlebnis war für mich wie ein kleiner Urlaub.
 

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Der Wechseln zwischen den Zeiten ist sehr gelungen

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MEINE MEINUNG
Nach ihrer Scheidung geht Marieke nach Borkum, wo sie sich ein Insulanerhäuschen gekauft hat.
Am Giebel steht „Villa Cupani“, aber sie macht sich über die Bedeutung keinerlei Gedanken, bis ...

MEINE MEINUNG
Nach ihrer Scheidung geht Marieke nach Borkum, wo sie sich ein Insulanerhäuschen gekauft hat.
Am Giebel steht „Villa Cupani“, aber sie macht sich über die Bedeutung keinerlei Gedanken, bis sie von der Nachbarin Alwine mehr darüber erfährt.

Dazu wechseln wir dann aus dem Jahr 2024 ins Jahr 1911 nach England und lernen dort Anni kennen.
In dieser Zeit kämpfen Frauen um ihre Rechte und gehen auf die Barrikaden. Es werden hier auch klare Grenzen zwischen Arm und Reich gezogen. Frauen durften auch nicht arbeiten und auch nicht wählen und genau dafür kämpfen die sogenannten Suffragetten.
Es gab damals einen Wettbewerb bei dem die schönsten Wicken gekürt und mit einem hohen Preisgeld ausgezeichnet werden. Hier dürfen nur die Armen mitmachen und auch unsere Anni macht hier mit.

Marieke lernt dann auf der Insel auch den Umweltschützer Tibo kennen und die beiden kommen sich langsam näher. Er zeigt ihr die Natur so, wie er sie sieht und er zeigt ihr auch, wie schön Natur sein kann.

Der Wechsel zwischen den Jahren ist hier sehr gelungen, denn immer dann wenn Marieke und Alwine sich zum Tee treffen, dann geht die Geschichte von Anni weiter. Da ist der Wechsel wirklich sehr harmonisch, ohne in irgend einer Weise zu stören. Genau durch diese Lösung fügt es sich geschmeidig in die Geschichte ein.

Es ist alles sehr emotional und sehr gefühlvoll geschrieben, sowohl im Jahr 2024 und im Jahr 1911. Im Jahr 1911 sieht man sehr deutlich, wie es damals war zwischen Arm und Reich. Es wurden enorme Unterschiede gemacht und Frauen hatten nicht viel zu sagen.
Im Jahr 2024 wurde es dann durch Alwines Krankheit so sehr emotional und auch durch Mariekes Angstzustände, die hier sehr deutlich dargestellt waren. Sie hatten beide einen sehr harten Kampf und Marieke war auf dem besten Weg ihren eigenen Weg zu gehen.

Da ich in diesem Buch zu keinem Zeitpunkt Langeweile hatte, vergebe ich hier gerne die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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