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Veröffentlicht am 09.08.2022

Agnes lädt euch ein mit ihr gemeinsam das Geheimnis zu einem geheimnisvollen Schlüssel und einem mysteriösen Grab zu lösen.

Agnes und der Traumschlüssel
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Meine Zusammenfassung:
Agnes zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit der Mutter ins beschauliche Harmala. Die anfangs öde Kleinstadt zieht Agnes allerdings schnell in ihren Bann, als sie eines Tages auf ...

Meine Zusammenfassung:
Agnes zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit der Mutter ins beschauliche Harmala. Die anfangs öde Kleinstadt zieht Agnes allerdings schnell in ihren Bann, als sie eines Tages auf einem Friedhof einen Grabstein entdeckt. Ein Baby, das wie sie auch Agnes Margaretha hieß, lebte nur einen einzigen Tag. Wer war das Mädchen und ist es Zufall das die beiden den gleichen Namen haben?

Ein Glück, dass Ferien sind und Agnes genug Zeit hat, das herauszufinden. Tatkräftige Unterstützung bekommt sie dabei vom Einzelgänger Marvin – auch Muffin genannt. Muffin weiß viel und zusammen verfolgen sie eine Spur nach der andern. Und dann hat Agnes noch seltsame Träume, von einer Villa und einem Schlüssel zu einem Kästchen. Ob ihre diese Träume helfen können, das Geheimnis zu lösen?

Meine Bewertung:
Eine schöne, kurzweilige Unterhaltung für junge Leser*innen. Das Buch baut recht schnell am Anfang den Spannungsbogen auf und kann ihn gut bis zum Ende halten. Dabei ist es kindgerecht geschrieben und behandelt Themen, die Kinder im Alter ab 10 beschäftigen. Es geht um Ausgrenzung (Muffin wird von seinen Mitschülern immer etwas drangsaliert), den Umgang damit (Agnes zeigt als Neue gleich mal, dass sie sowas nicht duldet), aber auch die Scheidung der Eltern und die Gefühle von Agnes sind ein Thema. Diese keinen Sidestorys und ihre unterschwelligen Botschaften sind gut in die Hauptstory eingewoben, ohne sie zu belasten. Das Buch hat eine gute Mischung zwischen Spannung und magischen Momenten, es bleibt aber trotzdem immer in der Realität und driftet nicht seltsam ab. Beim Lesen kann man sich wirklich gut entspannen, weil es einfach schön geschrieben ist. Die Kinder sehr emphatisch zueinander, was sehr harmonisch ist. Letztendlich ist es ein magisches Sommerbuch, mit vielen Good Vibes und dem ein oder andern verdrückten Tränchen am Ende.

Ich würde sagen, es ist eher ein Buch für Mädchen, spricht aber mit der Story und der Umsetzung bestimmt auch Jungs an. Mir als Erwachsene hat es aber auch gut gefallen, weil es einfach sehr liebevoll geschrieben ist und ich Agnes und ihre Art sehr in Herz geschlossen habe.

Zum Text und Design:
Der Text ist für die Altersgruppe recht großgeschrieben und es gibt viele tolle Bilder in diesem Buch, die das Geschehen ausschmücken.

Die Bilder sind sehr sanft in einem eigenwilligen aber doch schönen Stil gezeichnet. Sie vereinnahmen die Seite nicht, geben ihr aber eine elegante Note und passen damit gut zur Story.

Fazit:
Ein schönes fantasievolles Buch, mit einem Hauch Magie, für die Sommerferien.

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Veröffentlicht am 09.08.2022

Sonderband - Conni wird 30 Jahre alt

Conni-Bilderbuch-Sammelband: Meine Freundin Conni: Das große goldene Conni-Buch
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Entdecke die Welt mit Conni, denn sie erlebt immer etwas. Im großen goldenen Conni Buch werden 8 ihrer spannendsten Abenteuer aus ihrem typischen Kinderalltag erzählt.

Conni kommt in den Kindergarten
Conni ...

Entdecke die Welt mit Conni, denn sie erlebt immer etwas. Im großen goldenen Conni Buch werden 8 ihrer spannendsten Abenteuer aus ihrem typischen Kinderalltag erzählt.

Conni kommt in den Kindergarten
Conni hat Kummer
Conni geht zum Kinderturnen
Conni ist wütend
Conni geht zum Kinderarzt
Conni und das neue Baby
Conni kümmert sich um die Umwelt
Conni kommt in die Schule

Die Geschichten sind länger, als die in den Pixi-Büchern, daher hat das Buch auch 288 Seiten und nur 8 Geschichten, welche mit vielen Bildern erzählt wird. Das Inhaltsverzeichnis vorne hat für jedes Kapitel eine kleine Illustration, wo man erkennt, was in der Geschichte passiert.


Zum Inhalt:
Das große Conni-Buch ist für Kindergartenkinder bis zum Schulstart, denn die letzte Geschichte von Conni endet, damit, dass sie in die Schule geht. Daher wurde ich es für Kinder zwischen 3 und 7 kaufen. Ältere Kinder interessieren die Kindergartengeschichten wahrscheinlich nicht mehr so, außer sie nutzen es als Übungsbuch zum Lesen. Für sie gibt es aber genügend Erlebnisse und Leselernbücher von der älteren Conni. Aber für kleine Conni Neueinsteiger ist es der ideale Band. Die Geschichten kennt man schon aus anderen Conni Büchern – davon gibt es ja reichlich.

Die Auswahl der Geschichten ist umfangreich, da ist alles dabei. Allerdings nicht ganz chronologisch angeordnet, denn „Conni und das neue Baby“ ist die sechste Geschichte in diesem Buch, aber ihr Bruder Jakob ist schon in den Geschichten vorher da. Da wurde darauf gesetzt, dass man das Buch wahrscheinlich nicht chronologisch durchliest, sondern nach Lust und Laune.

Die Illustrationen:
Diese Conni-Illustrationen sind meine liebsten. Sie sind ziemlich niedlich und dabei recht einfach gehalten. Die Farbwahl ist bunt wie im Kindergarten, aber nicht zu grell. Die Bilder geben gut wieder, was in der Geschichte gerade passiert. Moderne Elemente sind beigefügt. Connis Papa trägt auch Jakob in der Babytrage und es gibt eine große Auswahl verschiedener Menschen. Außerdem geht Conni in einen Inklusionskindergarten. Es gibt viele Details und daher eine Menge zu entdecken.

Der Text:
Der Text und die Geschichten eignen sich für größere Kindergartenkinder, die schon längeren Texten folgen können.

Die Aufmachung:
Der Einband ist stabil und leuchtend rot. Die Schrift des Covers ist natürlich in Gold, allerdings im Unterschied zu den anderen „Das goldende ..... Buch..", aus der Carlsen Reihe ist der Buchschnitt nicht golden. Woran das liegt weiß ich leider nicht, finde ich aber schade und daher ist das Buch halt etwas weniger golden als gedacht.

Fazit Oliver:
Ein schönes Buch. Ich freue mich, wenn Mama und Papa mir daraus vorlesen!

Erwachsenen Meinung:
Manchmal werden zu viele Geschlechterklischees, bezüglich der elterlichen Aufteilung bedient, wobei die Geschichten sich schon weiterentwickelt haben. Im Vergleich zu dem Hörspiel ist in diesem Buch auch der Papa vermehrt zu sehen. Conni lesen wir aber gerne, weil man ihre Geschichten abends nach einem anstrengenden Tag entspannt vorlesen kann und Oliver sich in ihren Geschichten oftmals wiederfindet. Ich fand es schade, dass es keine neuen Geschichten für diese besondere Ausgabe gab, sondern welche aus bereits erschienenen genommen wurden.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Mari hat zwar eine Krankheit, ist aber eigentlich sonst ein ganz normales Mädchen

Ich bin MARI
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Mari ist ein Kind wie jedes andere, jedoch auch manchmal etwas besonders, denn Mari hat das Angelman-Syndrom. Weil Mari nicht sprechen kann, schreiben ihre Mama und ihr Papa über sie und zeigen uns ihre ...

Mari ist ein Kind wie jedes andere, jedoch auch manchmal etwas besonders, denn Mari hat das Angelman-Syndrom. Weil Mari nicht sprechen kann, schreiben ihre Mama und ihr Papa über sie und zeigen uns ihre Welt. Dabei unterscheidet die sich gar nicht so viel vom Leben anderer Kinder. Sie liebt es zu tanzen, sie mag die Schule und guckt auch gerne fern.

Aber manchmal bekommt sie diese Anfälle, die sie Grank nennt, sie braucht noch eine Windel und einen Schnuller, das Sabbern bekommt sie leider auch nicht immer unter Kontrolle. Aber trotz allem Mari ist ein glückliches Kind, denn sie hat ihre Geschwister und ihre Mampf und ihre Gnmpf.


Zum Inhalt:
Es ist mal eine ganz andere Art Kinderbuch, denn nicht alle Kinder sind bisher mit einem besonderen Menschen in Kontakt gekommen und für diese ist dieses Thema daher Neuland. Deswegen finde ich es auch so wichtig, dass dieses Buch in jeden Kindergarten seinen Platz finden muss (neben noch vielen weiteren). Dem, was wir nicht kennen oder verstehen begegnen wir manchmal mit Abneigung oder Ignoranz, aber wenn es erklärt wird, warum ein Mensch ist wie er ist, öffnet das den Horizont und man kann ganz anders damit umgehen. Gerade Kinder sind noch so offen für alles und wenn sie in jungen Jahren lernen, dass es normal ist besonders zu sein prägt das ihren weiteren Charakter. An der Stelle in der Geschichte, wo ein Junge, Mari als „Monster“ bezeichnet, wird das gut sichtbar. Mari ist daraufhin sehr traurig, aber ihre Geschwister halten dann zu ihr und sagen dem Jungen, dass niemand gerne Monster genannt werden möchte.

Wir begleiten Mari, lernen sie kennen und wissen anschließend, was Menschen mit dem Angelmann-Syndrom können und was nicht. Auch die Sache mit dem Grank, ihren Epilepsie-Anfällen, wird für Kinder verständlich beschrieben. Dabei erklärt uns Mari das auf ihre eigene Art (durch die Augen ihrer Eltern, weil sie halt ihre Tocher sehr gut kennen).

Die Stelle am Ende, wo Mari sagt das, wenn man jemanden Besonderen sieht nicht starren, sondern fragen soll, ist für mich die Kernaussage dieses Buches. Fragt einfach was das Zeug hält oder behandelt die Menschen einfach normal wie jeden anderen.

Die Illustrationen:
Die Kinder sind unglaublich süß und knuddelig gezeichnet. Mari wurde mit ihren besonderen Merkmalen sehr gut dargestellt. Das kleine Schielen und wie sie sonst beschrieben wird, sind gut getroffen.

Der Text:
Alles gut gemacht!
Mari kann selbst nicht sprechen und daher haben ihre Eltern für sie und aus ihrer Sicht dieses Buch geschrieben. Das wird auch am Anfang erklärt. So erlebt man Mari, wie sie von sich aus erzählt, mit all den Erklärungen, warum sie etwas macht und wie sie sich manchmal fühlt. Der Text ist nicht zu lang, aber trotzdem ist alles drin, was man über ihre Besonderheit wissen muss.

Es werden im Buch auch Wörter verwendet, die Mari benutzt, um etwas zu sagen. Dass sie diese Laute macht (das wird auch ganz am Anfang erklärt) sind die für uns nicht verständlich. Wie gut das es ein Inhaltsverzeichnis mit der Übersetzung in Marisch und Deutsch gibt. Da immer mal wieder reingucken, wenn ihr ins Grübeln geratet.

Fazit:
Dieses Buch ist so liebevoll, lustig und einfach herzig. Es ist ein Buch für Kinder - von besonderen Kindern. Es lädt ein, sie kennenzulernen, ihre Art zu verstehen und sie dann wie Freunde zu behandeln.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Bruno lernt sich und seinen Körper besser kennen

Bruno will hoch hinaus
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Inhaltsbeschreibung:
Bruno ist ein großer Raketenfan, gerne möchte er mal mit seiner eigenen Rakete durchs Weltall fliegen. Wie gut, dass ihm bei seiner Idee Papa beim Planen und eine Ingenieurin beim ...

Inhaltsbeschreibung:
Bruno ist ein großer Raketenfan, gerne möchte er mal mit seiner eigenen Rakete durchs Weltall fliegen. Wie gut, dass ihm bei seiner Idee Papa beim Planen und eine Ingenieurin beim Bauen tatkräftig unterstützen. Bruno nennt auch manchmal seinen Penis „Rakete“, aber es gibt noch viel mehr Namen für das Geschlechtsteil eines Jungen/Mannes. Zusammen mit dir erfährt Bruno noch viel mehr über seinen Penis. Warum erigiert ein Penis? Wie sieht er eigentlich aus? Warum tut es weh, wenn ein Fußball den Schritt trifft, wie wäscht man sich eigentlich dort und so weiter.


Zum Inhalt:
Also die Idee zum Buch ist gut, aber die Umsetzung ist es nicht immer. Die Erklärungen rund um den Penis sind informativ und ausreichend genug erklärt. Die Details über das Sperma könnten Fragen aufwerfen, aber wahrscheinlich, nur wenn das Kind größer ist und weiter denkt. Jedenfalls wird der Zweck von Sperma nicht aufgeklärt und daher ist das Buch völlig harmlos.

Was mich enttäuscht hat, war die flache Story, die locker um die Penis-Infos aufgebaut wurde. Ihr fehlt ein bisschen die Substanz bzw. Tiefe. Klar wichtig zu erklären ist, warum Bruno es so schmerzt als er beim Fußball einen Ball in den Schritt bekommt, aber mit dem Thema Weltraum zu fliegen hat das Fußballspiel jetzt nichts zu tun. Dieser Teil wurde einfach dazugegeben, weil er halt ins Konzept passt, zur Story trägt er aber nichts bei. Als Bruno sich seine Fußballfreunde als Erwachsene vorstellt, kommt auch kurz das Thema „Transgender“ auf, weil ein Junge plötzlich Brüste und lange Haare hat, sowie einen Penis. Aber dieses Detail steht nicht im Vordergrund, passt aber ganz natürlich rein, als ob es halt dazugehört, wie z. B. auch der Rollstuhlfahrer usw. Gefällt mir ganz gut, dass es mit in die Illustration einbezogen wurde.

Die Illustrationen:
Sind passend, fantasievol, sowie sachlich gestaltet. Die Kombination und die Farbwahl sind gut gelungen. Sie sehen hochwertig aus und die Charaktere sind sympathisch als auch dynamisch gezeichnet.

Der Text:
Die sachlichen Informationen sind ausreichend genug und sehr verständlich. Die Geschichte mit der Rakete ist in Ordnung, aber beliebig austauschbar.

Fazit:
Die sachlichen Themen wurden sehr gut erklärt und es ist für Kinder sehr informativ. Die Story hat zwar Schwachstellen, aber insgesamt ist es ein schönes Buch.

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Veröffentlicht am 10.07.2022

Eliane geht mutig ihren Weg, gegen alle Widerstände

Eliane
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Eliane ist ein Freigeist und möchte sich nicht dem gesellschaftlichen Stand einer Frau in ihrem Dorf unterordnen. Sie möchte wie ihre Eltern einst ihren eigenen Weg gehen. Doch weil ihre Eltern gestorben ...

Eliane ist ein Freigeist und möchte sich nicht dem gesellschaftlichen Stand einer Frau in ihrem Dorf unterordnen. Sie möchte wie ihre Eltern einst ihren eigenen Weg gehen. Doch weil ihre Eltern gestorben sind und sie bei Adoptiveltern aufwuchs, zögert sie, denn sie schuldet ihnen viel und möchte sie nicht in Verlegenheit bringen. Als sie plötzlich mitten in der Wildnis auf ein Pferd trifft, ist sie von diesem völlig verzaubert. Ein eigenes Pferd besitzen nämlich nur reiche Edelleute, während die untere Gesellschaft nur Esel und Ochsen hält. Sie gewinnt das Vertrauen des Pferdes, welches sie Brunka nennt. Doch dann taucht der Besitzer von Brunka auf und verletzt Eliane schwer. Sie wird von dem jungen Mann Wilhelm gefunden, der Eliane auf die Burg bringt, wo er wohnt. Eliane wird von ihrem neuen Freund gesundgepflegt, doch Brunka möchte sie nicht aufgeben und fordert sie Brunkas Besitzer Adalbert zum Duell heraus. Zu einem Duell auf Leben und Tod.

Meine Bewertung:
Eliane ist ein spannender Charakter, sie wird sehr selbstbewusst weiß aber sehr wohl ihren Stand in der Gesellschaft, dieser hindert sie auch daran ihre Wünsche frei auszuleben. Das ändert sich als sie Brunka trifft. Das Pferd entwickelt eine besondere Bindung zu ihr und löst auch in Eliane etwas aus, das sie aus ihrem Käfig ausbrechen lässt. Mutig bietet sie dem fiesen Adalbert die Stirn. Willi oder auch Wilhelm ist ein sehr ruhiger und nachdenklicher Charakter, er sich seiner Lage durchaus bewusst, riskiert aber viel um Eliane nahe zu sein. Eine Liebesgeschichte entsteht aber eher weniger, weil Eliane natürlich viel zu tun hat, um Brunka für sich zu gewinnen. Aber es ist ja ein Band 2 in Planung, irgendwas läuft da bestimmt noch zwischen den beiden.

Das mittelalterliche Setting gefällt mir als Abwechslung gut, weil ich generell nicht mehr so viele historische Romane lese, die sind mir oft zu gewalttätig und brutal - wie es wahrscheinlich auch im Mittelalter war. Das deprimiert mich aber oft beim Lesen. Hier wird Eliane zwar auch gefährlich verletzt, aber die Brutalität steht hier nicht im Vordergrund. Die Aura der Geschichte ist eine andere, wenn ich es so beschreiben würde. Sie ist freundlicher, etwas leichter, aber trotzdem stellenweise doch tragisch (gerade Willis Situation ist echt nicht einfach und Eliane braucht eh sehr viel Mut um ihre Lage zu meistern). Das Ende war sehr unerwartet, ich habe es mir nicht so vorgestellt, daher hat es mich postiv überrascht. Ich kann nur verraten, das man hier merkt das die Autorin sich mit Pferden gut auskennt. Das Buch ist an sich abgeschlossen, aber manche Dinge bleiben offen, daher ist Band 2 auch unbedingt nötig um alle Fragen zu klären.

Das Cover ist einer Szene aus dem Buch entnommen - es ist nicht irgendeine Frau und irgendein Pferd. Es sind Eliane und Brunka zu sehen (und wenn ihr genau hinschaut auch Willi). Das finde ich ziemlich cool, weil bei vielen Büchern das Cover wenig zum Inhalt des Buches aussagt. Hier kann man sich allein durch das Cover ziemlich gut in das Setting hineinversetzen und man fühlt sich Eliane gleich näher. Hier sieht man auch die Vorteile vom Self Publishing, da kann man nämlich selbst bestimmen wie das Cover aussieht.

Der Schreibstil ist in Ordnung für ein Erstlingswerk. Ich konnte den Beschreibungen und der Story gut folgen. Ein solides Erstlingswerk mit Liebe zum Detail (und zum Pferd) in meinen Augen.

Fazit:
Das historische Setting rund um eine mittelalterliche Burg, zusammen mit der Hauptprogonistin Eliane, ihren großen Mut und ihren unbeugsamen Willen machen dieses Buch zu etwas besonderen.
Es ist nicht nur für Pferdefans, auch wenn das Pferd Brunka natürlich eine große Rolle spielt.

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