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Veröffentlicht am 06.11.2021

Wer niedliche und süße Katzen mag, der wird Schlecki lieben

Schlecki Leckermaul. Die magische Katze aus dem Leckerladen
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Inhaltsbeschreibung:
In dem kleinen Ort Pastila lebt seit jeher eine begabte Konditorfamilie. Sie sind für ihre Leckereien bekannt. Der Konditor Kremissimo hat die zauberhafte Gabe aus Teig Tiere zu backen, ...

Inhaltsbeschreibung:
In dem kleinen Ort Pastila lebt seit jeher eine begabte Konditorfamilie. Sie sind für ihre Leckereien bekannt. Der Konditor Kremissimo hat die zauberhafte Gabe aus Teig Tiere zu backen, die lebendig werden. Eines Tages backt er sich eine niedliche Lebkuchen-Katze, die er Schlecki nennt. Schlecki ist wie eine richtige Katze sie will Abenteuer erleben und vor allen will sie Mäuse fangen. Zusammen mit dem Kater Baldrian macht Schlecki die Gegend unsicher, aber Mäuse finden ist gar nicht so einfach.

Was Schlecki nicht ahnt, die fiese Senfina will Kremissimo ein paar Mäuse in seine Konditorei schmuggeln, weil sie eifersüchtig auf dessen Backkünste ist. Wird Schlecki seinem neuen Herren mit seinem Problem noch rechtzeitig helfen und sollte Senfina nicht vielleicht doch besser einen neuen Beruf suchen?


Zum Inhalt:
Die süße Schlecki ist sehr quirlig und niedlich, durch ihre Neugier erlebt sie einiges in diesem Buch, was vielleicht nicht unbedingt dem Fortlauf der Geschichte dienlich ist, aber durchaus unterhaltsam. Die Unterteilung zwischen dem Guten (Schlecki, Kremissimo) und dem Bösen (Senfina, Mäuse) ist klar unterteilt und ich würde mal behauten ganz klassisch. Wobei Senfina auch nicht richtig böse ist, ich fand es eher schade das niemand ihre Sachen mochte und mit ihrer Aussage, dass Süßigkeiten ja eigentlich ungesund sind, hat sie ja auch recht.

Den Ausgang der Geschichte konnte man grob erahnen, aber hier und da bringt der Autor noch einen kleinen Schmackerl, der so nicht vorhersehbar war. Man kann Schleckis Abenteuern jedenfalls gut folgen und durch die vielen Bilder kann man sich als Leser*in alles auch sehr gut vorstellen. Gerade die Bilder sind meiner Meinung nach auch nochmal das, was das Buch so besonders macht. Die Namen der Charaktere fand ich etwas seltsam und dass die Katzen mit den Menschen sprechen konnten hat mich etwas irritiert.

Die Idee eine Lebkuchenkatze lebendig werden zu lassen ist echt süß, im wahrsten Sinne des Wortes. Schlecki riecht auch noch nach Zimt, na da bekommt man beim Lesen gleich Lust darauf das Katzenlebkuchenrezpet im Anhang auszuprobieren. Zusätzlich gibt es sogar ein Lied zu jedem Charakter in diesem Buch. Mit einem QR-Code kann man sie sich anhören und der Liedtext dazu ist im Buch abgedruckt. Da hat sich der Autor noch zusätzlich Mühe gemacht, noch viel mehr, als seine Geschichte anzubieten. Alles zusammen ergibt ein sehr schönes Buch, das in seiner Umsetzung sehr gelungen ist.

Illustration und Qualität:
Als Erstes fällt einem natürlich dieses super niedliche Cover auf, eigentlich kann man gar nicht daran vorbeigehen ohne mindestens ein „Awwww wie süß!" dazulassen. Zumindest war das meine erste Reaktion und wenn man dann etwas drin blättert, findet man im Buch weitere niedliche Illustrationen. Diese füllen manchmal eine ganze Seite aus, manchmal sind sie auch etwas dezenter neben dem Text angeordnet. Die Farben sind bunt und hell, vieles ist auch in Pastelltönen gehalten. Die Tiere sind allesamt ziemlich niedlich gezeichnet und passen sehr gut zum Buch. Fiese Gestalten wie Senfina sind in einem anderen Farbton (eher grünlich und dunkel). Wahrscheinlich damit man gut und böse etwas besser auseinander halten kann - wer weiß.

Das Cover ist haptisch hübsch anzufassen, es hat ein paar Erhebungen, sodass es einen kleinen 3D-Effekt bewirkt. Der Druck riecht nicht ungewöhnlich und die Seiten lassen sich gut anfassen sowie umblättern.
Schleckis Abenteuer sind in viele kleine Unterkapitel aufgeteilt, die sich eigenständig lesen lassen. Das Buch ist daher auch gut geeignet stückchenweise vorgelesen zu werden. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.

Fazit:
Wer niedliche und süße Katzen mag, der wird Schlecki lieben. Das Buch ist kreativ, unterhaltsam und auf jeden Fall wert gelesen zu werden

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2021

Mit diesem Buch kann man Kindern chronische Krankheiten anschaulich erklären

Ida und der Berg im Funkelwald
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Inhaltsbeschreibung:
Ida ist ein lebensfrohes, aktives und agiles Mädchen. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und liebt es zu singen und Quatsch zu machen. Doch eines Tages geht es Ida plötzlich nicht mehr ...

Inhaltsbeschreibung:
Ida ist ein lebensfrohes, aktives und agiles Mädchen. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und liebt es zu singen und Quatsch zu machen. Doch eines Tages geht es Ida plötzlich nicht mehr gut. Sie will nicht mehr spielen, nicht mehr singen nicht mehr Quatsch machen, nicht mal ihre Schokolade möchte sie essen. Ida fühlt sich kraftlos und will nur schlafen. Ihre Eltern machen sich Sorgen um Ida und so gehen sie mit ihr in die Kinderklinik. Dort muss sie bleiben, doch das möchte Ida nicht.

Da erzählt ihre Mutter eine Geschichte – über eine kleine Fee und einem großen Berg im Wald welcher die kleine Fee krank macht.


Zum Inhalt:
Dieses Buch erklärt Kinder durch die Geschichte der Mutter sehr anschaulich, wie es ist, wenn man chronisch krank ist. Der Berg aus der Geschichte ist die Krankheit und erstmal müssen alle Tiere aus dem Wald helfen den Berg zu entfernen, damit es Ida besser geht. Doch der Berg kann jederzeit wieder größer werden, wenn man nicht auf ihn aufpasst. Deswegen müssen die Tiere aufpassen, damit der Berg nicht wächst. Dieser Vergleich ist für Kinder recht verständlich. Damit die Krankheit (der Berg) nicht wieder schlimmer wird (wächst) müssen verschiedene Maßnahmen (Untersuchungen, Medikamente etc.) dafür unternommen werden.

Obwohl das Thema an sich sehr traurig ist, ist das Buch so positiv geschrieben. Der Berg ist kein Problem, weil alle Tiere des Waldes der Fee Ida helfen wollen, wieder glücklich zu sein. Die Geschichte ist bunt, das Ende glücklich und der Berg ist zwar nicht verschwunden, aber durch die Maßnahmen nicht mehr bedrohlich. Das macht wirklich Mut und zeigt Kindern, dass sie nicht alleine sind, sondern die Ärzte und Co ihnen nur helfen möchten.

Jetzt habe ich selbst kein chronisch krankes Kind und kann natürlich nicht nachvollziehen, ob das Buch wirklich diesen Kindern hilft. Aber die Tatsache, dass es so ein Buch gibt, für sie gibt, zeigt doch, dass die Autorin an sie denkt und ihnen Mut machen möchte.


Illustration und Qualität:
Das Cover ist hübsch, wirkt aber auf den ersten Blick verwaschen, so als ob etwas beim Druck nicht ganz geklappt hat, weil sich dieser Stil aber durch das ganze Buch zieht, denke ich, dass es natürlich so aussehen soll. So richtig hat mich das eigentlich auch nur beim Cover gestört, sonst ist es in Ordnung.

Fazit:
Ein zauberhaftes Kinderbuch, was mit vielen Bildern und einer eingängigen Story verständlich chronische Krankheiten erklärt. Tolle Idee und tolle Umsetzung! Einzig das verwaschene Cover hat mir echt nicht gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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Veröffentlicht am 02.11.2021

Ein Bilderbuch über eine kleine Schneeflocke, die eigentlich nicht zur Erde schweben möchte und dann doch den wunderbarsten Platz von allen Schneeflocken findet.

Kleine Schneeflocke
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Inhalt:
Die kleine Schneeflocke wird im Himmel geboren und sie möchte eigentlich gar nicht zur Erde herabfliegen. Die Wolke ermutigt sie jedoch und so schwebt sie herab. Doch egal wie sie sucht, sie findet ...

Inhalt:
Die kleine Schneeflocke wird im Himmel geboren und sie möchte eigentlich gar nicht zur Erde herabfliegen. Die Wolke ermutigt sie jedoch und so schwebt sie herab. Doch egal wie sie sucht, sie findet keinen Platz wo sie sich niederlassen möchte. Gleichzeitig geht Noëlle mit ihrem Opa durch die Stadt, dort sieht sie einen prächtigen Weihnachtsbaum. Jedoch können sie sich keinen kaufen. Auf ihrem Rückweg findet sie einen kleinen Ast. Zusammen mit ihrem Opa schmückt sie diesen wie einen richtigen kleinen Baum. Noëlle stellt ihren Baum vors Fenster, damit sie ihn immer sehen kann. Inzwischen hat die kleine Schneeflocke viele Freunde bekommen, denn es hat angefangen zu schneien. Da entdeckt die kleine Schneeflocke den schönsten Platz und lässt sich nieder. Wo sie wohl ihren Platz gefunden hat?


Zum Inhalt:
Die Familie der kleinen Noëlle ist nicht besonders wohlhabend, denn ihr Opa kann anscheinend für die Familie keinen Weihnachtsbaum kaufen. So schmücken Sie einfach mit selbst gebastelten Dingen einen kleinen Zweig, den Noëlle am Wegesrand findet. Da entscheidet sich die kleine Schneeflocke genau auf diesen kleinen geschmückten Zweig sich niederzulassen. Weil es ihr dort so gut gefällt.

Die Message des Buches ist simpel und einfach erklärt – es muss nicht besonders groß oder pompös sein, sondern mit Liebe und Herz gestaltet. Das ist für mich die Botschaft von Weihnachten! Die Geschichte ist nicht aufregend oder spannend, sie ist still und leise, aber sie bringt die weihnachtliche Botschaft wunderschön rüber. Ein tolles Buch zur Weihnachtszeit, das man auch gut vorlesen kann, denn der Text ist nicht zu lang. Den meisten Platz im Buch nehmen die Bilder ein.

Illustrationen:
Ganz sanft in weihnachtlichen Blautönen ist dieses Buch gehalten. Die Konturen sind weich und zart, ein bisschen wie die kleine Schneeflocke. Es kommt ganz unscheinbar daher, birgt aber durch die liebevolle Gestaltung viel Freude beim Betrachten. Noëlle ist richtig süß geworden und die kleine Schneeflocke so fluffig wie eine Schneeflocke nur sein kann. Das Schneegestöber wurde schön gezeichnet und ich mag es, dass die Flocken kleine Gesichter haben.

Fazit:
Ein schönes Bilderbuch zur weihnachtlichen Zeit. Was fürs Herz, zum Liebhaben und zum gemütlichen Vorlesen an einem kalten Winterabend.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2021

Ein kreatives Buch über Monster, die Dinge brauchen, die eigentlich keiner mehr braucht.

Stopp! Das brauch ich noch!
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Inhaltsbeschreibung:
Sita und Alina räumen ihr Haus auf. Da werden die alten Töpfe, Pfannen, der Ofen und einiges an Eisen nicht mehr gebraucht. Alles laden sie auf ihren Karren auf und machen sich die ...

Inhaltsbeschreibung:
Sita und Alina räumen ihr Haus auf. Da werden die alten Töpfe, Pfannen, der Ofen und einiges an Eisen nicht mehr gebraucht. Alles laden sie auf ihren Karren auf und machen sich die beiden auf zum Schrottplatz. Doch dann stellen sich verschiedene Monster den Mädchen in den Weg, diese sehen zwar zum Fürchten aus, sind aber prinzipiell ganz harmlos, denn die Monster brauchen all die Gegenstände, die Sita und Alina eigentlich wegwerfen wollten.


Zum Inhalt:
Das Konzept ist interessant, man kann sich erstmal gar nicht vorstellen, wofür ein Monster altes Zeug noch braucht, aber so wird die Kette mit den alten Töpfen zur hübschen Kette umfunktioniert, aus dem gammeligen Ofen wird ein tolles Saxophon oder aus dem alten Fahrrad wird eine Brille. Anfangs haben die beiden Mädchen noch Angst, weil die Monster aus heiteren Himmel auftauchen und laut schreien "Stop! Das brauche ich noch!!" Aber dann geben die Mädchen den Monstern die Sachen und die Monster machen kreative neue Dinge damit. Da kommt man als Leser selbst auf die Idee, aus alten Sachen neue zu machen. Ich denke das ist der Gedanke vom Buch - Lass dich inspirieren und wirf nicht immer alles weg, vielleicht kann ein anderer es noch brauchen oder du findest selbst noch neue Ideen alte Dinge zu nutzen.

Ich muss sagen am Anfang fand ich das Buch etwas seltsam, ich musste wohl eher etwas mehr über den Sinn dahinter nachdenken. Klar die Monster wollen all die Sachen, um was anderes daraus zu machen, aber so richtig ist es beim ersten Lesen bei mir noch nicht so angekommen. Aber wenn man etwas darüber nachdenkt, macht die Sache mit Upcycling dem natürlich Sinn

Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken und zu Gesprächen nach dem Lesen mit den Kids an.
Es wegen der Monster eher ein Buch für ältere Kids, jedoch ist der Lesespaß sehr kurzweilig, weil es recht wenig Text gibt. Auf der Buchrückseite ist das meiste, was im Buch drin steht, schon als Inhalt preisgegeben.

Illustration und Qualität:
Die Monster sind wirklich gut gemacht. Sie wirken echt beim ersten Betrachten sehr gruselig wie ich finde, aber da sie ja nicht böse sind entspannt sich das schnell und auf der nächsten Seite, wenn sie ihre
Upcycling Idee präsentieren. Dann wirken sie sehr entspannt und glücklich. Die Darstellungsform ist sehr dynamisch, ausdrucksvoll und wirklich kreativ. Mir gefällt besonders das Cover, das wurde gut ausgewählt. Das Artwork nimmt den meisten Platz im Buch ein.

Vom Format ist das Buch etwas breiter als andere Hardcover Bilderbücher, ist aber vollständig farbig und klimaneutral bedruckt. Wenn ihr mehr zum klimaneutralen Buchdruck wissen wollt, schaut mal auf der Internetseite www.klimaneutralerverlag.de

Fazit:
Tolles Konzept, ein bisschen zu gruselige, aber toll illustrierte Monster, aber alles in allem eine sehr kreative Umsetzung

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Zwei Freunde auf großer Reise, in die Tiefsee

Humboldt und Beaufort - Der Sternschnuppenstein
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Humboldt ist ein Pinguin und er liebt Steine. Eines Nachts schaut er in den Himmel und wünscht sich er könnte einen Stein von einem anderen Planeten in seiner Sammlung haben. Plötzlich entdeckt er eine ...

Humboldt ist ein Pinguin und er liebt Steine. Eines Nachts schaut er in den Himmel und wünscht sich er könnte einen Stein von einem anderen Planeten in seiner Sammlung haben. Plötzlich entdeckt er eine Sternschnuppe. Diese landet sogar ganz in seiner Nähe, doch sie verschwindet im Meer - für Humboldt unerreichbar. Aber sein Freund der Wal Beaufort ist zur Stelle um Humboldt zu helfen. Gemeinsam unternehmen die beiden ihre zweite Entdeckungsmission in die Tiefsee. Denn für seine Träume lohnt es sich unbekanntes zu entdecken und nicht aufzugeben.


Das ist ein ganz zauberhaftes Kinderbuch mit einer klaren Message. Die wird nicht mit dem pädagogischen Finger erzählt, sondern in ein tolles Abenteuer verpackt. Aber die Botschaften kommen gut rüber. Das wäre einmal „Es lohnt sich für deine Träume zu kämpfen und nicht aufzugeben" und „Manchmal braucht man aber auch Hilfe um seine Träume zu erreichen". Das Setting der Geschichte - die Reise bis zum tiefen Meeresboden ist spannend aufgebaut. Die Meeresbewohner die dort leben, die Dunkelheit und das Unbekannte macht die Geschichte richtig aufregend. Bis zum Ende fragt, man sich ob Humboldt seinen Stein wohl findet. Er hätte ihn wohl auch nicht gefunden, wenn ihm am Ende nicht eingefallen wäre, dass er auch um Hilfe bitten kann. Gemeinsam finden die Tiere dann den Stein für Humboldt.

Einzig der Schnitt zwischen der tiefsten Tiefsee, wo Humboldt den Stein bekommt und der nächsten Seite, wo er seinen Pinguin Freunden von seinem Abenteuern erzählt ist mir zu hart. Mir fehlt so ein bisschen der Zwischenschritt, also wenn beide sich glücklich auf den Weg an die Oberfläche machen, wo die erstaunten Pinguine warten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das eine Seite fehlt.

Band 2 gefällt mir von der Geschichte und der Umsetzung einen Tick besser als Band 1. Die beiden süßen Freunde haben wir auf jeden Fall ins Herz geschlossen und wünschen uns noch weitere Teile

Von Textlänge und Umfang auch gut für Erstleser geeignet.

Informativ sind auch die Seiten des Einbandes, mit Fakten zu Sternschnuppen, Pinguinen und Walen. Das ist hübsch gestaltet mit einfachen Zeichnungen im Stil als hätte es jemand ins Schulheft gekritzelt.

Illustrationen:
Die Illustration ist im Vergleich zu Band 1 viel hübscher von der Umsetzung her. Humboldt und Beaufort sind wie gewohnt niedlich, aber jetzt finde ich auch die Umgebung stimmig. Die Unterwasserwelt bietet Raum für Fantasie, hat aber auch viel gezeichnete Elemente, sodass man sich gut vorstellen kann, wie tief die beiden Freunde eigentlich tauchen. Alle gewählten Farben harmonisieren. Es wird mit vielen Blau- und Lilatönen gearbeitet. Je tiefer es geht desto dunkler werden auch die Farben. Helle leuchtende Farben/Akzente kommen von den Wunderlampen (eine Art Tintenfische). Die Bildauszüge in Kombination mit dem Text passen gut zusammen.

Die Augen von Beaufort sind immer noch seltsam, weil sie beide auf einer Seite sind, aber das macht ihn auch unverkennbar. Irgendwie erinnert mich das an Ralf Ruthe der macht das auch recht oft so.

Fazit:
Ein fabelhafter zweiter Band, der aufzeigt wie wichtig es ist auch mal Hilfe anzunehmen.

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