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Veröffentlicht am 30.10.2020

Ein zauberhaftes Kinderbuch mit tollen Illustrationen

Franz und die Puppe auf Reisen
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Meine Zusammenfassung
Die kleine Lilli hat ihre Puppe Pauline im Stadtpark Steglitz verloren. Sie ist deswegen sehr traurig. Dies fällt auch Franz Kafka auf und er möchte das Mädchen trösten. Deswegen ...

Meine Zusammenfassung
Die kleine Lilli hat ihre Puppe Pauline im Stadtpark Steglitz verloren. Sie ist deswegen sehr traurig. Dies fällt auch Franz Kafka auf und er möchte das Mädchen trösten. Deswegen behauptet er die Puppe ist nur auf einer Reise. Um Lilli das glaubhaft zu vermitteln, schreibt Franz in Paulines Namen Briefe. Lilli ist sehr erstaunt was Pauline auf ihrer Reise erlebt und kann es kaum abwarten selbst die Briefe einmal lesen zu können. Aber das muss Lilli erst lernen, wie gut, dass sie bald in die Schule kommt.

Dem Buch liegen noch zwei Urkunden zum selbst ausfüllen bei. Es gibt eine „Hurra, ich kann schon lesen“ und eine „Hurra, ich komme in die Schule“ – Urkunde.

Zusätzlich findet man eine Sammlung von Zitaten aus Franz Kafkas Briefen, Vita zu der Autorin und des Illustrators sowie drei weitere Literaturvorstellungen zu den Werken der Autorin.

Meine Bewertung
Als erstes Mal muss ich sagen – ich liebe Graham Rust als Illustrator total. Sein klassischer Zeichenstil ist einfach unglaublich schön. Wenn man seine Bilder betrachtet, fühlt man sich sofort in die Zeit zurückgesetzt. Ich habe auch „Prinzessin Sarah“ und „Der geheime Garten“ mit den Illustrationen von ihm und ich liebe diese Bücher. Dass er jetzt dieses Buch illustriert hat, passt sehr gut. Es spielt in den 1920ern und seine Bilder sind dazu so wunderschön. Das Buch ist wie eine zauberhafte Zeitreise. Die Geschichte hält sich im groben an die Briefe, die Franz Kafka tatsächlich an ein Mädchen geschrieben hat. Dass ein wahrer Kern in der Geschichte steckt, macht sie gleich umso spannender. Natürlich musste die Autorin hier und da etwas dazufügen, aber ich finde es ist ihr gelungen. Den letzten Teil von Paulines Abenteuern fand ich jedoch nicht so toll. Allerdings ist der Abschluss realistisch, auch wenn es total kitschig ist (man muss aber dazu die Zeit, in der es spielt, bedenken).

Ganz am Ende gibt es den Hinweis für Kinder und Eltern, das man heute natürlich nicht mehr so einfach mit fremden Leuten mitgehen darf. Ich finde, das ist ein ganz wichtiger Hinweis in diesem Buch und wirkt im Rahmen der Geschichte angemessen. Die Geschichte spielt vor 100 Jahren und auch wenn Kafka hier natürlich nur das Wohl des Mädchens im Auge hatte, kann es nicht immer so unschuldig verlaufen. Daher bringt uns das Buch nach dem Ausflug in die Vergangenheit ins hier und jetzt zurück.

Kreativ finde ich auch die beiden Urkunden, die dem Buch beiliegen. Das ist eine süße Idee und passt recht gut, denn Lilli freut sich ja auch schon darauf lesen zu lernen. Sie sind sogar auf richtig guten Papier gedruckt.

Der Text wechselt sich mit Bildern gut ab. Es gibt aber für ein Kinderbuch recht viel Text daher passt die Altersangabe gut. Die Texte können von geübten Grundschüler ab der zweiten Klasse selbst gelesen werden.

Ich freue mich auf jeden Fall dieses Buch in meiner Sammlung zu haben. Es ist wirklich ein tolles Geschenk für Kinder, sowie auch für Erwachsene, die den Illustrator mögen oder einfach die Zeit in der es spielt.

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Veröffentlicht am 07.10.2020

Man muss nicht perfekt sein um geliebt zu werden

Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte
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Meine Zusammenfassung
Die kleine Fichte wächst im Wald, doch weil sie etwas krum und nicht ganz perfekt ist, wird sie von den Menschen nicht als Weihnachtsbaum ausgewählt. Als all ihre Baumfreude weg sind, ...

Meine Zusammenfassung
Die kleine Fichte wächst im Wald, doch weil sie etwas krum und nicht ganz perfekt ist, wird sie von den Menschen nicht als Weihnachtsbaum ausgewählt. Als all ihre Baumfreude weg sind, ist sie ganz traurig. Da kommen die Tiere des Waldes, um die Fichte als Weihnachtsbaum zu schmücken und um mit ihr zu Feiern. Denn für die Tiere ist die Fichte schön. Die Fichte freut sich und wird ein wichtiger Teil der Gemeinschaft im Wald.

Meine Bewertung
Dieses Buch hat ein sehr großes HC-Format und die Geschichte der Fichte wird eingängig über einfache Reime erzählt. Daher kann ich das Buch auch für kleine Kinder empfehlen.

Die Zeichnungen sind zum Entdecken und genießen. Der Zeichenstil hat mir persönlich nicht ganz so gefallen, aber die Bilder sind sehr stimmig gemacht. Das Cover gefällt mir am besten. Alle Bilder sind sehr groß und gehen auch mal über die zwei Seiten. Es wird nicht nur die Winterzeit dargestellt, sondern alle vier Jahreszeiten in denen die Fichte im Wald wächst. Ich finde man kann man das Buch zu jeder Jahreszeit lesen, auch wenn der Titel erstmal was anderes vermuten lässt. Natürlich wirkt das Buch zu Winterzeit einfach am besten, weil die Tiere darunter Weihnachten feiern bzw. viel Schnee zu sehen ist.

Die Geschichte ist herzerwärmend und so schön, das es einen ganz warm wird und man sich für die kleine Fichte freut, weil sie so glücklich ist. Auch wenn ich es etwas komisch finde, das die Tiere unter dem Baum Weihnachten feiern. Aber die Geschichte ist natürlich für Kinder. Solche Naturgeschichten sind klasse, um die Natur und die Tiere zu entdecken.

Ich persönlich habe im Buch mehr Text erwartet und war etwas enttäuscht. Aber durch die vielen großen Bilder bekommt man ein tolles Buch, was viele Kinder anspricht und auch eine wichtige Botschaft vermittelt - es ist egal, dass du nicht perfekt bist, denn es gibt immer jemanden gibt der dich wertschätzt so wie du bist.

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Veröffentlicht am 05.10.2020

Bis Heiligabend ist es noch soo lang

Ben und Bär warten auf Weihnachten
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Ben und Bär können es bis zur Bescherung kaum abwarten. Aber bis zum Abend ist es noch sooo lang. Aber Mama und Papa verkürzen die Wartezeit bis zum Abend. Mama bastelt mit den beiden Weihnachtssterne ...

Ben und Bär können es bis zur Bescherung kaum abwarten. Aber bis zum Abend ist es noch sooo lang. Aber Mama und Papa verkürzen die Wartezeit bis zum Abend. Mama bastelt mit den beiden Weihnachtssterne und baut einen Schneemann, Papa fährt mit ihnen Schlitten. Und dann ist es endlich so weit und alle vier feiern Weihnachten.

Wie immer gewohnt schöne Zeichnungen und den tollen Stil von Joëlle Tourlonias, da kann man einfach nichts falsch machen. Es gibt ja einige Leser die, die Zeichnungen und die Farbgestaltungen insgesamt zu dunkel finden. Mir gefällt es aber ganz gut so. Auch das die Eltern von Ben einen so - sagen wir mal interessanten Einrichtungsstil haben.

Von der Story her sind es halt ganz klassische Kinderbücher, die sich mit klassischen Themen von Kleinkindern beschäftigen. So wie es aussieht ist Bens Mama auch schwanger, ich finde es toll das man es in diesem schon Buch sieht, weil dann das Baby dann im nächsten Teil nicht so plötzlich da ist. Allerdings fragen natürlich die Kleinen auch warum der Bauch der Mama so dick ist.

Schön wäre es, wenn es längere Geschichten für ältere Kinder Ü3 irgendwann geben würde. Wir mit diesem stimmungsvollen weihnachtlichen Buch sehr zufrieden und freuen uns, es in unserer Ben und Bär Sammlung zu haben. Die zwei sind aber auch zum Knuddeln niedlich.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Der Weihnachtsmann zu unmodern?

Ach, du dicker Weihnachtsmann
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Meine Zusammenfassung
Der Weihnachtsmann schläft nach Weihnachten lange aus. Als er nach 8 Tagen ausgeschlafen hat, setzt er sich an seinen Frühstückstisch, frühstückt ausgiebig und liest die Zeitung. ...

Meine Zusammenfassung
Der Weihnachtsmann schläft nach Weihnachten lange aus. Als er nach 8 Tagen ausgeschlafen hat, setzt er sich an seinen Frühstückstisch, frühstückt ausgiebig und liest die Zeitung. Dabei traut er seinen Augen nicht, in der Zeitung steht doch wahrhaftig er wäre zu dick, träge und überhaupt nicht mehr zeitgemäß für diese Welt. Das erstaunt den Weihnachtsmann sehr und er beschließt es besser zu machen. Er nimmt ab, rasiert sich den Bart und die Kinder sollen nur noch nützliche Dinge zu Weihnachten bekommen. Doch ist es immer gut, auf das zu hören was die Medien so schreiben?


Meine Bewertung
Ein zeitgemäßes kritisches Buch über die öffentliche Meinung und wie wankelmütig ihre Aussagen sind. Der Weihnachtsmann wird von der Zeitung kritisiert und er beschießt sich zu ändern. Allerdings muss er feststellen, dass die Medien später genau das kritisieren, was er geändert hat.

Das zeigt auch Kindern auf, es ist nicht immer wichtig ist, was andere sagen, sondern was einem selbst wichtig ist. Der Weihnachtsmann hat auf andere gehört, aber trotzdem kann er es den Leuten nicht recht machen. Am Ende beschließt er wieder das zu tun was er am liebsten macht, ohne sich darum zu kümmern was andere sagen. Er liebt es Kinder zu beschenken und so zu sein wie er ist. Die Message hinter diesem Buch ist pädagogisch wertvoll und schön umgesetzt.

Die Zeichnungen und das Cover haben einen klassischen Stil und sie stahlen eine gewisse Wärme und Behaglichkeit aus. Genau das was der Weihnachtsmann symbolisiert. Dabei sind sie aber nicht zu kitschig. Das erinnert an alte Weihnachtsbücher, aber der Inhalt ist top modern. Die Mischung zwischen traditionellen Zeichenstil und modernen Thema gefällt mir gut.

Ich finde das ist ein Buch über den Weihnachtsmann, das man auch das ganze Jahr über vorlesen kann. Es eignet sich gut als Buch für den Kindergarten, als Bibliotheksexemplar oder auch für daheim privat. Ein schönes Geschenk für jeden Geburtstag ist es allemal.

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Um die Welt mit Fuchs und Schaf

Rund um die Welt mit Fuchs und Schaf. Konichiwa
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Meine Zusammenfassung
Fuchs und Schaf leben zusammen auf einen Bauernhof im Schwarzwald. Sie produzieren allerlei Leckereien. Als eines Tages eine Bestellung aus dem fernen Osaka kommt, machen sich die ...

Meine Zusammenfassung
Fuchs und Schaf leben zusammen auf einen Bauernhof im Schwarzwald. Sie produzieren allerlei Leckereien. Als eines Tages eine Bestellung aus dem fernen Osaka kommt, machen sich die beiden persönlich auf den Weg um die Bestellung abzuliefern. Dabei erleben sie unterwegs so einiges, denn der Weg nach Japan ist ziemlich weit und auch Japan überrascht unsere Freunde.
Verfolgt die Reise von Fuchs und Schaf auf einer Weltkarte und auch eine tolle Grußkarte aus Osaka für euer Zimmer liegt dem Buch bei.

Meine Bewertung
Das Buch ist sehr süß. Die Geschichte ist einfach, aber spannend erzählt. Die Reise von Fuchs und Schaf mit dem Zug kann über eine Karte im Buch genau mitverfolgt werden. Das Ziel Osaka ist in dieser Karte eingezeichnet.

Am Ende des Buches gibt es eine separate Weltkarte zum Herausnehmen, diese ist neutral also ohne Osaka als Endziel. Für die Karte gibt es hinten im Buch ein eigenes Fach und man kann sie daher auch herausnehmen. Das Papier ist stabil und die Karte ist auch recht groß. Aber es wird ein Torii in China dargestellt. Das ist nicht korrekt. Shinto Torii gibt es nur in Japan, weil es nur dort die Shinto Religion gibt. Es gibt in China so ähnliche aber die Darstellung ist eindeutig dem Shinto zuzuordnen. Es irritiert mich daher etwas.

Osaka wird ziemlich treffend beschrieben, wobei ich mir etwas mehr Bilder mit den beiden und der Stadt gewünscht hätte. Es gibt ja so viel mehr als bunte Lichter. Aber es ist ja ein Abenteuerbuch für Kinder und kein Reiseführer, daher sind die Erlebnisse von Fuchs und Schaf völlig ausreichend. Süß und lustig ist, dass Fuchs absolut kein Japanisch aussprechen kann und sich bei Konichiwa verhaspelt.

Am Ende gibt es sogar Informationen zu Osaka und ein Bild von Fuchs und Schaf vor der Burg Osaka zum Ausmalen. Sogar das Rezept von Fuchs und Schaf für Apfelpunsch dabei. Das Konzept von dem Buch ist richtig toll durchdacht und es bietet sehr viel zu entdecken und mitmachen an. Gleichzeitig kann man sogar noch was über andere Länder lernen. Mir gefallen vor allen die Zeichnungen, sie sind sehr niedlich und kindgerecht. Die Farben sind mir aber manchmal etwas zu blass.

Der Text ist einfach gehalten und kann gut von kleinen Kindern verstanden werden. Das Buch ist für Kinder ab 3. Ich finde, es ist recht viel Text daher passt die Altersangabe gut. Kleine Kinder könnten die Geschichte nicht so gut verfolgen. Für Oliver war es etwas zu wenig Eisenbahn für seinen Geschmack. Von der wird zwar im Vorfeld gesprochen, aber gezeigt wird sie erst gegen Ende des Buches. Das hat ihn etwas unbefriedigt zurückgelassen.

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