Ein Frauenschicksal nach wahren Begebenheiten
Jenseits der TränenDie Autorin Erika Pattis, erzählt in ihrem Debüt „Jenseits der Tränen“ eine Geschichte über ein Frauenschicksal nach wahren Begebenheiten.
Inhalt:
Jenseits der Tränen beschreibt die Geschichte einer Frau, ...
Die Autorin Erika Pattis, erzählt in ihrem Debüt „Jenseits der Tränen“ eine Geschichte über ein Frauenschicksal nach wahren Begebenheiten.
Inhalt:
Jenseits der Tränen beschreibt die Geschichte einer Frau, die es verdient, in Worte gefasst zu werden. Anne war kein Wunschkind. Und das gibt ihr ihre Mutter mit verletzenden Kommentaren immer wieder zu verstehen. Später, als Anne selbst Ehefrau und Mutter ist, erfährt sie von ihren Partnern psychische und sexualisierte Gewalt, bis sie sich schließlich nach Jahren der Unterdrückung befreien kann. Erika Pattis erzählt einfühlsam von Annes jahrzehntelangem Kampf gegen Einsamkeit, Traurigkeit und Verzweiflung und wie Anne es geschafft hat, das alles hinter sich zu lassen. Dieses Buch soll Mut schenken und zeigt, dass es möglich ist, einen Ausweg und gleichzeitig inneren Frieden zu finden. Denn jenseits der Tränen sind auch Freude und Glück zuhause.
Meine Meinung:
Das Cover macht neugierig auf die Geschichte, aber durch den einfach gehaltenen Schreibstil, verlieren sich sämtliche Emotionen.
Es gibt leider keine Zeitangaben über den Kapiteln und so lässt sich dieses Frauenschicksal schlecht zuordnen. Wegen dem Verhalten der Mutter, liegt meine Vermutung der Handlung wahrscheinlich beginnend, in den 70iger Jahren. Damals haben die Frauen früh geheiratet um endlich ihr zu Hause verlassen zu können und da gab es meistens nur die Flucht in eine Ehe und mit einer frühen Geburt ihrer Kinder, waren sie schlichtweg überfordert.
Was Annes Mutter in ihrer Kindheit als Mädchen erlebt hat, wollte sie vielleicht einer Tochter ersparen und sehnte sich deshalb nur nach Jungs! Schade, dass über Annes Mutter so wenig aus deren Kindheit, erzählt wurde.
Anne stürzt sich auch jung in die Ehe um ihrem Elternhaus zu entfliehen und erleidet Schiffbruch. Oft habe ich über Annes Geschichte nur den Kopf geschüttelt, denn sie rennt von einer Ehe in die andere ohne sich zwischendurch Pause zu gönnen. Ein naives Denken und Handeln, haben Anne scheinbar die ganzen Jahre über begleitet.
Nachdem Annes Kinder aus dem Haus sind, ist sie endlich frei und auch bereit auf ein neues Leben, vielleicht auch mit einem neuen Partner.
Fazit:
Ein Frauenschicksal, das im wahren Leben sicher ganz andere Auswirkungen hatte, wurde hier nicht richtig in Szene gesetzt. Mich konnte Annes Schicksal nicht berühren.