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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Eine Liebe jenseits aller Konventionen

Bis unsre Seelen Sterne sind. Rilke und Lou Andreas-Salomé
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In ihrer Romanbiografie „Bis unsere Seelen Sterne sind“ erzählt die Autorin Maxine Wildner über die kurze und heftige Beziehung (eine Amour fou) zwischen dem 21jährigen Studenten Rainer Maria Rilke und ...

In ihrer Romanbiografie „Bis unsere Seelen Sterne sind“ erzählt die Autorin Maxine Wildner über die kurze und heftige Beziehung (eine Amour fou) zwischen dem 21jährigen Studenten Rainer Maria Rilke und der 36jährigen Psychoanalytikerin und selbst erfolgreiche Schriftstellerin Lou Andreas-Salome. Die Autorin konzentriert sich dabei auf die Eigenarten und typischen Verhaltensmuster, die das Leben der beiden prägte.

Für Rilke bedeutete die Begegnung mit der fünfzehn Jahre älteren, verheirateten Lou eine menschliche und künstlerische Herausforderung, denn bald fühlt sich der sensible Dichter ohne ihre Nähe seinem eigenen künstlerischen Anspruch nicht ausreichend gewachsen, was Lou zunächst schmeichelt, dann zunehmend belastet. Rilke, der unselbständige, wesentlich jüngere Dichter frisst nicht nur Lous Herz und Seele auf sondern auch ihre Zeit. Lou kommt weder zu sich selbst noch zu ihrer eigenen Arbeit.
In diesem Zusammenhang macht die Autorin deutlich, wie sehr Rilke seiner großen Liebe Lou seine künstlerische Entwicklung verdankt, denn durch sie findet er zum reinen Kern seiner Dichtung. Nach ihrer gemeinsamen zweiten Russlandreise trennen sie sich und verwandeln ihre Liebe in eine lebenslange Freundschaft.

Die Autorin wechselt gerne und viel zu oft in ihrer Erzählung in die nicht chronologisch geführte Vergangenheit von Rilke und Lou, was den Lesefluss zum Teil erschwert.

Lou wird als Louise von Salomé am 12. Februar 1861 in St. Petersburg geboren. Ihre Familie ist wohlhabend und kulturell vielseitig interessiert. Lou erhält die gleiche Bildung wie ihre älteren Brüder. Da ist natürlich nicht damit zu rechnen, dass aus diesem wachen und kritischen Geist ein fügsames Frauchen wird. Sie will ihre Freiheit und hat keine Lust darauf, sich von einem Ehemann herumkommandieren zu lassen. Sie will reisen, schreiben, geistesverwandte Menschen kennenlernen, mit ihnen zusammen diskutieren und arbeiten.

Die emanzipierte Lou verlässt St. Petersburg und geht nach Berlin. Zwei Jahre lang lebt sie mit dem Philosophen Paul Rée zusammen, ohne dass sie ein Paar sind. Männer wurden von Lou als Objekte betrachtet und entweder geliebt oder von ihr abgelegt. Als der Orientalist [Friedrich] Carl Andreas sie nötigt, ihn zu ihrem eigenen Schutz vor der Außenwelt, zu heiraten, stimmt sie unter der Bedingung zu, keinerlei intime Beziehung mit ihr haben zu dürfen. Als Lou und Rilke sich persönlich kennenlernen, ist sie fasziniert und mitgerissen von der Tiefe seines Gefühls und der Größe seiner dichterischen Begabung. Für beide ist ihre Liebe ein überwältigendes und einzigartiges Ereignis.

Rilke wurde am 04. Dezember 1875 in Prag geboren. Umfangreich wird Rilkes Leben von seinem schwierigen Verhältnis zu seiner Mutter, seiner Prager Kindheit, Schulzeit, Studium, Militärdienst, über die ersten literarischen Arbeiten und sein Versuch ein bürgerliches Leben zu führen, beleuchtet. Rilke, der Übersensible und Labile, ist völlig untauglich für ein langes Eheleben, denn nach seiner Trennung von Lou, heiratet er überraschend die Bildhauerin und Malerin Clara Westhoff, doch diese Ehe endet in einem lebenslangen Nicht-Verhältnis, selbst zu seiner Tochter.

Freunde und Gönner ermöglichen Rilke finanziell seinen Aufenthalt in Paris, wo seine bedeutendsten Werke entstanden sind bis zu seiner Schaffensphase in der Schweiz. Seine schwere Erkrankung endet schließlich mit seinem Tod am 29. Dezember 1926.

Fazit:
Für mich war diese Biografie ein gelungenes Porträt von Rainer Maria Rilke, der als einer der größten Dichter des 20. Jahrhunderts, gilt. Seine Kunst sei "Dinge machen aus Angst", schreibt er im Juli 1903 seiner ehemaligen Geliebten Lou Andreas-Salomé.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Mal eine andere Liebesgeschichte

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Die Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker, erzählt mit Feuer und Flamme in ihrem neuen Roman „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“, eine witzige und heitere Liebesgeschichte, ...

Die Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker, erzählt mit Feuer und Flamme in ihrem neuen Roman „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“, eine witzige und heitere Liebesgeschichte, ja fast eine Komödie über Nina, die sich neu finden muss und einen Neuanfang wagt.

Inhalt:
Nina: bald 50, geschieden, Mutter von zwei Kindern. Ihren gegenwärtigen Zustand beschreibt sie mit leichten Aggressionen, Unruhe, aufkommendem Zynismus und Brustspannen. Nicht, dass sie ihrem Ex-Mann die Ehe mit der blutjungen Influencerin und »Zwillings-Mama« missgönnen würde, ihr sind lediglich einige Details aufgefallen, die auch jetzt noch in ihrem Kopf herumgeistern, beispielsweise ihre Anderthalb-Zimmer-Wohnung im Vergleich zur repräsentativen Villa ihres angeblich bankrotten Ex-Mannes.
Doch dann geschieht, was Nina einfach nicht glauben möchte: Sie verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und bringt damit ihre fragile Lebenskonstellation ordentlich ins Wanken. Denn jeder hat eine Meinung dazu, inklusive sie selbst

Meine Meinung:
Die Autorin versteht es ausgezeichnet, mit Witz und Charme eine heitere Liebesgeschichte mit einigen unerwarteten Themen, zu erzählen.

Trotz ihrer gescheiterten Ehe und dem Betrug ihres Exmannes, akzeptiert Nina die neue Patchwork-Familie und trifft auf dem Geburtstag der dreijährigen Zwillinge, den fast dreißigjährigen David. Schon alleine sein Anblick bereitet ihr Herzklopfen und bringt ihr Leben ins Wanken.

Zwischen Nina und David entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die von ihrer konservativen Schwester Lena und ihren erwachsenen Kindern, strikt abgelehnt wird. Auch gibt es noch das ungeklärte schwierige Mutter-Töchter-Verhältnis aus Ninas und Lenas Kindheit sowie die plötzlich kränkelnde Mutter, die Nina Sorgen bereitet. In ihrer Firma spitzen sich die Sorgen nicht nur für Nina sondern aller Mitarbeiter wegen einem Me-Too Skandal zu, der ihre Arbeitsplätze gefärden könnte.

Nina ist total überfordert und macht sich Luft vor ihrer Familie, denn endlich erkennt sie, was sie wirklich will und startet einen Neuanfang mit David ob mit Familie oder ohne ...

Fazit:
Der Autorin ist es gelungen, eine leichte und heitere Geschichte über fast alltägliche Themen einer Familie, zu erzählen. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind witzig und humorvoll, ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil und die humorvollen Dialoge unterstreichen die unterhaltsame Geschichte. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ich mir schon gewünscht.
Von mir 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Ein emotionales Debüt

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Die Autorin Sarah Crouch, erzählt in ihrem atmosphärisches Debüt „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“, eine dichte und berührende Geschichte über Liebe, Verlust und Rache vor der beeindruckenden Kulisse ...

Die Autorin Sarah Crouch, erzählt in ihrem atmosphärisches Debüt „Middletide - Was die Gezeiten verbergen“, eine dichte und berührende Geschichte über Liebe, Verlust und Rache vor der beeindruckenden Kulisse des Pazifischen Nordwestens.

Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit dem Prolog am 03. Januar 1994, dem Tag an dem die Leiche von Erin gefunden wird. Ihr Tod wirft Fragen auf …

Die Autorin erzählt die Geschichte auf ständig wechselnden Zeitebenen zwischen Vergangneheit und Gegenwart und baut damit eine fesselnde Spannung auf.

Als junger Mann verlässt Elijah seine Jugenliebe Nakita und kehrt seiner Heimat den Rücken, um seinen großen Traum zu verwirklichen - ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Doch Elijahs Erstlingswerk wird ein Flopp und er steht er vor einem Scherbenhaufen. Voller Schuldgefühle geplagt kehrt er nach vielen Jahren an den Ort seiner Kindheit zurück und zieht in die alte Waldhütte, seines inzwischen verstorbenen Vaters. Sein verfallenes Elternhaus, umgeben von moosbewachsenen Tannen und glitzernden Wasserläufen, wird zu seinem Rückzugsort. Und zu dem Platz, an dem er sich an der wilden Küste des Pazifik ein neues Leben aufbauen muss.
Elijah lebt als Einsiedler und versucht sich als Selbstversorger. Sein einziger Kontakt ist Chitto, der ehemalige Freund seines Vaters, der ihm letztendlich zum väterlichen Freund wird.

Als Elijahs Nakita wiedersieht, schöpft er Hoffnung auf eine zweite Chance für ihre Liebe. Doch Nakita ist nicht bereit an die alte Beziehung anzuknüpfen, denn während Elijahs Abwesenheit hat sie geheiratet und nach kurzer Zeit durch ein tragisches Unglück ihren Mann verloren. Sie ist immer noch in großer Trauer und hat Elijah nicht verziehen, dass er sein Versprechen ihr gegenüber, gebrochen hat.
Als Elijah die junge Ärztin Erin Landry kennenlernt, ahnt er nicht, das die kurze Beziehung zu ihr ihn alles kosten könnte, was ihm wichtig ist.

Gerade, als er und Nakita sich tatsächlich wieder annähern, geschieht ein schreckliches Verbrechen und als es noch eindeutige Verbindungen zu Elijahs Buch gibt, muss er nicht nur für seine große Liebe, sondern auch für seine Unschuld kämpfen!

Das Ende der Geschichte, hält so einiges an Überraschungen und Spannungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, mich aber auf jeden Fall packen konnte.

Zitat:
Der Autorin ist es mit ihrem Debüt hervorragend gelungen, eine sehr atmosphärische und unterhaltsame Geschichte, zu erzählen. Auch konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen, nicht nur wegen des sehr flüssigen und ansprechenden Schreibstils, sondern auch weil die Autorin es versteht, ihren Charakteren und der detailliert beschriebenen Natur, Leben einzuhauchen. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde Geschichte ausmacht und der ich gerne gefolgt bin.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Kampf für einen Traum

Goldene Zeiten. Die Münchner Ärztinnen
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Der Autorin Ina Bach, ist mit ihrem zweiten Band „Goldene Zeiten. Die Münchner Ärztinnen“ eine hervorragende Fortsetzung ihrer fiktiven historischen Romanreihe „Die Ärztinnen-Saga“ gelungen, die mich von ...

Der Autorin Ina Bach, ist mit ihrem zweiten Band „Goldene Zeiten. Die Münchner Ärztinnen“ eine hervorragende Fortsetzung ihrer fiktiven historischen Romanreihe „Die Ärztinnen-Saga“ gelungen, die mich von der ersten Zeile an, sehr gut unterhalten konnte.

Meine Meinung:
Schnell konnte ich in das historische Geschehen, das den Zeitraum 1902 umfasst, eintauchen. Bewegte Zeiten für die drei Freundinnen Lulu, Elsa und Fanny, die ihren Traum nicht aufgeben wollen und alles daran setzen, an der Münchner Universität Medizin studieren zu dürfen. Der Weg der jungen Frauen, ist steiniger als gedacht, denn das Königreich Bayern stellt sich weiterhin gegen die Zulassung von Frauen an der Universität.

Lulu ist die Tochter eines renommierten Arztes und fürchtet schon an der ersten Hürde, dem Abitur, zu scheitern obwohl sie unbedingt Medizin studieren möchte.
Auch Elsa, die als Wärterin im Kinderspital arbeitet, ist eine Arzttochter, doch ihre Mutter weigert sich, ihren Wunsch nach einem Studium zu unterstützen. Elsa hat schon so einige Schicksalsschläge erlebt und die schlimmste noch nicht überstanden, denn sie sucht nach ihrer verschwundenen Tochter. Im Kinderspital wird sie von einem jungen Assistenzarzt schikaniert, der sie unbedingt loswerden will. Ihre Hoffnung auf ein Medizinstudium hat sie bereits aufgegeben.
Dann ist da noch Fanny, die sich an der Uni als ihr Zwillingsbruder ausgibt, aber erkennen muss, dass sie damit ihrem Traumberuf nur bedingt näher kommt. Was nützt ihr ein bestandenes Examen, wenn der Name ihres Bruders darauf steht! Fannys Lage scheint fatal zu sein.

Trotz aller Widrigkeiten wollen die drei jungen Frauen ihren Traum nicht aufgeben, denn sie wissen, sie sind dazu geboren, Ärztinnen zu werden!

Besonders hervorheben möchte ich den ausführlichen Anhang der Autorin, mit den fiktiven und realen Fakten sowie der Liste mit einer Bücherauswahl für Interessierte.

Fazit:
Die sorgfältige historische Recherche der Autorin lässt das Flair dieser Zeit gekonnt auferstehen. Die Charaktereigenschaften der Protagonisten, deren Absichten und Gefühle, sind hervorragend herausgearbeitet. Besonders die Frauenfiguren haben mir alle sehr gut gefallen. Der leichte und schwungvolle Schreibstil mit den abwechselnden Perspektiven
unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die Niederlagen deutlich spürbar werden.
Eine wunderbare Mischung aus Zeitgeschehen und persönlichen Schicksalen, der ich gerne gefolgt bin und mich mit Spannung auf den nächsten Band, freuen lässt.
Von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Köln in Trümmern

Nacht der Ruinen
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Der Autor Cay Rademacher, versteht es in seinem historischen Kriminalroman „Nacht der Ruinen“ auf eine eindrucksvolle Weise eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund im Nachkriegsdeutschland mit historischen ...

Der Autor Cay Rademacher, versteht es in seinem historischen Kriminalroman „Nacht der Ruinen“ auf eine eindrucksvolle Weise eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund im Nachkriegsdeutschland mit historischen Persönlichkeiten, die im März 1945 in Köln gelebt und gewirkt haben, hervorragend zu erzählen.

Das Cover finde ich ausgesprochen gelungen und für den Klappentext konnte ich mich sofort begeistern. Der Autor versteht es ausgezeichnet seine berührende fiktive Handlung, mit gut recherchierten historischen Fakten, zu verknüpfen.

Köln 1938 aus dem Tagebuch von Joseph Salomon: Joseph erzählt von dem schönsten Sommer seines Lebens als er mit Hilda und Jakub auf der Domterasse verabredet ist. Wäre da nur nicht Paul, der Bruder von Hilda, der seinen besten Freund immer mit seinem zweiten Vornamen Isidor, laut anspricht. Eine gefährliche Situation für ihn und Jakub, denn nur ihre Namen verraten ihre jüdische Herkunft und beide sind verliebt in Hilda.
Nach der Reichskristallnacht, kann Joseph mit seiner Familie nur mit knapper Not in die USA emigrieren.

Köln im März 1945: Amerikanische Verbände haben Köln erreicht. Trotz der Durchhalteparolen aus Berlin ist der Widerstand gering, die Stadt wie ausgestorben. Kaum mehr 20.000 Menschen leben in den Trümmern. Doch die Amerikaner erobern nur einen Teil der zerstörten Metropole, denn der Rhein bildet wochenlang die Front.
Während die Domstadt noch ein letztes Mal von amerikanischen Streitkräften bombardiert wird, stürzt ein abgeschossener Pilot mit seinem Fallschirm mitten hinein ins Chaos – und wird Opfer eines feigen Lynchmords. Ausgerechnet der junge amerikanische Soldat Joe Salmon (Joseph Salomon), deutschsprachiger Kölner Jude, soll den Fall klären. Joe hofft in diesem Zusammenhang, auch seinen Jugendfreund Jakub und seine Jugendliebe Hilda, wiederzufinden

Die Suche und Handlung schreitet chronologisch spannend voran und ist mit wenigen Figuren recht überschaubar angelegt, während die Vergangenheit von Joe Salmon (Joseph Salomon) immer mehr aus dem Hintergrund hervortritt und zu einem ganz wichtigen Handlungsstrang wird.

Die Aufklärung des feigen Lynchmords an dem Piloten Rohrer und das Ende der Geschichte, hält so einiges an Überraschungen und Wendungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, mich aber auf jeden Fall Atmosphärisch packen konnte.

Fazit:
Dem Autor ist mit seinem flüssigen Schreibstil, eine hervorragende atmosphärische Geschichte gelungen, die mich von der ersten Zeile an fesseln konnte. Die handelnden Charaktere, allen voran die Hauptprotagonisten und auch der Handlungsorte, konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch in die damalige Zeit konnte ich mich, dank des bildhaften Schreibstils gut hineinversetzen. Im Nachwort weist der Autor noch einmal auf Fiktion und historische Ereignisse hin und rundet aus meiner Sicht damit die Geschichte, hervorragend ab.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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