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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2025

Mit den Ernährungs-Docs gegen die Kilos

Die Ernährungs-Docs – Unsere Anti-Jo-Jo-Methode
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Jedes Jahr im Januar beginnt für viele der Kampf gegen die überflüssigen Kilos. Nach den festlichen Tagen voller Leckereien wird es Zeit, den Vorsätzen endlich Taten folgen zu lassen. Eine wertvolle Unterstützung ...

Jedes Jahr im Januar beginnt für viele der Kampf gegen die überflüssigen Kilos. Nach den festlichen Tagen voller Leckereien wird es Zeit, den Vorsätzen endlich Taten folgen zu lassen. Eine wertvolle Unterstützung auf diesem Weg kann das Buch „Die Ernährungs-Docs – Unsere Anti-Jo-Jo-Methode: Erfolgreich abnehmen ohne Diät“ aus dem Edel-Verlag bieten.

Die Ernährungs-Docs sind ein Team von Ärzten, die in der gleichnamigen TV-Sendung fundiertes Wissen zu gesunder Ernährung und Gewichtsmanagement vermitteln. Ihr Fokus liegt auf langfristigen, individuell zugeschnittenen Ernährungsumstellungen, die auf natürliche Zutaten setzen. Statt schnelle Diäten zu empfehlen, helfen sie dabei, nachhaltig abzunehmen und das Gewicht zu halten. Ihr Ansatz fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Genuss einer ausgewogenen Ernährung.

Der Ratgeber fasst genau diese Herangehensweise kompakt und übersichtlich zusammen. Mit ihrer Anti-Jo-Jo-Methode bieten die renommierten TV-Ärzte eine langfristige Ernährungsumstellung, die auf den schlank machenden Eigenschaften von viel Gemüse, reichlich Eiweiß und ausreichend Ballaststoffen basiert – und das ganz ohne Hungern. Wer dranbleibt, wird bald feststellen, dass diese Ernährungsweise nicht nur effektiv, sondern auch genussvoll ist. Langsam aber sicher stellt sich der gewünschte Erfolg ein. Die mehr als 70 alltagstauglichen und abwechslungsreichen Rezepte unterstützen die guten Vorsätze, mich sprechen die Rezepte sehr an.

Mir haben besonders die Übersichtlichkeit, die interessanten Informationen und das ärztlich fundierte Wissen gefallen. Die Ernährungs-Docs genießen ein hohes Vertrauen, und auch wenn sie das Abnehm-Rad nicht neu erfinden, bietet das Buch dennoch eine hilfreiche Lektüre für alle, die eine nachhaltige Ernährungsumstellung anstreben. Aber so wertvoll die Theorie auch ist, die Umsetzung und das Dranbleiben bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Mord im Gartenteich

What a Way To Go
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Einen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.

Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen ...

Einen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.

Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen Luxus. Doch plötzlich wird er tot im Garten aufgefunden – aufgespießt auf einer im Gartenteich befestigten Stange für die Lichtinstallation. Und seine Familie? Die interessiert sich mehr für das Erbe als für den Tod des Vaters.
Eine junge True-Crime-Bloggerin beginnt, Nachforschungen anzustellen und kommt der Familie immer näher. Doch wird sie das Rätsel um seinen Tod lösen können?

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen: Eine skurrile Kriminalgeschichte aus England, gewürzt mit schwarzem Humor – das klingt genau nach meinem Geschmack. Der Einstieg in die Geschichte war vielversprechend: flott erzählt und mit einer ordentlichen Portion Spannung. Die Charaktere sind zwar gut beschrieben, bleiben jedoch weitgehend unsympathisch. Der Handlungsverlauf war solide, jedoch ohne große Überraschungen – der erhoffte schwarze Humor blieb leider aus.

Die Perspektive von Anthony, der seine Familie von „oben“ beobachtet, fand ich durchaus gelungen und brachte interessante Elemente in die Erzählung. Leider zog sich der Roman insgesamt etwas, und mit 450 Seiten war der Inhalt meiner Meinung nach einfach zu dehnbar. Besonders gegen Ende gab es einige Wendungen und Aktionen, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, was den Schluss überladen und etwas konstruiert wirken ließ. Auch der „True-Crime“-Aspekt geriet aufgrund der vielen familiären Konflikte leider etwas in den Hintergrund.

Insgesamt handelt es sich bei „What a Way to Go“ um einen leichten und unterhaltsamen Krimi, der allerdings meine Erwartungen nicht voll erfüllen konnte.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Lesen, lernen, staunen

Guinness World Records für Erstleser - Die besten Rekorde für Erstleser
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Das Buch „Guiness World Records - Die besten Rekorde für Erstleser“ spricht Kinder unmittelbar an und begeistert bereits junge Leserinnen und Leser. Besonders für Erstleser ist es hervorragend konzipiert. ...

Das Buch „Guiness World Records - Die besten Rekorde für Erstleser“ spricht Kinder unmittelbar an und begeistert bereits junge Leserinnen und Leser. Besonders für Erstleser ist es hervorragend konzipiert. Meine Tochter (2. Klasse) konnte die Texte gut lesen und verstehen, ihr hat die Gestaltung des Buches sehr gefallen. Die Themenvielfalt ist beeindruckend und reicht von Fahrzeugen, Weltraum und Haustieren über wilde Tiere und Sport bis hin zu den immer beliebten Dinosauriern. Somit finden sowohl Jungen als auch Mädchen spannende Inhalte, die ihre Interessen ansprechen.
Die Fakten sind klar und prägnant aufbereitet, wodurch der Text nicht überfordert. Passend dazu gibt es zu den meisten Themen anschauliche Bilder, die das Gelesene visuell unterstützen. Jede Seite ist farbenfroh gestaltet und enthält liebevolle Illustrationen. Zudem sind die einzelnen Themenbereiche farblich unterschiedlich gekennzeichnet, was das Auffinden des gewünschten Kapitels erleichtert. Mich persönlich hat besonders das kompakte Format des Buches angesprochen, da die großen Guiness-Bücher doch recht wuchtig und schwer zu halten sind.
Ein Highlight sind die zwei Seiten am Ende jedes Kapitels, die mit Fragen und kleinen Rätseln das Verständnis vertiefen und spielerisch zur Wiederholung anregen.
Das Buch bietet nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere Geschwister und Erwachsene viele interessante neue Informationen. Gerade das gemeinsame Lesen wird dadurch zu einem besonders bereichernden Erlebnis.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Fesselt von der ersten bis zur letzten Seite

SPURLOS
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Mit dem Thriller „Spurlos“ ist mir ein fantastischer Start ins Lesejahr 2025 gelungen, und ich bin absolut happy damit!

Robin Grafs Beruf besteht darin, Menschen spurlos verschwinden zu lassen – effizienter ...

Mit dem Thriller „Spurlos“ ist mir ein fantastischer Start ins Lesejahr 2025 gelungen, und ich bin absolut happy damit!

Robin Grafs Beruf besteht darin, Menschen spurlos verschwinden zu lassen – effizienter und diskreter als jeder Zeugenschutz. Doch plötzlich werden zwei ihrer wichtigsten Klienten gleichzeitig ermordet. Sofort ist Robin alarmiert: Wie konnten die beiden untergetauchten Kronzeugen enttarnt und aufgespürt werden? Waren sie nur die ersten Opfer eines brutalen Rachefeldzugs? Und vor allem – wem kann Robin jetzt noch vertrauen? Als sie selbst ins Visier der Angreifer gerät, wird ihr klar: Niemand ist mehr sicher, nicht einmal ihre eigene Familie. Es bleibt nur ein Weg: Sie muss alles hinter sich lassen, um ihre Liebsten vor der tödlichen Gefahr zu bewahren.


„Spurlos“ war mein erstes Buch von Leon Sachs und ich bin begeistert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, der Schreibstil ist großartig, die Kapitel angenehm kurz und durchweg spannend. Die Geschichte um Robin und ihr Team, die eine besondere Agentur führen, hat mich überrascht und gefesselt. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, und ich mochte besonders die Freundschaft zwischen Robin und Naoko sowie das Vertrauen zu Hamid. Robin selbst wird als vielseitige und tiefgründige Hauptfigur dargestellt, was sie sehr greifbar macht.

Langeweile kam keine Sekunde auf, die zahlreichen Wendungen waren unvorhersehbar, und ich musste immer wissen, wie es weitergeht. Die Handlung war stimmig, und am Ende blieben keine Fragen offen. Leon Sachs hat das Finale hervorragend beschrieben und die Leser bis zuletzt mitgenommen.

"Spurlos" ist ein Must-Read für Krimi- und Thriller-Fans – Spannung, Plot-Twists und Drama in Perfektion. Ich werde definitiv weitere Bücher des Autors lesen und bin sehr überrascht, dass mir sein Name noch nicht früher begegnet ist. Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Wenn der Friedhof zum Tatort wird

Es rappelt in der Kiste
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"Wenn eine Leiche zu viel im Grab liegt…" – Mit diesem Teaser weckte „Es rappelt in der Kiste“ von Thomas Krüger mein Interesse.
Zum Inhalt: Der Melatenfriedhof in Köln ist für Friedhofsgärtner Konrad ...

"Wenn eine Leiche zu viel im Grab liegt…" – Mit diesem Teaser weckte „Es rappelt in der Kiste“ von Thomas Krüger mein Interesse.
Zum Inhalt: Der Melatenfriedhof in Köln ist für Friedhofsgärtner Konrad Leisegang nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Rückzugsort. Doch als er ein altes Grab räumen will, entdeckt er eine zweite Leiche darunter. Gleichzeitig stirbt ein Passagier auf einem Flug aus Bogotá nach Deutschland, und kurz darauf wird ein Wachmann in der benachbarten Rechtsmedizin ermordet. Sind diese drei Ereignisse Zufall oder hängen sie zusammen? Gemeinsam mit dem befreundeten Schüler Martin taucht Konrad in die Geheimnisse des Friedhofs und der Verstorbenen ein und stößt auf ein gefährliches Netz aus Verbrechen, das ihn selbst in Gefahr bringt.

Das Buch punktet mit einem angenehmen, leicht verständlichen Schreibstil und abwechslungsreichen, interessanten Charakteren. Besonders der atmosphärische Schauplatz des Friedhofs verleiht der Geschichte einen einzigartigen Charme. Der Autor hat viel Hintergrundwissen über den Melatenfriedhof in die Erzählung einfließen lassen. Der Einstieg in die Handlung ist flüssig und fesselnd, und die Grundspannung bleibt zunächst erhalten. Im Verlauf wird die Geschichte jedoch stellenweise langatmig und verliert an Tempo, bevor sie erst zum Ende hin wieder an Fahrt aufnimmt. Nicht alle Handlungen der beteiligten Personen konnte ich nachvollziehen, manches erschien mir doch sehr konstruiert.
Es gibt humorvolle Momente, doch der Fokus liegt auf dem ernsten Kriminalfall, der zwar reizvoll ist, aber zu sehr in die Länge gezogen wirkt. Für Fans von skurrilen und unterhaltsamen Krimis ist das Buch sicherlich einen Blick wert – insgesamt bleibt es jedoch Geschmackssache. Für mich war es ein solider Friedhofskrimi, der mich aber nicht nachhaltig beeindrucken konnte.

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