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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Spannend, düster und emotional stärker als erwartet

Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
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Ich habe schon viele Bücher von Chris Carter gelesen, aber dieser Band hat mich besonders gepackt. Schon der Einstieg ist extrem intensiv und sorgt sofort für Gänsehaut. Die Idee mit den Videoanrufen ist ...

Ich habe schon viele Bücher von Chris Carter gelesen, aber dieser Band hat mich besonders gepackt. Schon der Einstieg ist extrem intensiv und sorgt sofort für Gänsehaut. Die Idee mit den Videoanrufen ist nicht nur grausam, sondern auch erschreckend realistisch und genau das macht die Geschichte so beklemmend.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass der Täter lange im Hintergrund bleibt. Man bekommt keine klassischen Kapitel aus seiner Sicht, sondern tappt gemeinsam mit den Ermittlern im Dunkeln. Dadurch wirkt der Mörder fast wie ein Phantom und die Spannung bleibt konstant hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter allem steckt.
Hunter und Garcia arbeiten wieder sehr logisch und nachvollziehbar, ohne dass es langweilig wird. Als nach und nach mehr über den Täter ans Licht kommt, bekommt die Geschichte eine unerwartet emotionale Tiefe. Die Hintergründe sind traurig, tragisch und in gewisser Weise sogar nachvollziehbar, was das Ganze noch eindringlicher macht.
Ja, die Gewalt ist stellenweise sehr hart beschrieben, aber genau das gehört für mich zu Chris Carter dazu und passt zur Geschichte. Wer empfindlich ist, sollte das wissen, Thriller Fans kommen hier aber voll auf ihre Kosten.
Für mich ist das ein extrem starker Thriller mit einer einfachen, aber genial umgesetzten Idee. Spannend, düster und absolut fesselnd. Ich habe jede Seite genossen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Packender Thriller mit Suchtfaktor

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Ich habe „I Am Death – Der Totmacher“ regelrecht verschlungen. Chris Carter schafft es einfach jedes Mal, mich sofort mitten in die Geschichte zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Der Fall startet brutal ...

Ich habe „I Am Death – Der Totmacher“ regelrecht verschlungen. Chris Carter schafft es einfach jedes Mal, mich sofort mitten in die Geschichte zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Der Fall startet brutal und entwickelt sich schnell zu einem düsteren Katz und Maus Spiel zwischen dem Täter und Hunter und Garcia. Die Spannung ist von Anfang an hoch und steigert sich kontinuierlich, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen hat mir, wie clever und unberechenbar der Täter angelegt ist und wie intensiv die Ermittlungsarbeit dargestellt wird. Hunter und Garcia wirken eingespielt, logisch und menschlich, auch wenn Hunter stellenweise so schnell kombiniert, dass ich nicht immer sofort folgen konnte. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan.
Der Schreibstil ist wie gewohnt direkt, düster und sehr packend. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Tempo und dieses typische „nur noch ein Kapitel“ Gefühl. Durch ein involviertes Kind war die emotionale und dramatische Spannung in diesem Band für mich besonders hoch.
Insgesamt ein extrem fesselnder Thriller, nichts für schwache Nerven, aber genau richtig für alle, die harte und spannende Geschichten lieben. Für mich wieder ein richtig starker Band der Reihe und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Gute Grundidee, hat mich leider nicht gepackt

Das Böse nebenan
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Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine ...

Ich bin mit etwas Vorbehalt an „Das Böse nebenan“ herangegangen, da die Meinungen sehr gemischt waren. Da ich Krimis und Thriller mit englischem Setting aber sehr mag, wollte ich dem Buch trotzdem eine Chance geben. Leider hat mich die Geschichte weder emotional noch inhaltlich wirklich erreicht. Die Grundidee und die Atmosphäre waren stellenweise interessant, doch insgesamt kam für mich kaum Spannung auf. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, was das Mitfiebern zusätzlich erschwert hat. Am Ende blieb bei mir eher Ernüchterung zurück. Schade, denn aus der Idee hätte man meiner Meinung nach mehr machen können.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Herzerwärmend und zum Schmunzeln

Der Markisenmann
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„Der Markisenmann" von Jan Weiler hat mich wirklich überrascht und total begeistert. Es ist die Geschichte von Kim die fünfzehn ist und ihren Vater noch nie getroffen hat. In den Sommerferien soll sie ...

„Der Markisenmann" von Jan Weiler hat mich wirklich überrascht und total begeistert. Es ist die Geschichte von Kim die fünfzehn ist und ihren Vater noch nie getroffen hat. In den Sommerferien soll sie zu ihm und trifft einen Mann der komisch wirkt und Markisen verkauft ohne großen Erfolg. Während sie ihm bei seinen eher peinlichen Verkaufstouren hilft, wachsen die beiden langsam zusammen und ihr Leben verändert sich mehr als erwartet.
Das Buch ist total warmherzig und voller Humor aber es behandelt auch ernste Themen und hat dadurch etwas von einer Tragikkomödie. Die Figuren sind liebevoll beschrieben und bleiben im Kopf. Die Beziehung zwischen Vater und Tochter entwickelt sich sehr berührend und auch die Nebenfiguren aus dem Ruhrgebiet geben der Geschichte viel Charme. Der Schreibstil ist einfach angenehm zu lesen und man fühlt sich sofort in der Geschichte drin.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es ist keine spannungsgeladener Erzählung, sondern ein ruhiger Roman der das Herz berührt und zum Lächeln bringt.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Gelungener Band der Washington-Poe-Reihe

Der Kurator
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„Der Kurator“ von M. W. Craven ist ein spannender und stellenweise ziemlich verzwickten Kriminalroman, der im Norden Englands spielt. Im Mittelpunkt steht ein makabrer Fall, bei dem an mehreren Orten ...


„Der Kurator“ von M. W. Craven ist ein spannender und stellenweise ziemlich verzwickten Kriminalroman, der im Norden Englands spielt. Im Mittelpunkt steht ein makabrer Fall, bei dem an mehreren Orten abgetrennte Finger auftauchen, begleitet von rätselhaften Botschaften. Schnell wird klar, dass dahinter ein durchdachter Plan steckt. Washington Poe und Tilly Bradshaw versuchen, die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen, tappen dabei aber lange im Dunkeln und werden immer wieder überrascht.
Besonders gut gefallen hat mir die originelle Krimihandlung und die Dynamik zwischen Poe und Bradshaw, die als Ermittlerteam hervorragend funktionieren. Die englische Atmosphäre ist sehr gelungen und trägt viel zur düsteren Stimmung bei. Der Fall ist clever konstruiert und bietet einige raffinierte Wendungen, durch die die Spannung konstant hoch bleibt. Ich habe lange nicht durchschaut, worauf alles hinausläuft.
An manchen Stellen war mir die Handlung etwas verworren und einzelne Wendungen so komplex, dass man kurz innehalten musste. Das hat meinen Lesespaß aber nur minimal beeinträchtigt.
Insgesamt habe ich „Der Kurator“ sehr gern gelesen. Die Mischung aus britischem Crime, einem außergewöhnlichen Fall und starken Figuren hat mich überzeugt.

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