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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2025

Perfekte Lektüre zur Mittsommerzeit

Mittsommer
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Ich habe „Mittsommer“ von Lucy Foley während einer Skandinavien-Kreuzfahrt gelesen – nur wenige Tage vor der Sommersonnenwende. Auch wenn die Geschichte an der englischen Küste spielt, passte die Stimmung ...

Ich habe „Mittsommer“ von Lucy Foley während einer Skandinavien-Kreuzfahrt gelesen – nur wenige Tage vor der Sommersonnenwende. Auch wenn die Geschichte an der englischen Küste spielt, passte die Stimmung perfekt zur Jahreszeit und zur Landschaft, was mich der Handlung nähergebracht hat. Für mich war es das erste Buch der Autorin, und obwohl ich es nicht als extrem spannenden Thriller bezeichnen würde, hat mich die geheimnisvolle Atmosphäre und die vielschichtigen Figuren schnell in den Bann gezogen. Die verschiedenen Perspektiven und die Zeitsprünge machen die Geschichte abwechslungsreich, auch wenn die Spannung eher langsam aufgebaut wird. Insgesamt ein ruhiger, aber fesselnder Roman, der mir die Zeit auf dem Schiff sehr angenehm gemacht hat.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Spannender Psychothriller ohne blutige Szenen

Perfect Crime - Wenn niemand dir glaubt
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Claire Douglas hat mich mit „Perfect Crime“ voll überzeugt. Nachdem ich bereits „Liebste Tochter“ gelesen hatte, finde ich ihren neuen Thriller noch besser und deutlich spannender. Die Geschichte rund ...

Claire Douglas hat mich mit „Perfect Crime“ voll überzeugt. Nachdem ich bereits „Liebste Tochter“ gelesen hatte, finde ich ihren neuen Thriller noch besser und deutlich spannender. Die Geschichte rund um Emilia, die in ihrem ruhigen Vorstadtleben plötzlich von einer real gewordenen Szene aus ihrem eigenen Thriller erschüttert wird, fesselt von Anfang an. Besonders gelungen ist der raffinierte Erzählaufbau mit wechselnden Perspektiven sowie die spannende Vermischung von Fiktion und Realität. Die Figuren sind glaubwürdig und das familiäre Umfeld entwickelt sich zu einem gefährlichen Ort voller Geheimnisse. Die Grundstimmung ist beklemmend und der psychologische Druck steigt kontinuierlich, ohne dass die Autorin auf blutige oder übermäßige Gewaltszenen zurückgreift. Für alle, die einen Thriller mit spürbarer Bedrohung, aber ohne brutale Szenen suchen, ist „Perfect Crime“ eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Netter Inselkrimi mit Luft nach oben

Tod im Friesenhaus
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„Tod im Friesenhaus“ von Eric Weißmann ist ein gemütlicher Inselkrimi mit viel Sylt-Flair und einer sympathischen Hauptfigur. Kristan Dennermann soll ein Antiquitätengeschäft übernehmen, doch statt einer ...

„Tod im Friesenhaus“ von Eric Weißmann ist ein gemütlicher Inselkrimi mit viel Sylt-Flair und einer sympathischen Hauptfigur. Kristan Dennermann soll ein Antiquitätengeschäft übernehmen, doch statt einer leeren Immobilie findet er die ermordete Inhaberin. Zusammen mit dem Inselkommissar deckt er dunkle Geheimnisse auf und muss sich seinen eigenen Ängsten stellen. Sylt wird sehr atmosphärisch beschrieben, und Kristan ist ein vielschichtiger Charakter. Der Humor und die kleinen Alltagsszenen machen das Lesen leicht, aber die Spannung entwickelt sich nur langsam, und die Handlung wirkt manchmal etwas konstruiert. Außerdem nimmt das Thema mit den Ängsten des Protagonisten für mich zu viel Raum ein. Der Name des Hundes hat mich genervt, und das Ende war nicht wirklich überraschend. Ohne den Sylt-Bezug hätte ich das Buch wohl nicht gelesen, insgesamt war es für mich eher ein okayes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Spannender Krimi zwischen Klasse, Gefühl und England

Denn bitter ist der Tod
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Trotz einiger Schwächen in der Konstruktion des Kriminalfalls von „Denn bitter ist der Tod“ bin ich ein großer Fan der Elizabeth-George-Reihe. Die Geschichte um den Mord an einer Studentin in Cambridge ...

Trotz einiger Schwächen in der Konstruktion des Kriminalfalls von „Denn bitter ist der Tod“ bin ich ein großer Fan der Elizabeth-George-Reihe. Die Geschichte um den Mord an einer Studentin in Cambridge entwickelt sich zwar stellenweise etwas langatmig, bietet aber eine vielschichtige und stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zum nebligen November in England passt. Für mich liegt der Reiz nicht nur im eigentlichen Fall, sondern vor allem in der spannenden Dynamik des Ermittlerduos. Die sozialen Gegensätze zwischen dem adeligen Thomas Lynley und der bodenständigen Barbara Havers sorgen immer wieder für interessante Reibungen und Tiefe. Besonders beeindruckt mich die ehrliche und realitätsnahe Darstellung von Havers’ Privatleben, in dem Themen wie Tod, Demenz und Einsamkeit sensibel behandelt werden. Und nicht zuletzt fasziniert mich das typisch britische Setting – ob das traditionsreiche Cambridge, London oder andere Ecken Englands – das den Büchern ihren besonderen Charme verleiht. Diese Mischung aus Krimi, Charakterentwicklung und Atmosphäre macht „Denn bitter ist der Tod“ für mich zu einem besonderen Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Spannendes Familiendrama zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die unsichtbare Hand
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„Die unsichtbare Hand“ von Julie Clark überzeugt mit einer vielschichtigen Familiengeschichte und einem düsteren Geheimnis. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen und bringt durch die wechselnden Perspektiven ...

„Die unsichtbare Hand“ von Julie Clark überzeugt mit einer vielschichtigen Familiengeschichte und einem düsteren Geheimnis. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen und bringt durch die wechselnden Perspektiven Abwechslung und Tiefe in die Erzählung. Der Schreibstil ist klar und flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt. Zwar fehlte mir an manchen Stellen der mitreißende Sog, den ich von den früheren Thrillern der Autorin gewohnt bin, und einige Figuren blieben für mich etwas blass, doch insgesamt ist „Die unsichtbare Hand“ ein gut konstruierter Roman mit einem atmosphärischen Setting und vielen Konflikten. Wer Familiendramen mit leiser Spannung und Rückblicken in die 1970er Jahre mag, wird hier eine stimmige und lohnenswerte Lektüre finden.

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