Zwischen Pflicht und Freiheit
Limerick Love. Break the Rules„Limerick Love. Break the Rules“ hat mich von Beginn an begeistert. Die Idee, eine historische Geschichte mit sportlichen Elementen zu verbinden, fand ich originell und erfrischend. Kristin MacIver entführt ...
„Limerick Love. Break the Rules“ hat mich von Beginn an begeistert. Die Idee, eine historische Geschichte mit sportlichen Elementen zu verbinden, fand ich originell und erfrischend. Kristin MacIver entführt uns in das Irland des fünfzehnten Jahrhunderts, wo Standesunterschiede und gesellschaftliche Regeln den Alltag bestimmen. Lady Vivienne FitzGerald, die sich nach Freiheit sehnt, war mir sofort sympathisch. Ihre Entscheidung, sich als Junge zu verkleiden und dem Hurling Team anzuschließen, zeigt ihren Mut und ihren Wunsch, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung des Sports. Das Hurling bringt Dynamik und Spannung in die Handlung und spiegelt Viviennes innere Stärke wider. Auch die Beziehung zwischen ihr und Ruairí hat mich berührt. Sie entwickelt sich glaubwürdig, mit leisen Momenten und spürbarer Anziehung, ohne ins Kitschige zu verfallen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, die Beschreibungen lassen das irische Setting lebendig werden. Auch das Cover passt wunderbar zur Geschichte, es wirkt schlicht, edel und stimmungsvoll.
Im Laufe der Handlung werden Themen wie Freiheit, Rollenbilder und der Mut zur Veränderung sensibel aufgegriffen. Das Buch hat mich nachdenklich gemacht und zugleich wunderbar unterhalten.
Ein gelungener Auftakt, der historische Atmosphäre mit moderner Stärke verbindet und Lust auf die Fortsetzung macht.