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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Nicht meins

Verlorene Schäfchen
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Das Buch Verlorene Schäfchen fällt zunächst durch sein auffälliges Cover auf, das direkt ins Auge springt und Erwartungen weckt. Leider kann die Handlung dieses Versprechen nicht wirklich einlösen. ...



Das Buch Verlorene Schäfchen fällt zunächst durch sein auffälliges Cover auf, das direkt ins Auge springt und Erwartungen weckt. Leider kann die Handlung dieses Versprechen nicht wirklich einlösen. Die Geschichte wirkt stellenweise zu gewollt und überladen, als hätte man versucht, zu viele Ideen auf einmal unterzubringen, ohne ihnen genügend Raum zur Entfaltung zu geben.

Besonders schade ist, dass es an auflockernden Momenten fehlt. Dadurch wirkt das Lesen mit der Zeit anstrengend und wenig dynamisch. Auch die Charaktere bleiben hinter ihrem Potenzial zurück: Sie erscheinen oft klischeehaft und wenig tiefgründig, sodass es schwerfällt, eine echte Verbindung zu ihnen aufzubauen. Ein Beispiel dafür ist der Vater, der nicht einmal die Namen seiner Kinder kennt – eine Darstellung, die eher konstruiert als glaubwürdig wirkt.

Insgesamt hinterlässt das Buch einen gemischten Eindruck: optisch ansprechend, inhaltlich jedoch nicht überzeugend umgesetzt.


Parallel werden verschiedene Lebensgeschichten und Krisen angerissen...

Leider kann die Handlung dieses interessante Grundthema nicht wirklich einlösen. Die Geschichte wirkt stellenweise zu gewollt und überladen, als hätte man versucht, zu viele dramatische Elemente und Problematiken gleichzeitig unterzubringen, ohne ihnen genügend Raum zur Entfaltung zu geben

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Berührend

Unter Wasser
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Wow was für ein bewegendes Buch, dass mich noch lange beschäftigen wird.

Der Titel und das Motiv passen perfekt zum Inhalt.

Das Buch ist auf 2 Zeitebenen aufgeteilt. Einmal die Tage vor dem ...

Wow was für ein bewegendes Buch, dass mich noch lange beschäftigen wird.

Der Titel und das Motiv passen perfekt zum Inhalt.

Das Buch ist auf 2 Zeitebenen aufgeteilt. Einmal die Tage vor dem verheerenden Tsunami in Thailand und dann in New York City 2012.

Marissa kämpft nach 8 Jahren immer noch mit dem Verlust ihrer besten Freundin Arielle.

Wir erfahren einmal wie Sie aktuell lebt und immer wieder die letzten Tage vor der Katastrophe. Außerdem wie sich die beiden Freundinnen kennengelernt haben und über das Leben nach dem Tod von Marissas Mutter.

Es war so bewegend wie Marissa mit der Trauer umgeht und warum die Menschen nicht verstehen dass sie nach all den Jahren um nur eine Freundin trauert. Viele Sätze und Situationen waren sehr berührend. Das sie immer chili bei sich hat. Und auch die Bedeutung dahin. Aber auch zum Ende wie sie die Leichen bergen. Es versetzt einen nochmal in das Jahr 2004 und nimmt einen wirklich nochmal mit. Keine leichte kost

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Enttäuschend

Born of Salt and Storm
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Born of Salt and Storm erzählt von einer jungen Frau, die in einer rauen Küstenwelt lebt, in der das Meer nicht nur Lebensgrundlage, sondern auch Gefahr und Symbol für alles Unkontrollierbare ...

Born of Salt and Storm erzählt von einer jungen Frau, die in einer rauen Küstenwelt lebt, in der das Meer nicht nur Lebensgrundlage, sondern auch Gefahr und Symbol für alles Unkontrollierbare ist. Ihre Vergangenheit ist von Verlust geprägt, und sie trägt viel ungelöste Schuld und Trauer mit sich herum Handlung ist dabei weniger plotgetrieben als stimmungs- und charakterzentriert: viel Grübeln, viel Rückblick, viel emotionale Schwere. Genau das macht es für manche interessant – für andere aber zäh, weil äußere Ereignisse oft hinter innerem Drama zurückstehen.
n Geheimnissen und unausgesprochenen Spannungen bestimmt wird. Es gibt Andeutungen von Magie bzw. übernatürlichen Kräften, die eng mit dem Meer und den Emotionen der Figuren verbunden sind. Gleichzeitig geht es stark um innere Konflikte: Wer bin ich, wem kann ich vertrauen, und wie komme ich aus diesem Kreislauf aus Schmerz und Abhängigkeit heraus?

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Gar nicht meins

Eine Maus namens Merlin
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„Eine Maus namens Merlin“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist insgesamt sehr langweilig und zieht sich unnötig in die Länge. Ein großes Problem dabei ist die starke Detailverliebtheit: ...

„Eine Maus namens Merlin“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist insgesamt sehr langweilig und zieht sich unnötig in die Länge. Ein großes Problem dabei ist die starke Detailverliebtheit: Viele Szenen werden so ausführlich beschrieben, dass der Lesefluss darunter leidet und kaum Spannung aufkommt. Es wird wirklich im Detail beschrieben was Helen die ganze Zeit tut. Sie lässt heisses Wasser ein und putzt das Plastik erst von vorne dann von hinten. Dann wiederholt sie den Prozess noch viermal. Um mal ein Beispiel zu nennen.

Zusätzlich wirken zahlreiche Passagen wiederholt, wodurch sich das Buch noch zäher anfühlt. Statt die Handlung voranzubringen, verliert sich die Geschichte immer wieder in Kleinigkeiten, die wenig zur eigentlichen Entwicklung beitragen.

Die Figur Merlin bietet zwar grundsätzlich Potenzial, doch dieses geht in den vielen ausschweifenden Beschreibungen unter. Dadurch bleibt die Geschichte flach und wenig mitreißend.

Fazit: Durch die übermäßigen Details, Wiederholungen und die insgesamt schleppende Erzählweise wird „Eine Maus namens Merlin“ schnell ermüdend. Leider kein Buch, das ich weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Durchwachsen

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Das Buch Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy von Sandra Regnier* hat mir sehr gut gefallen, weil es eine spannende Mischung aus Fantasy, Geheimnissen und Romantik ist. Die Geschichte handelt ...

Das Buch Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy von Sandra Regnier* hat mir sehr gut gefallen, weil es eine spannende Mischung aus Fantasy, Geheimnissen und Romantik ist. Die Geschichte handelt von der 17-jährigen Letty, die eigentlich ein ganz normales Leben führt und sich in Nottingham auf ihren Schulabschluss vorbereitet. Doch nachts arbeitet sie heimlich als Spionin für den Erlkönig in der magischen Parallelwelt Annwn, dem sogenannten Nachtreich.

In dieser Welt begegnet sie vielen gefährlichen Kreaturen und muss geheime Aufträge erfüllen. Dabei arbeitet sie oft mit Will Fitzroy zusammen, dem Sohn des Erlkönigs. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine besondere Beziehung, obwohl Letty sich eigentlich nicht in ihn verlieben

Während der Geschichte entdeckt Letty außerdem eine Verschwörung, die nicht nur das Nachtreich, sondern auch die Welt der Menschen bedroht. Dadurch wird die Handlung immer spannender, weil sie herausfinden muss, wem sie wirklich vertrauen kann und was sie bereit ist zu riskieren.

Mir persönlich hat besonders gefallen, dass die Geschichte zwei Welten verbindet: den normalen Alltag und eine dunkle, magische Welt voller Geheimnisse. Dadurch wird das Buch nie langweilig, und ich wollte beim Lesen immer wissen, wie es weitergeht. Besonders spannend fand ich auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Letty und Will. Insgesamt ist das Buch für mich ein sehr gelungener Fantasyroman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde

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