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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Für Kinder zum Gruseln vermutlich okay

Gänsehaut - Um Mitternacht, wenn die Vogelscheuche erwacht
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Das Buch ist sehr schnell gelesen und hat auf jeden Fall ein paar spannende und gruselige Stellen, ich fürchte allerdings, dass es ihm nicht gut getan hat, dass ich es nicht als Kind gelesen habe, denn ...

Das Buch ist sehr schnell gelesen und hat auf jeden Fall ein paar spannende und gruselige Stellen, ich fürchte allerdings, dass es ihm nicht gut getan hat, dass ich es nicht als Kind gelesen habe, denn großteils fand ich es eher etwas langweilig, weil von Anfang an ziemlich klar war, worauf es hinauslaufen würde, und es wirklich sehr einfach war, zu durchschauen, wer/was (nicht) dahinter steckte. So war ich weder auf die Auflösung sehr gespannt, noch ob irgendetwas passiert, da auch innerhalb der Situationen immer sehr deutlich war, wie die ausgehen würden.

Es hätte durchaus ein paar mehr Erklärungen zu Dingen geben dürfen (also zum Beispiel zu Stanley, von dem ich absolut nichts weiß, außer wie er sich verhält und dass er einen Sohn hat), sodass man sich mehr in die Figuren hätte hineindenken oder mit ihnen mitfühlen können (ich habe sie nicht gehasst, aber sie waren mir von Anfang an einfach ziemlich egal, sodass die ganze Geschichte mir auch recht gleichgültig war).
Der letzte Satz des Buchs hat mir wirklich gut gefallen, da musste ich doch sehr schmunzeln, weil das genau meine Art von Humor ist, und sonst war es ziemlich okay, nur nicht herausragend.
Für Kinder, die sich gerne gruseln wollen, ist es bestimmt richtig gut, wenn auch nicht das stärkste Buch der Reihe. Aber es ist sicherlich auch nicht das schwächste, sondern einfach recht mittig.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Interessante Ansätze, mangelhafte Umsetzung

Elbenkinder, Band 01
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Vom Klappentext her klang das Buch eigentlich wirklich gut, und auch beim Lesen hatte es einige sehr interessante Aspekte, die aufgegriffen wurden, von der Art, wie es geschrieben war, hat es mich aber ...

Vom Klappentext her klang das Buch eigentlich wirklich gut, und auch beim Lesen hatte es einige sehr interessante Aspekte, die aufgegriffen wurden, von der Art, wie es geschrieben war, hat es mich aber leider alles andere als überzeugt.
Die Figuren wirkten eher flach, beinahe jeder Wortwechsel kam mir unnatürlich vor, und so interessant einige Ideen für den Aufbau der Welt auch waren, so zusammenhangslos erschienen sie mir beim Lesen. Es gibt Fakten, die eingebaut werden, nur um dann 50 Seiten später doch widerlegt zu werden, oder zumindest abgeschwächt, sehr oft haben Gespräche und Situationen mir das Gefühl gegeben, sie existieren hauptsächlich, um den Lesenden über Dinge zu informieren, aber auch da konnte man sich nicht immer drauf verlassen, da die Fakten teils so komisch formuliert waren, dass sie für mich das Gegenteil von dem bedeutet haben, was es am Ende war, und die Figuren verhalten sich wie Kinder, die sie irgendwie auch sind, aber gleichzeitig will das Buch mir weismachen, dass sie beide über hundert sind und sich auch entsprechend verhalten. Oder auf jeden Fall kommt es vor, dass andere Figuren denken, sie seien zu erwachsen für Kinder, das mit dem Alter begründet wird, aber gleichzeitig verhalten die Figuren sich wirklich wie Kinder und denken über viele Dinge nicht nach, sodass ihnen auch unglaublich leichtsinnige Fehler passieren, von denen ich eigentlich behaupten würde, dass sie einem mit hundert nicht mehr zwingend passieren sollten.
Leider ist auch die ganze Geschichte sehr simpel aufgebaut. Es passiert viel, und diese vielen Dinge passieren schnell, aber gleichzeitig löst jeder Konflikt sich innerhalb kürzester Zeit und die Elbenkinder schaffen es irgendwie, innerhalb von nur Sekunden immer perfekt einschätzen zu können (oder wie durch ein Wunder immer richtig zu liegen), wem sie vertrauen können, oder nicht, sodass trotz der vielen Dinge kaum Spannung entsteht. Auch ist das ganze Buch leider eher oberflächlich geschrieben, sodass zu keiner Figur wirklich eine Bindung aufgebaut wird.
So sind die Konzepte dann zwar interessant, gleichzeitig interessieren Figuren und Welt mich aber so wenig, dass es mir verdammt schwer fällt, mich auf irgendetwas einzulassen, weil ich wirklich von niemandem wüsste, warum die Personen irgendwas tun. Auch die Zwillinge stolpern immer eher zufällig in Probleme hinein und dann auch gleich wieder hinaus, als dass sie wirklich von sich aus viel machen würden.
Ich habe mir leider sehr viel mehr von dem Buch erhofft, weil ich es wirklich ziemlich hübsch finde und auch der Klappentext eigentlich sehr ansprechend klang, aber leider sind abgesehen von einzelnen guten Ideen nicht wirklich Dinge enthalten, die mir gefallen hätten, sodass die ganze Geschichte mich eher enttäuscht hat, als irgendetwas anderes. (Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es irgendwem gefällt, also es war kein unglaublich grauenhaftes Buch, nur für mich war leider kaum positives vorhanden, und ich hätte mir wirklich mehr von der Geschichte gewünscht.)

Veröffentlicht am 21.03.2025

Nichts dran auszusetzen, aber auch nicht sehr bemerkenswert

Der russische Spion
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Ich habe das Buch großteils als Hörbuch nebenbei gehört und nur teilweise gelesen, und es war als Hörbuch zwar wirklich sehr angenehm, es im Hintergrund laufen zu haben, und ich fand es sowohl gut vorgelesen ...

Ich habe das Buch großteils als Hörbuch nebenbei gehört und nur teilweise gelesen, und es war als Hörbuch zwar wirklich sehr angenehm, es im Hintergrund laufen zu haben, und ich fand es sowohl gut vorgelesen als auch ganz gut geschrieben, aber viel mehr auch nicht.
Vielleicht liegt es daran, dass ich keines der anderen Bücher kenne und Gabriel Allon mir daher eher fremd war, oder ich hätte es wirklich alles selbst lesen oder intensiver hören müssen, aber so war es einfach ein großteils gutes Buch, an dem mir aber nicht wirklich etwas lag. Auch wenn ich die Handlungen durchaus spannend fand, und es auch interessant war, wie alle Leute reagieren, aber irgendwie konnte es mich trotzdem nicht so weit überzeugen, dass ich irgendwie begeistert wäre. Es war auf gar keinen Fall schlecht (oder ich fand es nicht schlecht), es war aber für mich auch nicht sonderlich eindrucksvoll oder einprägsam, und ich bin mir sehr sicher, dass ich in wenigen Tagen alles wieder vergessen habe ... (und ich habe durchaus schon einige Geschichten so als Hörbuch + nebenbei puzzeln oder so konsumiert, bisher konnte ich eigentlich immer relativ gut beibehalten, worum es ging.)
Solide Geschichte, mit vermutlich solidem Plot, aber nichts übermäßig mitreißendes in meinen Augen.

Veröffentlicht am 21.03.2025

In meinen Augen leider eine absolute Katastrophe

Nacht im Central Park
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Dieses Buch war wirklich, wirklich, wirklich grauenhaft, und ich bereue es, es nicht abgebrochen zu haben. Aber bisher habe ich noch nie ein Buch abgebrochen, und das hier kam mir großteils so vor, als ...

Dieses Buch war wirklich, wirklich, wirklich grauenhaft, und ich bereue es, es nicht abgebrochen zu haben. Aber bisher habe ich noch nie ein Buch abgebrochen, und das hier kam mir großteils so vor, als wäre es nicht schlimmer als all die anderen schrecklichen Bücher, die ich schon gelesen habe, weshalb es sich wie aufgeben angefühlt hätte, jetzt dieses Buch zu meinem ersten DNF zu machen, nur jetzt am Ende bin ich mir nicht so sicher, ob ich wirklich schon schlimmeres gelesen habe, und ich hätte es einfach nicht lesen sollen.

Der Klappentext klang für mich wirklich interessant, und die Geschichte hat mir gerade am Anfang auch gut gefallen. Ich war an der Auflösung wirklich interessiert, der Fall war spannend, und irgendwie hat mich das dazu motiviert, doch immer weiter zu lesen, weil ich das Ende wissen wollte, auch wenn ich es irgendwann mehr überflogen als richtig gelesen habe.
Leider hört alles gute an der Stelle auch schon wieder auf. Der Schreibstil war zwar in Ordnung, aber zwischendurch gab es immer wieder Absätze, in denen plötzlich aus dem Nichts Gedanken von Personen vorkamen, aus deren Sicht das Buch eigentlich nicht geschrieben war, es gibt ein Kapitel aus Sicht einer New Yorker Polizistin, das nie wieder aufgegriffen oder erwähnt wird, und auch überhaupt keine Rolle spielt, und am Ende sind einige Abschnitte des Buches plötzlich in Ich-Perspektive verfasst, obwohl alles andere der personale Erzähler ist.
Und das war für mich noch das akzeptabelste an dem Buch.
Alice ist eine unglaublich unsympathische Hauptfigur, die aus keinem einzigen Fehler lernt, ständig auf ihrem männlichen Begleiter herumhackt, und sehr heuchlerisch sauer auf andere Leute für Dinge ist, die sie selbst teils sogar schlimmer macht. Sie hat vor Jahren einmal einen riesigen Fehler gemacht, der mit ihrem Stolz und Ego zusammenhing, und Leuten das Leben gekostet hat, und jetzt geht sie exakt genauso an den aktuellen Fall heran, was mehr als deutlich macht, dass sie nicht mal versucht, irgendwie besser zu werden.
Und dann die Geschichte an sich ... sie ist eigentlich von Anfang an lächerlich, aber hauptsächlich, weil Alice sich so unglaublich schrecklich verhält, und sie die dämlichsten Entscheidungen trifft (welche Polizistin denkt zuerst daran, ein Handy zu klauen, statt jemanden darum zu bitten, ob man kurz telefonieren kann?), und weil Alice einfach an jeder Stelle die absurdeste Lösung für Dinge findet, und das macht es zwar zu einem schlechten Buch, oder zumindest war es für mich so, aber der Fall an sich war trotz allem interessant genug, dass ich wirklich dran bleiben wollte, und dann kam die Auflösung, und ... oh mein Gott. Alles, was vorher noch irgendwie zusammengehalten hat, war damit absolut hinfällig. Plötzlich sind Alice' Entscheidungen das sinnvollste an der ganzen Geschichte, und schon die sind an absolut jeder Stelle eine reinste Katastrophe, aber irgendwie ist alles andere einfach so viel schlimmer! Und dann kommt nach der Auflösung das Ende, und ich war wirklich SO kurz davor, einfach fünf Seiten vor Ende doch das Buch abzubrechen, weil da wirklich nichts mehr funktioniert hat. Ich hab's nicht getan, weil es sich dann erst recht wie aufgeben angefühlt hätte, aber an dieser Geschichte hat nach dem Ende wirklich nichts mehr gestimmt. Bis zur Hälfte wären es vermutlich noch zwei Sterne gewesen, nach allem anderen ... wirklich nicht mehr. Nicht mal Gabriel ist wirklich okay. Ich kann wirklich so ziemlich nichts positives an dem Buch finden. Außer vielleicht, dass ich noch nie etwas ähnliches gelesen habe, aber ich weiß ehrlich nicht, ob das nicht vielleicht einen Grund hatte.
Ich freue mich wirklich für jede Person, die irgendwas mit dem Buch anfangen konnte, ich wünschte, ich hätte es auch gekonnt.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Schöner Abschluss

Die Spiderwick Geheimnisse - Die Rache der Kobolde
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Meiner Meinung nach ein wirklich schöner Abschluss der Reihe. Wieder einmal ein bisschen schnell und hätte länger sein können, aber der Schluss war ganz in Ordnung, und ich war sehr zufrieden mit dem Ende.
Einige ...

Meiner Meinung nach ein wirklich schöner Abschluss der Reihe. Wieder einmal ein bisschen schnell und hätte länger sein können, aber der Schluss war ganz in Ordnung, und ich war sehr zufrieden mit dem Ende.
Einige Dinge waren meiner Meinung nach vielleicht ein bisschen zu bequem, aber das waren sie auch in den anderen Büchern, denke ich, und in einigen Momenten hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere (vor allem Jared) ein bisschen zu lange brauchten, um offensichtliche Dinge zu bemerken, aber er ist immer noch ein Kind, und es macht Sinn, dass er in manchen Situationen nicht ganz begreift, was vor sich geht, es fühlte sich für mich nur ein bisschen zu sehr nach „Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“ an, so wie es geschrieben war, aber trotzdem gut.
Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass am Ende alles so schnell vorbei war. Ich mochte es, wirklich, aber die Art und Weise, wie einige Dinge gehandhabt wurden, kam mir ein klein wenig zu einfach vor. Es passt allerdings zum Rest der Bücher, und es hat mir gefallen.
Alles in allem war es eine ziemlich gute Geschichte, vom ersten Buch bis zum letzten jetzt. Ich glaube, es hätte mir mehr Spaß gemacht, wenn es nur ein einziges Buch gewesen wäre und nicht fünf, denn dann wäre das Gefühl von Episoden nicht so überwältigend gewesen und besonders bei dem, was in Buch drei passiert ist, hatte ich das Gefühl, dass es nicht wirklich ein eigenes Buch gebraucht hätte, aber als Teil eines anderen Buches wäre es vermutlich in Ordnung gewesen.

Insgesamt wieder tolle Charaktere, und es hat mir gefallen zu sehen, wie/wo alle im Vergleich zum Anfang der Bücher gelandet sind, denn am Ende haben sie sich meiner Meinung nach weiterentwickelt, während es sich in den einzelnen Büchern so anfühlte, als hätte sich nichts wirklich verändert. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Dinge vielleicht etwas ausführlicher erklärt worden wären, und jedes Buch hätte ruhig ein paar Seiten länger sein können, um einfach ein bisschen mehr von allem zu haben, aber ich hatte trotzdem viel Spaß mit der ganzen Reihe!