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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2026

Perfekter Wohlfühlfaktor ab Seite 1

Ein Zuhause im Frühling
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Anfangs bin ich überhaupt nicht mit Ella warm geworden. Sie ist schnippisch und unfreundlich, aber letztlich gehört das Verhalten zu ihrer Entwicklung und zeigt, dass sie sich im weiteren Verlauf geändert ...

Anfangs bin ich überhaupt nicht mit Ella warm geworden. Sie ist schnippisch und unfreundlich, aber letztlich gehört das Verhalten zu ihrer Entwicklung und zeigt, dass sie sich im weiteren Verlauf geändert hat. Diese Wandlung mitzuerleben hat großen Spaß gemacht. Devon ist ebenfalls ein sympathischer Charakter. Man spürt seine Liebe zu Tieren, aber auch, wie er sich zuvorkommend gegenüber anderen Menschen verhält. Bets verbreitet auf jeder Seite gute Laune und ist eine so liebenswerte Freundin für alle. Das die Labradorhündin Tess so einen großen Part in der Handlung einnimmt, hat mich überrascht, aber wurde gegen Ende hin auch wirklich emotional. Gerade diese Gefühle die Ella durchlebt, wurden sehr gut eingefangen. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen, denn die Beschreibungen sind so realistisch. Der Schreibstil ist flott und sehr zügig zu lesen.

Ein Zuhause im Frühling ist ein echter Wohlfühlroman. Die Protagonisten sind herzlich, es gibt witzige, romantische und emotionale Szenen zum Mitfiebern. Das Setting und die lebhaften Beschreibungen lassen den Frühling regelrecht aufblühen. Die Vorfreude auf Band 2 ist riesengroß, zumal es da um Bets geht.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Krönender Abschluss der Midnight Manor Reihe

Twisted Truth
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Was für ein Abschluss der Reihe! Die Geschichte von Obsidian und Ariana ist genau so packend wie die vorherige. Obsidian ist ein undurchsichtiger, aber verletzlicher Charakter. Er hat stark mit der Vergangenheit ...

Was für ein Abschluss der Reihe! Die Geschichte von Obsidian und Ariana ist genau so packend wie die vorherige. Obsidian ist ein undurchsichtiger, aber verletzlicher Charakter. Er hat stark mit der Vergangenheit zu kämpfen, doch sobald Ariana in sein Leben tritt, blüht er auf. Selbst Ariana hat eine zwielichtige Vergangenheit und deshalb stimmt die Chemie zwischen den beiden. Obsidians Vorlieben sind zwar sehr fraglich, aber das passt zu dem Genre und der Reihe. Obwohl die Geschichte relativ kurz ist, werden die Probleme schlüssig geklärt. Ich finde es gut, dass Piper Rayne eine bestimmte Frage nicht beantwortet haben und die Antwort dem Leser ein Stück weit der Fantasie überlassen. Das zeigt, es muss nicht immer alles bis ins kleinste auserzählt werden. Insgesamt ist die Reihe eher düster mit kriminalistischen Einflüssen, doch am Ende strahlt ein Licht über Midnight Manor.

Twisted Truth ist der krönende Abschluss der Reihe um die vier Voss Brüder. Ich werde auch hier nicht enttäuscht und finde, der Fokus lag dieses Mal mehr auf den Protagonisten und weniger der Familie. Natürlich gibt es auch wieder heiße Szenen und eine packende Hintergrundgeschichte.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Bietet lebhafte Einblicke in den Profischwimmsport

You Are My Anchor
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Anfangs war ich skeptisch, was die Geschichte betrifft. Knapp 100 Seiten widmen sich dem Kennenlernen von Isla und Cyrus. In abwechselnden Perspektiven bekommt man Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelten ...

Anfangs war ich skeptisch, was die Geschichte betrifft. Knapp 100 Seiten widmen sich dem Kennenlernen von Isla und Cyrus. In abwechselnden Perspektiven bekommt man Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelten und lernt die Nebencharaktere besser kennen. Obwohl es sich in die Länge zieht, hat mir die Atmosphäre und die lockere Art der beiden gefallen. Dem Rest der Geschichte kann ich nichts Negatives entnehmen. Ich konnte mich gut in die beiden Situationen hineinversetzen und ihre Handlungen stets nachvollziehen. Ich finde gut, dass Cyrus ein verletzlicher Charakter ist und nicht zurückschreckt seine wahren Emotionen zu zeigen. Er uns Isla haben zusammen eine positive Chemie miteinander. Die Wettkämpfe und Trainingseinheiten sind sehr lebhaft und realistisch beschrieben. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und macht es dem Leser leicht, in die Handlung einzutauchen. Der Wendepunkt am Ende ist überraschend und ich bin so froh, dass die Probleme ohne großes Drama besonnen angegangen werden.

You Are My Anchor ist eine unterhaltsame, aber auch emotionale Liebesgeschichte rund um den Schwimmsport. Die Charaktere sind sympathisch, der Profisport Schwimmen wird einem nahe gebracht und es gibt Szenen zum Mitfiebern und Lachen. Die Geschichte kommt wunderbar ohne Spice aus und bietet trotzdem eine Menge Gefühl und Herzklopfen.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Auswanderung durch die rosarote Brille

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen ...

Insgesamt hat mir die Geschichte um Rosie gefallen, doch es gibt einige Dinge, die mich gestört haben. Rosie wird mir zu naiv und andererseits zu selbstbewusst dargestellt. Sie geht von heute auf morgen in ein neues Land, um sich ihren Traum zu erfüllen. Sprachprobleme? Kein Problem! Es gibt ja Duolingo und dem Lieferanten bringt man einfach Englisch bei. Das wirkt dermaßen überheblich. Einen Stand im hartumkämpften Markt, bei dem es ewige Wartelisten gibt, quatscht man ebenfalls einfach mal jemandem ab. Die behördlichen Probleme oder Konkurrenzkampf wird in einem Absatz mit klugen Ideen gelöst. Die gesamte Geschichte über schüttelt man über Rosie und ihrer Naivität den Kopf und doch läuft alles wie geschmiert. Mir ist die gesamte Thematik viel zu rosig erzählt. Es gibt kaum Spannung, da sich alles wie von Zauberhand löst. Die Chemie zwischen Rosie und Max ist eher krampfig als liebevoll, obwohl beide ihre romantischen Momente haben. Ich mag zwar die heiteren Dialoge, aber mir fehlt einfach was. Das Ende ist von Zuckerguss überladen, zu dick aufgetragen und unglaublich unrealistisch. Drama hat mir zwar nicht gefehlt, aber zumindest die Probleme hätte man packender in die Länge ziehen können. Mit dem Schreibstil bin ich ebenfalls nicht warm geworden, es wirkt für mich oft wie eine Aufzählung von Problemen und ihren Lösungen.

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam ist eine süße, kurzweilige Geschichte. Über Rosies perfektes, aber chaotischen Auftreten kann ich nur den Kopf schütteln. Es fehlt an Spannung und die Thematik der Auswanderung wurde mir zu sehr durch die rosarote Brille erzählt. Schade, denn die Geschichte hat so viel Potenzial, wenn man sich mehr auf zwei, drei Probleme, statt hunderte konzentriert hätte.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Mit Abstand der enttäuschendste Teil der Reihe

Wild Card
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Ich bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. ...

Ich bin doch etwas von der Geschichte enttäuscht und habe mir, laut dem Klapptext, deutlich mehr erhofft. Die Idee ist wirklich gut, aber die Umsetzung nur so lala. Mich stört zum Einen der Altersunterschied. Hier wird ein riesen Problem daraus gemacht, wo keines ist. Bash ist 39 und Gwen 27, wow! Wenn Bash Mitte 40 gewesen wäre, hätte ich die Aufregung noch verstanden, aber so? Weshalb die Handlung mit seinem sehr abstrus und zu konstruiert daher kommt. Bash ist mit 15 Vater geworden? Also bitte! Auf den ersten 250 Seiten passiert quasi nichts, außer dass sich die beiden Anschmachten. Langweilig! Das hat man schon tausend Mal gelesen und die Gedanken wiederholen sich. Trotzdem mag ich die Chemie zwischen den beiden und ihre schlagkräftigen Dialoge, aber es zieht sich so dermaßen. Leider gerät Clyde seine Geschichte völlig zur Nebensache, schade! Auf den letzten Seiten passiert dagegen so viel, die dem Rest der Handlung gefehlt hat und dadurch unnötig rein gepresst wirkt. Gwen ist komplett naiv und das Drama und die Probleme werden zu schnell und vorhersehbar abgehandelt.

Wild Card verspricht leider mehr, als es halten kann, und ist der schwächste Teil der Reihe. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man die Geschichte packender hätte aufziehen können. Aber das Anschmachten auf 250 Seiten ist zu viel des Guten, obwohl eine Menge Potenzial vorhanden ist.

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