Etwas zähe Lektüre
EmmaEmma, das Buchdebut des bekannten Schauspielers Jean Reno, handelt von der jungen Französin Emma, die während ihrer Arbeit als Masseurin den (einfluss-)reichen Tariq kennenlernt. Als sie von ihrem Chef ...
Emma, das Buchdebut des bekannten Schauspielers Jean Reno, handelt von der jungen Französin Emma, die während ihrer Arbeit als Masseurin den (einfluss-)reichen Tariq kennenlernt. Als sie von ihrem Chef das Angebot unterbreitet bekommt, für ein sehr hohes Gehalt in den Oman zu reisen und im dort neu gegründeten Wellnessresort als Ausbilderin für Massage tätig zu sein, lässt sie sich auf das Abenteuer ein - auch, weil sie fasziniert von Tariq ist und ihn sehr gerne treffen möchte. Im luxuriösen und teilweise märchenhaften Umfeld gerät Emma aber schnell in Gefahr und das Abenteuer gerät außer Kontrolle.
Als Thriller bezeichnet und durch den Titel verlockt (meine älteste Tochter trägt den Namen Emma) habe ich mich auf die Lektüre gefreut, wurde dann aber nicht wirklich glücklich damit. Der Lesefluss gestaltete sich recht zäh für mich und ich kam einfach nicht wirklich in die Geschichte rein. Ein Grund war sicherlich der Spionagefokus, eine Genre-Art, die ich weder im Film noch in der Literatur besonders liebe. Wenn Geheimdienste ins Spiel kommen, bin ich normalerweise raus. Auch die etwas rätselhafte Energie, die Emma durch Tariq empfindet und später auch direkt abrufen kann (sehr warme Hände, die verletzen und heilen können, war mir etwas zu viel des Guten. Spannung kam für mich nie richtig auf und vor allem der Mittelteil zog sich wirklich sehr. Bis auf Emma bleiben die meisten Charaktere recht blass und selbst Emma habe ich nicht richtig fühlen können. Alles in allem ein Buch, das ich nicht zu 100% weiterempfehlen kann, leider.