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Veröffentlicht am 10.05.2026

Ein echter Glücksroman!

Sylt oder Sehnsucht
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Steffi ist 54 Jahre alt, seit 15 Jahren mit Bernd zusammen und lebt nur so vor sich hin, als eine Einladung zum Klassentreffen auf Sylt sie dazu bringt, ihr Leben kritisch zu betrachten. Was hat sie in ...

Steffi ist 54 Jahre alt, seit 15 Jahren mit Bernd zusammen und lebt nur so vor sich hin, als eine Einladung zum Klassentreffen auf Sylt sie dazu bringt, ihr Leben kritisch zu betrachten. Was hat sie in den 35 Jahren, die seit ihrem Abitur vergangen sind, erreicht? Welche Träume hatte sie und warum hat sie sich diese nicht erfüllt? Ist sie wirklich glücklich mit ihrem Leben? Als sie auf ihre ehemaligen Mitschüler/innen trifft, stellt sie fest, dass das Leben unbarmherzig weitergegangen ist und jede und jeder sich verändert hat und seinen Weg gegangen ist.
Das Klassentreffen stößt sehr viel bei Steffi an - und sie lernt Yannik kennen, den deutlich jüngeren Halbbruder einer ehemaligen Klassenkameradin, der sie auf besondere Weise anzieht. Wird sie mutig genug sein, ihr Leben nochmal ganz umzukrempeln und sich - vielleicht - sogar auf eine neue Liebe einlassen können?
Ich bin 8 Jahre jünger als Steffi und konnte sie teilweise wirklich sehr gut fühlen. Wenn man sich im Alter "um die 50" herum befindet, dann weiß man einerseits, wer man ist, was man kann und mag und was nicht, man hat seinen Platz im Leben, im Beruf erreicht, Menschen im Leben gefunden, die man liebt und die für einen da sind, aber man hinterfragt nicht mehr alles. Manchmal fühlt der Alltag sich sehr repetitiv an, es gibt nicht mehr viel, was einen überraschen oder beunruhigen kann und die Gefühle sind oft gedämpfter und vertraut, die Gewohnheiten und die Komfortzone wichtig und nicht wirklich hinterfragbar. Und manchmal fragt man sich, wie das sein kann, dass so viel Zeit vergangen sein soll - und wieso man auf einmal fast 50 sein kann, wenn man sich doch keinen Tag älter fühlt als 35?!
Steffi transportiert dieses Gefühl sehr gut und ich habe ihr gerne bei der Geschichte gefolgt, in der sie sich mutig dem stellt, was sie ändern will, auch mal scheitert und Rückschläge hinnimmt und weint, aber eben auch Erfolg bekommt und lacht und - glücklich wird!
Mein erster Glücksroman der Autorin - und bestimmt nicht mein letzter! Die Geschichte hinterlässt wirklich ein gutes Gefühl, ist locker und entspannt geschrieben und hat einen sehr guten Aufbau und einen Schluss, der mir absolut gefallen hat. Einzig die doch etwas übertrieben wirkende "Jugendsprache", die Steffis "Crush" und seine gleichaltrige Clique sprechen, war mir doch etwas zu viel und brachte mich manchmal etwas zu sehr zum fremdschämen, aber das ist wirklich nur ein winziger Mangel.
Alles in allem wirklich ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Wunderschöner Abschluss der Dead-Dilogie!

Heute sind wir unsterblich
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Band 1 der Dead-Dilogie hat mich schon so sehr begeistert, dass ich unbedingt den 2. Band lesen musste. Und - meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Mit dem Vorwissen aus Band (und ich empfehle dringend, ...

Band 1 der Dead-Dilogie hat mich schon so sehr begeistert, dass ich unbedingt den 2. Band lesen musste. Und - meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! Mit dem Vorwissen aus Band (und ich empfehle dringend, den ersten Band zuerst zu lesen!) treffen wir auf bekannte Figuren. Dylan, Henrys Cousin, der mit einem Herzfehler geboren und vor ein paar Jahren durch ein Spenderherz gerettet wurde, lebt in gewisser Weise am Limit. Er lässt sich nicht auf eine feste Beziehung ein, sucht ständig nach Ablenkung durch Festivals, Konzerte und unverbindliche Begegnungen, um das Ticken in seinem Kopf zu überdecken, das ihn stets daran erinnert, wie nah er dem Tod war. Als er auf Timothy trifft, ändert sich aber alles. Denn Timothy ist anders als alle anderen Männer, die er kennt - und die beiden verspüren eine starke Nähe und Wärme, wenn sie zusammen sind. Doch Tim ist tatsächlich anders als alle anderen Männer, er ist nicht mal ein Mensch...

Die Geschichte knüpft an Band 1 insofern an, als dass das Verwandtschaftstreffen, nach dem Henry und Louis sterben werden, ebenfalls am Anfang der Geschichte vorkommt. Diesmal begegnen wir der Geschichte abwechselnd aus Tims und Dylans Sicht - und beide sind Protagonisten mit Gefühl und Tiefgang, wie ich es auch schon in Band 1 wunderbar umgesetzt fand. Der Autor schafft es immer, die Sichtweisen lebendig und unterschiedlich zu gestalten und beim Lesen hatte ich immer, selbst bei den traurigen Stellen, ein warmes und gutes Gefühl. Er schreibt so empathisch und klar und wunderschön, dass es ist, als würde man einem begnadeten und warmherzigen Vorleser zuhören, wann immer ich das Buch aufgeschlagen und in die Geschichte eingetaucht bin.

Selbst die fantastischen Stellen gelingen dem Autoren wirklich perfekt, es driftet nie ab ins Übertriebene, sondern bleibt bis zum Schluss eine Geschichte, die ich wirklich sehr genossen habe. Und wie auch in Band 1 gibt es ein Ende, das mich diesmal sogar noch viel glücklicher gemacht hat. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für eine wunderbare Geschichte und den perfekten Abschluss einer Must-Read-Dilogie!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Emily Henry liefert wie immer einfach ab - wunderbare Lektüre!

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Nora ist Literaturagentin und lebt und arbeitet in New York. Sie ist der Prototyp der "anderen" Frau, das Karrierebiest, die in Büchern und Filmen immer verlassen wird für die süße Frau, die den männlichen ...

Nora ist Literaturagentin und lebt und arbeitet in New York. Sie ist der Prototyp der "anderen" Frau, das Karrierebiest, die in Büchern und Filmen immer verlassen wird für die süße Frau, die den männlichen Protagonisten wirklich versteht und die richtigen Prioritäten im Leben setzt. Als ihre jüngere Schwester Libby sie überredet, einen Monat mit ihr auf dem Land Urlaub zu machen und eine Checkliste abzuarbeiten, ist sie alles andere als überzeugt davon. Doch sie lässt sich darauf ein. Statt einen süßen Mann vom Land zu treffen, trifft sie allerdings auf Charlie, einen Lektor, den sie aus New York kennt - und der ganz genau wie Nora tickt und absolut nicht auf der Suche nach einer romantischen Lovestory ist. Warum aber knistert es so sehr zwischen den beiden...?

Der Roman ist ein typischer Emily Henry Roman - die Figuren sind unheimlich sympathisch, der Ton mehr als lesbar und locker und sehr humorvoll. Ich habe wie immer bekommen, was ich erwartet und erhofft habe - eine wunderschöne Geschichte, eine tolle Heldin, Figuren, die einen Hintergrund haben und die ich fühlen konnte, mehrere tolle Settings (die Liebeserklärungen an New York waren zauberhaft!) und nicht zu vergessen, einen Schluss, der mich glücklich gemacht hat.
Nichts zu beanstanden und wie immer eine eindeutige Leseempfehlungen für alle Emily Henry Fans und Lesende, die gerne romantische, humorvolle Unterhaltung lesen, die durchaus Tiefgang hat!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Leider nicht ganz mein Geschmack...

Tödliche Nachlese
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Im beschaulichen Malsch wird am Tag nach der Eröffnung der Karnevalssaison eine Puppe gefunden, die nach Voodoo Art mit Nadeln gespickt ist. Eine Warnung an Tobias und Dominik, die vor ein paar Jahren ...

Im beschaulichen Malsch wird am Tag nach der Eröffnung der Karnevalssaison eine Puppe gefunden, die nach Voodoo Art mit Nadeln gespickt ist. Eine Warnung an Tobias und Dominik, die vor ein paar Jahren eine Mordserie gestoppt haben...?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass der Autor sehr sympathisch zu sein scheint - er hat einen Instagram Account, auf dem er die Schauplätze des Romans zeigt. Ich wohne in der Gegend, was die Lektüre auf jeden Fall sehr nett gemacht hat - wenn man den IKEA kennt, in dem Tobias mit seiner Tochter einen Schrank kaufen geht z.B.

Auch gab es zu dem Buch einen Aufkleber für Wein dazu mit dem Cover des Buches, eine sehr süße Idee!

Die Geschichte selbst jedoch ist leider nicht ganz nach meinem Geschmack. Für mich war der Schreibstil schwer zu lesen, da es viele Wiederholungen gab und inflationär mit dem Ausrufungszeichen umgegangen wird. Auch die Spannung kam bei mir nicht wirklich auf. Es gibt ein paar Wendungen, aber ich habe nie wirklich gefühlt, dass die Spannung anzieht und das ist für mich bei einem Krimi auf jeden Fall ein Muss, was hier leider fehlte. Auch ist Tödliche Nachlese der zweite Band einer Reihe. Auf die Vorgeschichte wird oft Bezug genommen, mir fehlte jedoch leider das Hintergrundwissen, was vermutlich ebenfalls dazu beigetragen hat, dass die Figuren und der Plot mich nicht abholen konnten.

Alles in allem vergebe ich 3 Sterne für eine Lektüre, die mich persönlich leider nicht begeistern konnte, die aber auf jeden Fall einen atmosphärischen Flair hat für mich als Ortskundige.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Ein Buch, das mich mitten ins Herz getroffen hat!

Mit anderen Augen
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Tilda ist Anfang 50, geschieden, Mutter von Zwillingen, hat wundervolle Freundinnen und ist erfolgreich in ihrem Beruf, als sie eines Tages feststellt, dass sie beginnt unsichtbar zu werden. Die Diagnose ...

Tilda ist Anfang 50, geschieden, Mutter von Zwillingen, hat wundervolle Freundinnen und ist erfolgreich in ihrem Beruf, als sie eines Tages feststellt, dass sie beginnt unsichtbar zu werden. Die Diagnose ist niederschmetternd - sie befindet sich in Phase 2 einer Krankheit, bei deren Verlauf erst einige Körperteile und schließlich die ganze Person unsichtbar werden. Die am häufigsten davon Betroffenen sind Frauen ab 40 Jahren und es gibt laut ihrer Ärztin keine Heilung. 

Tilda weigert sich, diese Diagnose anzunehmen und kämpft dafür, das Unsichtbarwerden aufzuhalten und sogar rückgängig zu machen. 

Der Roman beginnt mit einer Diagnose, die es so nicht gibt, zum Glück. Doch virtuos verwebt die Autorin die Realität (Gender Health Gap) mit einer fiktiven Krankheit, die die Protagonistin zwingt, ihr ganzes Leben, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf den Prüfstand zu stellen. 

Als Leserin bin ich mitten in die Geschichte, mitten in Tildas Leben gezogen worden. Tilda ist eine Frau, die ich auf jeden Fall sofort lieb gewonnen habe, aber auch alle ihre Freundinnen und die Nebenfiguren haben mich begeistert. Die innere Reise, die Tilda durchlebt, das Kennenlernen ihrer meist extrem negativen inneren Stimme PAULA und ihre Versuche, ihr Leben und ihre Krankheit proaktiver anzugehen, haben mich mehr als einmal sehr intensiv auch über mein Leben und meine PAULA nachdenken lassen. Als Frau, die beinah in Tildas Alter ist und mit ebenfalls bereits einem erwachsenen Kind und heranwachsenden jüngeren Kindern, die stark nach ihrer Freiheit suchen, habe ich sie sehr oft sehr stark fühlen können. 

Der Roman hat mich in vieler Hinsicht mitten ins Herz getroffen und behandelt nebenbei viele wichtige Themen, ohne aufgesetzt zu wirken. 

Humor ist ein roter Faden , Sprach- und Wortwitz und absurde Situationen lockern das durchaus ernste und sehr nachdenklich stimmende Thema immer wieder auf und machen die Lektüre zu einem absoluten Genuss und einem Buch, das ich ernsthaft kaum aus der Hand legen konnte. 

Ich empfehle das Buch uneingeschränkt und wirklich von Herzen weiter!

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