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Veröffentlicht am 29.08.2025

Aufregend, mysteriös und aufwühlend!

The Knight and the Moth
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„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich ...

„The Knight and the Moth“ ist der Auftaktband der “Stonewater Kingdom” Dilogie der Autorin Rachel Gillig und ich habe mich so gefreut endlich dieses Buch lesen zu dürfen. Das Cover finde ich schon unglaublich schön gemacht und passt hervorragend zu dem Roman. Es ist ein wenig düster, etwas mysteriös und einfach passend zur Story. Der Schreibstil war sehr eingängig, ich kam richtig schnell durch das ganze Geschehen und wurde wunderbar unterhalten. Die Geschichte wird aus der Sicht der Weissagerin Sybil/Sechs erzählt.
 
Sybil ist eine von sechs Weissagerinnen der Aisling Kathedrale. Zusammen mit ihren „Schwestern“ ließt sie Omen und weissagt Menschen ihre Zukunft. Da taucht eines Tages der unverschämte Ritter Roderick auf, und alles ändert sich schlagartig. Er zeigt ihr ganz genau, was er von ihresgleichen hält, doch sie sagt ihm trotzdem seine Zukunft voraus – und sieht ein mysteriöses Omen, welches sie nicht zu deuten vermag. Bald darauf verschwinden ihre Schwestern eine nach der anderen spurlos, und sie kann sich nur an Rory wenden, ihre Schwestern zu finden. Gemeinsam mit diesem unverschämten Ketzer macht sie sich auf die Suche, schon bald erkennend, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und das Schicksal ihr eine größere Rolle zugedacht hat…
 
Schon von vornherein habe ich mich riesig auf diese Geschichte gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es gibt mysteriöse Weissagungen, seltsame Dinge geschehen auf Aisling, der dreiste Ritter und Sybils Zusammenspiel sind frech, witzig und auch süß. Dann das Highlight des Buches ist eindeutig der Gargoyle, welcher Sybil begleitet. Es gibt jede Menge zu entdecken, bis hin zu den Omen, neue Landschaften und viele „Anderswesen“, welche die Menschheit vernichten will, welche mir auch unheimlich leidgetan haben. Die rätselhafte Äbtissin der Kathedrale war einfach nur seltsam und viele solcher Dinge.
 
Der Roman startet fast gleich mit einer Weissagung, welche überhaupt nicht gut aussieht und man erkennt schon sehr früh, was die Weissagerinnen alles auf sich nehmen müssen. Wie kommt man bitte genau auf diese Art und Weise zu weissagen? Einfach nur seltsam und echt nicht ohne. Sybil, nur als Sechs bekannt, ist eine der gehorsamsten und beste Weissagerin, aber macht sie das gerne? Sie ist eine erstaunlich starke und auch sehr vielseitige Person, welche einen echt in Erstaunen versetzt, was sie so alles kann. Trotzdem ist sie doch noch sehr naiv und glaubt vieles, was man ihr erzählt. Langsam erkennt sie, dass nicht alles so ist wie es scheint und stellt Nachforschungen an, und möchte unbedingt ihre Schwestern finden. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und man sieht wie sie wächst, wie sie sich endlich frei fühlt und etwas anderes erlebt als diese triste Kathedrale.
 
Roderick/Rory ist ihr da sehr hilfreich. Er hält nichts von den Weissagerinnen und zeigt dies auch immer wieder. Er ist ungehobelt, frech, hält nichts zurück und sagt was er für richtig erachtet, und nicht was diese „heiligen“ Weissagerinnen und Omen zeigen. Ich mochte seine ruppige Art und mit der Zeit ist er einfach nur der beste Kerl geworden, den man sich nur vorstellen kann. Er ist aufmerksam, passt immer auf Sybil auf, obwohl er das was sie tut nicht gutheißt. Er wird immer so herrlich süß rot, ich liebe diese kleinen Streitereien und Frotzeleien mit Sybil, vor allem, da sie auch nicht zurücksteckt und immer Kontra gibt. Er hat einen bestimmten Plan und wird diesen auch ausführen und Sybil soll dabei helfen, und dafür werden sie nach den Schwestern suchen.
 
Diese lernen wir anfangs etwas näher kennen und jeder hat seinen ganz eigenen Charakter und zeigt auch wie verschieden die Weissagerinnen sind. Wie sehr sie sich nach etwas Neuem, etwas Normalem sehnen. Nach einer Familie, nach Reisen, einfach etwas anderes als dieses stumpfsinnige Leben in der Kathedrale. Gerne hätte ich mehr von ihnen gesehen. Aber leider verschwinden sie ja eine nach der Anderen und das ist nicht mit schön anzusehen. Es zerreißt einem ja das Herz, da zuschauen zu müssen.
 
Begleitet auf der Suche nach den Schwestern werden Rory und Sybil vom Kindskönig Benji, welcher erst neu gekrönt wurde und deren Freundin Maude. Maude ist eher so der mütterliche Typ und hat immer ein Auge auf Benji und Rory, ist auch eine super Kämpferin. Sie ist eine tolle Person, wenngleich Maude auch ihren Wert gegenüber ihren prestigeträchtigen Vorfahren beweisen will. Da steht sie etwas unter Druck und macht auch manche Sachen, welche sie nicht will. Benji ist mir von Anfang an ein wenig suspekt erschienen. Er ist sehr jung König geworden und verhält sich manchmal echt seltsam. Seine Weissagung hat er einfach achselzuckend aufgenommen und gleich abgestreift. Er hat Informationen über Aisling und mehr und gibt diese nur widerwillig bereit, ist dabei aber so überaus charmant und liebenswürdig, da muss doch etwas im Busch sein. Am meisten ist mir aufgestoßen, dass er zu Sybil immer „meine Weissagerin“ gesagt hat und sie auch immer nur „Sechs“ genannt hat, auch nachdem sie ihnen ihren wahren Namen genannt hat. Nach einem bestimmten Ereignis ist er ein wenig anders geworden und da habe ich mir schon gedacht, dass mit ihm sicher nicht so gut Kirschen essen ist, wie erwartet. Ich jedenfalls bin nie ganz warm mit ich geworden, obwohl er immer sehr lieb und nett ist.
 
Wie oben schon erwähnt war für mich das Highlight des Buches der Gargoyle, welcher immer mit Sybil unterwegs ist. Ich fand ihn einfach unglaublich süß und niedlich. Er hat so eine bestimmte Art und Weise alle Sprichwörter und anderes ein klein wenig anders zu sagen und formulieren, sodass es nur richtig süß ist. Man merkte schon sehr früh, dass er alle Bartholomew nennt, und er sicher eine recht interessante Geschichte aufzuweisen hat. In seinem Fall war sie einfach nur abgrundtief traurig, das kann man sich gar nicht vorstellen und man versteht danach so viel mehr.
 
Die Geschichte selbst und der Aufbau haben mir sehr zugesagt. Es gibt kleinere Abschnitte, wobei man sieht wo man sich bald befinden wird und bald weiß man auch, was man dort sucht und macht. Jedes einzelne war anders und hatte sein eigenes Flair. Rory mit Maude und Benji waren auf der Suche nach Omen, und es war interessant zu sehen was aus diesen Omen geworden ist, und was dies alles mit der Story zu tun hatte. Einiges dabei war auch recht gruselig und verstörend, was man da herausgefunden hat. Ich muss aber auch gestehen, dass ich gerne mehr über die Omen erfahren wollte, das nicht alles ganz so schnell abgehandelt wird. Gerne hätte ich da mehr gesehen, es wurde doch meist sehr schnell gelöst.
 
Rory und Sybil jedenfalls haben bald schon einen Draht zueinander, wissen wie sie miteinander umzugehen haben, kabbeln sich häufiger, flirten auch. Ich finde es noch immer total süß, wie Rory immer rot wird. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und bemerkt man auch. Beide gehen es äußerst langsam an, denn Sybil muss noch herausfinden was sie will und ihre Freiheit genießen.
 
Es gab einige interessante Themen und eines ist in dem ersten Band sehr zu kurz gekommen, wie ich finde. Und das sind die sogenannten „Anderswesen“. Diese Wesen werden gejagt und umgebracht, ohne darauf einzugehen warum diese eigentlich immer wieder angreifen. Rory hat es verstanden, genauso wie Sybil. Maude eigentlich auch und findet es ganz schrecklich, was sie ihnen zumutet, hört aber eigentlich auch nicht auf. Vielleicht ändert sich dies im zweiten Band. Diese Wesen jedenfalls habe ich mir schwer vorstellen können. Außer die „Birklingen“, die habe ich mir halbwegs vorstellen können. Die Anderswesen wurden meist nur so als Weghindernis eingebaut und es wurde gezeigt wie grausam die Menschen zu solch Wesen sein können, ohne überhaupt nachzudenken.
 
Das Ende der Geschichte war nicht ganz so überraschend, dass hier etwas passiert, was einen echt auf den Magen schlägt. Der Kampf in der Kathedrale fand ich zu kurz und einfach und das kurz danach etwas blöd gemacht, denn Sybil braucht daraus ja noch etwas, aber wie kommt sie dann ran? Für sie ist es immens wichtig, aber das wird sicher aufgeklärt werden. Was das andere angeht, ist einfach nur grausam und es steuert in diesen Trope, welchen ich ehrlich gesagt absolut nicht ausstehen kann, denn er ist einfach nur Bäh. Sybil muss sich wieder entscheiden und ich hoffe wirklich, dass es nicht so weit kommt und alle einen Ausweg aus dieser Situation finden werden.
 
Dieser Roman war interessant, mysteriös, aufwühlend, emotional, traurig und für jede Menge Aufregung zu haben. Der Gargoyle ist mein Liebling und der Schluss einfach absolut nicht in Ordnung. Es ist einfach nur fies und gemein. Die Chemie von Rory und Sybil fand ich super und der Umgang zwischen den beiden einfach toll. Ich freue mich schon richtig auf den zweiten Band und hoffe, dass man nicht zu lange warten muss.
 
Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein aufwühlender, interessanter und einfühlsamer Roman!

All the Things I Love about You
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'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert ...

'All the Things about You' ist die neue 'Herz Schlag' Dilogie der Autorin Amelia Cadan und ich war gespannt, wie sie sich im 'normalen' Romance schlagen würde. Die 'Everlasting Fate' Dilogie hat mich begeistert und so war es ein absolutes Muss für mich dieses Buch zu lesen. Das Cover finde ich sehr schlicht gehalten und ist auch sehr schön gemacht, sagt nur gar nichts über die Geschichte aus. Der Schreibstil ist eingängig, einfühlsam und flott zu lesen. Der Roman wird aus der Sicht von den beiden Hauptprotagonisten Dawn und Landen erzählt. Mag ich sehr gerne, so erhält man sehr viel Einblick.

Nachdem die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Uni und hat es schwer als Vorbestrafte einen Job zu ergattern. Einzig der MMA-Kickboxer Landen gibt ihr eine Chance. Bald schon arbeitet sie in seinem Trainingscenter und findet dort in Landens harter, rauer Welt etwas, was ihr schon lange fehlt. Offenheit und Vertrauen. Beide entwickeln Gefühle füreinander, aber für Dawn steht vieles auf dem Spiel...

In dem Roman wird einiges aufgegriffen. Sterbehilfe ist ein äußerst wichtiges Thema und wird viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das Buch regt so einiges an und man kann ganz gut miterleben, was das in einem auslösen kann. Was alles passiert, wie sich Dawn dabei fühlt, was die Konsequenzen für sie sind. Der innere Zwiespalt, das sie das Richtige getan hat, sich dabei aber schrecklich fühlt. Bei Landen kann sie ganz sie selbst sein, er verurteilt sie nicht.

Ganz im Gegenteil zu ihren Eltern. Diese versuchen gar nicht erst Dawn zu verstehen. Diese Personen kann ich sowieso nicht verstehen, denn halten sie auch Dawns Bruder Jeremy meistens von ihr fern. Hier gibt es noch ein heikles Thema, welches gut und gerne mehr Einfluss hätte haben können und wir mehr davon zu sehen bekommen. Jeremy ist einfach ein Schatz und ein unheimlich lieber kleiner Kerl.

Landen hat sich sein Leben hart erkämpft, nachdem er einigen Blödsinn aufgeführt und in kriminelle Aktivitäten involviert war. Er hat sich alles selbst aufgebaut und das Kickboxen und sein Trainingscenter sind alles für ihn. Man merkt sofort zwischen den beiden dieses Knistern und Landen ist hin und weg und hält damit auch nicht hinterm Berg. Er ist aufgeschlossen, geduldig (meistens) und immer sehr hilfsbereit.

Wir lernen ein paar Leute neben Jeremy kennen. Da wären Landens bester Freund Ryan, der auch sein Partner ist. Er ist ein großer Brummbär, immer auf Landens Seite und hilft wo er nur kann. Kann zwar etwas knurrig sein, aber ein total netter Mensch. Dann noch seine Schwester Blythe und deren Tochter. Hätte gerne mehr von ihnen gesehen, haben gerade nicht viel Zeit im Buch erhalten. Wichtig ist auch noch Cam, welcher Dawn um Hilfe bittet und sich dabei äußerst ungeschickt aufführt. Er ist der Hauptprotagonist im zweiten Band. Man merkt schon, bei ihm geht auch so einiges ab.

Zur Geschichte selbst. Ich fand sie ganz okay. Nicht wirklich etwas Besonderes, aber auch bedeutsam, relevant und gefühlvoll. Wichtige Themen werden angeschnitten, wie eben die Sterbehilfe, die Konsequenzen daraus. Ein Neuanfang, die Krankheit von Jeremy und noch ein paar andere Dinge. Im ersten Teil lernen sich die beiden kennen und es geht gefühlt richtig schnell, obwohl nicht allzuviel passiert. Sie haben sehr schnell einen Draht zueinander und das merkt man auch sofort.

Dann geschieht etwas, urplötzlich, und alles ist anders. Eigentlich habe ich mir so etwas in der Art schon gedacht, denn es war nicht ganz so überraschend wie erwartet. Es wird schwierig und Dawn ist einfach absolute Klasse. Sie bleibt dabei, lässt sich nicht unterkriegen und zeigt was in ihr steckt. Landen hat einen harten Weg vor sich und sieht kein Ende. Vieles wurde hier sehr gut und genau dargestellt, sehr emotional und auch nachvollziehbar. Doch mir ging das alles ein wenig zu schnell, zu einfach zu ich weiß nicht genau. Es fehlte da etwas, dass es mir richtig naheging. Der Schluss wiederum war echt schön und hat mir gefallen.

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht, ob ich den zweiten Band mit Cam lesen werde. Wie schon gesagt, war der Roman ganz okay, hat bei mir aber keine besonderen Gefühle ausgelöst. Da hat mir Amelia Cadans Fantasy Dilogie viel viel besser gefallen. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund. Es war zwar alles ganz Neu für mich (dieses Thema), aufwühlend und einfühlsam erzählt, jedoch fehlte mir das gewisse Etwas, das tiefergehende Kennenlernen. Für mich war das schon überhastet. Mal schauen. Ein guter Roman, welcher noch Luft nach oben hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Montlake und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst würde.

Veröffentlicht am 25.07.2025

Ein toller, spannungsgeladener Abschluss!

Shining Fragments
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„Shining Fragments“ ist der letzte Teil der „Kingsbay Secrets“ Trilogie der Autorin im Nina Ocker und man erwartete gespannt das Ende und wie alles ausgehen würde. Charlotte hatte sich ja in eine blöde ...

„Shining Fragments“ ist der letzte Teil der „Kingsbay Secrets“ Trilogie der Autorin im Nina Ocker und man erwartete gespannt das Ende und wie alles ausgehen würde. Charlotte hatte sich ja in eine blöde Situation gebracht, wo sie aber auch wieder ziemlich einfach herausgekommen ist. Jedoch hat sie jetzt einen komischen Verdacht, welchen sie nachgehen will. Dabei gerät sie mehr als einmal in Gefahr. Und immer ist Romeo zur Stelle um ihr zu helfen und Charlotte erkennt nun für wen ihr Herz wirklich schlägt.

Es geht gleich wieder mit der gleichen Szene weiter in der wir in Band Zwei aufhörten und Gideons Verhalten ist schon recht seltsam, wobei wir aber auch sogleich die Bestätigung bekommen, was für ein mieser Kerl er ist. Unser Verdacht bestätigt sich, nur Charlotte muss noch rätseln. Es ist alles wirr und sie braucht Fakten und die Verbindungen zueinander, um das Ganze verstehen zu können.

Romeo will sie für sich gewinnen, ist immer für sie da und versucht seine Familie von ihr fernzuhalten. Wir bekommen neue Freunde von Romeo zu sehen, welche von nun an auf Charlie aufpassen sollen. Natürlich ist da immer noch Elijah, dann noch Raphael und Ben. Theoretisch gehört auch Julien dazu, der ist jedoch noch zu Anfang misstrauisch Charlotte gegenüber eingestellt. Ich fand sie alle zusammen waren ein echt niedliches und humorvolles Gespann, welche ich richtig gernhabe. Sie haben ein wenig Witz und Humor in die Sache gebracht und alles ein wenig aufgelockert. Einfach tolle Kerle. Es taucht auch noch Charlies beste Freundin Selin auf und will Zeit mit ihr verbringen. Und Romeo kennenlernen.

Charlotte ist verwirrt von der ganzen Sache aber langsam wird ihr klar wer hier der Gute und der Böse ist, und ihr Herz wirklich nur für einen schlägt und setzt ihr Vertrauen in ihm. Romeo tut alles erdenklich mögliche, um Charlotte in Sicherheit zu wissen, dabei muss er aber auch einsehen, dass sie sich selbst schützen kann. Ich finde ihn noch immer absolut toll. Er ist fürsorglich, charismatisch, auch ein wenig verletzlich und hoffnungsvoll, dass dies alles hinhaut. Ein wirklich außerordentlich interessanter Charakter, welchen man einfach gernhaben muss.

Die Chemie zwischen den beiden ist wie immer vorhanden und wird auch des Öfteren gezeigt, übernimmt aber nicht den Hauptteil. Dieser liegt diesmal bei der Spannung, denn es passiert so einiges, wobei jedes Mal Charlotte im Mittelpunkt steht und in Gefahr gerät. Interessant fand ich, dass sich Charlotte mit Lydia anfreundet, was ihr aber auch guttut. Noch jemand zeigt, dass er Bescheid weiß, was hier eigentlich so alles abgeht, und das ist der Sicherheitschef Saeedi. Ich muss auch sagen, dass ich hier gerne mehr gesehen hätte, denn er wird einfach mal so in den Raum geworfen und er ist auch schon wieder verschwunden und wird nur mehr kurz am Ende erwähnt, was mit ihm passiert. Hätte irgendwie erwartet, dass da mehr geschieht.

Die Liebesbeziehung zwischen Romeo und Charlotte nimmt ihren Lauf, während gefühlt jedes Mal etwas passiert, was zwischen sie kommen könnte. Ein paar harte Entscheidungen sind zu treffen und einiges passiert, was ich nicht ganz so erwartet hätte. Das Romeo nicht so einfach aus der Familie aussteigen kann, hatte ich erwartet, aber dass er es sich so schwer macht, habe ich nicht gedacht. Ihr werdet verstehen was ich meine. Er hätte gut und gerne auf Charlotte vertrauen können, und nicht so ein Vollhonk sein. Gerne hätte ich gesehen, wie er das genau anstellt, was er zusammenträgt, damit er sich seine Freiheit „erkaufen“ kann. Wir haben zwar ein wenig gesehen, aber diese Zufriedenheit währte bei mir nur kurz, ich hätte die Familie Newton gerne kriechen gesehen.

Das Ende fand ich echt süß gemacht, wir sehen noch ein paar alte Gesichter einer anderen Serie, ich will die Überraschung nicht verderben. Aber der Schluss hat echt super gepasst und Charlotte war auch sehr einsichtig. Die beiden passen wunderbar zusammen. Alles zusammen war es ein guter Roman gewesen, mit mehr Action und Spannung, das Knistern zwischen Romeo und Charlotte nicht zu vergessen, die Prise Humor von Elijah und seinem Team. Hat mich super unterhalten und es ist so gekommen wie erhofft. Ein toller Abschluss.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 16.07.2025

Ist diese Jagd es wert? Heiß, skurril und aufregend!

Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz
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„Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz“ ist nun der zweite Teil der Wicked Games Reihe der Autorin Kaylie Smith. Der erste Band hat mich ein wenig zweigespalten zurückgelassen, ein paar Dinge ...

„Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz“ ist nun der zweite Teil der Wicked Games Reihe der Autorin Kaylie Smith. Der erste Band hat mich ein wenig zweigespalten zurückgelassen, ein paar Dinge haben mir nicht so zugesagt, hat mich aber wirklich wunderbar unterhalten und dieser Teil ist für mich so um den gleichen Dreh herum aufgebaut. Das Cover ist wieder einmal einfach wunderschön gestaltet, es wurden nur ein paar Kleinigkeiten angepasst. Durch das ganze Geschehen kommt man sehr leicht und flott durch, ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Das Buch wird aus der Sicht von Genevieve erzählt.

Genevieve will mehr über sich selbst erfahren und folgt einer Einladung nach Italien auf das mysteriöse Weingut Enchantra. Hier trifft sie auf Rowin, einen unsterblichen, unausstehlichen Fremden, dessen Familie einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Jedes Jahr aufs Neue müssen diese an einer Jagd teilnehmen, und deren Geschwister töten. Nur einer kann überleben und die Annehmlichkeiten des Gewinns genießen. Unfreiwillig wird Genevieve in dieses tödliche „Spiel“ mithineingezogen und muss fortan auf den Schutz von Rowin setzen und auf ihn vertrauen.

Im ersten Band hatte man schon das Vergnügen Genevieve ein wenig kennenzulernen, nun wird dies intensiviert. Sie ist eine aufgeschlossene Persönlichkeit, aufgeweckt, stellt Fragen über Fragen und hört gar nicht mehr damit auf. Genevieve ist selbstbewusst und weiß was sie will, sie hat viel mit ihren Kräften geregelt, welche ihr jetzt nichts nützen. So muss sie sich neu zurechtfinden. Sie will endlich mehr über ihre Herkunft herausfinden und vielleicht den ein oder anderen Gleichgesinnten. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, geht manchmal unüberlegt vor und ist stur.

Rowin wirkte zu Anfang einfach wie ein blöder Ar***. Von sich eingenommen, kann sie nicht ausstehen, weil sie unbedingt loswerden. Wirkt überheblich und möchte unbedingt dieses Spiel weiterhin gewinnen. Mit der Zeit erfahren wir aber auch warum und was er sich alles abverlangt. Er ist charmant und wird mir sogar sympathisch.

Wir lernen sehr viele Geschwister von Rowin kennen, was einen anfangs etwas erschlägt. Jeder von ihnen ist sehr speziell und zeigt eine andere Seite, sind skurril, ein paar sind doch recht „nett“ und helfen, während andere einfach so durchkommen wollen. Während ein paar Gewisse alles tun würden für den Sieg. Sehr spezielle Persönlichkeiten, die für die ein oder andere interessante und aufregende Szene sorgen. Ein persönliches Highlight für mich war ja Umbra, es war einfach zu goldig und ich fand dieses Wesen einfach toll.

Es gibt ein paar Runden des Spiels, wo jeder die Möglichkeit bekommt zu jagen, es wird spannend und auch ein wenig intrigant und manipulativ. Einen Bruder habe ich von Anfang an nicht ausstehen können, da er es so richtig persönlich und brutal angeht, aber auch er hat gute Intentionen. Diese Runden jedenfalls, die meiste Zeit wird sich versteckt und gewartet, was ein wenig öde werden kann, doch es wird immer unterbrochen durch irgendeine Wegrenn- oder Kampfszene.

Die Chemie zwischen Rowin und Genevieve ist vorhanden und wird ein wenig langsamer aufgebaut, doch ist auch sehr heiß dargestellt. Wobei mir das Intime, Private etwas gefehlt hat und man ein wenig mehr Liebe und Zuneigung gerne gesehen hätte. So habe ich nicht wirklich den Zeitpunkt erfassen können, wann die beiden sich verliebt haben.

Ich fand es echt interessant, wie die Geschwister und Genevieve sich aus dem Pakt heraushandeln wollten. Das Ende hatte es auch in sich, was hier mit Genevieve passiert und was Rowin für sie bereit ist zu tun. Für mich ist klar, dass es noch einen weiteren Band geben wird, denn da ist noch Potenzial für mehr, und ein paar Stränge sind hier offen für ein weiteres Buch.

Dieser Band war für mich genauso unterhaltsam wie der erste und ich kam wunderbar voran und wollte wissen, was hier noch so vor sich geht. Es war spannend, emotional, skurril wegen der Geschwister und dieser ganzen „Jagd“. Wieder ein guter Roman für zwischendurch, welcher einen gute und aufregende Stunden verschafft, jedoch nicht lange im Gedächtnis bleibt. Ein reiner Unterhaltungsroman, fesselnd und heiß.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Aufbau Verlage GmbH & Co. KG und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 15.05.2025

Aufregend, emotional und fesselnd! Ein klasse Abschluss!

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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„To Shatter the Night - Wenn die Dunkelheit weicht” ist der letzte Band der „Die verfluchten Lande“ Dilogie der Autorin Katherine Quinn. Der erste Band hat mir ganz wunderbar gefallen, mit dem ein oder ...

„To Shatter the Night - Wenn die Dunkelheit weicht” ist der letzte Band der „Die verfluchten Lande“ Dilogie der Autorin Katherine Quinn. Der erste Band hat mir ganz wunderbar gefallen, mit dem ein oder anderen Abstrich. Dieser war genauso fesselnd und hat den ein paar Wow Effekte gehabt. Die Story wird aus Kiaras und Judes Sicht erzählt und so bekommen wir einige Einblicke.

Jude hat Kiara im Nebel verlassen und sucht Unterstützung bei seiner Mutter, aber die Soldaten des Königs sind ihm schon auf den Fersen. Kiara nimmt es nicht so leicht hin, dass Jude abgehauen ist und nimmt mit Jake die Verfolgung auf. Außerdem erfahren sie, dass der Mondgott näher ist als erwartet und sie einen Zahn zulegen müssen, um dem Land die Sonne zurückzugeben. Wird es den beiden gelingen, oder alles für immer in Finsternis gehüllt werden?

Das Buch setzt nahtlos an dem vorherigen an und wir sehen, was Kiara und Jake alles anstellen um Jude zu finden, damit sie ihn in den Allerwertesten treten kann. Fand ich einfach klasse, dass beide nicht damit einverstanden sind, dass Jude sie so mir nichts dir nichts zurückgelassen hat, und sich einen Weg zu ihm suchen. Dabei stoßen sie auf allerlei Widerstand, neue Verbündete und interessante Personen. Kiara ist nach wie vor eine starke Persönlichkeit und gibt einfach immer alles, dabei setzt sie nun auch ihre Kräfte immer öfters ein. Auch merkt sie, dass damit nicht nur Angriff miteinhergeht, sondern auch andere Dinge, welche zwar äußerst praktisch sein können, aber genauso gut sehr gefährlich.

Jude versucht die Hilfe seiner Mutter in Anspruch zu nehmen, welche nicht so offen ist, wie er erwartet. Für ihn spitzt sich alles zu und kommt in Schwierigkeiten, wo er aber fremde Hilfe erwarten kann. Ich fand es echt toll, als er Kiara wiederbegegnet und dann aber beide zusammen etwas herausfinden, was für Kiara und Jude nicht so einfach ist zu akzeptieren. Wie sie hier einen Lösungsansatz suchen, Jude sich mehr zurückzieht, Kiara dies aber nicht zulässt.

Jake ist für Kiara ein Fels in der Brandung und ist immer für sie da, sorgt sich, beschützt sie, wenn sie einmal überfordert ist und mahnt sie zur Vorsicht. Für ihn wird es einen Love Interest geben, was ich einfach bezaubernd fand, denn er ist ja so ein kleiner - ja keine Beziehung eingehen Typ - was ich deswegen absolut süß fand, wie er sich hier verhält.

Wer hier auch noch dazukommt, was ich so gar nicht erwartet hätte ist Kiaras Bruder Liam, er spielt hier auch noch eine Rolle. Echt spitze, dass er sich um seine Schwester sorgt und er versucht sie zu finden.

Die Story selbst hat immer wieder etwas Neues zu erzählen. Die Suche nach Jude, was er unternimmt, damit Kiara sie finden kann, seine Schwierigkeiten, die Beziehung zu seiner Mutter. Dann tauchen auch noch ein paar Götter auf, welche sich ihnen anschließen wollen und Hilfe erbitten. Auch Kiaras „Onkel“ Arlo bekommen wir wieder zu sehen, und die Szenen mit ihm waren sehr wichtig und auch sehr schön. Wir bekommen es mit einem verzauberten Schloss zu tun, in der jede Menge Gefahren lauern, Verluste muss man beweinen und Geheimnisse kommen ans Licht.

Der Mondgott gibt sich zu erkennen und ich war einfach geschockt. Ich hatte eine kleine Ahnung, aber nichtsdestotrotz war es einfach nur Wow. Und was er von sich gibt. Ich sage nur, halte deine Freunde nah, aber deine Feinde näher. Und der Mondgott hat dies zur Perfektion getrieben und war so geduldig.

Zum Schluss gibt es noch einen großen Kampf zwischen Jude, Kiara, ein par anderen und dem Mondgott mit seinen Schergen. Faszinierend und fesselnd, vor allem in Hinsicht, was Kiara für Jude aufgegeben hat. Es passiert hier so einiges, emotional wird man heftig durchgerüttelt und man fiebert mit allen mit, damit sie es endlich schaffen.

Der Schluss war echt süß, der Teil hat mir echt gefallen. Wer Sternenlicht ist, war uns allen doch schon lange bekannt, für mich jedenfalls schon. Judes neuen Job finde ich einerseits wahnsinnig wichtig, andererseits, wie haben Kiara und er jetzt viel Zeit miteinander? Aber es war einfach ein toller Abschluss und es hat mir sehr gefallen, es war aufregend, flott, es passierte immer etwas. Neue Protagonisten wurden eingeführt, bei ein paar musste man sich fragen, ob sie jetzt denn gut sind oder nicht. Kiara und Jude mussten mit ihren Kräften umzugehen lernen, was sie eigentlich recht gut hinbekamen. Die Liebesbeziehung zwischen Kiara und Jude nimmt an Fahrt auf, top, wenn auch mit einigen Stolpersteinen. Einige Geheimnisse wurden gelüftet, Entscheidungen mussten getroffen werden.

Für mich wieder einmal ein super Buch, welches mich wunderbar unterhalten hat. Ein klasse Abschluss der Dilogie, welche spannend, emotional, zwischenzeitlich auch mal frustrierend war. Mir hat es sehr gefallen und ich warte gespannt auf weitere Romane der Autorin.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Loewe und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.