Profilbild von Miia

Miia

Lesejury Star
offline

Miia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Miia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2018

Konnte mich leider nicht packen!

Die Party
0

Meine Meinung:
Auch diesen Thriller von Herrn Winner habe ich von ihm als Rezensionsexemplar erhalten und möchte mich ganz herzlich dafür bedanken!
Auch wenn ich dieses Buch zur Verfügung gestellt bekommen ...

Meine Meinung:


Auch diesen Thriller von Herrn Winner habe ich von ihm als Rezensionsexemplar erhalten und möchte mich ganz herzlich dafür bedanken!
Auch wenn ich dieses Buch zur Verfügung gestellt bekommen habe, möchte ich meine ehrliche Meinung kund tun. Ich möchte damit niemandem auf die Füße treten und werde meine Meinung so konstruktiv wie möglich erläutern.

Für mich begann die Geschichte sehr vielversprechend. Eine Party - der Gastgeber stirbt recht schnell zu Beginn - und dann beginnt das morden. Ziemlich coole Idee. Nicht unbedingt neu, aber cool und immer für überraschende und spannende Momente gut.
Der Erzählstil von Jonas Winner konnte mich wiedermal gut packen. Ich mag einfach seine Art zu schreiben und Dinge zu beschreiben. Das merkt man insbesondere daran, wie er es schafft eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere zu erschaffen, die dann dennoch einzigartig und facettenreich sind, auch wenn man gar nicht das Seelenleben jedes Einzelnen kennen lernt. Man bekommt als Leser genau die richtigen und wichtigen Informationen, um die Figuren auseinander halten zu können und um sich mit ihnen identifizieren zu können.

Bis dahin also wirklich erstmal eine gelungene Geschichte. Die Idee stimmt, der Erzählstil passt und macht Spaß. Dann ging aber das fröhliche Morden los und ich muss sagen, dass mir die Geschichte dann irgendwie zu schnelllebig wurde. Für mich ist durch die Masse an Morden irgendwie etwas die Spannung verloren gegangen, weil man sich wie in einem Horrorfilm gefühlt hat, bei dem einfach alle 2 Minuten Menschen sterben und man irgendwann einfach abgestumpft ist. Ich hatte während des Lesens die ganze Zeit gehofft, dass mich dann die Auflösung und das Ende nochmal richtig von den Socken haut und mich völlig überrascht. Das hatte ich nämlich bei Büchern des Autors bereits und daher hatte ich wieder so etwas gehofft. Der große Knall kam für mich aber leider nicht. Ich fand das Ende leider etwas lahm und im Gesamten hat mir einfach etwas der Tiefgang gefehlt. Schade!


Fazit:


Ich werde mich nicht von den Thrillern von Jonas Winner verabschieden, aber ich hoffe, dass sein nächstes Buch vielleicht wieder ein bisschen mehr Tiefgang und ein bisschen mehr Überraschungsmoment bereit hält. Weniger Blut und dafür mehr Detailtreue - insbesondere was Gespräche und Zwischenmenschlichkeit angeht - hätten mich hier vielleicht mehr überzeugt. Leider nur 2 Sterne!

Veröffentlicht am 16.09.2018

Eine gute Reihe, ein sehr schlechter Abschluss

Die 100 - Rebellion
0

Meine Meinung:
Band 4 der "The 100" Reihe konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Haben mich Clarke, Bellamy, Glass, Wells und die anderen Jugendlichen in den Bänden vorher noch fasziniert, konnten ...

Meine Meinung:


Band 4 der "The 100" Reihe konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Haben mich Clarke, Bellamy, Glass, Wells und die anderen Jugendlichen in den Bänden vorher noch fasziniert, konnten sie mich im Abschlussband leider nur noch langweilen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber meiner Meinung nach hat die Autorin irgendwie den Absprung verpasst. Band 3 hätte ein gutes Ende sein können. Mit Band 4 bringt sie eine Wendung in die Geschichte, die einfach nicht mehr passt und mich teilweise an "The Walking Dead" erinnert hat. Denn auch in der Serie gibt es irgendwann einen Tiefpunkt - nämlich dann, wenn andere Siedlungen entdeckt werden und es immer und immer wieder Kämpfe / Eroberungen / Verluste zwischen diesen Siedlungen gibt. Folge für Folge das gleiche.... Genau dieses Gefühl hat sich bei mir auch in diesem Buch eingestellt. Die Zeit verging nicht, die Sätze flogen nicht so dahin. Irgendwann musste ich quer lesen und blättern, weil ich es als so langatmig und langweilig empfunden habe.

Ich bin der Meinung, dass dieser vierte Band keine neuen Erkenntnisse gebracht und für mich auch die Charaktere nicht facettenreicher oder spannender gemacht hat.

Fazit:


Die Autorin hätte mit dem Ende von Band 3 aufhören sollen. Im vierten Band wärmt sie eigentlich nur alte Sachen wieder auf, bringt eine Wendung herein, die leider kaum Mehrwert bringt und den Leser nicht fesselt. Ich war bisher von der Reihe begeistert, konnte aber den Abschluss nun leider nicht wirklich feiern. Ich kann nicht mehr als 1 Stern vergeben!

Veröffentlicht am 16.09.2018

Kurzgeschichte über die Beweggründe von Francis Ackerman

Racheopfer
0

Meine Meinung:
Die Kurzgeschichte "Racheopfer" bringt uns die Beweggründe von Francis Ackerman näher. Als Fan der Reihe ist es sicherlich nicht schlecht diese Kurzgeschichte mal zu lesen, es ist aber ...

Meine Meinung:


Die Kurzgeschichte "Racheopfer" bringt uns die Beweggründe von Francis Ackerman näher. Als Fan der Reihe ist es sicherlich nicht schlecht diese Kurzgeschichte mal zu lesen, es ist aber definitiv kein Muss.

Da ich Francis als Charakter ziemlich mag - auch wenn man vielleicht nicht öffentlich mit einem Serienkiller sympathisieren sollte - war es für mich eine schöne, kurzweilige Geschichte, die mir Francis als Menschen noch einmal näher gebracht hat. In dieser Geschichte geht es insbesondere um die Auslegung von Rache und Liebe. Ethan Cross hat wirklich das Talent, Francis auf irgendeine komische Weise Moralvorstellungen übermitteln zu lassen. Das ist skurril, aber richtig gut gemacht. Daher muss ich wohl auch in Zukunft jedes weitere Buch des Autors lesen, weil er wirklich die schlimmsten Charaktere menschlich erscheinen lassen kann.

"Racheopfer" ist meines Erachtens gut, ist aber natürlich aufgrund der Kürze und der dadurch geringen Tiefe nur ein kurzweiliges Lesevergnügen und keine Geschichten, die einem länger im Gedächtnis bleibt!


Fazit:


Eine schöne, facettenreiche Kurzgeschichte über die Beweggründe von Francis Ackerman. Nicht unbedingt ein Muss, aber kann man mal ganz gut lesen, wenn man die Reihe und Francis mag. Ich vergebe gute 4 Sterne!

Veröffentlicht am 30.05.2018

Kate und Decker - das dritte Pärchen

Dornenspiel
0

Meine Meinung:
Der dritte Band der Reihe beschäftigt sich - wie der zweite Band - auch wieder mit Menschenhandel. Der Fall des zweiten Bandes wird also weiter geführt, denn nun haben die Ermittler den ...

Meine Meinung:


Der dritte Band der Reihe beschäftigt sich - wie der zweite Band - auch wieder mit Menschenhandel. Der Fall des zweiten Bandes wird also weiter geführt, denn nun haben die Ermittler den Undercover-Agenten "Decker" auf ihrer Seite, der ihnen neue Einblicke und Erkenntnisse liefert. Auch in Band 2 wurde bereits das Thema Kinderpornografie angesprochen und mit dieser Thematik geht es weiter. Wir verfolgen einerseits Kate und Decker, die versuchen den Menschenhändler-Ring auszuheben, sich gleichzeitig aber - wie sollte es bei Karen Rose auch anders sein - ineinander verlieben. Andererseits erleben wir Mallory, die gefangen gehalten wird und als junges Mädchen für kinderpornografisches Material vergewaltigt und misshandelt wurde.

Die Sicht von Mallory und auch die Sicht des Täters, die immer mal wieder einfließt, ist auch in diesem Band wirklich der spannendere Part. Es ist sehr gut beschrieben, in was für einer Zwickmühle Mallory sitzt und wie sehr sie mit ihrer Angst zu Kämpfen hat. Man kann richtig mit ihr mitfühlen und leiden. Außerdem wagt sie einige Handlungen, die auch nach hinten losgehen können und daher hält man an diesen Stellen doch das ein oder andere Mal die Luft an :) Nicht so gut gefallen, hat mir dieses Mal die Sicht der Ermittler - also in diesem Fall die Sicht von Kate und Decker. Die beiden sind zwar ein süßes Pärchen, ich fand Scarlett und Marcus im letzten Teil aber sehr viel heißer. Inzwischen habe ich mich aber damit angefreundet und mag es regelrecht, dass in jedem Band eine andere Liebesgeschichte einfließt und wir trotzdem immer wieder die alten Charaktere treffen und diese die Geschehnisse auch mit beeinflussen und prägen. Schade finde ich aber, dass der Fokus immer sehr auf dem wichtigsten Paar liegt, da diese meist auch die Dialoge anführen und häufig zu Wort kommen. Aufgrund der riesigen Anzahl von guten und auch wichtigen Dialogen würde ich mir hier aber mehr Ausgeglichenheit wünschen. Man hatte in diesem Teil einfach das Gefühl, dass meistens Kate redet. Außerdem hat mich dabei besonders genervt, dass immer wieder ihre posttraumatische Belastungsstörung und damit ihr ständiges Stricken und Origami-Basteln betont wurde.


Fazit:


Insgesamt für mich ein doch recht typischer Karen Rose-Thriller, der dieses Mal aber leider mit ein paar Längen zu Kämpfen hat. Die spannenden Stellen rund um Mallory waren toll, aber leider zu kurzweilig und nicht häufig genug. Kate und Decker als neues Paar konnten da einfach zu wenig mithalten. Ich lande dennoch bei sehr guten 4 Sternen und freue mich auf den finalen 4. Band der Reihe, in dem es um Adam Kimble und Meredith Fallon gehen wird :)

Veröffentlicht am 21.05.2018

Erinnert etwas an Mulan

Iskari - Der Sturm naht
0

Meine Meinung:
In dieser Geschichte geht es um Asha, sie ist die Tochter des Königs und eine Drachentöterin. Als Kind hat sie Unheil über die Stadt gebracht, wird daher gefürchtet und tötet immer wieder ...

Meine Meinung:


In dieser Geschichte geht es um Asha, sie ist die Tochter des Königs und eine Drachentöterin. Als Kind hat sie Unheil über die Stadt gebracht, wird daher gefürchtet und tötet immer wieder Drachen, um ihre Verderbtheit auszumerzen. Asha als Kriegerin hat mich stellenweise an Mulan erinnert und wie ich nachher in der Danksagung lesen konnte, hat sich die Autorin u.a. auch von Mulan inspirieren lassen. Ich habe den Einschlag schon stark gemerkt, muss aber sagen, dass ich das Worldbuilding rund um Asha, die Drachen und vorallem die Sagen, welche die Autorin sich bezüglich der Iskari und des Namsara überlegt hat, wirklich gelungen finde. Das Drumherum ist wirklich fantasievoll und sehr gut durchdacht.

Dennoch bin ich nicht so fasziniert wie andere von diesem Reihenauftakt. Das lag insbesondere daran, dass ich die Geschichte teilweise als sehr langatmig und vorhersehbar empfunden habe. Gerade Ashas Naivität, ihre Uneinsichtigkeit und unnötigen Zweifel waren für mich beim Lesen sehr anstrengend. Gut finde ich, dass das Ende recht abgeschlossen ist und es nur Andeutungen für die Fortsetzung gibt. Trotzdem war mir das Ende von Anfang an sehr klar und für mich leider nicht überraschend. Generell hätte ich mir, was den Überraschungseffekt angeht, stellenweise etwas mehr erhofft.
Allein diese plötzliche Bindung zwischen Prinzessin und Sklavin, die ja auch im Klappentext schon angesprochen wird, finde ich inzwischen doch etwas ausgelutscht. 2 Personen, die sich einfach nicht mögen dürfen, sich eigentlich auch nicht mögen wollen, aber deren Wege sich trotzdem kreuzen und sich nicht mehr trennen lassen... Natürlich ist es schwer sich da mal was Neues einfallen zu lassen, aber dadurch wird es natürlich etwas vorhersehbar. Zumal ich die Geschichte zwischen den Beiden zwischenzeitlich als sehr kitschig wahrgenommen habe. Ich glaube, dass gerade im historischen Part der Geschichte noch mehr Potential vorhanden ist. Die Geschichten um die Skral, die Herkunft der Drachen und vieles mehr gibt es da zu entdecken. Ich glaube, dass man da den Fokus einfach etwas anders legen sollte.

Etwas milder gestimmt wurde ich gerade als ich den Klappentext von Band 2 gelesen habe, da es in diesem vorrangig um Roa gehen soll. Das finde ich sehr spannend, da die Menschen aus dem Buschland und vorallem Dax Vergangenheit noch sehr schwammig geblieben sind. Ich kann mir vorstellen, dass in der Geschichte daher noch viel Potential schlummert.


Fazit:


Der Hype ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Das Worldbuilding und die Sagen rund um die Iskari und den Namsara sind zwar wirklich gelungen, die Liebesgeschichte steht aber in kitschiger Art und Weise im Vordergrund, obwohl in den Tiefen der Geschichte für mich noch mehr Potential schlummert. Ich vergebe daher für den ersten Band dieser Fantasy-Trilogie 3 Sterne!