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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

Spannend und bewegend

Stromlinien
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Endlich wollen die Zwillinge Enna und Jale ihre Mutter nach ihrer sehr langen Haftstrafe abholen. Doch am Entlassungstag ist Jale verschwunden und es stellt sich heraus, dass ihre Mutter schon früher entlassen ...

Endlich wollen die Zwillinge Enna und Jale ihre Mutter nach ihrer sehr langen Haftstrafe abholen. Doch am Entlassungstag ist Jale verschwunden und es stellt sich heraus, dass ihre Mutter schon früher entlassen wurde. Wo sind die beiden? Was ist passiert? Enna sucht verzweifelt nach ihrer Schwester und stößt dabei auf immer mehr Geheimnisse. Gleichzeitig stellt sie langsam fest, dass sie außer ihrer Schwester auch noch anderen Menschen vertrauen kann.

Die Geschichte wird auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, deren Zusammenhang sich teilweise erst nach und nach erschließt. Ich fand es sehr spannend herauszufinden, was in der Vergangenheit passiert ist und welche Folgen dies hatte. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man durch die Seiten fliegen kann und die Zeiten- bzw. Perspektivwechsel erhöhen die Spannung. Die Beschreibungen der Autorin führen dazu, dass man ganz dicht an den Figuren ist und z.B. fast gemeinsam mit Enna im Boot "Sturmhöhe" sitzt. Die Landschaft wird sehr eindrücklich beschrieben.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und war sehr neugierig darauf, wann und wie alle Geheimnisse gelüftet werden.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Leichtes Sommerbuch

Das Leben fing im Sommer an
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Chris ist 15, leidet unter seiner Akne, träumt davon, Fußballprofi zu werden und ist schwer verliebt, hat aber keine Hoffnung, dass Debbie an ihm interessiert sein könnte. Rückhalt geben ihm seine Freunde. ...

Chris ist 15, leidet unter seiner Akne, träumt davon, Fußballprofi zu werden und ist schwer verliebt, hat aber keine Hoffnung, dass Debbie an ihm interessiert sein könnte. Rückhalt geben ihm seine Freunde. Plötzlich scheint sich das Blatt zu wenden: Debbie nimmt ihn wahr und möchte ein Date. Wird sich nun alles verändern?

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Viele Szenen sind so beschrieben, dass man sie sehr gut vor Augen hat. Man wird in die eigene Jugend zurück katapultiert. In der ersten Hälfte werden die Sorgen, Nöte und Ängste eines Teenagers sehr gut geschildert. Dann bricht Chris mit seinem Freund in ein Abenteuer auf und es wird an einigen Stellen unrealistisch. Obwohl Chris vorher nur Trecker gefahren ist, kann er problemlos mir dem Auto Autobahn fahren, einparken etc. Und im Club merkt auch niemand, wie jung die beiden sind.

Die Geschichte ist unterhaltsam aber nicht so beeindruckend und berührend wie angekündigt. Mir haben vor allem die Freundschaft und der Zusammenhalt der Jungs gefallen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Anstrengend

Der Einfluss der Fasane
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Ich fand das Buch anstrengend. Hella war mir unsympathisch und sie hat vor allem um sich selbst und ihr Leben gekreist und sich nur wenig damit beschäftigt, ob sie mit der Berichterstattung etwas falsch ...

Ich fand das Buch anstrengend. Hella war mir unsympathisch und sie hat vor allem um sich selbst und ihr Leben gekreist und sich nur wenig damit beschäftigt, ob sie mit der Berichterstattung etwas falsch gemacht haben könnte. Da hatte ich etwas anderes erwartet. Ich hatte das Gefühl, dass die kritische Auseinandersetzung mit den Medien eher ein Nebenthema war und Hella und ihr Leben im Mittelpunkt standen. Dabei gab es häufige und schnelle Perspektivwechsel, wodurch der Lesefluss manchmal gestört wurde.

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Lustige Unterhaltung mit dem Mini-Sams

Das Sams. Geschichten vom Mini-Sams
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Das Mini-Sams bittet das Über-Sams, Frau Rotkohl besuchen zu dürfen. Dieses stimmt zu und gibt ihm sogar Wunschpunkte. Da das Mini-Sams selber wünschen darf, darin nicht geübt ist und alle anderen auch ...

Das Mini-Sams bittet das Über-Sams, Frau Rotkohl besuchen zu dürfen. Dieses stimmt zu und gibt ihm sogar Wunschpunkte. Da das Mini-Sams selber wünschen darf, darin nicht geübt ist und alle anderen auch wünschen können, halten die Punkte nicht sehr lang. Sie sorgen aber für einige kuriose Momente und Verwirrung, so dass es vieles gibt, über das man sich amüsieren kann.

Ich muss gestehen, dass mir die Kapitel etwas zu kurz waren. Mir gefällt es auch noch besser, wenn es nicht nur einzelne Geschichten sind, sondern eine durchgehende Geschichte. Insgesamt hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten. Ich war froh, dass irgendwann auch das Sams mit dabei ist, weil das einfach dazu gehört.

Die Illustrationen sind sehr gut und auch der Teil mit den Rätseln und Anregungen am Ende hat mir gut gefallen. Und die Reime sorgen wie immer für großes Vergnügen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Das große Schweigen

Frag nicht nach Agnes
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Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und ...

Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und Zuneigung sind nicht zu spüren. Fragen zur Vergangenheit und ihrer Mutter will Monika nicht beantworten. Sie blockt vollkommen ab und lässt schließlich die Bemerkung fallen, dass ihre Mutter Agnes ihr Leben zerstört habe. Lilos Neugier ist geweckt. Sie möchte endlich Klarheit über die Geschichte ihrer Familie haben. Als sie ersten Spuren nachgeht, ahnt sie nicht, was alles dahinter steckt.

Agnes verliert ihre komplette Famile bei einem Bombenangriff. In der Familie, bei der sie untergebracht wird, lernt sie beim Heimarturlaub ihren zukünftigen Mann kennen. Er kommt erst spät aus der Gefangenschaft zurück und die Beziehung der beiden wird zunehmend schwieriger. Mit Monika spricht er nicht über seine Erlebnisse während des Krieges und der Gefangenschaft. Er ist insgesamt sehr schweigsam. Was verbirgt er? Und was führt dazu, dass Monika bei Pflegeeltern aufwachsen muss?

Die zwei Zeitebenen machen sofort neugierig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man hat die Szenen und Figuren gut vor Augen. Das Thema fand ich sehr interessant und es hat mich erneut erschreckt, wie viel nach dem Krieg verschwiegen wurde. Aus meiner Sicht hätte sich die Autorin aber auf dieses Thema konzentrieren sollen. Auf die Nebengeschichte bei Lilos Arbeit hätte ich verzichten können.

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