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Mirja103

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Ungewöhnlicher Roadtrip

Tage wie Salzwasser
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Atlanta ist schwanger und ihr Freund hat vor kurzem Suizid begangen. Dies kam für sie vollkommen überraschend. Es gab keine Anzeichen und er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Atlanta quält sich mit ...

Atlanta ist schwanger und ihr Freund hat vor kurzem Suizid begangen. Dies kam für sie vollkommen überraschend. Es gab keine Anzeichen und er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Atlanta quält sich mit der Frage nach dem Warum und denkt, dass sie das Kind ohne ihn nicht bekommen kann. Völlig durcheinander verursacht sie einen Unfall mit Radfahrerin Enza. Diese macht sich Sorgen um Atlanta und will ihr eine Nachricht hinterlassen, bevor sie mit dem Motorrad nach Sizilien fährt. Spontan fährt Atlanta mit. Sie hat ein Notizbuch mit 4 Namen und Adressen aus unterschiedlichen Ländern gefunden und hofft, dass diese Personen ihr bei der Suche nach Gründen für Maltes Suizid helfen können.

Auf dem ungewöhnlichen Roadtrip trennen sich die beiden Frauen zunächst, setzen ihn dann aber doch gemeinsam fort. Dabei wachsen sie zusammen und finden heraus, was wichtig ist und was sie brauchen.

Das Buch hat viele berührende Momente. Es ist interessant, wie die Frauen ihren Weg gehen und sich weiter entwickeln. Dabei helfen sie sich ,oft unbewusst, gegenseitig.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut dargestellt und man fühlt mit ihnen. Es ist vielleicht nicht ganz glaubwürdig, dass sich Enza so schnell für Atlanta verantwortlich fühlt, aber die Geschichte ist unterhaltsam, berührend und hat humorvolle Momente.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Hat mich nicht mitgerissen

Else
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Mich hat die Geschichte nicht überzeugen können. Die Erzählung auf unterschiedlichen Zeitebenen mag ich generell gern, aber hier blieb mir Else dadurch fremd, weil sie im Urlaub mit ihrer Enkelin so anders ...

Mich hat die Geschichte nicht überzeugen können. Die Erzählung auf unterschiedlichen Zeitebenen mag ich generell gern, aber hier blieb mir Else dadurch fremd, weil sie im Urlaub mit ihrer Enkelin so anders agiert als in den Kapiteln aus der Vergangenheit. Das war bis zum Schluss für mich nicht wirklich nachvollziehbar, da sie zu Hause anscheinend weiterhin die "brave Hausfrau" war.

An manchen Stellen war es mir etwas zu langatmig und manche Dinge (z.B. Essen am Buffet einstecken) wurden mir zu oft wiederholt. Die Filme habe ich irgendwann nicht mehr angesehen, weil dadurch immer der Lesfluss unterbrochen wurde. Man bekommt aber einen guten Einblick in das Leben der Frauen in der damaligen Zeit und es ist erschreckend, wie wenig Macht die Frauen hatten und nur "schmückendes Beiwerk" sein sollten.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Suche nach der Wahrheit

Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid
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Henny folgt der Aufforderung ihrer Nachbarin und will herausfinden, welches Unrecht geschehen ist. Als Historikerin sieht sie sich auf einem guten Weg. Aber der Standesbeamte durchschaut ihr konstruiertes ...

Henny folgt der Aufforderung ihrer Nachbarin und will herausfinden, welches Unrecht geschehen ist. Als Historikerin sieht sie sich auf einem guten Weg. Aber der Standesbeamte durchschaut ihr konstruiertes Thema für die Forschungsarbeit. Sie bekommt von ihm trotzdem Tipps, wo sie mit der Suche starten kann. Überraschend taucht er dann dort ebenfalls auf. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Obwohl Daniel sie nicht kennt, will er Henny unterstützen. Zwischen den beiden kommt es immer wieder zu schwierigen Situationen, in denen einer von beiden beleidigt ist. Das hat mich auf Dauer genervt und dass er immer alles abblockt, fand ich merkwürdig und dachte deshalb, er kennt Esthers Geschichte, weil seine Familie darin verwickelt ist.

Die Recherche ist erfolgreich und sie finden Tagebücher von Esther. Die fand ich teilweise sehr berührend und sie haben einen guten Einblick gegeben, wie es für ein jüdisches Mädchen bzw. ihre Familie gewesen ist.

Die Auflösung hat mich am Ende nicht ganz überzeugt. Ich glaube nicht, dass es keine andere Handlungsmöglichkeiten gab und jemand so ein Geheimnis so lange hüten würde.

Das Buch ist gut zu lesen und stellenweise spannend, aber Henny und Daniel bzw. ihr Verhalten fand ich oft anstrengend und nicht nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Spannender Fall und tolles Team

Die gute Tat
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Rezension zu Die gute Tat von Hubertus Borck
Spannender Fall und tolles Team
von Mirja103 vor ein paar Sekunden


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Rezension

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Mirja103vor ein paar Sekunden
Ich mag diese Reihe sehr, weil ich das Ermittler-Duo sympathisch finde und sie in Hamburg spielt. Inzwischen sind Franka und Alpay ein gut eingespieltes Team. In diesem Band beweist Alpay, wie sehr er sich weiterentwickelt hat und darf sogar die Leitung übernehmen. Franka unterstützt ihn in ihrer gewohnt leicht "kodderigen" Art, manchmal fällt es ihr aber doch schwer, die Zügel aus der Hand zu geben. Ich bin neugierig, wie sich die Veränderungen innerhalb der Abteilung entwickeln und wer im nächsten Band ermitteln wird.

Der Fall ist sehr spannend. Erst scheint nichts zusammen zu passen, dann doch und schließlich sieht alles wieder ganz anders aus. Es macht Spaß, die Ermittlungsarbeit zu begleiten und den Eifer der Figuren zu spüren. An einer Stelle hatte ich den gleichen Verdacht wie Alpay und obwohl es eigentlich nicht so sein kann, haben wir am Ende Recht behalten.

Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm. Alle Szenen sind anschaulich beschrieben. Die Charaktere sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ich freue mich auf weitere Bände.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Zu durcheinander

Mit dir steht die Welt nicht still
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Die wahre Geschichte des Paares ist sehr berührend. Das Buch ist aber eher distanziert. Man kommt nicht wirklich nah an die Personen heran. Das liegt vielleicht auch daran, dass ihre Geschichte nicht chronologisch ...

Die wahre Geschichte des Paares ist sehr berührend. Das Buch ist aber eher distanziert. Man kommt nicht wirklich nah an die Personen heran. Das liegt vielleicht auch daran, dass ihre Geschichte nicht chronologisch erzählt wird. Immer wieder springt die Autorin in den Zeiten hin und her. Mir ist es schwer gefallen, dabei immer den Überblick zu behalten. Außerdem werden viele Personen am Rande erwähnt, die für die Geschichte keine Rolle spielen und mich verwirrt haben.

Erschreckend sind die Erlebnisse der beiden in den Kriegsjahren und direkt danach. Aber auch hier wird nie ausführlich erzählt, sondern es werden nur kurze Einblicke gewährt. Deutlich wird aber, wie schwer es für die Überlebenden gewesen sei muss.

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