Gehört zu den Büchern die man nicht mehr aus der Hand legt
Die Schattenwölfin der Rocky MountainsAngela (meine Freundin mit der ich unseren Blog betreibe) hat mir schon ewig von der Buchreihe vorgeschwärmt. Aber ihr kennt das, es gibt mehr gute Bücher als man Zeit hat! Als bei lovelybooks die Leserunde ...
Angela (meine Freundin mit der ich unseren Blog betreibe) hat mir schon ewig von der Buchreihe vorgeschwärmt. Aber ihr kennt das, es gibt mehr gute Bücher als man Zeit hat! Als bei lovelybooks die Leserunde gezeigt würde, dachte ich mir jetzt oder nie. Und mit Glück landete ich dann in Kanada.
Kurzbeschreibung:
Im vierten Band der Willow Ranch Reihe gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnene Charaktere und mitreißende neue Figuren sorgen wir ein turbulenter, romantisches Leseabenteuer. Während die Willow Ranch nicht mehr nur eine Gästeranch ist, sondern ein Sommerprogram für indianische Jugendliche auf die Beine stellt, streben drei Hauptfiguren ihren eigenen Zielen entgegen.
Rosie Laforge, die sich um die Stuten der Willow Ranch kümmert, hat ein hochgestecktes Ziel. Sie will eine spezielle Ausbildung zur Pferdetrainerin machen, um Pferde für alle Arbeiten auf einer Ranch vorzubereiten. Ein steiniger und teurer Weg, aber ein Angebot ihres Ex-Freundes scheint sie de, Traum näher zu bringen.
Cody Tippet, der im letzten Jahr als Cowboy und Wrangler auf die Willow Ranch kam, muss sich nicht nur mit dem Selbstmord seines älteren Bruders, sondern auch mit der Misswirtschaft auf der Familienfarm auseinandersetzten. Dabei wollte er doch den Sommer mit Emma genießen, die aus Deutschland anreist, um ihn wiederzusehen.
Woodwind Jones hat im letzten Jahr die Leitung der Wildtierstation übernommen und lebt im Sunchild Reservat. Doch er tut sich schwer, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Und dann soll er auch noch helfen, die indianischen Jugendlichen ihre Kultur näher zu bringen.
Meine Meinung:
Ich finde das Cover richtig klasse, auch wenn ich die andern Bücher nicht gelesen hab, wüsste ich beim Cover zu welcher Reihe es gehört. Ich mag es total, wenn ein Wiedererkennung vorhanden ist und es sofort erkennt.
Als Quereinsteiger war es am Anfang schwer mit den Namen, wer was ist und wer zu welcher Person gehört, aber ich kam trotzdem ins Buch schnell rein.
Der Schreibstil ist mitreißend und sehr bildlich, war noch nie in Kanada, aber mein Kopfkino bekam genug Material um sich einen perfekten Film zu produzieren.
Die einzeln Charaktere sind sehr liebevoll erarbeitet und ich denke, die Autorin hat sich echt Mühe gemacht. Sie schildert die Problematik der Indianern (stopp, darf ich das Wort noch schreiben, man blickt ja da nicht mehr wirklich durch), dass viele ihre Stellung in der Gemeinschaft suchen müssen und die Vergangenheit immer noch Schatten auf nächsten Generationen wirft. Es ist nicht nur ein Buch über die rosa Seite des Lebens, sondern es geht auch um Depressionen, Selbstmord, Gewalt, Alkohol usw. Wer jetzt denkt: "Hilfe, so ein negatives Buch brauch ich nicht", liegt ganz falsch. Denn all dies ist auch im wirklichen Leben um uns rum, wir blenden es nur oft aus und es ist nicht der Hauptmerkmal des Buches, sondern die Problematik ist in in eine sehr schönen Geschichte mitverknopft. Und wie es in der Buchwelt meistens zum Glück ist, sind genug Mitmenschen da, die einen helfen und einen auffangen.
Das Buch ist immer in Monaten aufgeteilt und am Ende des Kapitels ist eine wunderschöne Wolfszeichnung geschmückt. In jeden Kapitel wechselt es zwischen den Charaktere, die Wechsel sind aber fließend und es wirkt nicht abgebrochen.
Ich könnte euch nicht sagen, wer mein Liebling ist, schwanke zwischen Rosie und Cody.
Rosie versucht sich und der ganzen Welt zu weisen, dass sie stark ist, alles alleine schafft und keinem Mann braucht. Sie versucht alles um ihren Traum zu verwirklichen.
Cody wiederum weiss nicht wo sein Platz ist. Eigentlich war er sich sicher, dass er ein Cowboy ist, aber der Selbstmord seines Bruder lässt die Familienfarm ohne Erbe da stehen. Aber kann er da glücklich sein, denn er und sein Vater schaffen es nie auf einen Nenner zu kommen. Und was ist seiner Freundin Emma ( sie kommt aus Deutschland ), kann sie auch mit ihm glücklich werden, wenn er statt Cowboy Farmer ist.
Und natürlich ist da der Star des Buches: die Wölfin. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte man sehr gerne mehr von ihr lesen würden.
Fazit:
Klare 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5. Denn man merkt einfach diese Liebe und Leidenschaft der Autorin zu dem Land. Sie bringt es perfekt rüber und es ist einfach schön, mehr über die Legenden und Tradition der Ureinwohner zu lesen.
Aber an euer Stelle würde ich bei Teil eins anfangen, ich werde bei Gelegenheit auch die ersten Teile lesen.