Cover-Bild Liebe, lavendelblau

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 31.05.2021
  • ISBN: 9783548064406
Hannah Juli

Liebe, lavendelblau

Ein Sommer in der Provence
Der Duft von Sommer und Lavendel 

Gibt es einen Ort, an dem das Glück auf einen wartet? Sarahs Leben liegt in Scherben. Mann, Job und Wohnung in Hamburg muss sie hinter sich lassen. Überstürzt bricht sie nach Südfrankreich auf, wo sie Unterschlupf auf einem Weingut in den Bergen findet. Lavendelbewachsene Hügel, Mandelbäume, blauer Himmel – die wilde Landschaft der Provence inspiriert Sarah. Sie folgt ihren Träumen und beginnt Gedichte zu schreiben, das wollte sie schon immer. Wenn nur die blauen Augen des Weinhändlers Lucien sie nicht so ablenken würden. Doch Blau scheint Sarahs Glücksfarbe zu sein und Lavendel der Duft ihres neuen Lebens.  

***Ein Roman wie eine Reise in die Provence: leuchtend und voller Wärme.***


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2021

Schöner Roman über Veränderungen des Lebens

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Nicht genug, dass Sarahs Freund Tobias für ein halbes Jahr in Kalifornien arbeitet – sie verliert auch ihren geliebten Job als Buchhändlerin. Doch Sarah fackelt nicht lange und beschließt, Tobias in L.A. ...


Nicht genug, dass Sarahs Freund Tobias für ein halbes Jahr in Kalifornien arbeitet – sie verliert auch ihren geliebten Job als Buchhändlerin. Doch Sarah fackelt nicht lange und beschließt, Tobias in L.A. zu besuchen. Als Filmassistent startet er voll durch und kann vielleicht sogar ihr Drehbuch verkaufen. Pustekuchen! Kurz vor dem Abflug erfährt sie, dass er das Skript als sein eigenes ausgibt. Und es mit der Treue nicht so genau nimmt. Geschockt bucht sie um und reist in die Provence zu einer alten Schulfreundin. Vor allem das französische Savoir-vivre und die Begegnung mit dem jungen Weinhändler Lucien wecken vergessene Träume. Für Sarah beginnt ein ganz neues Leben, sie hilft im Restaurant ihrer Freundin, hilft Lucien in den Weinbergen und findet zurück zu ihrer Kreativität. Schließlich fängt sie an, einen Roman zu schreiben. Die Vertrautheit mit Lucien wird zu einer neuen zarten Liebe. Als Tobias reumütig mit einem überraschenden Angebot vor der Tür steht und Sarah im Haus von Lucien auf ein überraschendes Geheimnis stößt, muss sie eine Entscheidung treffen.

„Liebe, lavendelblau“ von Hannah Juli hat mich mit diesem wunderschönen Cover angelockt und mit dem Klappentext dann zum Lesen überzeugt.
Wir begleiten Sarah durch ihren Kummer mit Tobias und hinein in ihre neuen Erfahrungen in Frankreich. Ihr Schock, als sie herausfindet das Tobias sie in mehrfacher Hinsicht betrügt und ihre Selbstfindung in der Provence wurden von Hannah Juli wirklich gefühlvoll beschrieben. Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig und immer ein bisschen romantisch. Sie beschreibt wunderbar die Landschaft, mit den Hügeln und Lavendelfeldern und dem Meer in der Ferne. Aber auch das Weingut und das Restaurant von Sarahs Freundin Cleo konnte ich mir gut vorstellen, ebenso wie die verschiedenen Figuren, die Sarahs Erlebnisse begleiten.
Ich hatte manchmal das Gefühl, als wäre ich mit ihr im Urlaub.
Sarah ist eine sehr beeindruckende Hauptfigur. Sie weiß, was sie will und auch wenn sie manchmal ein wenig den Kopf grade gerückt bekommen muss, sucht sie sich zielstrebig einen Weg, der sie glücklich macht. Sie wagt etwas und entscheidet nicht nur nach dem Verstand. Dazu hat mir gut gefallen, wie sehr sie sich um ihre Mitmenschen kümmert.
Lucien ist ein Charakter mit einer schönen Entwicklung. Erst verschlossen, taut er nach und nach auf. Er öffnet sich nicht schlagartig, was ich als sehr real empfunden habe. Er ist charmant und irgendwie typisch, wie man sich einen französischen Winzer so vorstellt.
Cleo und ihre Mutter sind einfach herzlich, sie geben allem eine unglaubliche Geborgenheit und Herzlichkeit. Auch die anderen Nebenfiguren bringen Wärme mit.
Das Setting in Kombination mit den Figuren ist einfach gut gelungen.
Die Handlung ist zwar vorhersehbar aber unglaublich schön. Man kann abschalten und Sarah auf ihrem Weg begleiten. Ein richtiger Wohlfühlroman, der einfach guttut.
Mir hat das Buch wirklich gefallen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2021

Wie aus Krise und Kummer Liebe wird

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Wenn du denkst, du bist am Ende und es geht nicht mehr weiter, dann hör auf dein Herz und tu etwas für dich! So handelt auf jeden Fall Sarah, als es schlimmer nicht mehr kommen kann in Hannah Julis Liebesroman ...

Wenn du denkst, du bist am Ende und es geht nicht mehr weiter, dann hör auf dein Herz und tu etwas für dich! So handelt auf jeden Fall Sarah, als es schlimmer nicht mehr kommen kann in Hannah Julis Liebesroman „Liebe, lavendelblau – ein Sommer in der Provence“.
Für Sarah ist es der ultimative Liebesbeweis, als sie ihren Freund, der für seine Karriere als Regisseur zeitweise nach L.A. gegangen ist, mit einem Besuch überraschen will. Denn als sie ihren Job verliert, hat sie Zeit und macht sich voller Vorfreude auf, nachdem sie Koffer gepackt, alles organisiert hat und sogar eine Untermieterin für ihre Wohnung gefunden hat. Am Flughafen dann versucht sie die Zeit totzuschlagen und findet auf Facebook den Hinweis, dass ihr Freund ihr eigenes Drehbuch als seines ausgegeben hat und ruft ihn völlig außer sich vor Wut an. Doch nicht Entschuldigungen oder Reue sind es, die Sarah entgegenschlagen, sondern ein genervter Tobias mit einer säuselnden Frauenstimme sowie raschelnden Bettdecken im Hintergrund. Was für ein Betrug und das gleich doppelt! Den Flug nach L.A. will Sarah so auf jeden Fall nicht antreten. Doch wohin? Denn in der gemütlichen Wohnung sitzt bereits die Untermieterin!
Und so entschließt sich die verzweifelte Sarah, sich auf den Weg nach Südfrankreich zu ihrer Freundin Cleo zu reisen, um dort die Zeit zu verbringen, die eigentlich für L.A. geplant war. Die Freundin aus Kindheitstagen freut sich riesig und sie und ihre Mutter nehmen Sarah mit offenen Armen auf, fangen sie in ihrer Wut auf und helfen ihr, sich wieder besser zu fühlen. Doch damit Sarah nicht die ganze Zeit Cleos Gastfreundschaft strapaziert, will sie schnell in eine Ferienbleibe ganz in der Nähe umziehen. Cleo arrangiert etwas mit dem gutaussehenden Winzer, der jedoch anfangs so gar nicht davon überzeugt ist. Doch langsam aber sicher beginnen sich Sarah und Lucien besser zu verstehen und das Knistern beginnt. Doch auch Lucien hat seine Vergangenheit und es ist nicht nur seine Vergangenheit, die sich zwischen die beiden stellt.
Mit Sarah hat man anfangs so viel Mitleid, was sie da alles ertragen muss. Doch langsam und Stück für Stück kämpft sie sich durch, wird selbstsicherer und beginnt herauszufinden, was sie wirklich will. Ja man könnte fast sagen, dass Sarah Seite für Seite immer erwachsener wird und man als Leser ihre Entwicklung hautnah miterleben darf. Sie ist verletzlich und gleichzeitig taff, denn sie nimmt ihr Leben in die Hand und sorgt selbst dafür, dass ihr nach ihrem Schlamassel wieder bessergeht. Und dabei helfen ihr die wunderbare Cleo mit ihrer übersprudelnden Lebensfreude und ihre liebenswerte Mutter, die den ein oder anderen weisen Ratschlag für Sarah übrighat. Lucien dagegen wirkt anfangs sehr zurückhaltend und ein wenig düster, doch genau wie Sarah, beginnt man ihn als Leser zu mögen und blickt hinter seine Fassade. Genau gegensätzliches erlebt man dann mit Tobias, den man anfangs genauso wie Sarah vermisst und der hinterher einfach nur noch nervt. Aber einen Bösen braucht ja schließlich jede Geschichte und hier heißt er nun mal Tobias.
Eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich einfach nach Urlaub anfühlt und die einen kurz überlegen lässt, ob man sich nicht auch mal in Südfrankreich nach der großen Liebe umsehen sollte! Ich habe mitgelitten und mitgeschmachtet und kann es nur empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2021

Lavendelfarbene Provence

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Sarah wurde sehr enttäuscht. Von ihrem Freund, den sie eigentlich besuchen möchte, bis sie eine fremde Frau hört, dann hat sie noch ihren geliebten Job verloren. Anstatt zu Tobias nach Kalifornien, ...

Sarah wurde sehr enttäuscht. Von ihrem Freund, den sie eigentlich besuchen möchte, bis sie eine fremde Frau hört, dann hat sie noch ihren geliebten Job verloren. Anstatt zu Tobias nach Kalifornien, fliegt sie in die Provence zu einer Freundin und dort hat sie Zeit ihr Leben neu zu überdenken und Kraft zu sammeln

Ich mag ja schon das Cover total gerne, auch wenn es nicht unbedingt etwas mit der Geschichte zu tun hat. Provence und lavendel, das gehört einfach zusammen.
Cleo tut Sarah so gut, Cleo und die Auszeit, die sie sich nehmen kann. Das ist meiner Meinung nach die Hauptbotschaft der Geschichte.
Ein sehr flüssig zu lesender Schreibtsil, authentisch Charaktere, nicht alle sympathisch, aber fast alle sehr menschlich, machen aus der Geschichte eine Wohlfühlgeschichte. Ich habe mich jedenfalls sehr wohl gefühlt. Ich konnte mir Sarah mitfühlen, mitfiebern und mitleiden, das macht für mich eine sehr gute Geschichte aus, wenn ich mittendrin bin. Für mich war es jedenfalls ein Lesegenuss.

Veröffentlicht am 31.07.2021

Sensationelle Atmosphäre

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Sarah verlässt überstürzt ihre Heimatstadt Hamburg, denn ihre Beziehung liegt in Trümmern. Glücklicherweise erinnert sie sich an ihre Freundin Cleo, die in Südfrankreich lebt. Spontan bucht Sarah ein Ticket, ...

Sarah verlässt überstürzt ihre Heimatstadt Hamburg, denn ihre Beziehung liegt in Trümmern. Glücklicherweise erinnert sie sich an ihre Freundin Cleo, die in Südfrankreich lebt. Spontan bucht Sarah ein Ticket, um Cleo einen Besuch abzustatten und Abstand zu ihrem alten Leben zu gewinnen. Dort, in der wunderschönen Provence, findet sie allerdings nicht nur Inspiration, sondern weckt auch die Aufmerksamkeit des Weinhändlers Lucien.

Dieses Buch zählt für mich bereits als ein Lesehighlight meines Sommers. Hannah Juli beschrieb hier den Handlungsschauplatz Provence mit solch einer Intensität, dass ich schon fast glaubte den Lavendel riechen und den Mistral spüren zu können. So versprühte auch die Geschichte um Sarah trotz einiger Widrigkeiten deutlich aufbauende Lebensfreude und positive Energie, die mich bis zuletzt mit einem Wohlgefühl und zufriedenem Lächeln im Lesesessel zurückließ. Die Autorin hat meines Erachtens ein Händchen für authentische Atmosphäre. Traumhaft.

Ich mochte die Protagonistin sehr. Sie bewältigte ihren spannenden Weg voller Mut und wichtiger Entscheidungen mit Bravour und sympathischer Unsicherheit, wobei Cleo ihr als Freundin und Wegbereiterin hilfreich zur Seite stand. Für mich war die liebe Cleo eine wichtige Figur in dieser Geschichte, ein Anker und auch ein Bindeglied in Sarahs neuer Version vom Leben. Über das Temperament dieser flotten Französin habe ich mehr als einmal gestaunt und geschmunzelt.
Mit Lucien wurde Sarah ein wundervoller Mann an die Seite geschrieben. Ich war sehr berührt über die Entwicklung, die diese beiden verletzten Seelen im Laufe der Erzählung durchlebten.
Langweilig wurde es aber in keinster Weise. Die Vergangenheit verlangte Aufmerksamkeit und brachte Schlüsselsituationen mit. Es war interessant, von außen auf Sarahs Situation zu schauen und wahrscheinlich klarer zu sehen, als sie selbst.

„Liebe, lavendelblau“ hat mich bezaubert. Hier stimmte für mich alles: Sympathische Figuren, fantastische Landschaft und eine zart anbahnende Liebesgeschichte, die unter die Haut ging. Ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2021

Neuanfang in Südfrankreich

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Auch bei diesem Buch ist mir sofort das wunderschöne Cover aufgefallen. Lila ist meine Lieblingsfarbe und ich mag es sehr, wenn Vögel abgebildet sind.
Und genauso schön wie das Cover war auch die Geschichte.
Ich ...

Auch bei diesem Buch ist mir sofort das wunderschöne Cover aufgefallen. Lila ist meine Lieblingsfarbe und ich mag es sehr, wenn Vögel abgebildet sind.
Und genauso schön wie das Cover war auch die Geschichte.
Ich habe unvergessliche Tage in der Provence verbracht und hatte Dank des tollen und bildhaften Schreibstils die schönsten Bilder im Kopf. Mein Blick schweifte über die Lavendelfelder, ich konnte ihren Duft und den der Mandelbäume riechen und ich habe die Spaziergänge im Weingut sehr genossen.
Auch die Protagonisten fand ich durchwegs sympathisch und ich konnte absolut nachvollziehen, warum es Sarah in Frankreich so gut gefallen hat.
Auch ich hätte am liebsten meine Koffer gepackt und mich im Gästehaus einquartiert.
Meine Lieblingscharakter war Margrit, denn ihre weisen Worte kamen immer zum richtigen Zeitpunkt und ich fand sie sehr passend.
Fazit: Eine wundervolle Wohlfühlgeschichte, die einen wie eine warme Decke umschmeichelt und zum Träumen einlädt.
Für so tolle Lesestunden vergebe ich gerne 5/5 Sterne, eine klare Leseempfehlung und hoffe sehr, dass uns Hannah Juli bald mit einer neuen Geschichte verwöhnt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere