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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2020

Eine Wohlfühlgeschichte für Katzenliebhaber mit kleinen Längen

Eine Samtpfote zum Verlieben
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Jamie hat durch den Tod ihrer Mutter die Möglichkeit ein Jahr nur für sich zu haben. Sie zieht nach Hollywood um, gemeinsam mit ihrem Kater MacGyer. In der kleinen Wohnsiedlung findet sie schnell Freunde, ...

Jamie hat durch den Tod ihrer Mutter die Möglichkeit ein Jahr nur für sich zu haben. Sie zieht nach Hollywood um, gemeinsam mit ihrem Kater MacGyer. In der kleinen Wohnsiedlung findet sie schnell Freunde, aber nicht alle Nachbarn sind ihr wohlgesinnt. Dabei ist MacGyver auch nicht ganz unschuldig.

Ich liebe ja Katzen, daher ist dieses Hörbuch die perfekte Wahl für mich. Die Stimme von Sandra Voss ist sehr angenehm und man kann ihr gut lauschen. Die Geschichte wird im Wechsel vom Kater MacGyver zu Jamie erzählt, hier war mir der Übergang teilweise zu glatt, eventuell hätte man hier mit einem Stimmwechsel spielen sollen. Doch nach einiger Zeit wusste ich immer, wer denn jetzt „spricht“. Auch David spielt eine Rolle und bringt seine Gedanken und Gefühle in die Geschichte mit ein und wird sozusagen der „Gegenpart“ zu Jamie, was man ja bereits aus dem Klappentext erfährt. Letztendlich ist es eine sehr gemütliche Geschichte ohne große Überraschungen und zum Wohlfühlen. Anfangs baut sie sehr langsam auf und es dauert lange bis wirklich etwas passiert. Hier hätte man die Geschichte kürzer fassen können, ohne dass man allzu viel vermisst. Einige Punkte sind aber für den weiteren Fortgang schon wichtig. Jamie ist ein lieber Charakter, die den Platz in ihrem Leben noch nicht gefunden hat. David hat den Tod seiner Frau noch nicht richtig verwunden, liebt seinen Hund und seinen Job. Von den Backkreationen hätte ich auch zu gerne mal gekostet. MacGyver ist zu lustig, ein kleiner frecher Kater, der sehr gewieft ist. Wie ich schon schrieb, baut die Geschichte sich langsam auf und leider dauert es lange bis man wirklich bei der Liebesgeschichte ankommt. Das ist nicht jedermanns Sache. Ich habe jedoch gerne gelauscht und musste so manches Mal über MacGyver schmunzeln. Was diesem Kater so alles durch den Kopf geht.

Eine seichte, romantische Geschichte, die ein wenig braucht bis sie Fahrt aufnimmt. Mir hat sie gemütliche Stunden bereitet.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Hat mich leider enttäuscht

Prinzessin undercover – Enthüllungen
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Band 2 der „Prinzessin undercover – Reihe“

Besser könnten sich Ellie und Lottie nicht ergänzen. Lottie will Prinzessin sein, Ellie ist eine. Und so wird Lottie die Porterin für Ellie und gibt sich in ...

Band 2 der „Prinzessin undercover – Reihe“

Besser könnten sich Ellie und Lottie nicht ergänzen. Lottie will Prinzessin sein, Ellie ist eine. Und so wird Lottie die Porterin für Ellie und gibt sich in der Öffentlichkeit als Prinzessin aus, was sich eher durch Zufall ergab. Nach den aufregenden Ereignissen des letzten Sommers kehren sie nach Rosewood Hall zurück. Doch bei der Begrüßungsveranstaltung wird ein Schüler vergiftet und die Freunde machen sich auf die Suche nach dem Übeltäter.

Bei dieser Reihe werde ich immer unsicherer, ob ich sie beenden möchte. Dieser zweite Band hat mich mehr gelangweilt als unterhalten. Er setzt relativ nahtlos an Teil eins an, doch ich habe etwas gebraucht, bis ich wieder drin war. Denn ich hatte wenig Erinnerungen an den ersten Band, was nie ein gutes Zeichen ist. Gute Bücher bleiben besser in Erinnerung. Hier versucht die Autorin viel in die Geschichte zu packen und verliert meines Erachtens den Fokus. Man wechselt zwischen Ellie, Lottie und Jamie. Ellie ist immer noch die vorlaute Prinzessin, die sich an keine Regeln halten will, Lottie ist hingegen reifer geworden, bedingt durch die Erfahrungen als Porterin. Jamie hingegen versinkt immer mehr in Selbstzweifel. Und vieles was passiert ist sehr vorhersehbar. Es zieht sich seitenweise und ich habe manche Stellen eher überflogen. Außerdem ist es voll mit Klischees und Nebenhandlungen. Man weiss nicht wirklich woran man ist, wer mit wem anbändelt und wie das alles zusammenläuft. Ich habe lange gebraucht bis ich in der Geschichte war und einzig Binah hat mich mehr als positiv überrascht und ich war dann enttäuscht das man am Ende so wenig von ihr hört. Es gab ein paar schöne Momente, doch das Gesamtpaket hat mir hier einfach nicht gefallen. Zudem war der Stil stellenweisen etwas „plump“ und unausgereift, wie eben auch die Charaktere.

Mir fällt die Bewertung hier sehr schwer, da ich die Idee ganz schön finde. Hier versucht die Autorin aber zu viel in ein Buch zu packen, was es eher langatmig macht.

Veröffentlicht am 23.02.2020

Hat mich nicht überzeugt

Schneetänzer
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Jacob ist mit einer Lüge aufgewachsen. Denn sein Vater war kein One-Night-Stand seiner Mutter, sondern lebt in Kanada und ist ein Cree-Indianer, was auch sein Aussehen erklärt. Da mit seiner Mutter bzw. ...

Jacob ist mit einer Lüge aufgewachsen. Denn sein Vater war kein One-Night-Stand seiner Mutter, sondern lebt in Kanada und ist ein Cree-Indianer, was auch sein Aussehen erklärt. Da mit seiner Mutter bzw. dem Stiefvater eh dicke Luft herrscht, macht er sich auf dem Weg dorthin, um ihn und seine Kultur kennenzulernen.

Vorab, ich liebe die Bücher von Antje Babendererde. Sie recherchiert jedes Mal grandios und man kann tief in die Welt der Urvölker und deren Lebensweise eintauchen, dabei wird es nicht langweilig. Auch hier wird man langsam in die Welt der Cree-Indianer eingeführt und die Vorlesestimmen sind angenehm, wobei mir der männliche Sprecher definitiv besser gefallen hat. Leider fehlt beiden ein bisschen Lebendigkeit in ihre Stimme zu legen. Stellenweise klappt das gut, an anderen Stellen hat es mir gefehlt. Jacob ist für sein Alter recht naiv, gerade weil er so eine Reise antritt und Kimi, die andere Hauptperson kommt mir zu kurz. Ihre kurzen Kapitel geben zwar gute Einblicke, aber auch mit ihr wurde ich nicht warm. Sie ist ein wenig wankelmütig. Die Autorin bringt auch hier wieder Themen wie Vegetarier an den Leser/Hörer und das mystische, das ich aus ihren anderen Büchern liebe, kommt natürlich auch nicht zu kurz. Doch das besondere Feeling, das ich normalerweise kenne, kam hier zu kurz. Man merkt die Kürzung deutlich und bei mir kam einfach keine richtige Verbindung zwischen Kimi und Jacob an, das was ich aus ihren anderen Geschichten zu gut kenne, blieb mir hier verborgen.

An sich liebe ich ihre Geschichten. Ich denke, ich werde sie zukünftig wieder lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Eine fantasievolle Geschichte

Das Mädchen, das den Mond trank
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Luna ist eines der Kinder, das als Baby der bösen Hexe geopfert wird. Doch ist es wirklich sie, wie die Menschen glauben sollen?

Hier fällt es mir schwer den Inhalt zusammenzufassen, ohne gleich das ...

Luna ist eines der Kinder, das als Baby der bösen Hexe geopfert wird. Doch ist es wirklich sie, wie die Menschen glauben sollen?

Hier fällt es mir schwer den Inhalt zusammenzufassen, ohne gleich das Ende zu verraten. Eins vorab, diese Geschichte ist ein wenig anspruchsvoller als so manch anderes Kinderbuch. Vielleicht nicht unbedingt von der Geschichte selbst, aber die Hintergründe und was man durch dieses Buch mitnehmen soll. Schon die jährliche Opferung ist eine grausame Vorstellung, gerade weil das Protektorat weiß, dass die Babys den Tod finden. Ich habe dieses Buch hauptsächlich gehört, aber auch ein paar Seiten gelesen und muss gestehen, dass mir die gesprochene Variante aber mehr zugesagt hat. Der Sprecher ist mir bekannt und ich lausche ihm gern, denn er hat eine angenehme Stimme und schafft es die Geschichte wundervoll lebendig zu machen. Dieses Buch wird im Wechsel verschiedenster Personen geschildert: Das ist die Hexe Xan, der Ältestenratsvorsteher Gherlan und Antain, der Anwärter. Aber auch Luna spielt eine wichtige Rolle und noch die ein oder andere Person oder Gestalt, die auftaucht. Das Buch behandelt viele Themen und brauche lange bis es zur Auflösung kommt, obwohl ich schon vorher die ein oder andere Ahnung hatte. Die Geschichte geht ans Herz, man denkt über Wahrheit und Lüge, Intrigen, Geheimnisse, aber auch den Tod nach und der Hauch Magie rundet es ab. Ob das für jedes Kind schon etwas ist, wage ich zu bezweifeln.

Dennoch ein wundervolles Buch, bei dem mir die Hörfassung ein wenig besser gefallen hat.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Eine schöne Familiengeschichte

Die Zeit der Weihnachtsschwestern
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Suzanne McBride möchte Weihnachten mit ihren drei Töchtern Beth, Hannah und Posy verbringen und dieses Jahr scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Doch dann wird Suzanne krank und die drei Schwestern ...

Suzanne McBride möchte Weihnachten mit ihren drei Töchtern Beth, Hannah und Posy verbringen und dieses Jahr scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Doch dann wird Suzanne krank und die drei Schwestern versuchen gemeinsam das perfekte Weihnachtsfest zu planen. Und so kommen die Geheimnisse und Wünsche der Schwestern ans Licht.

Dieses Buch habe ich gelesen/gehört, was für mich perfekt gepasst hat. Die Erzählung erfolgt im Wechsel zwischen Suzanne und den drei Schwestern Hannah, Beth und Posy, jede so anders als ihre Schwestern. Durch einen schweren Schicksalsschlag hat sich ihr Leben geprägt und jede der Schwestern ein wenig anders geformt. Beth hat selbst zwei Kinder und ihren Job an den Nagel gehängt, Hannah ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und dabei sehr unnahbar und zurückgezogen und Posy lebt bei ihren Eltern in den schottischen Highlands und unterstützt sie bei ihrer täglichen Arbeit. Jede der Schwester bedrückt etwas und mir hat es sehr gefallen mehr über die Gefühlswelt der Schwestern zu erfahren. Jede hat etwas auf dem Herzen und die Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, sind zwar schon anfangs erahnbar, dennoch vervollständigen sie die Geschichte und runden sie ab. Mir gefällt der Hintergrundgedanke, dass Familie das wichtigste im Leben ist und man immer auf sie zählen kann. Stellenweise hatte ich das Gefühl man überspringt etwas im Leben der Schwestern und verpasst so die ein oder andere wichtige Stelle, gerade weil jede ihre Probleme mitbringt und so wenig Platz für jeden einzelnen bleibt. Dennoch habe ich es genossen in die schottischen Highlands und die Familie einzutauchen.

Eine nicht immer harmonische Familie, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Ich mag den Stil von Sarah Morgan sehr.