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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2019

Kann es empfehlen!

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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Mailin braucht ihr Training als Ausgleich. Denn ihre Schwester ist seit 7 Jahren im Wachkoma und niemand weiß warum. Als Mailin dann von einem Moment auf den anderen in einer fremden Welt erwacht, will ...

Mailin braucht ihr Training als Ausgleich. Denn ihre Schwester ist seit 7 Jahren im Wachkoma und niemand weiß warum. Als Mailin dann von einem Moment auf den anderen in einer fremden Welt erwacht, will sie nur wieder nach Hause. Denn in Lyaskye ist nichts wie es scheint. Und Mailin soll die neue Königin werden. Doch die Königinnen sterben in Lyaskye alle jung.

Der Anfang führt dem Leser Mailin und ihre Familiengeschichte näher. Mailin hat schon viel durchgemacht und ist dadurch stark und kämpferisch geworden, zeitgleich ist sie auch sehr mitfühlend und setzt sich für die Menschen, die ihr am Herzen liegen ein. Lyaskye ist eine faszinierende Welt, ähnlich der unseren in der Vergangenheit, aber mit so vielen besonderen Geschöpfen und Pflanzen, das es mir sehr gefallen hat darin einzutauchen. Hier ist nichts so wie es scheint und genau das macht den Zauber dieser Welt aus. Die Nebencharaktere konnte ich mir auch gut vorstellen, Jennifer Benkau hat ihnen Leben eingehaucht. Die Geschichte selbst ist teilweise sehr vorhersehbar, hält jedoch auch die ein oder andere Überraschung bereit, was mir sehr gefallen hat. Das offene Ende hat mir nicht so gut gefallen, da die ein oder andere Frage
offenbleibt.

Eine faszinierende Welt in die ich gerne wieder eintauchen werde!

Veröffentlicht am 04.09.2019

Eher für Jugendliche geeignet

Faye - Herz aus Licht und Lava
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Als Fayes Mutter einen Auftrag in Island annimmt, muss Faye sie begleiten. Dort geschehen dann mysteriöse Dinge, vor allem rund um die Lichtung mit dem uralten Baum. Und Aron, der Ziehsohn des Auftraggebers, ...

Als Fayes Mutter einen Auftrag in Island annimmt, muss Faye sie begleiten. Dort geschehen dann mysteriöse Dinge, vor allem rund um die Lichtung mit dem uralten Baum. Und Aron, der Ziehsohn des Auftraggebers, spukt ihr auch laufend im Kopf herum. Kann sie den alten Baum retten?

Ich mag mystische Bücher und hier mit Island hat die Autorin den perfekten Ort gefunden. Auch die Idee mit der Geschichte über den Baum und die Rettung haben mir gefallen. Die Charaktere selbst waren mir ein wenig zu blass und ich konnte nicht immer richtig Bezug zu ihnen aufbauen. Auch sonst liest es sich leicht, die Geschichte ist nicht zu anspruchsvoll, was gerade für jüngere Leser bestens geeignet ist. Mir war vieles zu konstruiert und vorhersehbar, einzig beim Finale hat mich die Autorin noch überraschen können. Dafür macht das Setting alles wieder wett. Die Autorin hat so manchen magischen Ort erschaffen, an den man sofort reisen will. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und mir hat es Spaß gemacht Faye auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Sie hätte sich weiter entwickeln können und ich fand es schade, dass Nebencharaktere wie z.B. Maria so wenig Platz hatten. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.

Eher für jüngere Leser geeignet. Die Landschaften hat die Autorin aber wundervoll beschrieben. Da möchte man direkt in die Welt eintauchen.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Kann es empfehlen!

The Kingdom
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Ana lebt mit ihren Schwestern in einem riesigen Erlebnispark und ist nur eine der Attraktionen. Dort leben sieben Prinzessinnen, viele „wiederbelebte“ Tiere und das alles in einer fantastischen Umgebung. ...

Ana lebt mit ihren Schwestern in einem riesigen Erlebnispark und ist nur eine der Attraktionen. Dort leben sieben Prinzessinnen, viele „wiederbelebte“ Tiere und das alles in einer fantastischen Umgebung. Doch es ist nicht alles Gold was glänzt.

Dieses Buch wird von Ana erzählt, einer der sieben Hybriden oder auch Fantasten genannt. Einerseits wird der Prozess beschrieben, verschiedene Gespräche (auch mit anderen Personen als Ana) und andererseits werden immer wieder die Erlebnisse vor dem Prozess mit Zeitangabe beschrieben. Zuerst habe ich kurz gebraucht um mich in die Situationen einzufühlen, doch als in Ana und ihre Welt besser verstanden habe, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat hier eine fantastische Geschichte geschaffen, die sehr zum Nachdenken über Technik und vor allem künstliche Intelligenz anregt. Aber auch über die Menschen bzw. ihre Menschlichkeit selbst. Ich war fasziniert von Ana’s Entwicklung und frage mich, ob die Möglichkeit in naher Zukunft wirklich besteht. Die Geschichte ist in sich stimmig und auch der Freizeitpark erschien mir vor meinem inneren Auge. Die Unterwasserwelt, die Eislandschaft, aber auch die Mauer, die den Park umgibt. Ich habe bis zum Ende nicht gewusst, wo die Geschichte hinläuft und mir ist so manches Mal die Gänsehaut den Rücken hinuntergelaufen, wenn man sich anschaut, wie manche Menschen sind.
Zudem gefällt mir sehr, dass die Geschichte abgeschlossen ist. Natürlich lässt das Ende noch Spielraum, aber es reicht auch so.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Für ein Jugendbuch gibt es viel Stoff zum Nachdenken und hat mir persönlich sehr gefallen.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Zwei Kurzgeschichten, die erste hat mir besser gefallen

Wenn zwei sich finden, freut sich das Glück
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Kurzgeschichten zu den Reihen Puffin Island und From Manhattan with Love.

Dieses Buch enthält zwei Kurzgeschichten zu Nebencharakteren der oben erwähnten Reihen. Einmal geht es um Lily Rose, die trotz ...

Kurzgeschichten zu den Reihen Puffin Island und From Manhattan with Love.

Dieses Buch enthält zwei Kurzgeschichten zu Nebencharakteren der oben erwähnten Reihen. Einmal geht es um Lily Rose, die trotz aller Rückschläge immer noch an die große Liebe glaubt. Die andere Geschichte handelt von Matilda, einer sehr schusseligen, jungen Frau, die gerade durch einen Patzer eine interessante Begegnung macht.

Die Inhaltsangaben verraten schon viel und man weiß von Anfang an, wie die Geschichten enden. Mir persönlich hat die Geschichte zur Puffin Island – Reihe besser gefallen, da mir auch die Charaktere sympathischer waren. Zudem ist das Verhältnis der beiden Geschichten im Buch sehr ungleichmäßig. Bei der ersten Geschichte konnte ich die Entwicklung besser nachfühlen und mir haben die vielen kleinen Gespräche gefallen. In der zweiten Geschichte überschlagen sich die Ereignisse und einiges hat man ja dann doch schon beim Lesen/Hören von Schlaflos in Manhattan erfahren. Somit war es wenig Neues. Dennoch macht es Spaß nochmal in die Welten einzutauchen und ein paar Details zu erfahren.

Ich kann das Buch empfehlen, mit hat es gefallen, nochmal ein paar der bekannten Charaktere zu treffen und auch mal die Nebencharaktere auszuleuchten.

Veröffentlicht am 04.09.2019

Zwei Sichten - der Vergangheitsstrang hat mich mehr begeistern können

Der Rosengarten am Meer
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Isabel flieht aus Wien, nachdem ihr Mann sie verlassen hat. Sie hatten sich gemeinsam ein Unternehmen aufgebaut und nach der Trennung muss sie sich neu orientieren. Da kommt ihr ein Auftrag an der Ostsee ...

Isabel flieht aus Wien, nachdem ihr Mann sie verlassen hat. Sie hatten sich gemeinsam ein Unternehmen aufgebaut und nach der Trennung muss sie sich neu orientieren. Da kommt ihr ein Auftrag an der Ostsee sehr gelegen. Der Wiederaufbau eines Rosengartens wird ihr neues Ziel, um sich einen eigenen Namen in der Branche zu machen. Doch bei der Suche nach Originalunterlagen zum Aufbau stößt sie auf Geheimnisse.

Da ich schon das ein oder andere Buch der Autorin kenne, habe ich mich über ein neues Buch gefreut. Hier spielt die Geschichte im Wechsel in zwei Epochen: in der Gegenwart mit Isabel und in der Vergangenheit mit Marie. Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Abstecher in die frühere Zeit besser gefallen haben. Sie waren runder und stimmiger. Mit Isabel hatte ich durchgängig so meine Probleme, vor allem was ihre Entscheidungen anging. Sie war mir zu sprunghaft, im Vergleich zu ihrer langen Partnerschaft und Gemütlichkeit, die sie ja vorher hatte. Marie, ihre Welt und besonders der Rosengarten haben mir sehr gefallen. Der Stil war nicht immer richtig ausgereift und ich hatte das Gefühl an manchen Stellen, dass die Autorin selbst nicht ganz wusste, in welche Richtung sie jetzt gehen soll. Zudem hätte sie den Nebencharakteren wie Sina noch mehr Leben einhauchen können, die kamen für mich auch zu kurz. Die Rosenrezepte am Schluss sind aber wie immer sehr gelungen.

Das Buch hat Potenzial, aber mich konnte der Vergangenheitsstrang mehr begeistern.