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Veröffentlicht am 11.02.2026

Leider traf das Buch so gar nicht meine Erwartungen

Tragödie in drei Akten
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Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, ...

Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich?

Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt.
In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert?
Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist.
Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten.

Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist 😉
Aber Spaß beiseite, mich konnte das Buch irgendwie nicht so ganz abholen und auch die Ermittlungen bzw. Befragungen von Zeugen und potentiellen Verdächtigen fand ich nicht wirklich gelungen.
Einzig Poirot hat es wieder rausgerissen mit seinen Bemerkungen, die ich manchmal ziemlich witzig fand, dann aber auch sehr schickierend.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Dieses Buch sollte unbedingt gelesen werden

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In einer Welt in der uns Social Media nicht nur täglich begleitet, sind Bücher wie dieses unerlässlich, da es Schattenseiten aufzeigt und auch zum Nachdenken anregt.
Gerade, wenn es um das RealLife geht, ...

In einer Welt in der uns Social Media nicht nur täglich begleitet, sind Bücher wie dieses unerlässlich, da es Schattenseiten aufzeigt und auch zum Nachdenken anregt.
Gerade, wenn es um das

RealLife geht, was so viele von uns teilen ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen, welche Konsequenzen es haben kann. Denn anhand von verschiedenen Posts, Reels, Storys und Co zeigen wir uns nicht nur selbst von unserer verletzlichsten Seite, sondern mitunter auch die Menschen um uns herum. Und genau das ist es, worum es in diesem Buch geht.

Das Hauptgeschehen spielt in der aktuellen Zeit, wo Sherry bereits 17 ist und sich aktuell in einem Camp für straffällige Jugendliche befindet, wo sie keinerlei Kontakt zu ihrem ‚alten‘ Leben, noch zum Internet besitzt. Dort soll sie lernen, was ihr Vergehen für Auswirkungen hat, Therapiestunden besuchen und nach und nach resozialisiert werden.
Nun wird sich der eine oder andere Fragen, was sie wohl verbrochen haben wird und wie sie dorthin gekommen ist. Genau das alles und wie sich ihr Leben bis dahin entwickelt hat wird in kleineren Rückblicken von YouTube-Posts klar, die ihre Eltern verfasst haben. Denn die beiden sind Stars und haben Sherry ihr ganzes Leben auf

SocialMedia gepostet, um es mit der ganzen Welt zu teilen. Dabei wurden nicht nur schöne Erlebnisse gezeigt, sondern vorzugsweise diese, die sie in ein schlechtes Licht rücken, sie verletzlich zeigen oder ihre intimsten Momente. Immer wieder wird ihr gesagt, dass die Zuschauer sie lieben, sie nur ein Goodie bekommt, wenn sie brav mitspielt und es nicht wichtig ist, wenn ihre Freunde sich nach und nach von ihr abwenden.
Was das mit einem Menschen anstellt und aus ihm macht, zeigt dieses Buch auch sehr deutlich. Denn in den Passagen, die ihr aktuelles Wesen beschreiben, bekommen wir immer tiefere Einblicke und welche Konflikte sie mit sich und der Welt hat, weil sie vieles nicht versteht oder nicht einordnen kann, ob es etwas ist, was wirklich sie möchte oder ihre Umwelt.

Für mich ein überaus großartiges Buch, welches in der heutigen Zeit mehr Präsenz haben und in keinem Klassenraum fehlten sollte.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Gelungene Beschreibung über präsente Themen

Tausend Mal gedenk ich dein
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Dieses Buch ist 2014 das erste Mal erschienen und eigentlich für ein Lesealter von 14 bis 17 Jahren geeignet, dennoch finde ich es durchaus spannend, dass die Themen, die vor einigen Jahren bereits präsent ...

Dieses Buch ist 2014 das erste Mal erschienen und eigentlich für ein Lesealter von 14 bis 17 Jahren geeignet, dennoch finde ich es durchaus spannend, dass die Themen, die vor einigen Jahren bereits präsent waren, heute wichtiger sind denn je. Da dieses Buch sich vor allem mit psychischen Krankheiten, Mobbing und Vorurteilen auseinandersetzt.

Auf den ersten Seiten lernen wir unsere Protagonistin Nelly und ihre beste Freundin Pina kennen, deren Freundschaft auf den ersten Blick durch nichts zu zerstören ist. Wäre da nicht die neue Mitschülerin, die aus London in Nellys Klasse gekommen ist oder die erste große Liebe.
Wird ihre Freundschaft diesen Veränderungen standhalten?

Die Geschichte ist gezeichnet von verschiedenen Vorkommnissen, die größtenteils Nellys Mitschüler betreffen. Vor allem diejenigen, welche Nelly gegenüber abfällige Kommentare äußern, geschieht kurz darauf etwas Schreckliches, was auch schnell hätte tödlich enden können. Doch auch Nelly geschehen schreckliche Dinge wie eine zerschnittene Jacke.
Schnell stellt sich hier die Frage, wer ist Opfer und wer Täter – was nicht nur im Auge des Betrachters liegt. Jeder Aktion folgt eine Reaktion. Und der Kreislauf beginnt von vorn. Auf den ersten Blick scheint hier kein entkommen aus dieser Spirale. Lediglich Elias versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen und bleibt trotz einigen Abweisungen immer an Nellys Seite.

Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an und veranschaulicht nicht nur, wozu das menschliche Gehirn fähig ist, um sich selbst zu schützen. Es zeigt jedoch auch, dass es Konflikte gibt, über die wir Menschen ungern reden oder die oftmals hinter verschlossenen Türen und so lange unentdeckt bleiben, bis sie gewisse Grenzen überschreiten.

Bis auf kleinere Logikfehler ist es also durchaus ein sehr gelungenes Buch, wenn man sich mit den eingangserwähnten Gebieten beschäftigen mag.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Schöne Erzählung asu einer fast vergessenen Zeit

Sommer im Heckenrosental
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Taucht ihr auch gerne in längst vergangene Zeiten ein?
Wobei man von längst vergangen nicht unbedingt sprechen kann, da es bei der heutigen Buchvorstellung um das Thema BRD und DDR geht und wie die Autorin ...

Taucht ihr auch gerne in längst vergangene Zeiten ein?
Wobei man von längst vergangen nicht unbedingt sprechen kann, da es bei der heutigen Buchvorstellung um das Thema BRD und DDR geht und wie die Autorin beide ‚Seiten‘ erlebt hat.

Gleich zu Beginn lernen wir Florentine und ihre Freundin Katja kennen und als beide das erste Mal aufeinandertreffen, werden die Unterschiede in Musik, Mode, Lebensstil und Frisur sehr deutlich beschrieben.
Auch wenn ich genau zur Wende geboren wurde, fand ich es wahnsinnig spannend, gerade diese Aspekte zu lesen, weil ich selbst einige davon noch sehr gut kenne. Sei es aus Erzählungen, von Fotos oder da ich mich selbst noch daran erinnern konnte (oder auch nicht – ABBA war mir ein Begriff, aber was ist Men Without Hats??). Aber an diese tollen Jogginganzüge oder bestimmte Geschmäcker, die es auch heute noch gibt…Waldmeister hmmmm
Doch auch die Themen Grenzkontrolle und die damit verbundene Angst oder das ‚Ausleben‘ der eigenen Persönlichkeit sind hier im Buch genauestens beschrieben.

Ich mochte es wirklich sehr, den beiden bei ihren Abenteuern zuzusehen – sofern man das so sagen kann. Denn ich hatte manchmal auch das Gefühl, selbst ein Teil davon zu sein und fand daher auch die Gedanken dahinter und die hervorgehobenen Unterschiede äußerst spannend.

Der dabei verwendete Schreibstil ist sehr angenehm und nicht so starr, wie bei vielen anderen Geschichten oder Zeitzeugenberichten. Denn das Buch liest sich wie eine Mischung aus Tagebucheinträgen und einer Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.
Selbst ernstere Themen werden angesprochen, aber nicht banalisiert. Dadurch sind diese zwar präsent, werden manchmal aber auch durch ihre dezente Erwähnung oder einer Spur Humor entkräftet, sodass sie hängen bleiben, aber nicht deprimieren.

Wer also mal in diese Art von Geschichte eintauchen mag, ist bei diesem Buch wirklich sehr gut aufgehoben!

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Werde zum Licht, das über ganz Fantome scheint

The Dagger and the Flame
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Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen ...

Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen sollen und den Cloak, die Aufträge zum Diebstahl erhalten.
Dagger nutzen Shade, indem sie es zu sich nehmen und so stark genug für ihre Aufträge zu sein, Cloaks fertigen daraus Kleidung, um unsichtbar zu sein.

Unsere beiden Protagonisten Seraphine und Ransom machen schon innerhalb der ersten Kapitel Bekanntschaft miteinander und finden sehr schnell heraus, dass sie dasselbe Ziel verfolgen – die Freiheit von Fantome.
Doch haben beide unterschiedliche Herangehensweisen und Vorstellungen oder auch nicht?

Schon von Beginn an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Gerade weil die beiden Perspektiven immer wieder zwischen Sera und Ransom wechseln, sodass wir die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.
Sera mochte ich von Beginn an, da sie sich sehr schnell in das Leben einfügt und immer begierig darauf ist, mehr über die Umstände und die Vergangenheit zu erfahren, den gewissen Biss in sich trägt und auch vor Herausforderungen nicht zurückschreckt.
Ransom hingegen ist anfangs eher ein BadBoy, der alles daransetzt, seine Ziele zu erreichen. Doch nachdem er von Sera einige Denkanstöße erhält, schaut er hinter die Fassade und fängt an, vieles zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Manches wird nur angedeutet und ich hätte mir daher an der einen oder anderen Stelle tiefere Einblicke in die Gilden und deren Herkunft gewünscht. Doch vielleicht folgt dies im zweiten Band?
Mir gefiel an dem Buch aber nicht nur die Hauptstory, sondern auch die Entwicklung zwischen den einzelnen Personen und unseren Protagonisten. Hier entstand eine tolle Bindung, die es hat reichlich knistern lassen, was sich wunderbar in die Geschichte einfügt und nicht deplatziert wirkt.

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