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Nancy

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2019

Ganz nett

Palast der Finsternis
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Anouk, Lilly, Will, Jules und Hayden sind fünf Jugendliche, die auf den und auch den zweiten Blick nichts gemeinsam haben. Sie alle haben eine Einladung bekommen um einen unterirdischen Palast in Frankreich ...

Anouk, Lilly, Will, Jules und Hayden sind fünf Jugendliche, die auf den und auch den zweiten Blick nichts gemeinsam haben. Sie alle haben eine Einladung bekommen um einen unterirdischen Palast in Frankreich zu erkunden. Soweit zumindest die offizielle Version. Sehr schnell finden die Jugendlichen heraus, dass etwas nicht ganz so ist, wie es sein soll. Sie werden betäubt und können sich alle bis auf Hayden aus der ersten Gefahrensituation reden. Allerdings finden sie schnell heraus, dass es in dem unterirdischen Palais schlimmere Dinge zu geben scheint außer dem Expeditionsleiter Dorf. Drähte, die alles abschneiden, giftiges Gas, was alles zerstört und Leichen säumen ihren Weg durch die verschiedenen Räume. Unterbrochen von Einblicken in die Vergangenheit der französischen Revolution lösen die vier schließlich das Rätsel ihrer Ankunft. Sie alle sind Vorfahren des Erbauers des Palais. Die Brüder haben das Rätsel der Unsterblichkeit entdeckt - allerdings hat das aller fünfzig Jahre seinen Preis. Sie suchen ihre Nachfahren und bringen sie um, um an ihr Blut zu kommen. 1789 haben sie auf der Suche nach dem "Heilmittel" den Schmetterlingsmann entwickelt, der über besonderes Fähigkeiten verfügt und sich den Plänen der Brüder aber in den Weg stellt.

Meine Meinung zu dem Buch: Am Anfang hatte ich sehr starke Schwierigkeiten mich mit Anouk zu verständigen. Erst später, wenn sie von sich erzählt und ihre Vergangenheit aufdeckt, versteht man alles. Aber trotzdem habe ich keinen Draht zu ihr gefunden. Im Verlauf des Buches werden immer mehr Fragen aufgedeckt anstatt beantwortet. Es wurde auch immer gruseliger und unheimlicher, ohne allerdings die Spannung zu erhöhen. Im Endhinein haben wir also ein Happy End, aber die Geschichte im großen und ganzen hat mich nicht überzeugt. Schade - der Anfang war vielversprechend!

Veröffentlicht am 28.01.2019

Muss man gelesen haben

Der verwunschene Gott
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„Der verwunsche Gott“ ist der Auftakt zu einer sehr fantasievollen, bezaubernden Geschichte, deren Hintergründe sich erst Stück für Stück und sehr widerwillig entblättern. Morgan ist eine junge Frau, die ...

„Der verwunsche Gott“ ist der Auftakt zu einer sehr fantasievollen, bezaubernden Geschichte, deren Hintergründe sich erst Stück für Stück und sehr widerwillig entblättern. Morgan ist eine junge Frau, die für einen Fehler in ihrer Kindheit bezahlen muss und nun ihre Lebensschuld abarbeitet. Als sie durch ein Komplott verraten wird und bestraft wird, wird eine Ereigniskette in Ganz gesetzt, die das ganze Königreich betrifft. Ihre Entscheidungen und ihre Gefühle stellen sie vor der wohl schwierigsten Wahl ihres Lebens. Aber nicht nur Morgan hält unwissentlich die Fäden für das Schicksal des Königreichs in der Hand….
Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen. Morgan ist ein etwas schwieriger Charakter, niemand, den man sofort ins Herzen schließt, aber sie hat etwas an sich, dass einen dann doch für sie einnimmt. Vielleicht weil sie einen ab und zu an sich selber erinnert? Auch die Geschichte entwickelt mit der Zeit eine starke Eigendynamik, die einfach nur sehr spannend und mitreißend ist. Besonders wenn sich die Ereigniskreise schließen und die Aha-Effekte größer werden, will man mehr wissen und verstehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass es kein Buch ist, welches man einfach so „hinweglesen“ kann. Es fordert einen als Leser heraus, selber Vermutungen anzustellen und nachzudenken. Wie würde man selber in gewissen Situationen reagieren? Es ist vielschichtig, handelt von Göttern, Hexen, Liebe und Magie. Also alles, was eine wunderschöne und spannende Geschichte braucht. Sehr schön finde ich die kleinen Märchensprüche am Anfang der Kapitel und die Gestaltung des ganzen Covers und der Innenseiten. Zum Glück liegt mein Band zwei schon zuhause und wartet nur darauf gelesen zu werden.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Das Schicksal von Symantriet

Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit
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Symantriet ist ein wunderschönes Land, welches nach einer schweren Vergangenheit in fünf Königreiche aufgeteilt wurde, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Jedes Königreich ist einzigartig ...

Symantriet ist ein wunderschönes Land, welches nach einer schweren Vergangenheit in fünf Königreiche aufgeteilt wurde, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Jedes Königreich ist einzigartig und den Menschen ist es lange vergönnt in Frieden und Glück zu leben. Die Geschichte setzt an, als die Könige schon etwas älter sind und ihre eigenen Kinder nun an der Reihe sind, zu regieren. Belle ist die Prinzessin des Reiches Endline und dazu gesegnet mit einer Macht, von der sie noch nichts ahnt, die sie aber bald dringend benötigen wird. Sie ist eine kluge, junge Frau, die ihren Vater liebt und eigentlich wunschlos glücklich sein könnte – wäre da nicht ihre Stiefmutter Camelia. Doch die Jahre ziehen ins Land und eines Tages ist Belle alt genug um verheiratet zu werden. Da die Könige um die Stablität ihres Reiches fürchten, beschließen sie eine Allianz zu bilden, die auf der Hochzeit von Belle mit einem anderen Königssohn fußt. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf... Das Schicksal von Symantriet und allen Menschen und besonders Belles Leben steht auf dem Spiel. Ist abhängig von ihrer Wahl und ihrer Willensstärke...

Zuallerst – wer es nicht gelesen hat, ist selber schuld. Ich konnte die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen und habe so sehr mit Belle und Chace mitgefiebert. Zum Glück ist Band zwei bereits erschienen ;)
Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und alles wichtige, was man über Land und seine Gegebenheiten wissen muss, erfährt man am Anfang. Die restlichen Informationen kommen häppchenweise immer zum richtigen Zeitpunkt. Sehr gut gefallen hat mir, die Handlung aus den vielen verschiedenen Perspektiven zu erfahren. So erfährt man vieles über die Hintergründe und auch wenn man die Taten der Personen teilweise nicht gut heißen kann, so kann man doch eventuell etwas Verständnis erringen. Belle war mir von Anfang an sympathisch und obwohl mir Chace als Charakter am Anfang eher unsympathisch war, hat er das doch durch seine Taten wieder aufgeholt. Sehr gut gefallen hat mir an der Geschichte, dass die Autorin immer wieder neue Geheimnisse und Enthüllungen parat hatte. Ein super spannendes Buch, was man definitiv gelesen haben sollte!

Veröffentlicht am 28.01.2019

Sehr interessant und super Praxisteil

Berührung
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Das Buch "Berührung" ist sehr spannend geschrieben. Sehr interessant waren für mich die "biologischen" und "psychologischen" Erklärungen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autoren verschiedene Ansätze ...

Das Buch "Berührung" ist sehr spannend geschrieben. Sehr interessant waren für mich die "biologischen" und "psychologischen" Erklärungen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autoren verschiedene Ansätze erklärt und erläutert haben und nicht darauf bestanden haben, alles zu wissen und alles richtig erklären zu können. Sie gehen auf verschiedene Aspekte der Berührung und der Haut ein, angefangen von der Schwangerschaft über verschiedene Kulturen und Berufe. Alles was irgendwie mit diesem Thema zu tun hat, wird erklärt. Sehr gut gefallen hat mir auch der Praxisteil in dem der Leser dazu angeregt wird, selber einmal herauszufinden, wie einzigartig unsere Haut ist. Die Anschauungsbeispiele anhand von Noah und Maria haben geholfen, das ganze anschaulicher und persönlicher zu gestalten.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Spannend, aber ausbaufähig

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger
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Livie ist eine normale, junge Frau – mit dem Unterschied, dass sie gerade gestorben ist und jetzt als Banshee von Schloss Harrowmore ihre Ewigkeit verbringen muss. Doch zum Glück macht der Todesbote Walt ...

Livie ist eine normale, junge Frau – mit dem Unterschied, dass sie gerade gestorben ist und jetzt als Banshee von Schloss Harrowmore ihre Ewigkeit verbringen muss. Doch zum Glück macht der Todesbote Walt ihr das Jenseits etwas schmackhaft. Denn langweilig wird es mit der Familie nie – sei es der kleine Patrick oder ein Absorber-Dämon, der zur Familiengeschichte dazugehört und nun Millie an die Jugend will. Nach ein paar Anfängerschwierigkeiten und anderen Stolpersteinen fügt Livie sich in ihr Schicksal und mischt kräftig mit.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie ausbaufähig ist. Livie ist ein etwas farbloser Charakter und sehr einfach gestrickt. Allerdings hat sie in den anderen Geschichten noch Zeit sich zu entwickeln und auch an ihrer Beziehung zu Walt zu arbeiten. Die Handlung geht teilweise etwas zu schnell und es fehlt etwas an Spannung, aber grundsätzlich liest sich die Geschichte sehr flüssig und man fiebert mit Millie, Livie und Walt und allen anderen mit, ob und wie diese spannende Geschichte ausgeht. Ich bin gespannt, wie es in den anderen Bänden weitergeht und wie Livie sich entwickelt.