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Veröffentlicht am 15.03.2024

Unterhaltsame, kulinarische Reise durch Italien

Die Spaghetti-vongole-Tagebücher
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Stefan Maiwald ist ein Genussmensch und absoluter Italienkenner; er lebt mit seiner Familie in Grado und arbeitet sehr erfolgreich als Journalist und Buchautor. Es ist bereits das zweite Buch von ihm, ...

Stefan Maiwald ist ein Genussmensch und absoluter Italienkenner; er lebt mit seiner Familie in Grado und arbeitet sehr erfolgreich als Journalist und Buchautor. Es ist bereits das zweite Buch von ihm, das ich gelesen habe. Denn auch ich bin bekennende Italienliebhaberin!

Mit den "Spaghetti-Vongole Tagebüchern" begibt sich der Leser auf eine bunte Reise durch Italien und lernt hier sowohl interessante Persönlickeiten, als auch authentische Speisen der jeweiligen Region kennen. Ob nun den heißgeliebten Prosecco, Baccala oder vieleicht doch eher Tiramisu? Woher kommen all diese leckeren Gerichte und wo haben sie ihren Ursprung? All das erfährt man in diesem herrlich bunt gestalteten Italienbuch und kommt dabei richtig in Urlaubslaune.

Ich muss zugeben, dass mir "Meine Bar in Italien" fast noch ein bisschen besser gefallen hat. Das neue Buch enthält auch einige historische Fakten und Gegebenheiten zu verschiedenen Gerichten und Zubereitungsarten, dies war für mich jetzt nicht so interessant. Allerdings habe ich viel Neues über manche Lieblingsgerichte von uns Deutschen erfahren und habe auch wieder richtig Lust auf einen "Bellini" bekommen, den ich schon seit Jahren nicht mehr getrunken habe.

Für alle Italienfans ist dieses Büchlein ein Appetitmacher - sowohl auf viele Gerichte und Getränke, als auch auf manche wunderbaren Gegenden in Bella Italia. Ich bin schon gespannt, was Stefan Maiwald als nächstes für uns bereit hält und freue mich bereits jetzt auf Neues aus Grado!

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Veröffentlicht am 06.03.2024

Eine Liebeserkärung an Sizilien

Nostalgia Siciliana
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Ich bin eine große Italienliebhaberin - sowohl was Land und Küche angeht, als auch in "Buchform". Geschichten, die in diesem schönen Land spielen, bringen mich sofort zum Träumen und in Urlaubslaune.

Das ...

Ich bin eine große Italienliebhaberin - sowohl was Land und Küche angeht, als auch in "Buchform". Geschichten, die in diesem schönen Land spielen, bringen mich sofort zum Träumen und in Urlaubslaune.

Das erste, was bei "Nostalgia Siciliana" auffällt, ist definitiv das wunderbare Cover - nostalgisch anmutend und nur so sprühend vor Italienflair! Hier ist wirklich ein kleines Meisterwerk gelungen, für mich schon jetzt gestalterisch ein Highlight des Jahres.

Im Roman selbst geht es um Tita, die im entfernten Sizilien das Haus ihres Onkels erbt und damit tief in die Vergangenheit und in das fast völlig vergessene Leben im Süden Italiens eintaucht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tita und von ihrem Vater Gianni, der vor vielen Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland kam und hier, durch das Erfinden der Tiefkühlpizza, zu Wohlstand kam.

Schon auf den ersten Seiten merkt man Patrizia Di Stefano ihre Liebe zu Sizilien an. Sie erzählt voller Liebe von der Schönheit, aber auch den Schattenseiten dieses Landsrichs. Man sieht den farbenprächtigen Oleander und das glitzernde Meer förmlich vor sich. Am Anfang hatte ich ein bisschen Anlaufschwierigkeit mit dem Buch, muss ich sagen...da alles sehr detailverliebt erzählt wird, bremste das bei mir zeitweise etwas den Lesefluss. Dies verliert sich aber spätestens nach dem ersten Drittel - also unbedingt dranbleiben! Hier kommt dann durch Gianni richtig Leben in die Geschichte und man ist regelrecht hingerissen von dessen Lebensgeschichte. Auch die Unterschiede von Deutschland und Italien, was Landschaft, Kulinarik und Mentalität betrifft, werden interessant geschildert.

Letztendlich konnte mich die Geschichte doch noch richtig packen und hat richtig Lust auf Sizilien "mit allem drum und dran" gemacht. Ich kann "Nostalgia Siciliana" jedem empfehlen, der sich gerne von italienischer Lebensart und einer bewegenden Familiengeschichte verzaubern lassen möchte!

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Ein ganz wundervoller Roman voller Emotionen

Schwestern in einem anderen Leben
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Von Christiane Wünsche habe ich bereits "Wir sehen uns zu Hause" gelesen, was mir damals unheimlich gut gefallen hat. Deshalb war ich auf ihren neuen Roman sehr gespannt.

"Schwestern in einem anderen ...

Von Christiane Wünsche habe ich bereits "Wir sehen uns zu Hause" gelesen, was mir damals unheimlich gut gefallen hat. Deshalb war ich auf ihren neuen Roman sehr gespannt.

"Schwestern in einem anderen Leben" erzählt von den Geschwistern Rebecca, Miriam und Ruth, die in einem behüteten Zuhause aufwachsen. Doch plötzlich geschieht etwas, das die ganze Familie entzweit und alles verändert, nichts ist mehr wie es war...

Zuerst einmal fällt einem das wunderschöne, sommerlich gestaltete Cover auf - man muss das Buch förmlich in die Hand nehmen! Und dann wird man auch schon hineingezogen, in das Leben der Familie Ortmann...Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil, der einen bereits auf den ersten Seiten abholt. Noch scheint alles in Ordnung in der beschaulichen Kleinstadt, wo jeder jeden kennt. Doch bereits beim Lesen merkt man, wie sich etwas Unheilvolles anbahnt. Man weiß, etwas Furchtbares wird geschehen und die Familie auseinanderreißen. Was dies genau ist, möchte ich hier natürlich nicht verraten.

Christiane Wünsche schreibt schon immer sehr gute Geschichten - aber hier hat sie sich selbst übertroffen. Man erfährt, teils in Rückblicken, durch welche Höhen und Tiefen die Hauptprotagonistin, aber auch ihre Familie gehen muss. Dass durch eine vermeintliche Lüge, das Leben aller von einer auf die andere Sekunde verändert wird, teils dramatisch. Ich habe mich während des Lesens auf einer Achterbahn der Gefühle befunden, konnte mich kaum vom Buch lösen. Innerhalb weniger Tage habe ich die doch über 400 Seiten gelesen und bleibe aufgewühlt zurück. Wie kann nur so etwas Schreckliches passieren? Warum spricht man nicht früher miteinander, sondern möchte immer seine eigene Sichweise als die richtige darstellen? So entstehen Situationen, die so schrecklich sind und noch dazu so überflüssig.

Wer gerne tragische Familiengeschichte mit ganz vielen Emotionen liest, hohe Erzählkunst liebt und Tiefgang nicht scheut, dem möchte ich dieses Buch unbedingt ans Herz legen. Mich konnte die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und hat für mich ein Jahreshighlight geschaffen.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Ruhiger Krimi vor stürmischer Ostseekulisse

Der Sturm: Vergraben
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"Der Sturm" ist der 1. Teil einer Trilogie und die bereits aus "Der Strand" bekannten Ermittler Tom Engelhardt und Mascha Krieger ermitteln diesmal in einem Cold Case - hat der vor vielen Jahren agierende ...

"Der Sturm" ist der 1. Teil einer Trilogie und die bereits aus "Der Strand" bekannten Ermittler Tom Engelhardt und Mascha Krieger ermitteln diesmal in einem Cold Case - hat der vor vielen Jahren agierende Darß-Ripper wieder zugeschlagen? Nach einem Sturm tauchen unter einem abgebrochenen Stück Steilküste zwei Skelette auf, die genau in das Muster von damals zu passen scheinen...
Karen Sander erzählt ihre Kapitel aus wechselnder Perspektive, was für Abwechslung sorgt. Die im Buch herrschende düstere Atmosphäre passt gut in die aktuell kühle Jahreszeit und man kann sich alles bildhaft vorstellen. Einige verschiedene Fälle werden in der Geschichte behandelt, u.a. ein Stalker, ein in der letzten Zeit der DDR wütender Serienkiller und auch die Vergangenheit von Mascha. Es werden einige Spuren verfolgt, dies geschieht aber alles relativ ruhig und mir hätte an manchen Stellen ein etwas höherer Spannungsbogen gut gefallen. Obwohl es nicht langweilig wird, hätte ich mir für die ganze Geschichte ein bisschen mehr Tempo gewünscht. Daher finde ich, dass es sich hier eher um einen Kriminalroman als um einen Thriller handelt.
Die Auflösung erfolgt am Ende ziemlich ruckartig und es bleiben viele Fragen offen. Denn nur ein Teil der Ermittlungen kann abgeschlossen werden und wer wissen möchte, wie alles zusammenhängt, muss sich etwas gedulden und noch die weiteren zwei Bände lesen, die in nächster Zeit folgen.
Das Buch bietet gute Unterhaltung für Fans von eher ruhigen Krimis und mehrteiligen Serien und wer ein wenig Geduld hat, dem wird die Serie auf jeden Fall schöne Lesestunden bieten.

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Veröffentlicht am 02.02.2024

Macht Lust auf Sommer und Strand

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Ich bin ein großer Fan von Tanja Janz und ihren romantischen St.-Peter-Ording Romanen. Von der neuen, historisch angelehnten Reihe, habe ich bereits den 1. Teil gelesen.
In diesem Buch nun geht es um die ...

Ich bin ein großer Fan von Tanja Janz und ihren romantischen St.-Peter-Ording Romanen. Von der neuen, historisch angelehnten Reihe, habe ich bereits den 1. Teil gelesen.
In diesem Buch nun geht es um die junge Julia, die von einem Leben als Stewardess bei der Lufthansa träumt. Doch sind ihre Wurzeln an der Nordsee und im elterlichen Hotelbetrieb. Da lernt sie den charismatischen Fotografen Björn kennen und verliebt sich in ihn. Was hält die Zukunft wohl für sie bereit?
Tanja Janz erzählt gewohnt flüssig und mit viel Nordseefeeling eine leichte Sommergeschichte mit 70-er Jahre Flair. Mir hat diese kleine Zeitreise sehr gefallen, kennt man doch selbst noch viele Lieder etc. aus seiner Kinderzeit.
Es geht um Familienzusammenhalt, Romantik und Urlaubsflair - aber auch ernste Themen rund um das Thema "Geburt" wurden mit eingebaut. Besonders Leseabschnitt 2 hat mich überzeugt, da hier auch viel Dramatik und "wahres Leben" die Geschichte bereichert. Die Passagen mit Julia und Björn, aber auch Rita mit ihrem Babyblues sind sehr ergreifend dargestellt.
Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich nun auf den letzten Teil dieser Trilogie, der im Sommer erscheinen wird!

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