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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2025

Schrumpfdrache und Franky

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen
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Meinung:

Das Covernund der Klappentext haben so neugierig gemacht. Schon allein deshalb, weil der Schrumpfdraxhe mich an die Feywind Saga von Peter Hohmann erinnert hat.😅 Ja, auch die Sprüche dieses Drachen ...

Meinung:

Das Covernund der Klappentext haben so neugierig gemacht. Schon allein deshalb, weil der Schrumpfdraxhe mich an die Feywind Saga von Peter Hohmann erinnert hat.😅 Ja, auch die Sprüche dieses Drachen könnte aus dieser Buchreihe stammen - ich mag ihn einfach! ♥ Das Innenleben ist so lebendig gestaltet worden - einfach toll! Natürlich ist dieser Comic mit Sprechblasen gefüllt und enthält kurze Sätze, damit auch die Kleinsten nicht die Lust am Lesen verlieren. Frank ist der reinste Tollpatsch, aber irgendwie auch total sympathisch. Er ist ein 3/4 Zombie und lebt mit seiner Familie in Sarghofen. Das allein ist ja schon ultra-ulkig. Und dann sollen sie in die Stadt der Lebenden fahren, um der Oma unter die Arme zu greifen. Und die mag keine Viecher, wie sie die Kreaturen bezeichnet. Hier gibt es Schrumpfdrachen, Höllenhunde und noch viele andere Tiere, die echt einfach herrlich sind. Und wie kommt es, dass Franky auf einmal mit den Tieren sprechen kann? Außerdem geht es auch um Einsamkeit und dass man keine Freunde hat, und sich deswegen allein fühlt. Ein gut umgesetzter Comic, der uns echt gefallen hat! ♥



Fazit:

Ein cooles Comic-Abenteuer, das wir sehr witzig fanden - eine Stadt der Lebenden kann manchmal echt gruselig sein!

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Prepper und die Wildnis

Lost in the Wild
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Triggerwarnung: psychische und physische Gewalt - ab 14 Jahren!

​Meinung:

Verloren in der Wildnis ist ein Buch, in dem fünf Jugendliche nach ihrem Abi ein Abenteuer in der Wildnis erleben wollen. Dabei ...

Triggerwarnung: psychische und physische Gewalt - ab 14 Jahren!

​Meinung:

Verloren in der Wildnis ist ein Buch, in dem fünf Jugendliche nach ihrem Abi ein Abenteuer in der Wildnis erleben wollen. Dabei bedient die Autorin alle Schubladen in Bezug auf die Jugendlichen: ein homosexuelles Paar, eine AktivistIn, eine Veganerin und ein pummeliger Junge. Das finde ich eigentlich sehr gut, den die Unterschiede sind etwas ganz Besonders. Doch bin ich an die Jugendlichen nicht herangekommen, es war eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Dabei hätte man so viel mehr daraus machen können. Nach einem Bergrutsch sind sie auf der Suche nach einem Unterschlupf; und finden auch einen. Im Nachhinein stellt es sich als Unterschlupf eines Preppers raus, der größenwahnsinng, ein Psychopath und völlig drüber ist. Wenn man eine Apokalypse überleben will, dann hilft man auch anderen und ist sich selbst nicht nur der Nächste. Der Prepper war bei der Bundeswehr, leitet sogar einen Survialkurs, und die Leute, die bei ihm gebucht haben, quälen, erniedrigen und ... die Jugendlichen. Das war für mich so drüber, dass ich echt nur mit dem Kopf schütteln konnte. Ich dachte wirklich, dies wird eine Geschichte mit richtigen Naturkatastrophen, man ist nah am Geschehen dran, erlebt ein Abenteuer. Aber leider ist es eher so, dass dieser Prepper die Jugendlichen manipuliert, quält, erniedrig und zu einer Organisation der Reichsbürger zählt, und zum Schluss abhauen kann und die Polizei ihn nicht mehr findet. So etwas möchte man Jugendlichen an die Hand geben und näherbringen? Meinen Sohn würde ich das nicht lesen lassen, denn es gibt im echten Leben schon genug Manipulation, Gewalt und skrupellose Menschen, da muss das nicht noch in einem Buch gelesen werden. Es gibt noch nicht mal einen Hinweis von der Autorin oder dem Verlag, an wen man sich wenden kann, wenn man psychische oder physische Gewalt erlebt; kein einziges Vorwort dazu. Das finde ich sehr fahrlässig und unprofessionell. Des Weiteren hat das Buch so viele Fehler, da frage ich mich wirklich: Was ist da schiefgelaufen, obwohl sie Germanistik studiert hat? Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, abholen, geschweige ein Kopfkino bescheren.



Fazit:

Ein Jugend-Thriller, der mit psychischer und physischer Gewalt aufwartet - Nein, dieses Buch würde ich meinem Sohn nicht geben! Ab 14 Jahren, ich empfehle es nicht weiter - sorry!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Innere Zerrissenheit

Risk With Me (Velvet Mountains 1)
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Triggerwarnung: Suizidgedanken, Blut und Wunden, Tod, Verlust, Trauer, Psychisxhe Gewalt in der Familie, Trauma durch Unfall.

Tropes: Childhood Bestfriend, One Bed, Forced Proximity Second Chance.



​Meinung:

Das ...

Triggerwarnung: Suizidgedanken, Blut und Wunden, Tod, Verlust, Trauer, Psychisxhe Gewalt in der Familie, Trauma durch Unfall.

Tropes: Childhood Bestfriend, One Bed, Forced Proximity Second Chance.



​Meinung:

Das Cover und die Illustrationen sind super harmonisch und passen perfekt zur Geschichte. Dieses Buch ist mal etwas komplett anderes, da es hier ums Bouldern/Klettern geht und es so gut herausgearbeitet worden ist, dass ich mir die Natur und die Gefahr der Berge sehr gut vorstellen konnte. Der Schreibstil ist flüssig, an machen Stellen sehr emotional und sehr berührend. Die Geschichte wird aus der Sicht von Julien und Ayla erzählt, sodass man nah an den Gefühlen und Gedanken der Protas ist. Die Geschichte handelt am Anfang von Julien, Dev und Ayla, das sich so vertraut angefühlt hat. Dann passiert beim Klettern ein Unglück und ihr bester Freund ist nicht mehr da. Sechs Jahre später treffen Julz und Ayla wieder aufeinander und es könnte nicht merkwürdiger sein. Jeder von den beiden hat sich ein neues Leben aufgebaut, und doch fühlen sie sich nicht vollständig. In einer Situation ist Julien eine komplette Red Flag und ich hätte ihm am liebsten gerohrfeigt. Aber das legt sich dann schnell wieder. Es gibt zwei Se#szenen, die ich bewusst nicht als Spice schreibe! Und die zweite Szene hat sich besser angefühlt als die erste, auch wenn ich kein Kribbeln gespürt habe, aber das nicht schlimm, da sie nicht wirklich die Geschichte vorantreiben - ich mochte sie trotzdem! Ayla und Julz sind so viel mehr, als sie sich eingestehen wollen: Sie gehen an ihre Grenzen, unterschätzen sich selbst und ihr Schmerz aus der Vergangenheit macht sie taub. In zwei Szenen musste ich weinen, weil sie so berührend waren - einfach wunderschön! Das Ende hat es dann noch mal in sich gehabt und ich hatte echt kurz Angst. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Everon, haben mir gut gefallen. ♥



Fazit:

Ein berührender Liebesroman, der mit Kampf, Zerissenheit, Mut und Akzeptanz daherkommt - wir brauchen alle ein Shangri-La!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Findige Idee!

Geheim! Ein Rätselabenteuer - Rette die magische Eis-Akademie
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Meinung:

Wir kennen bereits einige Geheim!-Bücher und waren auf dieses auch wieder sehr gespannt. Dieses Mal geht es um die magische Eisakedmie, einen Diebstahl und die Aufklärung dahinter. Die Rätsel ...

Meinung:

Wir kennen bereits einige Geheim!-Bücher und waren auf dieses auch wieder sehr gespannt. Dieses Mal geht es um die magische Eisakedmie, einen Diebstahl und die Aufklärung dahinter. Die Rätsel waren diesmal ausgesprochen schwierig, sodass wir nicht alle lösen konnten. Aber im Text auf der nächsten Seite und hinten im Buch werden alle Rätsel mit Tipps aufgelöst. Elli ist ein netter Charakter, der mit Verbissenheit jedes Rätsel mit ihrem Freund lösen kann. So auch diesen: Es wurde ein magisches Artefakt gestohlen, welches wieder beschafft werden muss. Die Idee mit den Eiskreationen ist lustig und hat mich echt zum Schmunzeln gebracht. Auch das Huhn ist ein netter Sidekick, denn sie begleitet Elli und ihre Freunde überallhin. Auch ihr Großvater ist ein lustiger Geselle, der Elli immer "Elli, Spirelli" nennt.😅 Der Schreibstil ist gut zu lesen, jedoch manches Wort schwierig für Kinder zu verstehen. Das Buch wird ab 9 Jahren empfohlen, doch denke ich mir, pfiffige Kinder können sie schon früher lösen.



Fazit:

Wieder ein tolles Rätselbuch der Reihe "Geheim!" Dieses Mal geht es um magisches Eis und einen Diebstahl, der aufgeklärt werden muss.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Eine alternative Zukunft?

Divisio
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Meinung:

Das Cover ist ein Eyecatcher und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Klappentext war auch interessant, doch leider war die Geschichte für mich nicht überzeugend geschweige denn überraschend. ...

Meinung:

Das Cover ist ein Eyecatcher und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Klappentext war auch interessant, doch leider war die Geschichte für mich nicht überzeugend geschweige denn überraschend. Wir befinden uns im Jahr 2054, wo die Technik und die Möglichkeiten weit voran geschnitten sind. Dort lebt Raya im Hiobs - einer technischen Einrichtugn. Sie ist ein schüchterndes Mädel, das eine Krankheit hat, die sie zwölf Stunden lang schlafen lässt, während sie Nanobots im Gehirn hat. An diesem einen Abend hat sie einen Traum, der ihr zeigt, dass sie jemanden umgebracht hat, der ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Und so beginnt die rasante Geschichte. Für mich war es eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Ich kam nicht an die Charaktere heran. Nebenher ist auch ihr bester Freund in diese Geschichte eingebunden, weil er ihr helfen will. An einigen Stellen hat es für mich gehapert, gerade bei der Leiterin des Instituts, die für mich überhaupt total nicht einschüchtern rüberkam. Und dann gibt es noch die Nebenbuhler, die diese ganze Zwei-Seelen-in-einem-Körper Geschichte für etwas Gutes halten. Überzeugend waren sie nicht. Weder Carter, Darius noch Michelle. Für mich waren es liebelose Charaktere, die nicht überzeugt haben. Da hätte man echt mehr draus machen können!



Fazit:

Jugend-Tech-Triller-Dystopie, die mich zwar fesseln, aber leider gar nicht berühren geschweige denn schockieren hätte können. Dafür hat für mich die dauerhafte Spannung und das gewisse Etwas gefehlt

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