Die Befreiung der Anti-Helden
Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2)Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Reihe. Um wirklich etwas zu verstehen, raten wir dazu, den ersten Teil vorher zu lesen. Das Buch setzt am Cliffhanger vom ersten Band nahtlos an. Denn: Nach ...
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Reihe. Um wirklich etwas zu verstehen, raten wir dazu, den ersten Teil vorher zu lesen. Das Buch setzt am Cliffhanger vom ersten Band nahtlos an. Denn: Nach dem Unfall kann sich Zuhause niemand an Julian erinnern; was eine schreckliche Zukunft! Dann landet er im Krankenhaus. Und der Arzt dort wirkte auf uns total komisch, und dieser Fall wurde aber auch nicht aufgelöst. Welcher Arzt nimmt denn bitte einem Patienten seine Wertsachen weg? Ob er nicht ganz da oder verwirrt ist, spielt keine Rolle. So etwas darf gar nicht passieren (schlechte Recherche)!
Durch das Cover haben wir eigentlich gedacht, der Fokus liegt hier mehr auf Aiko, wobei das leider nicht der Fall ist. Julian muss zusammen mit Aiko, Kiano und Lani den Fluch des Vergessens brechen. Dabei läuft einfach alles einfach von der Hand. Für uns haben manche Dinge einfach keinen Sinn ergeben, und wurde auch nicht weiter ausgeführt. Auf einigen Seiten gibt es Logigfehler und auch vermehrt sehr viele Orthographie-Fehler, die in einem Kinderbuch sehr dramatisch sind (sagt sogar mein Teenager)! Die magische Welt swipt immer rüber in die echte, aber gelernt hat man jetzt nichts über Athen. Für uns ist die Geschichte wieder vor sich hingeplätschert, es gab in unseren Augen keine Spannung, nichts, was uns die Augen aufreißen lassen hat, was für einen Wendepunkt gesorgt hat, der uns staunen lies. Des Weiteren haben wir sehr vieles schon geahnt, gerade, was Caleb und Lux angeht. Außerdem gibt es Fremdwörter, die Kinder ab 11 Jahren nicht verstehen werden: "originär", "Pep-Talk-Queen" und dechiffrieren. Das Fass zum Überlaufen hat gebracht, dass der Autor sein anderes Buch "Dragons in Secret" in diesem Buch erwähnt hat. Hat mal so gar nicht gepasst! Natürlich muss man wieder Spannung am Ende mit einem Cliffhanger aufbauen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass das Buch viel zu viele offene Stellen/Fragen hat, die einfach abgehandelt worden sind und nicht näher drauf eingegangen wurde. Vieles hat uns an Percy Jackson und Harry Potter erinnert. Man kann das Rad zwar nicht neu erfinden, aber wir hätten uns einfach mehr erwartet.
Fazit:
Nette Fortsetzung, die aber wie das erste Buch nicht überzeugen konnte, blasse Charaktere, Orthographie- und Logigfehler hat - verschenktes Potential, verschenkte Zeit!