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Eventyr-Saga 1: Tochter des NebelwaldsDie Geschichte beginnt sehr traurig: Ava und ihre Schwester Linn leben in großer Armut. Der Vater weiß nicht mehr, wie er die beiden ernähren soll. Deshalb bringt er sie in den Wald – und lässt sie dort ...
Die Geschichte beginnt sehr traurig: Ava und ihre Schwester Linn leben in großer Armut. Der Vater weiß nicht mehr, wie er die beiden ernähren soll. Deshalb bringt er sie in den Wald – und lässt sie dort zurück.
Im Nebelwald finden die Mädchen ein abgelegenes Haus. Dort lebt Nebula, eine geheimnisvolle Frau ohne Augenlicht, die trotzdem alles zu sehen scheint. Sie nimmt Ava und Linn auf, aber trennt die Schwestern voneinander. Die Kinder, die bei ihr leben, wirken seltsam und haben besondere Fähigkeiten. Man spürt sofort, dass in diesem Haus etwas Magisches, aber auch etwas Unheimliches steckt.
Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel, neblig und märchenhaft. Der Wald wirkt wie ein eigener Charakter – gefährlich, aber auch faszinierend. Die Spannung baut sich langsam auf und wird im zweiten Teil der Geschichte immer stärker. Besonders Ava wächst einem schnell ans Herz. Sie ist mutig, aber auch unsicher, und kämpft die ganze Zeit darum, ihre Schwester zu schützen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, bildhaft und sehr atmosphärisch. Das Ende ist spannend und offen – man merkt, dass Avas Reise gerade erst beginnt. Mich hat das Buch total gefesselt und überzeugt. Klare Weiterempfehlung.