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Veröffentlicht am 26.08.2025

Als Regenbogenfisch lebt´s sich gefährlich

Der Regenbogenfisch in Gefahr
1

Nachdem unser Regenbogenfisch all seinen Freunden eine glitzernde Schuppe geschenkt hat lebt er zufrieden mit ihnen und alle Lebewesen im Ozean. Doch diese Idylle ist bedroht als Fischerboote mit riesigen ...

Nachdem unser Regenbogenfisch all seinen Freunden eine glitzernde Schuppe geschenkt hat lebt er zufrieden mit ihnen und alle Lebewesen im Ozean. Doch diese Idylle ist bedroht als Fischerboote mit riesigen Schleppnetzen den Meeresboden abfischen. Und da unser Regenbogenfisch immer nur an das Gute glaubt, lässt er sich auch nicht von den anderen Fischen belehren, die vor der Gefahr warnen. Hier ist unser Fisch ein wenig zu gutgläubig und so landet er in einem Schleppnetz. Wer kann unseren Regenbogenfisch und all die anderen Fische in dem großen Schleppnetz jetzt noch retten?
Diesem wunderschönen Bilderbuch vom Regenbogenfisch merkt man, dass der Autor Marcus Pfister seit mehr als 30 Jahren den Regenbogenfisch immer wieder neue Abenteuer erleben lässt und wunderbar versteht, was in den Gedanken der Kinder dieses Alters vorgeht. Mit dem Besuch einer Kunstgewerbeschule und anschließender Ausbildung als Grafiker verleiht er seinen Büchern ganz tolle Illustrationen. Die Bilder sind herzallerliebst, die Farben nicht zu grell aber bunt wie es die Kinder mögen. Marcus Pfister kann durch seine Zeichnungen jede einzelne Emotion vom Regenbogenfisch und seinen Freunden so ausdrücken, dass man ihnen Freude oder auch Besorgnis sofort ansieht. Das Format ist mit 22cm x 29 cm genauso groß wie Kinder Vorlesegeschichten mögen.
Gut gefällt mir, dass die Kinder auf die Gefahren der Überfischung in den Weltmeeren hingewiesen werden. „Der Regenbogenfisch in Gefahr“ ist eine Geschichte über Freundschaft und den Zusammenhalt. Das ist es was Meerestiere anstreben und wäre das nicht auch erstrebenswert für uns Menschen? Und weil jedes Regenbogenfisch- Buch uns immer ein klein wenig zeigt wie es eigentlich funktionieren soll, lieben wir diese Bücher ja so sehr!

Das Lesealter wurde mit ab 4 Jahren angegeben. Ich habe es meiner Enkelin vorgelesen, die erst 3 Jahre alt ist und sie war sichtlich begeistert. Ich empfehle ein Lesealter von 3 bis 8 Jahren. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine volle Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Das freundlichste Einhorn der Welt

Ein Einhorn namens Oktober
1

Oktober, ist das nicht ein schöner Name für ein Einhorn? Insbesondere, wenn dieses so liebenswert und freundlich ist wie dieses Einhorn. Nur eines fehlt ihm noch und das sind die besonderen Zauberkräfte, ...

Oktober, ist das nicht ein schöner Name für ein Einhorn? Insbesondere, wenn dieses so liebenswert und freundlich ist wie dieses Einhorn. Nur eines fehlt ihm noch und das sind die besonderen Zauberkräfte, die jedes Einhorn zu seinem 1. Geburtstag bekommt. Wäre es nicht schön, so wie andere kleine Einhörner fliegen zu können, ein superflauschiges Fell zu besitzen, oder mit Zunge bis ans eigene Horn zu lecken. Jeder seiner Freunde hat oder kann etwas Besonderes, nur unserem kleinen Oktober sind alle Zauberkräfte verwehrt und das, obwohl er schon seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. Was läuft da schief?
Diesem wunderschönen Bilderbuch vom Einhorn Oktober merkt man an, dass die Autorin Maria Höck vor dem Studium bereits als Buchhändlerin gearbeitet hat und wunderbar versteht, was in den Gedanken der Kinder dieses Alters vorgeht. Mit Juliana Kralik hat sie eine ganz tolle Illustratorin gefunden, die ihre Leidenschaft für Animation in den schönen Bildern dieses Buches ausdrückt. Die Bilder sind herzallerliebst, die Farben nicht zu grell aber bunt wie es die Kinder mögen. Juliana Kralik kann durch ihre Zeichnungen jede einzelne Emotion von Oktober und seinen Freunden so ausdrücken, dass man ihnen Freude oder auch Traurigkeit sofort ansieht.
Gut gefällt mir auch das Thema des Buches. Sollten wir nicht alle ein wenig freundlicher sein. Denn mit Freundlichkeit hilft man nicht nur anderen, sondern sorgt dafür, dass auch wir in unserem Bauch ein ganz vertrautes Gefühl wie warme Kürbissuppe im Oktober im Bauch haben.

Das Lesealter wurde mit ab 3 Jahren angegeben. Meine Enkel von 2 – 5 Jahren haben mit großen Ohren gelauscht und waren alle sichtlich begeistert.

Fazit: „Ein Einhorn namens Oktober“ ist ein wunderschönes Bilderbuch, für das es von mir in jeder Kategorie 5 Sterne gibt!

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Starke Frauen und ein mystischer Zauber

Die Kriegerin des Nordens
1


Wir befinden uns auf der Krimbischen Halbinsel hundert Jahre vor Christi. Mit einem heimtückischen Mordanschlag römischer Truppen auf die germanische Druidin des Pferdestamms beginnt dieser historische ...


Wir befinden uns auf der Krimbischen Halbinsel hundert Jahre vor Christi. Mit einem heimtückischen Mordanschlag römischer Truppen auf die germanische Druidin des Pferdestamms beginnt dieser historische Roman. Mittlerweile treiben einige Germanen friedliche Handelsgeschäfte mit den Römern. Die tiefen Rachegelüste einiger Stammesmitglieder sind jedoch auch Jahrzehnte nach dem Mord noch nicht versiegt. Erkenhild, die starke Kriegerin des Nordens, ist die Enkelin der ermordeten Druidin und genauso vom Hass gegenüber den Römern zerfressen, wie Busla die jetzige Druidin des Stammes. Doch für einen Krieg gegen die Römer bedarf es der Zustimmung des Heerkönigs Thorwaldshunt und den Zusammenschluss aller germanischer Stämme. Mit Hilfe einer List und des starken Zaubers eines mystischen Kessels will Erkenhild ihre Pläne durchsetzen. Doch dafür benötigt sie die Hilfe der dreisten Diebin Katek. Schafft es Erkenhild den Heerkönig und die anderen Stämme für einen Krieg gegen die Römer zu gewinnen, welche Rolle spielt dabei die Druidin Busla und was hat das alles mit der Tandlerin Katek zu tun?
Charlotte Fondraz schreibt lebendig, spannend und ausdrucksstark, so dass der Leser ihr gerne folgt. In „Die Kriegerin des Nordens“ verbindet sie geschickt diverse Lebensläufe mit den breit gefächerten Handlungssträngen. Der Leser ist von Anfang an mitten im Geschehen und dank Charlotte Fondraz gekonnten Schreibstils zieht sie ihn immer mehr in den Bann. Die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden historischen Roman mit einem Spritzer Fantasy, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Grundlage für diesen Roman bildet der im Jahr 1891 wieder entdeckte Kessel von Gundestrup, um den sich sagenumwobene Mythen spinnen. Charlotte Fondraz liebt es Motive alter Sagen mit historischen Fakten zu mischen. Das ist ihr hier sehr gut gelungen und so bildet „Die Kriegerin des Nordens“ eine perfekte Mischung aus realer Historie und spannender Fiktion.
Die Charaktere sind gut aufeinander abgestimmt. Im Mittelpunkt von der „Kriegerin des Nordens“ stehen sowohl Erkenhild eine Heerführerin des Pferdestamms und Vertraute der Druidin Busla, als auch im zweiten Handlungsstrang die Tandlerin und kecke Diebin Katek und ihre Gefährtin Friya, die sich nachdem sie aus ihrem Stamm ausgeschlossen wurde den Tandlern angeschlossen hat.
Erkenhild ist eine Kriegerin, wie wir sie uns vorstellen, sie ist groß, kräftig und dabei so listig, dass sie jeden Mann – auch wenn er stärker ist – besiegen kann. Allerdings ist sie auch unbeherrscht, manchmal fehlt es ihr an Empathie und sie ist, wenn sie von einer Sache überzeugt ist, total rücksichtslos und geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.
Katek ist die deutlich sympathischere Protagonistin. Insbesondere in der Einheit mit Friya bilden sie ein unschlagbares Gespann. Sie sind es gewohnt jeden Tag für das Überleben zu kämpfen und insbesondere Katek, die dieses Leben seit Beginn an führt, hat sich darin zu einer wahren Meisterin entwickelt. Aber auch Friya nimmt eigene Entbehrungen und Gefahren auf sich und steht am Ende Katek in nichts nach. Die beiden sind mir zu wahren Freundinnen geworden.
Fazit: „Die Kriegerin des Nordens“ ist ein abwechslungsreicher, gut ausgefeilter historischer Abenteuerroman mit einem Spritzer Fantasy und bietet einige Überraschungen. Charlotte Fondraz gelingt es überzeugend, den Leser zu fesseln und auf eine emotionale Reise mitzunehmen. Die historistischen Details, gekonnt verpackt in einer fiktiven Geschichte, haben mich sehr gut unterhalten und mir einen schönen Einblick in das Leben dieser Epoche gewährt. Deswegen gebe ich für diesen Roman gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Nach Hause! Wenn das so einfach wäre!

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
1

Stella war lange fort, doch nun hält sie nichts mehr. Sie will nach Hause. Zurück in das Wien ihrer Vergangenheit. Doch was ist das Wien der Vergangenheit? Brennende Synagogen, Menschen die von anderen ...

Stella war lange fort, doch nun hält sie nichts mehr. Sie will nach Hause. Zurück in das Wien ihrer Vergangenheit. Doch was ist das Wien der Vergangenheit? Brennende Synagogen, Menschen die von anderen drangsaliert werden, oder ist es einfach nur das, was man Heimat nennt? Und wenn schon Heimat, dann möchte Stella etwas bewegen, etwas besser machen.
Der Roman die Trümmerschule von Beate Maly spielt in Wien nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Aber ist mit dem Ende des Krieges auch das Gedankengut der Menschen aus ihren Köpfen verschwunden? Kann Stella als Frau und auch noch als Jüdin tatsächlich in ihrem Beruf(ung) als Lehrerin etwas bewegen? Denn dass aufgeräumt werden muss, steht außer Frage und zwar nicht nur die Trümmer nach dem Krieg, sondern auch die Trümmer und Trauma in den Köpfen der Menschen.
Stella ist eine taffe Frau und erinnert mich irgendwie ein wenig an Margot Friedländer, die auch - trotz allem was ihr und ihrer Familie angetan wurde -in ihre Heimat zurückgekehrt ist „um Mensch zu sein“ und nichts Anderes ist Stella!
Gut gefällt mir der spannende Schreibstil von Beate Maly. Sie schreibt so authentisch, dass ich mich manchmal im Wien der 1940er Jahre zurückversetzt fühlte.
Die historischen Komponenten sind sehr gut herausgearbeitet, insbesondere im Nachwort wird klargestellt, dass der Roman zwar reine Fiktion ist, ihm allerdings authentische Begebenheiten zugrunde gelegt wurden. Und nicht nur Stella und ihre Rolle als Jüdin in der Nachkriegszeit, sondern auch die Reformpädagogik sowie die Rolle der Frau am Beispiel der kleinen Musterschülerin Leni werden hier in allen Facetten beleuchtet. Und trotz aller Traumata gibt es auch etwas fürs Herz.
Fazit: Mit „Die Trümmerschule/Zeit der Hoffnung“ ist Beate Maly ein spannender ebenso historischer wie gesellschaftskritischer Roman gelungen, den ich beim Lesen nicht aus der Hand legen wollte. Einen Cliffhanger gibt es auch, ich möchte jetzt wissen wie es weitergeht und warte voll Spannung auf den Fortsetzungsroman Die Trümmerschule/Jahre der Kinder.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Liebe, Leidenschaft und Krimi

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Allein schon das Cover und der Farbschnitt in den blau lila Farbtönen sind es wert das Buch zu erwählen. Auf dem Cover sehen wir die Berge von Montana im mystischen Nebel. Und das ist auch richtig so, ...

Allein schon das Cover und der Farbschnitt in den blau lila Farbtönen sind es wert das Buch zu erwählen. Auf dem Cover sehen wir die Berge von Montana im mystischen Nebel. Und das ist auch richtig so, denn dieser Nebel hat etwas zu verbergen. Wobei es sich nicht nur um einen amourösen Abend handelt, den die Hauptprotagonistin Winslow mit Griffin, dem Sohn der reichen Großgrundbesitzerfamilie Eden verbringt, sondern auch um den Tod einer jungen Frau. Und genau diesen möchte Winslow aufklären, schließlich ist sie nicht nur wegen ihres Großvaters in die Kleinstadt Quincy gezogen, sondern weil sie dort Polizeichefin werden möchte. Allerdings erweist sich der One-Night-Stand mit Griffin hierbei als Hindernis, oder auch nicht? Kann Winslow den Mord an der jungen Frau aufklären und entwickelt sich aus dem amourösen Abenteuer zwischen Winslow und Griffin etwas mehr?
Ich kannte Devney Perry bisher noch nicht, freue mich aber, dass ich eine interessante Autorin kennen lernen darf. Sie schreibt flüssig und in einem unaufgeregten Stil. Wobei sie es schafft die Atmosphäre der Kleinstadt so gut zu schildern, dass ich das Gefühl habe selber dort zu sein. Gut gefällt mir auch, dass sie die Geschichte mal aus der Perspektive von Winslow und mal aus der Perspektive von Griffin erzählt. Das ist ebenso unterhaltsam wie, dass es sich sowohl um einen Krimi als auch um einen Liebesroman handelt. Viele Spannungen und Wendungen haben mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen.
Die Hauptfiguren Winslow und Griffin sind beide auf ihre Art besonders. Winslow ist nicht nur mega sympathisch, sondern auch taff und lässt sich von niemanden für dumm verkaufen. Während Griffin der männliche Part ist, den wir uns vielleicht alle einmal erträumen
Das Buch ist ein wahrer Pageturner, welches man kaum aus den Händen legen mag. Cover, Story, Protagonisten alles ist stimmig! Einen Cliffhanger gibt es doch, ich will jetzt unbedingt wissen wie es weitergeht und freue mich schon auf den Fortsetzungsroman!

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