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Veröffentlicht am 03.10.2020

Auf den Spuren von Nero - war er nun der Brandstifter von Rom oder nicht?

Die Zeitdetektive, Band 6: Die Brandstifter von Rom
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Jeder hat schon von ihm gehört. Nero! - der Kaiser der Rom niederbrannte. Aber war das wirklich so? Hat Nero wirklich selbst das Feuer gelegt. Diese Frage stellen sich auch Julian, Leon und Kim. Wie gut, ...

Jeder hat schon von ihm gehört. Nero! - der Kaiser der Rom niederbrannte. Aber war das wirklich so? Hat Nero wirklich selbst das Feuer gelegt. Diese Frage stellen sich auch Julian, Leon und Kim. Wie gut, dass sie in der Zeit reisen können. Und so machen sie sich mit ihrer Katze Kijala auf den Weg in das alte Rom, genau zur Zeit des großen Brandes. Da ist natürlich Chaos und Gefahr vorprogrammiert. Schnell finden die Freunde eine erste Spur und begeben sich in ihr nächstes Abenteuer.

Der Einstieg in die Geschichte war wieder typisch "Zeitdetektive". Auch dieses Mal lassen sich die Freunde wieder durch den Geschichtsunterricht für ein neues Abenteuer begeistern. Und dann geht es auch ganz schnell ins alte Rom. Hier konnten mich wieder die historischen Details, die in die Geschichte eingewoben sind, begeistern. Und dennoch merkt man schnell, dass hier nicht wie in eines Sachbuch alles nur auf Fakten beruht. Die Geschichte rund um den die Brandstifter hat wieder zu miträtseln und mitfiebern eingeladen.

Und auch die Charaktere waren wieder sehr interessant. Die drei Freunde bleiben sich in ihrer Art treu. Dennoch hatte ich dieses Mal kleinere Nachvollziehbarkeitsprobleme bzgl. des Verhaltens der drei Freunde nach dem Verschwinden von Kijala. Hier hätte ich irgendwie ein bisschen mehr Betroffenheit erwartet.

Insgesamt wieder ein interessanter Teil der Reihe. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.10.2020

Interessante Idee, leider wurde das Potential nicht ganz ausgeschöpft

Waterland - Aufbruch in die Tiefe
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Die Welt die wir kennen gibt es nicht mehr. Die Erde wurde vom Meer überspült. Viele Menschen haben einen Weg gefunden unter Wasser zu leben. Doch einige sind an der Oberfläche geblieben und leben in einem ...

Die Welt die wir kennen gibt es nicht mehr. Die Erde wurde vom Meer überspült. Viele Menschen haben einen Weg gefunden unter Wasser zu leben. Doch einige sind an der Oberfläche geblieben und leben in einem großen Turm. So auch Jacob und sein Bruder Tristan. Dieser wird von Meereswesen entführt und so macht sich Jacob zusammen mit dem Flutvolk-Mädchen Hali auf die Suche nach ihm.

Besonders gut gefallen hat mir in dieser Geschichte die Welt. Diese Welt, in der Wasser eine sehr große Rolle spielt. Diese Welt, in der die Menschen sowohl an Land als auch unter Wasser leben können. Und natürlich gibt es auch in dieser Welt Gut und Böse - auf beiden Seiten.
Die Gestaltung der Welt war wirklich beeindruckend. Besonders die Unterwasserwelt hat mir gut gefallen. Hier wurden viele Details sehr genau beschrieben und ich konnte mir sehr gut ein Bild von der Umgebung und auch den Bewohnern machen. Da die Unterwasserwelt eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte steht wird hier natürlich auch in den Beschreibungen der Fokus gelegt und dieser Teil der Welt ist mir auch am besten im Gedächtnis geblieben. Aber auch die Welt an Land wurde durchaus gut beschrieben, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle.

Die Figuren fand ich insgesamt ganz gut. Besonders Jacob bleibt natürlich als Hauptcharakter in Erinnerung. Leider war er in meinen Augen doch noch sehr jung und oft auch etwas naiv. Allerdings finde ich, dass sein Charakter toll herausgearbeitet wurde. Er hat trotzige Phasen und ist auch mal ängstlich oder mutig. Und besonders diese kleine Schwächen haben mich ihn dann doch wieder irgendwie mögen lassen. Besser gefallen hat mir da Hali. Auch sie besitzt einen sehr starken Charakter, aber mit ein bisschen mehr Witz. Allerdings muss ich sagen, dass ihre private Geschichte mich im späteren Verlaufs des Buches dann leider nicht ganz überzeugt hat.

Die Handlung war interessant, aber leider über weite Strecken in meinen Augen nicht spannend genug. Die Idee und auch das Potential dazu war durchaus gegeben. Allerdings kam das Gefühl von Spannung bei mir nur selten und dann nur für sehr kurze Zeit auf.

Das Ende lässt durchaus Raum für eine Fortsetzung, schließt diese Geschichte dennoch zufrieden stellend ab.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Dennoch sehe ich an vielen Stellen das Potential, das die Idee und die Welt bietet nicht ganz ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Informativ und dabei für alle Altersgruppen geeignet

Geheimnisse der Hexen
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Jeder von uns kennt sie, manche verehren sie und manche fürchten sie. Die Hexen! Dieses Buch erklärt die Grundzüge der Welt der Hexen ohne dabei zu brutal oder unheimlich zu werden. Und obwohl man als ...

Jeder von uns kennt sie, manche verehren sie und manche fürchten sie. Die Hexen! Dieses Buch erklärt die Grundzüge der Welt der Hexen ohne dabei zu brutal oder unheimlich zu werden. Und obwohl man als Leser gelegentlich direkt angesprochen wird erweckt dieses Buch doch den Eindruck ein Sachbuch zu sein. Aber dabei ist es in keiner Weise trocken oder langweilig.

Ich persönlich finde Hexen schon seit ich klein bin sehr faszinierend. Allerdings habe ich mich nie genauer mit ihnen befasst. Dieses Buch war also die perfekte Gelegenheit. Ohne große Erwartungen habe ich mich ans Lesen gemacht. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Beim Aufschlagen des Buches fällt direkt die Gestaltung auf. Die Illustrationen wirken sehr düster und durch den Zeichenstil an manchen Stellen auch etwas unheimlich. Die Texte an sich sind sehr kurz gehalten und immer als kleiner Block dargestellt. So kommt es vor, dass Texte zu verschiedenen Unterthemen auf einer Seite untergebracht sind. Diese Darstellungsform habe ich beim Lesen als sehr angenehm empfunden. Man konnte so die Dinge auch mal Sacken lassen und ist nicht nur so durch die Seiten geflogen.

Die Themen und Unterthemen an sich waren sehr spannend gewählt. Da es sich hier um ein Buch für jüngere Leser handelt sind die ernsteren Themen wie Hexenverfolgung etwas abgeschwächt beschrieben. Allerdings erfährt man dennoch etwas über die Gräultaten der Hexenverfolgung ohne zu viele Details verarbeiten zu müssen. Dieses Mittelmaß aus Informationen und Feingefühl ist in meinen Augen sehr gut gelungen.

Neben geschichtlichen Fakten und der Vorstellung berühmter Hexen beschreibt und erklärt das Buch zum Ende hin noch wichtige Gegenstände und Symbole aus der Hexenwelt. Auch dieser Teil war toll gestaltet und als kurze Texte verpackt.

Insgesamt ist diese Buch für große und kleine Hexenfans, die ein bisschen mehr über die Hexenwelt und die Geschichte der Hexen erfahren wollen zu empfehlen. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass es sich hier nicht um eine Geschichte, sondern eher um ein Sachbuch handelt.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Absolutes Highlight!

Secret Academy - Verborgene Gefühle (Band 1)
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Alexis wirkt auf den ersten Blick wie ein normaler Teenager. In ihrem Leben dreht sich fast alles um Freunde, die Schule und die anstehende Abschlussprüfung. Aber ihre Schule und auch die Abschlussprüfungen ...

Alexis wirkt auf den ersten Blick wie ein normaler Teenager. In ihrem Leben dreht sich fast alles um Freunde, die Schule und die anstehende Abschlussprüfung. Aber ihre Schule und auch die Abschlussprüfungen so absolut nicht so, wie man sich das als Leser jetzt denken würde. Alexis ist Teil eines streng geheimen Agentenausbildungsprogramms des MI20. An ihrer Schule oder besser der Secret Academy lernen sie Hacken, Kampftechniken und vieles mehr. In ihrem letzten Jahr an der Academy bekommen Alexis und ihre Freunde einen neuen Mitschüler und schnell wird klar, dass mit diesem etwas nicht stimmt. Und dann wird auch noch Alexis Schwester entführt. Wer sind die Entführer ihrer Schwester? Wem kann Alexis noch trauen?

Zuerst einmal muss ich anmerken, dass dieses Buch nicht nur mit dem Klappentext überzeugen kann, sondern auch das Cover ein absoluter Hingucker ist. Diese Farben sind einfach umwerfend.

Da der Klappentext für mich auf eine ganz andere Geschichte hindeutet als ich es vom Cover
vermutet hätte war ich sehr gespannt, was dieses Buch so zu bieten hatte. Der Einstieg in die Geschichte fand ich interessant, allerdings hatte ich hier ein bisschen Schwierigkeiten mich fallen zu lassen, denn irgendwie hatte ich so einen Anfang der Geschichte nicht wirklich erwartet. Doch dieses Gefühl hielt nicht lange an. Relativ schnell war ich dann voll dabei und konnte mich super in Alexis hinein versetzen.

Die Handlung an sich konnte mich komplett überzeugen. Nachdem die erste kleine Hürde genommen war und ich mich in die Geschichte eingefunden hatte wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Diese Geschichte bietet nicht nur eine sture Handlung. Es gibt verschiedene Handlungsansätze ohne verschiedene Geschichten zu erzählen. So wird das Akademie-Leben und der Unterricht in die Geschichte eingebaut. Aber auch kleiner Teenie-Dramen und Freundschaftsgeschichten, die für die Altersklasse der Protagonisten typisch sind, bekommen ihren Raum. Natürlich darf auch das Agentenleben mit kleineren und größeren Aufträgen nicht fehlen. Ich muss sagen, dass diese Aufträge mich besonders begeistert haben. Hier wurde jedes Mal etwas Neues und irgendwie Besonderes geliefert. Kein Auftrag verlief wie der andere und es gab immer neue Hürden. Zudem haben diese Aufträge auch aktiv zur Geschichte beigetragen. Es wirkte also nicht wie eine Kurzgeschichte in einer Geschichte.
Insgesamt ist die Handlung sehr flüssig und wirkt genausten durchdacht.

Die Charaktere haben mir ebenfalls wirklich gut gefallen. Die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt Alexis. Ihr Charakter war mir am Anfang nicht ganz klar. Doch irgendwann habe ich verstanden, dass sie doch nicht so taff ist wie sie sich gibt. Und genau dieser Aspekt hat sie mir dann besonders relativ zum Schluss sehr sympathisch gemacht. Aber neben Alexis gibt es noch ihre Freunde, die mit ihr im Abschlussjahrgang sind. Auch diese Charaktere sind sehr individuell und durchaus tiefergehend ausgearbeitet. Ich konnte Zuneigung sowie Abneigung zu jedem erwähnten Charakter in dieser Geschichte aufbauen. Das war schon irgendwie aufregend.

Insgesamt kann ich dieses Buch jedem empfehlen. Diese Geschichte bietet sehr viel Spannung, eine gut durchdachte, spannende Geschichte mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, dass mich überraschen und voll von sich überzeugen konnte. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 18.09.2020

Der Titel verspricht mehr als der Inhalt zu bieten hat

Das Faultier und die Motte
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Aufgrund des Klappentextes und des Covers mit vielen verschiedenen Tieren in einem dunklen Farbton gehalten hat mich direkt angesprochen und zum Stöbern angeregt. Ich persönlich mag sehr gerne Kinderbücher, ...

Aufgrund des Klappentextes und des Covers mit vielen verschiedenen Tieren in einem dunklen Farbton gehalten hat mich direkt angesprochen und zum Stöbern angeregt. Ich persönlich mag sehr gerne Kinderbücher, die von Tieren im Wald handeln. Und auch die Kombination aus Motte und Faultier machte mich neugierig. Und auch der Untertitel, der auf ungewöhnliche Tierfreundschaften hindeutet wirkte interessant.

Umso überraschter war ich bei dem ersten Blick ins Buch. Anstatt einer Geschichte wirkt dieses Buch mehr wie ein Lexikon. Zwar wird zu Beginn der Kater Homer eine Art Erzähler vorgestellt. Allerdings ist mir nicht ganz klar geworden, was er mit dem eigentlichen Inhalt des Buches zu tun hat. Sehr schnell kommt man dann zu den "Tierfreundschaften". Hier werden verschiedene Tierarten vorgestellt, die in einer Art Symbiose leben. Hierbei werden die Tierpaare bildlich dargestellt und zusätzlich werden der Name der Tiere sowie eine kurze Beschreibung der Beziehung in einem sehr kleinen Kasten nochmal aufgeführt. Die hier verwendete Aufzählungsform sowie die teilweise eingefügten lateinischen Namen der Tierarten sind in meinen Augen nicht passend für ein Kinderbuch ab 3 Jahren.

Mir fehlt hier leider die Geschichte und das für Kinderbücher so typische Niedliche. Es hätte mir besser gefallen, wenn der Kater die Tiere getroffen hätte und sie sich über ihre ungewöhnliche Freundschaft unterhalten hätten. Oder wenn der Kater insgesamt eine etwas nachvollziehbarere Rolle gespielt hätte.

Gut gefallen hat mir an diesem Buch die Darstellungsform. Ich mag die gewählten Farben sowie den Zeichenstil. Auch das Freundschaftsquiz und das Labyrinthspiel am Ende des Buches sind eine nette Ergänzung.

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