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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Fesselnde Geheimdienst-Story

Dunkelmann
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Der Thriller „Dunkelmann" wurde von Lars Findsen und Jacob Weinreich verfasst und erschien am 25. März 2026 im Fischer Scherz Verlag. Das Buch umfasst 480 Seiten und das düstere Cover ist passend zum Titel ...

Der Thriller „Dunkelmann" wurde von Lars Findsen und Jacob Weinreich verfasst und erschien am 25. März 2026 im Fischer Scherz Verlag. Das Buch umfasst 480 Seiten und das düstere Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um eine chinesische Delegation in Kopenhagen, bei der ein Mitglied mit falscher Identität auffällt. Agentin Maja Birk ermittelt und entdeckt ein rätselhaftes Interesse an einem Forschungsprojekt im Nordpolarmeer, während die Handlung mit überraschenden Wendungen fesselt. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven verleihen der Handlung viel Dynamik. Die Spannung bleibt konstant hoch, was vor allem an den aktuellen politischen Themen und der gelungenen Verbindung von Spionage, internationalen Konflikten und persönlichen Geschichten liegt. Die Charaktere sind glaubwürdig und übersichtlich gestaltet, was den Einstieg erleichtert und ein echtes Mitfühlen ermöglicht. Besonders Maja Birk bleibt als facettenreiche Hauptfigur mit ihrer Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit im Gedächtnis. Insgesamt ist das Buch ein sehr guter Agententhriller für alle diejenigen, die gerne mitfiebern.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Berührend

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte" wurde von Jacqueline Harpman verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. ...

Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte" wurde von Jacqueline Harpman verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um neununddreißig Frauen, die ohne Erinnerungen in einem unterirdischen Gefängnis leben. Als ihre Wächter verschwinden, wagt eine von ihnen den Schritt nach draußen. Dort treffen die Frauen auf eine fremde Welt und müssen sich gemeinsam darin zurechtfinden. Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, anschaulich und gefühlvoll. Klassische Kapitel sucht man vergeblich; der Roman ist als fortlaufender, dichter Text gestaltet. Diese Erzählweise verstärkt das Empfinden von Zeitlosigkeit und Orientierungslosigkeit auf eindrucksvolle Weise. Die Spannung ist eher zurückhaltend. Im Mittelpunkt stehen weniger dramatische Ereignisse, sondern vielmehr die dichte Atmosphäre. Die Charaktere sind präzise und nachvollziehbar gezeichnet. Vor allem die Hauptprotagonistin beeindruckt: Ihre Gedankenwelt ist authentisch, ihre Gefühle von Freiheit und Einsamkeit wirken tief und bewegend. Man kann sich mühelos in ihre emotionale Lage hineinversetzen. Insgesamt ist das Buch ein guter, zeitloser Roman, der zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Mehr erhofft

39 Grad Mord
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Der Krimi "39 Grad Mord“ wurde von Jenny Lund Madsen verfasst und erschien am 14. März 2026 im Tropen Verlag. Das Buch umfasst 368 Seiten und das Cover stimmt atmosphärisch auf Sizilien ein. In der Geschichte ...

Der Krimi "39 Grad Mord“ wurde von Jenny Lund Madsen verfasst und erschien am 14. März 2026 im Tropen Verlag. Das Buch umfasst 368 Seiten und das Cover stimmt atmosphärisch auf Sizilien ein. In der Geschichte geht es um die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die wegen einer Schreibblockade nach Sizilien geschickt wird, um dort ihren zweiten Krimi zu verfassen. Statt Inspiration findet sie eines Morgens eine Leiche in der Küche und gerät selbst ins Visier der Ermittlungen. Nun muss sie unter der sengenden Sonne Siziliens ihre Unschuld beweisen und den Mord aufklären. Der Schreibstil ist flüssig und locker sowie haben die Kapitel eine angenehme Länge, was für einen guten Lesefluss sorgt. Die Spannung ist insgesamt in Ordnung, aber nicht herausragend. Für mich blieben echte Höhepunkte oder überraschende Wendungen eher aus. Die Figuren sind klar und übersichtlich gestaltet, sodass man dem Geschehen leicht folgen kann. Mit der Protagonistin Hannah wurde ich allerdings nicht ganz warm; sie blieb für mich eher oberflächlich. Das Thema Alkohol wird sehr häufig aufgegriffen, was stellenweise als Trigger empfunden werden kann. Insgesamt ist das Buch ein durchschnittlicher, kurzweiliger Krimi, der nicht ganz überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Jenseits von Zeit und Raum

Die Geister von La Spezia
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Der Fantasyroman „Die Geister von La Spezia" wurde von Oliver Plaschka verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. ...

Der Fantasyroman „Die Geister von La Spezia" wurde von Oliver Plaschka verfasst und erschien am 14. März 2026 im Klett-Cotta Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover ist passend zum Titel gestaltet. In der Geschichte geht es um Mary Shelley, die nach dem rätselhaften Tod ihres Mannes im Exil lebt. Mithilfe der Spezialagentin Pat Colombari reist sie zum Golf von La Spezia, wo sie Lord Byron begegnet und in geheimnisvolle, übernatürliche Ereignisse verwickelt wird. Mit einer flüssigen, bildhaften und geheimnisvollen Sprache gelingt es dem Autor, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen und die Schauplätze sowie die Charaktere eindrucksvoll zum Leben zu erwecken. Die Geschichte ist im Großen und Ganzen spannend und voller Rätsel, wobei es stellenweise zu kleinen Längen kommt. Die Vielzahl an Perspektiven und Zeitsprüngen fordert einiges an Aufmerksamkeit. Besonders die Figuren Mary Shelley und Pat Colombari sind gut nachvollziehbar und vielschichtig gezeichnet. Insgesamt ist das Buch ein guter Fantasyroman für alle die, die Mystery und Geschichte mögen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Einfühlsame Zeitreise

Der Wille der Gräfin
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Der historische Roman „Der Wille der Gräfin" wurde von Ada Caine verfasst und erschien am 10. März 2026 im Tinte & Feder Verlag. Das Buch umfasst 317 Seiten und das Cover ist schlicht und schön gestaltet. ...

Der historische Roman „Der Wille der Gräfin" wurde von Ada Caine verfasst und erschien am 10. März 2026 im Tinte & Feder Verlag. Das Buch umfasst 317 Seiten und das Cover ist schlicht und schön gestaltet. In der Geschichte geht es um Komtess Hanna, die 1896 nach dem Verlust ihres Erbes in Karlsbad Zuflucht findet und als Gouvernante bei der Gräfin Valeria arbeitet. Während sie versucht, ihre Herkunft geheim zu halten und sich in der feinen Gesellschaft zu behaupten, wird durch einen Anschlag auf sie eine verborgene Verbindung zur Gräfin aufgedeckt. Bis zum Schluss bleibt offen, ob Hanna sich durchsetzen kann. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und klar, wodurch sich das Buch leicht und mit Freude lesen lässt. Die Autorin versteht es zudem, die Atmosphäre der Zeit authentisch und mit vielen liebevollen Details einzufangen. Die Spannung entwickelt sich stetig, sodass die Handlung bis zum Ende interessant bleibt. Die Figuren sind nachvollziehbar und glaubwürdig gestaltet; besonders Hanna überzeugt als starke Hauptfigur, deren Weg man gespannt verfolgt. Insgesamt ist das Buch ein gefühlvoller und schön erzählter historischer Roman.

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