Cover-Bild Der Wille der Gräfin
Band 1 der Reihe "Die Gouvernante"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Tinte & Feder
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 317
  • Ersterscheinung: 10.03.2026
  • ISBN: 9782496718706
Ada Caine

Der Wille der Gräfin

Von Bestsellerautorin Ada Caine: Eine junge Gouvernante verbirgt ihre adlige Herkunft – der Weg in ein neues Leben?

Österreich-Ungarn, 1896: Nachdem die junge Komtess Hanna ihr Erbe verloren hat, findet sie Zuflucht und Unterstützung bei der Oblatenbäckerin Burgl in Karlsbad. Zum Glück lernt sie so Gräfin Valeria kennen, die sie als Gouvernante für ihre Enkelin Antonia auf ihrem Landsitz anstellt.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelingt es Hanna, eine Beziehung zu Antonia aufzubauen. Während sie ihre Herkunft verbirgt, muss sie sich sowohl bei der Dienerschaft als auch in der feinen Gesellschaft behaupten. Doch ein heimtückischer Anschlag auf Hanna bringt nicht nur ihr Leben in Gefahr – sondern auch eine verborgene Verbindung zwischen ihr und der Gräfin ans Licht. Wird sich Hanna behaupten?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2026

Interessante Zeitreise

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Eine Buch(serie) die bestimmt polarisieren wird. Für die einen zu seicht und zu wenig Spannung, für die anderen ein Schwelgen in alten Zeiten; es kommt bestimmt auch auf das Alter der Leser an. Die etwas ...

Eine Buch(serie) die bestimmt polarisieren wird. Für die einen zu seicht und zu wenig Spannung, für die anderen ein Schwelgen in alten Zeiten; es kommt bestimmt auch auf das Alter der Leser an. Die etwas Älteren werden bei der Lektüre bestimmt an frühere "Adeligen-Groschen-Romane" und an Bücher von Hedwig C.-M. erinnert werden, die Jüngeren werden diesen Roman als schnelle und seichte Zwischenlektüre ohne Tiefgang einordnen wollen.

Ich (ich bin selbst so ein Mittelding zwischen den Zeiten) habe diesen Roman als sehr interessant und lebendig empfunden. Die Autorin, von der dies mein erster Roman ist, hat eine schöne fließende und glaubwürdige Geschichte vor dem inneren Auge auferstehen lassen - natürlich war viele Vorhersehbar, und es schreit geradezu nach Fortsetzung - aber der Schreibstil hat mir für die Geschichte überaus gut gefallen. Es war alles sehr gut recherchiert. Angefangen bei den verschiedenen Örtlichkeiten bis zum Aufbau und vor allem der Rangordnung innerhalb der Dienerschaft in Adeligen Häusern der damaligen Zeit. Eine äußerst interessante Zeitreise mit starken und gleichzeitig fein gezeichneten Charakteren die Lust auf eine Fortsetzung machen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Einfühlsame Zeitreise

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Der historische Roman „Der Wille der Gräfin" wurde von Ada Caine verfasst und erschien am 10. März 2026 im Tinte & Feder Verlag. Das Buch umfasst 317 Seiten und das Cover ist schlicht und schön gestaltet. ...

Der historische Roman „Der Wille der Gräfin" wurde von Ada Caine verfasst und erschien am 10. März 2026 im Tinte & Feder Verlag. Das Buch umfasst 317 Seiten und das Cover ist schlicht und schön gestaltet. In der Geschichte geht es um Komtess Hanna, die 1896 nach dem Verlust ihres Erbes in Karlsbad Zuflucht findet und als Gouvernante bei der Gräfin Valeria arbeitet. Während sie versucht, ihre Herkunft geheim zu halten und sich in der feinen Gesellschaft zu behaupten, wird durch einen Anschlag auf sie eine verborgene Verbindung zur Gräfin aufgedeckt. Bis zum Schluss bleibt offen, ob Hanna sich durchsetzen kann. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und klar, wodurch sich das Buch leicht und mit Freude lesen lässt. Die Autorin versteht es zudem, die Atmosphäre der Zeit authentisch und mit vielen liebevollen Details einzufangen. Die Spannung entwickelt sich stetig, sodass die Handlung bis zum Ende interessant bleibt. Die Figuren sind nachvollziehbar und glaubwürdig gestaltet; besonders Hanna überzeugt als starke Hauptfigur, deren Weg man gespannt verfolgt. Insgesamt ist das Buch ein gefühlvoller und schön erzählter historischer Roman.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Geheimnisse, Herkunft und ein neuer Weg

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Eine junge Frau, die alles verloren hat, versucht in einer fremden Umgebung einen neuen Anfang zu finden. Genau hier setzt der Roman an und führt in das Österreich-Ungarn des späten 19. Jahrhunderts. Komtess ...

Eine junge Frau, die alles verloren hat, versucht in einer fremden Umgebung einen neuen Anfang zu finden. Genau hier setzt der Roman an und führt in das Österreich-Ungarn des späten 19. Jahrhunderts. Komtess Hanna muss nach dem Verlust ihres Erbes ihr Leben neu ordnen und findet zunächst Hilfe bei der Oblatenbäckerin Burgl in Karlsbad. Von dort führt ihr Weg auf den Landsitz der Gräfin Valeria, wo sie als Gouvernante für deren Enkelin Antonia arbeiten soll.
Auf dem Gut beginnt für Hanna ein neues Kapitel. Der Anfang ist nicht leicht. Antonia begegnet ihrer neuen Gouvernante zunächst mit Abstand, und auch im Haus selbst muss Hanna erst ihren Platz finden. Die Unterschiede zwischen Dienerschaft und feiner Gesellschaft sind gut zu spüren, und Hanna versucht vorsichtig, ihren Platz zwischen beiden Welten zu finden. Nach und nach entsteht jedoch eine vorsichtige Nähe zwischen ihr und Antonia. Gerade diese leisen Veränderungen merkt man beim Lesen besonders deutlich und sie machen viel vom Reiz des Romans aus.
Mit der Zeit zeigt sich auch, dass Hanna mehr mit sich trägt, als sie preisgeben möchte. Ihre wahre Herkunft hält sie verborgen, denn sie möchte ihr neues Leben nicht gefährden. Als ein Anschlag auf sie verübt wird, verändert sich die Situation plötzlich. Dabei werden auch alte Zusammenhänge sichtbar und die Verbindung zwischen Hanna und der Gräfin offenbart sich auf neue Weise. Dadurch gewinnt die Handlung an Spannung, ohne dass der ruhige Ton des Romans verloren geht.
Der Roman ist in einer klaren und gut verständlichen Sprache geschrieben. Die Atmosphäre der Zeit wird lebendig beschrieben, ohne dass die Handlung ausgebremst wird. Besonders die Figuren wirken glaubwürdig mit ihren Sorgen, Hoffnungen und Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht Hanna, die lernen muss, ihren eigenen Weg zu gehen und sich in einer Welt zurechtzufinden, in der Herkunft und Stellung viel bedeuten.
Insgesamt ist dies ein ruhiger historischer Roman mit einer interessanten Ausgangsidee, starken Figuren und einigen spannenden Momenten. Manche Entwicklungen hätten stellenweise etwas ausführlicher sein dürfen. Dennoch bleibt der Roman über weite Strecken stimmig und angenehm zu lesen. Wer historische Geschichten mit Gefühl, leisen Spannungsmomenten und einer starken Hauptfigur mag, wird hier eine wirklich schöne und unterhaltsame Lektüre finden.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für diesen Auftakt der Gouvernanten-Reihe.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Die Gouvernante

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Für die adelige Hanna bleibt kein Erbe über. Möchte sie nicht bei ihrer Tante Unterschlupf suchen, so muss sie wohl selber als Gouvernante für ihr Auskommen sorgen. Nur knapp schrammt sie in Karlsbad an ...

Für die adelige Hanna bleibt kein Erbe über. Möchte sie nicht bei ihrer Tante Unterschlupf suchen, so muss sie wohl selber als Gouvernante für ihr Auskommen sorgen. Nur knapp schrammt sie in Karlsbad an einem Unglück vorbei und lernt kurz darauf Gräfin Valeria kennen, welche für ihre verwaiste Enkelin eine Erzieherin sucht. Allerdings stellt sie Hanna nicht ohne Hintergedanken ein.

Dieser unterhaltsame Roman, welcher im Jahre 1896 spielt, erzählt die Geschichte einer tatkräftigen jungen Frau, die auf eigenen Füßen stehen möchte und viel mehr mitbringt, als von einer Gouvernante erwartet wird. Keinesfalls möchte sie das Geheimnis um ihre adelige Abstammung preisgeben und muss daher genau darauf achten, wie sie sich gibt und was sie sagt. Das angestammte Personal beäugt die Neue skeptisch und auch die störrische Enkelin Antonia, Hannas Zögling, ist eine Herausforderung.

Aus dem bereits aus früheren Romanen bekannten Karlsbad geht es diesmal Richtung Ungarn. Mit lebendigen Bildern vor Augen und entsprechender Atmosphäre quartieren wir uns auf einem weitläufigen Anwesen ein, sitzen auf der Terrasse und beobachten das bunte Treiben zwischen Gutshof und Pferdestallungen. Natürlich bleiben Eifersucht und Intrigen nicht aus, sodass es nach der etwas lang andauernden Reise doch wieder spannend wird. Wie gewohnt, ist die Geschichte auf der letzten Seite nicht zu Ende, eine Fortsetzung in Heiligendamm mit frischer Ostseeluft wartet hoffentlich bald auf die neugierigen Leser.


Veröffentlicht am 12.03.2026

Neues Leben als Gourvernante

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Vom Erbe der jungen, adeligen Hanna Wildermuth ist nichts mehr übrig, sodass sie sich ihr Geld als Gouvernante verdienen will. Doch schon vor Antritt ihrer ersten Stelle tun sich erste Probleme auf und ...

Vom Erbe der jungen, adeligen Hanna Wildermuth ist nichts mehr übrig, sodass sie sich ihr Geld als Gouvernante verdienen will. Doch schon vor Antritt ihrer ersten Stelle tun sich erste Probleme auf und sie entkommt haarscharf einem großen Unglück und findet Zuflucht bei der Obladenbäckerin Burgl in Karlsbad. Dort wird Gräfin Valeria auf die junge Hanna aufmerksam und stellt sie kurzerhand als Gouvernante für ihre Enkelin Antonia ein, natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn der Name Wildermuth kommt ihr doch bekannt vor und sie möchte mehr über Hanna erfahren.

Der Roman entführt uns Leser in das 19. Jahrhundert, wobei die Autorin den Zeitgeist inklusive Atmosphäre sehr gut eingefangen hat, sodass für mich die damalige Zeit sehr lebendig erschien. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und nicht zu komplex, sodass der Lesefluss nicht durch anstrengende Passagen gebremst wird. Als Leser lernt man die Figur Hanna sehr schnell näher kennen und erkennt ihren starken Charakter, die ihrer Zeit weit voraus ist, da sie lieber ihr Geld selbst verdienen möchte, als von Verwandten abhängig zu sein. Ich habe es sehr genossen ihre Gefühle und Gedanken mitzuverfolgen, da sie ein interessanter Charakter ist, der aber auch zwiegespalten ist aufgrund ihrer adeligen Herkunft und dem Leben als untergeordnete Angestellte das sie jetzt führt.

Dennoch erschien mir der Roman nach einer kurzen Anfangsphase teilweise etwas schleppend und langatmig, sodass ich lange gebraucht habe um ganz in der Geschichte anzukommen. Ich persönlich fand, dass so manche Stelle viel ungenutztes Potenzial hatte und hätte ausführlicher erzählt werden können, sodass eben das richtige Maß an Spannung entstehen hätte können, so war einfach alles zu schnell erzählt, sodass die Spannung gar nicht erst richtig wuchs. Auch wird viel über die Rangordnung innerhalb des Personals geschrieben, was natürlich zur damaligen Zeit dazugehört und auch zunächst interessant war zu lesen, aber irgendwann war es dann doch etwas zu breitgetreten und hat der Handlung den Schwung genommen.

Erst nach ca. der Hälfte des Buches kam dann frischer Wind und es wurde spannender und ab dann habe ich auch das Buch mit mehr Freude gelesen. Man lernt als Leser Gräfin Valeria besser kennen und die Intrigen, die in ihrem Haushalt herrschen. Auch lernt man die Familie und das Gefolge der Gräfin besser kennen das so manche Spannungsquelle mit sich bringt. Ähnlich wie bei Hanna, die ohne ihren Zögling Antonia zunächst keine richtige Aufgabe hatte, deren Leben im Haushalt der Gräfin durch die Ankunft ihres Schützlings dann endlich einen Sinn ergeben und Fahrt aufgenommen hat, so habe ich mich beim Lesen gefühlt. Die Handlung hatte plötzlich viel mehr zu bieten und ist nicht nur so dahingeplätschert, an so mancher Stelle konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, da ich wissen wollte wie es weitergeht.

Auch wenn ich anfangs fast nicht mehr glauben konnte, dass ich dieses Buch verschlingen könnte, wurde ich am Ende doch eines Besseren belehrt, jedoch kam diese Wende zu spät für mich in diesem Buch oder das Anfangspotenzial hätte besser genutzt werden müssen. Dennoch möchte ich wissen wie es weitergeht und kann mir gut vorstellen den zweiten Band noch zu lesen, jedoch ohne, dass ich, wie von mir gewohnt, dem Erscheinungstag von diesem entgegenfiebere.

Es handelt sich bei „Der Wille der Gräfin“ um einen netten historischen Roman, der zwar die Atmosphäre der damaligen Zeit gut einfängt, aber eben zu lang braucht um einen zu fesseln, daher kann ich den Roman nur als Buch für zwischendurch empfehlen.

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